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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 02, 2013 12:07 pm

"Zex bedeutet Nichts Gutes", sagte Reuen und stützte ihren Bruder. Sie musste ihn nicht fragen wie es ihm ging, sie sah es in seinen dunkelgrünen Augen. Er hatte keine Schmerzen mehr, aber er war angeschlagen und geschwächt. Reuens Misstrauen den anderen beiden gegenüber stieg.
Der eine schien mehr über Drachen zu wissen und mit ihnen einiges zu tun zu haben.
Die andere versuchte ihren Bruder mit Magie zu töten.
Reuen war froh, wenn sie die Stadt erreicht hatten und sich von diesen beiden trennen konnten.
Die Anstrengungen ihrer Queste und die Kämpfe gegen die Drachen zerrten schon allzu genug an ihren Kräften.


Zuletzt von Reuen am So Feb 03, 2013 2:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 2:13 am

Das eine Kreatur, die in der Lage ist, einem Drachen die Seele zu entreißen, nichts gutes ist, hätte sich Anegin ja auch selbst denken können. Die beiden wussten irgendwas darüber und Anegin hatte nicht vor ohne dieses Wissen weiter zu wandeln. Er musste wissen, was es war, dass die Drachen derart tötete. Es war nicht das erste Mal, dass er einen toten Drachen gesehen hatte, dem rein äußerlich nichts gefehlt hatte. Es war eine finstere Bedrohung, die sich so lange, wie er durch die Welt reiste in den letzten paar Monden gehäuft hatte. Doch für den Moment wollte er schweigen. Er folgte den Beiden und sorgte mit einem mitfühlenden Blick zu Elentari dafür, dass sie sie aus dem Wald heraus führte Man konnte einen Weg ausmachen, der in einiger Entfernung lag. Anegin schätzte Elentari so ein, dass sie vermutlich keinen Schritt weiter gehen wollte, schließlich wurde sie von den beiden Nagaentstammenden nicht gerade freundlich behandelt. Zumindest was Reuen betraf. Er selbst würde sein Versprechen jedoch halten und die beiden zur Stadt bringen.
„Verlieren wir keine Zeit. Es ist ein Fußmarsch von einem und einem Halben Tag. Morgen Abend sollten wir die Tore passieren.“ Er klang ein wenig zerknirscht und seine Stimmung war im Keller. Was aber auch an der Begegnung mit diesem... Ding liegen konnte.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 2:56 am

Anegin war der einzige, dem sie auch nur annähernd etwas Vertrauen entgegen brachte. Sie brachte die Truppe aus dem Wald. Eigentlich hatte sie alles andere als Lust mit zur Stadt szu gehen, aber ... Was immer die Drachen um gebracht hatte, es musste ausgelöscht werden. Sie kontne es nicht zulassen, dass ihre geliebten Drachen einfach so getötet wurden. Der kleine weiße Drache, schien sie wirklich nicht mehr verlassen zu wollen. Elentari hatte ihm die Tasche unter Toss Fell gezeigt, in der er sich verstecken kontne. Hier fühlte er sich scheinbar sicher, wärend Toss eher genervt wirkte, denn der kleine Drache fand es ganz toll, in den Haaren umher zu wuseln, in der Tasche zu verschwinden, wieder hinaus zu sehen und erneut im Haarkleid des riesigen Tieres herum zu streunen. Am Waldrand angekommen, blieb Elentari unschlüssig stehen. "Da ist der Weg zur Stadt," erklärte sie und wies auf den Pfad vor ihnen. Ohne Toss würde sie nirgdens hin gehen. Zumindest müsste er in der Nähe bleiben, wenn sie diese Gruppe da wirklich begleiten wollte. "Ich ... muss dieses Ding finden," erklärte sie. "Es darf nicht weiter töten. Wenn ihr euch ebenfalls auf die Suche machen wollt, würde ich euch begleiten. Andernfalls ... werden sich unsere Wege hier nun trennen." So wie sie da stand, sah sie ein wenig verloren und einsam aus, was sie im Prinziep ja auch war.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 4:00 am

Die beiden Kinder machten sich ihre Gedanken über das Geschehene, während sie ihren Wegweisern folgten.
Vielleicht war der Wyrm auf der Flucht vor dem Schatten, dachte Reuen und hegte erste Gedanken über den Sinn ihrer Jagd. Sie zweifelte jedoch nicht daran, dass das was die beiden taten, das Richtige war, schließlich ging es nicht darum das Richtige zu tun, sondern das, was man von ihnen verlangte. Sie waren nur Figuren auf einem Brettspiel und dienten nur dem Zweck das zu tun, was der Kopf ihnen befahl.
Anders ihr Bruder Artair. Den empathisch sensibleren Jäger hatte die Begegnung mit dem ... nun, was auch immer es war, er hatte Narben davon getragen. Keine sichtbaren, jedoch hatten sich die Erinnerungen tief in seine Gedanken gebrannt. Er hatte mitbekommen, wie es Anegin sogar noch schlimmer getroffen hatte, als ihn. Und in diesem Augenblick traf er eine Entscheidung für sich und schließlich auch für seine Schwester.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 4:56 am

Anegin hatte gehofft, dass die junge Elbe das sagen würde, denn er genoss ihre Gesellschaft, auch wenn ihr Reisegrund ziemlich traurig war. Er hatte schon vieles in dieser Welt gesehen, aber das heute, war ihm zum ersten Mal begegnet. Er lächelte Elentari zu und sagte: „Ich werde nach diesem Ding suchen und wenn ich es gefunden habe, werde ich es vernichten.“ Die Zwillinge waren verdammt still, auf ihrer Reise und Anegin war sich sicher, dass sich die beiden so ihre Gedanken machten. Auch er glaubte mittlerweile, dass der Erd-Wyrm vielleicht deshalb sein Revier verlassen hatte, aber... Er stutzte, wenn es den Wyrm erwischt hätte, wäre es ihm ebenso ergangen, wie Anegin und dann hätte ihn das Ding getötet.
Sie gingen den Weg weiter. Die Nacht wurde in einem Verschlag verbracht, wo früher vielleicht mal der Eingang zu einer Mine gewesen sein mochte. Die war jedoch verschüttet und nur der vorderste Teil war noch intakt. In dieser Nacht, wurde Anegin nicht wach, weil ihn wieder irgendwas berührte, sondern aufgrund eines Traumes. Er öffnete die Augen und ging hinaus. Es war klarer Nachthimmel und die Kälte, die mit ihm einher ging, störte ihn nicht. Sein Blick schweifte über den Horizont, aber da war nichts. Beunruhigt legte er sich wieder hin und als sie am nächsten Morgen aufbrachen hing irgendwie ein Betrübnis über seiner Seele. Auch der Tag verlief ruhig und am Nachmittag hörten sie ein zorniges Brüllen, aus der Richtung, in die sie wanderten. Es war klar, dass dies von einem Drachen her rührte und Anegin blieb wie angewurzelt stehen. Das Brüllen war Furcht erregend gewesen und kündete von einem mächtigen großen Drachen, sie waren vielleicht noch drei Stunden von der Stadt entfernt, eben genau so weit, wie die Stadt entfernt lag. Anegin befürchtete das Schlimmste. Jetzt wusste er, warum er den ganzen Tag so still gewesen war und vor allem, warum so ein dunkler Schatten auf seiner Seele lag. Rote Flammen leuchteten am Horizont. Anegin wusste irgendwie, dass der kleine Handelsknoten zerstört sein würde, wenn sie dort ankamen. Und er erkannte auch das Brüllen des Drachen, der dort zu wüten schien.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 5:29 am

Das die Zwillinge so ruhig waren, verstand selbst die Elfe. Auch Anegin war im verlauf der weiteren Reise unheimlich still. Elentari selbst war eh imemr ruhig. Sie sprach eigetnlich nru, wenn es sein musste oder sie es wollte. Der kleine Drache ärgerte Toss weiterhin, so das dieser ärgerlich aufbrüllte und Elentari manchmal an sah, als wolle er sie dafür büßen lassen, dass sie ihm dieses kleine Geschöpf angetan hatte. Am nächsten Tag, war es immernoch sehr still. Sie hatten in einer Höhle übernachtet. Elentari hasste es in solchen Höhlen zu übernachten, vor allem dann, wenn sie noch von Menschen erbaut worden waren. Den ganzen Tag liefen sie weiter. Plötzlich blieb Anegin wie angewurzelt stehen. Elentari vernahm das Gebrüll des Drachen eben so. Selbst Toss hob den Kopf und schien eine Witterung auf nehmen zu wollen. Sie waren nicht mehr weit vom Handelposten entfernt. Warum sollte er den Posten angreifen? Elentari trat zu Anegin. Auch sie betrachtete den Himmel. Das Feuer war sehr weit zu sehen. "Warum tut er das?" fragte sie leise.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 8:24 am

Die Zwillinge arrangierten sich damit, mit den anderen beiden zu reisen. Schließlich hatte man das gleiche Ziel. Den kleinen Drachen, den die Weiße Frau bei sich hatte, erweckte bei den Kindern kein Misstrauen, schließlich schien er schon ausgewachsen und keine Gefahr zu sein. Reuen riskierte ab und an einen Blick zum großen Tiger und dem kleinen drachenartige.
Beim ersten Klang eines Brüllens rannten die beiden Drachenjäger los.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 8:50 am

Anegin sah den beiden nach, als sie los rannten. „Verdammt!“, fluchte er und sah ihnen nach. Elentari kam zu ihm und fragte, warum er das tat. Der Drache schien ja einen Grund zu haben, die Menschen anzugreifen. Anegin schüttelte traurig den Kopf und sagte dann leise: „Sie... Nicht er. Und wenn diese beiden Wahnsinnigen da vorne, vor uns da sind...“ Er legte seine Hand auf den Kopf des Tigers, der ihn nicht angriff, ihm aber scheinbar auch nicht so ganz vertraute. Er sah zu Elentari. „Wir müssen sie aufhalten.“, sagte er. Man hätte das nun auf zweierlei Weg interpretieren können. Entweder meinte er die Drachin, oder die Geschwister. Sie stiegen auf und jagten durch den Wald, vorbei an den beiden Kriegern.
Anegin sprang vom Rücken des Tieres ab und stellte sich den beiden Drachentötern in den Weg. Er rief: „Halt! Ihr könnt sie nicht aufhalten! Sie wird euch töten, wenn ihr es versucht!“, rief er ihnen entgegen. Er würde sich auf einen der beiden stürzen müssen, denn er glaubte nicht, dass sie auf ihn hören würden. Er machte sich also bereit. Das Brüllen ertönte erneut und dann brüllte der Drache auf drakonisch: „Retarfnoc!“ (Bruder!)
Anegin sah die beiden auf sich zu rennen. Er hatte keine Waffe gezogen und er wusste, wenn er sie auf hielt, würden sie sich gegen ihn wenden und am Ende vielleicht auch noch töten wollen. Er entschied sich also um. Er breitete die Arme aus und rief: „Haltet ein!“ Nein, ein Kampf mit ihnen kam nicht in Frage. Wenn sie durch rennen mussten, würden sie es eben tun müssen. Anegin konnte wohl nicht jeden auf dieser Erde retten. Sie würden bei dem Tempo ohnehin erst in einer Stunde da sein oder später. Vielleicht war die Drachin ja dann auch schon weg.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 9:06 am

Elentari sah, wie die beiden Drachentöter aufsprangen und los rannten. Sie würden lange brauchen und vielleicht nicht mal die Ausdauer haben, so weit zu rennen, aber auch sie fürchtete um das Leben der Drachin, zumal diese deutlich seltener als die männlichen Tiere waren. Sie schwang sich auf Toss Rücken, hielt Anegin dei Hand hin und zog ihn mit hinauf. Toss rannte los, so schnell, dass sie die Strecke wirklich in viel weniegr als einer Stunde überwinden könnten. Toss hielt mehrere Meter vor den Geschwisten, wo Anegin auch abgesprungen war. Sie wusste nicht, was sie von dem Brüllen halten sollte. Einige Broken Draconisch hatte sie bereits gelernt, ehe ihr Meister sie verlor. Dieser Drache rief nach einem Bruder. "IHR DÜRFT IHR NICHTS TUN!" schrie sie die geschwister an. Sie wirkte fast panisch. Alle Ruhe war aus ihr gewichen und machte nun der Angst Platz, der Drachin könnte etwas geschehen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 9:48 am

Reuen kam rutschend vor Anegin zu Stehen. Ihren Bruder hatte sie etwa 20 Schritt weit zurück gelassen.
"Geh mir aus dem Weg!", keifte Reuen und zog ihre beiden Kurzschwerter, die sie sofort angriffsbereit anlegte. Sie würde nicht zögern sich an den beiden vorbei zu kämpfen.
Auch Artair erreichte jetzt Reuen und versuchte sie zu beruhigen.
Die Zwillinge stritten sich kurz, dann gab Reuen klein bei und senkte die Waffen wieder, behielt sie jedoch in der Hand.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 03, 2013 12:47 pm

Anegin war erst mal froh, dass Elentari ihn unterstützte. Erstens, weil sie verhindern wollte, dass der Drachin etwas angetan wurde und zweitens, weil sie die beiden mit aufhalten wollte. Zum Glück kam Reuen zum stehen und nachdem sie sich kurz mit ihrem Bruder gezankt hatte, schien sie auch Kleinbei zu geben. Anegin atmete fast erleichtert aus und wandte den Blick zum Horizont. Ein Drache erhob sich in die Höhe und ein Feuerstrahl senkte sich auf den Erdboden. Anegin seufzte und senkte seine Ausgebreiteten Arme.
„Ich kann euch verstehen, sie muss aufgehalten werden, aber...“ Wieder dieser zornige Ruf. Anegin wusste, sie würde nicht aufhören. Er kannte diesen Drachen gut, aber wie sollten sie sie aufhalten. Mit einem gewöhnlichen Schwert und seinen doch eher bescheidenen Fähigkeiten. Auf der anderen Seite, wollte er den Menschen dort helfen. Er war verzweifelt. Vielleicht hatte er auch gerade die einzige Möglichkeit zunichte gemacht, sie aufzuhalten. Er kannte die Fähigkeiten der beiden nicht. Vielleicht hätten sie es geschafft. Vermutlich hatte er im tiefsten Innersten einfach noch nicht aufgegeben und wollte gar nicht, dass man sie tötete. Er sah auf den Boden und sagte dann leise: „Wir sollten nachschauen, ob es Überlebende gibt.“, sagte er dann ganz leise und und wandte sich dem Dorf zu. Wenn sie normal liefen, würden sie in zwei und einer halben Stunde da sein.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 04, 2013 12:11 am

Erstaunlich, wie sehr sich die beiden Geschwister unterschieden. Der Eine eher ruhig die Andere dagegen impulsiv und streng. Elentari vermutete, dass ihrem Bruider entweder etwas geschehen war, wofür sie die Menschen dort verantworttlich machte, oder aber sie haben ihn gefangen. Vielleicht aber suchte sie auch nach ihm und konnte ihn nicht fidnen. Vielleicht endete ihre Spur dort oder die Leute dort ... hatten ihn tatsächlich getötet. Natürlich hätte sie sich nun auf Toss Rücken schwingen können, um vor zu reiten, doch hätte auch sie nicht viel ausrichten können. Der kleine weiße Drache, steckte gerae den Kopf wieder aus der Tasche, als die Drachin so laut brüllte. Sofort duckte er sich, und verzog sich wieder in sein neues Nest. Weitergehen war das einzige, was sie nun tun konnten. Die Drachin dürfte bei ihrer Größe und der Feuerkraft, die sie hatte, den Posten sehr schnell klein bekommen haben und würde sich dort vermutlich noch länger aufhalten, wenn sie nicht fand, oder bekam, wonach sie suchte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 04, 2013 2:44 am

In Reuen stieg die Wut. Wie konnten sie nur hier stehen und zugucken, während ein Drache wütete und das Land versengte.
Plötzlich wurde die Silhouette, die sich am Horizont immer wieder in den Himmel schraubte größer und das Fauchen des Feuerstrahls lauter.
"Er kommt auf uns zu!", rief Artair und riss den Zweihänder und das Schild von seinem Rücken. Reuen verstaute die beiden Kurzschwerter in ihren Laschen und schnappte sich den Zweihänder.
Artair deutete auf eine Felsformation neben ihnen und Reuen kletterte so schnell wie sie konnte hinauf. Den Zweihänder hatte sie sich an den Rücken geschnallt, wobei die Spitze beim Laufen immer über den Boden schleifte.
Kaum dass sie oben war, hatte auch schon der Drache die kleine Gruppe erreicht. Artair erhob das Schild.
"Bleibt hinter dem Schild", sagte er, wobei er sich im Klaren war, dass sie nicht alle dahinter Platz haben würden. "Oder verschwindet am Besten von hier!"
Als der Drache mit einem Flammenstrahl über ihre Köpfe hinwegflog, richtete Artair den Schild zum Schutz dagegen.
Reuen nahm einen kleinen Anlauf und sprang von der Klippe ab. In der Luft riss sie das Zweihänder herum und rammte ihn mit voller Wucht zwischen die Schuppenplatten seines Schädels. Die Spitze der Klinge bohrte sich nur wenige Millimeter tief, dann barst das Metall und die Klinge zersplitterte in mehrere Teile. Das zersplitterte Ende der langen Schwertspitze rammte sich tief in Reuens Brustkorb. Den Griff weiterhin fest umklammert stürzte sie die knapp 20 Meter und wurde nur von den Ästen eines nahestehenden Baums abgefangen. Unsanft fiel sie auf den Boden und blieb liegen.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 04, 2013 3:32 am

Anegin konnte gar nicht so schnell reagieren, wie der Drache scheinbar auf sie aufmerksam geworden war. Sie kam angeflogen, verbrannte die Bäume und brannte eine tiefe Furche in die Natur. Anegins Herz schlug schwer in seiner Brust und seine Augen wurden nass. Die beiden Drachentöter reagierten sofort, während er nur da stand , dämlich aus der Wäsche schaute, etwas unverständliches murmelte und dem Feuerstrahl auswich. Er sah nach der Elfe, die Eben so geschickt aus hinter einem Fels verschwand, um nicht getroffen zu werden. Er beobachtete, wie Reuen vom Fels absprang und die Klinge Am Schädel des Drachen zersplitterte. Das Reuen etwas abbekam, bemerkte er nicht mal, wohl aber dass die Drachin nun aufmerksam auf sie war. Und sie sah nicht gerade wohl gesinnt aus. Reuen Landete im Baum und blieb dann reglos liegen. Kjetzt sah Anegin das Blut. Er wandte sich dem Drachen zu und rief machtvoll und äußerst Laut: „Onyxia!!!“ Sie reckte den Kopf nach ihm und änderte den Kurs. Sie flog nicht mehr auf Reuen zu, sondern nun auf ihn. Anegin zog beide Dolche und warf sie in Richtung Reuen, wo Artair bereits hin lief. Sie würden nicht zerbrechen, da war er sich sicher. Anegin breitete die Arme aus und mit einem Schrei, wurde er von Onyxia gepackt und mitgerissen. Sie landeten einige Hundert Meter weiter hinten im Wald. Ein grässliches Brüllen war zu hören und dann war es kurz Still, ehe weißes Drachenfeuer in den Himmel schoss und Onyxia mehrfach brüllte. Irgendwann Erhob sie sich in den Himmel und Flog davon, sie hatte mehrere Brandwunden und auch Verletzungen, aber nichts, was sie töten würde.
Nach einer Ewigkeit, kam Anegin dann aus dem Dickicht gelaufen er hielt sich die Flanke und auf seinem Gesicht, waren tiefe Kratzspuren, die die Größe hatten, als sei es nur eine Katze gewesen. Eine Katze mit sehr scharfen langen Krallen, aber von der breite der einzelnen Kratzer, kam das in etwa hin. Die Rüstung war vollkommen unversehrt, und doch lief Blut unter den Schuppen hervor, wo er sich die Flanke hielt. Er Humpelte, weil offen bar auch sein Bein in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Er stöhnte, als er zu den anderen zurück kam und sagte dann: „Ich... hab es doch gesagt...“ Er sank an einem Baum hernieder und legte den Kopf an den Stamm. Er hatte keine Kraft mehr und wenn die Elbin nun wieder versuchen würde zu heilen? Wie sollte sie durch die Rüstung kommen, wenn er ihr nicht half? Er zog immerhin seinen Stiefel aus und was da am Unterschenkel zum Vorschein Kam, sah aus, wie eine Bisswunde, nur dass sie für Onyxias Kopf viel zu klein gewesen wäre. Er gab einen Schmerzenslaut von sich und betrachtete die hässliche Wunde. Diese Wunde würde Elentari heilen können, Doch die an seinem Körper... Er konnte die Rüstung nicht ausziehen, wenn er dies tun würde, würde das ganze hier eskalieren.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 04, 2013 9:27 am

Der Drache griff an. Toss rannte so schnell er konnte. Er blieb in der Nähe und versteckte sich. Ihn würde die Drachin nicht finden. Onyxa ... Hatte sie von ihr je gehört? Anegin war nicht einfach nur weit herum gekommen. Das hatte Elentari schon beim letzten Mal nicht geglaubt, als er Draconisch sprach. Das die Drachin ihn nun packte und mit sich nahm, war ihr eben so wenig entgangen, wie die Tatsache, dass das Mädchen verletzt in den Bäumen hing. Sie würde nicht wieder versuchen sie zu heilen, so viel stand fest. In der Ferne wurde derweil ein harter Kampf ausgetragen und als Anegin so verletzt wider kam, war sie sich sicher, dass er nicht das war, was er zu sein vor gab. "Artair! Kümmert euch um eure Schwester! Schnell!" rief sie ihm zu, wärend sie scih um Anegin kümemrte. Das Bein war schnell geheilt, aber durch die Schuppenrüstung käme sie nur dann durch, wenn sie ihm schaden wollte. "Ihr müsst das aus ziehen," stellte sie ernüchternd ruhig fest. sacht, als wäre es nur ein Blütenblatt, welches sich auf seine Wange legte, legte sie irhe Hand auf eben jene. Wieder strahlte diese Wärme aus und begann ihn zu heilen. "Ihr habt mir beim letzten Mal geholfen, euch zu heilen Anegin. Dieses Mal seid ihr nicht mehr stark genug mir zu helfen. Ihr müsst die Rüstung ablegen. Und wenn es um die Jäger geht ... Nun die dürften gerade sehr beschäftigt sein." Sie ahnte bereits, was es mit Anegin auf sich hatte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 04, 2013 12:53 pm

Im Augenblick des fehlgeschlagenen Angriffs seiner Schwester, verlor Artair jegliche Rücksicht um die anderen und rannte zu seiner Schwester. Klar, er würde seine Verteidigung nicht vernachlässigen, jedoch stand ihm das Wohl von Reuen höher als der Ausgang des Kampfs. Als ihm aus dem Augenwinkel heraus zwei Objekte entgegen geflogen kamen, schnappte er nach seinem Schild und schützte sich gegen die fliegenden Dolche ab. Klar, sie waren zwar nicht auf ihn, oder seine Schwester gezielt - womöglich wären sie im Baumstamm oder in sicherer Entfernung in der Erde gelandet. Doch Artair hatte keine Zeit sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, schließlich waren seine Gedanken bei seiner Schwester.
Erst als er Anegin am Baum hängen sah, realisierte er, dass der Kampf zumindest unterbrochen worden ist. Und allen Anschein nach hatte sich Anegin besser geschlagen als Reuen.
Reuen. Artair sah auf das ganze Blut hinab und riss ihr zerfetztes Hemd auf. Eine dicke, hässliche Wunde verlief schräg von ihrem Bauch über ihren nackten Busen bis zur linken Schulter. Auch ihr Gesicht hatte etwas abbekommen. Eine senkrechte Linie an ihrem linken Mundwinkel, vom Kinn bis knapp über die Oberlippe.
Artair stiegen beinahe Tränen in die Augen, als er in seinem Seitenbeutel nach einem kleinen Fläschchen kramte. Er öffnete den Deckel und führte die Öffnung der Flasche vorsichtig an ihre Lippen.
"Trink, Schwester", sagte er in der Schlangensprache und kippte den dunkelroten Inhalt in ihren Mund.
Das warme Drachenblut verteilte sich binnen weniger Augenblicke in ihrem Körper und beschleunigte die Heilung der Wunde. Artair wusste, dass Drachenblut in ihrem Organismus die Regeneration zwar beschleunigte jedoch Wunden nicht vollkommen heilen konnte. Artair kramte, diesmal jedoch in seinem Reisesack und holte ein paar der Kräuter heraus, welche er zum Kochen verwendete. Ein paar von ihnen zerrieb er zwischen den Händen und legte die Pampe dann sorgfältig über Reuens noch offene Wunde. Ein sauberes Tuch legte er darüber und wickelte ihren Oberkörper vorsichtig mit einem Verband großzügig ein.
Die restlichen Fetzen ihrer Kleidung entfernte er vorsichtig mit einem der Dolche von Anegin und packte sie in seinen Beutel.
Er schniefte und wischte sich den Rotz an seinem Ärmel ab.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 04, 2013 10:31 pm

Anegin sah zu, wie die Wunden an seinem Bein heilten und sah auch zu Reuen herüber. ihr schien es nicht so gut zu gehen. Er stöhnte, als er wieder auf seine eigene Wunde aufmerksam wurde und Elentari irgendwas sagte. Erst nach einigen Augenblicken ergaben ihre Worte Sinn und er sah ihr tief in die Augen. „Nein. Das geht nicht.“, antwortete er und blickte auf seine Blutbesudelte Hand. Auf der anderen Seit, würde diese Wunde nicht einfach so innerhalb der nächsten Augenblicke zuheilen. Und er fand auch, dass die Wunde sogar ziemlich stark blutete. Er sah zu Reuen und Artair. Der Bruder kümmerte sich um den Rotschopf. Offenbar waren sie gegen Heilmagie resistent, oder noch schlimmer, sie schwächte sie. Das hing vermutlich mit ihrem Blut zusammen, von dem Anegin nicht genau sagen konnte, von wem es Stammte. Er gab ihr Etwas zu trinken. Es war Blut, wie Anegin feststellte. Er spürte es sofort. Drachenblut. Die Menschen versprachen sich oft davon eine undurchdringliche Haut. Vollkommener Blödsinn. Aber es war nicht von der Hand zu weisen, dass das Blut eines Drachen von Magie beseelt war. Das war sicher das Blut des Wyrms und Anegin fragte sich, ob das Blut eines richtigen Drachen möglicher Weise wirkungsvoller war. Wozu auch immer Artair es ihr verabreicht hatte. Er verzog das Gesicht und sagte zu Elentari: „Wir warten einen Augenblick, vielleicht kann ich euch noch einmal helfen, durch die Rüstung hindurch zu kommen. Es würde jetzt eben so lange dauern, sie aus und wieder anzuziehen.“ Es klang wie eine Ausrede und war auch eine. Aber es war nicht mal eine Lüge. Denn eine solche Rüstung abzulegen, brauchte seine Zeit. Und er war noch nicht bereit den beiden auf die Nase zu binden, welchem Volk er angehört.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Feb 05, 2013 7:49 am

Elentari sah ihn streng an. "Es ist mir gal, was ihr darunter verbergt. ich werde sicher nicht zu sehen, wie ihr hier sterbt. Lasst mich wenigstens meine Hand irgendwie auf die Wunde legen, damit ich sie schließen kann. Ihr werdet noch verbluten." Sie sah nach oben zu Artair und Reuen. Noch einmal würde sie den Fehelr nicht einen von ihnen mit Magie zu heilen. Sie hatte ja gesehen, wie Reuen reagiert hatte. Das hob sie sich dann doch lieber für Anegin auf. Ihm hatte es nichts aus gemacht, geheilt zu werden.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Feb 05, 2013 10:27 am

Artair nahm einen der Dolche und hackte einen dicken Ast vom Baum. Einen zweiten Ast fand er direkt vor ihren Füssen. Provisorisch baute er eine Trage zusammen, auf die er Reuen legen konnte um sie somit leichter zu transportieren. Er benutzte dabei Tau aus seinem Rucksack und die Stofffetzen von Reuens Hemd, sowie weitere Zweige und ein paar Blätter.
Den Dolch, welchen er benutzt hatte, begutachtete er ein weiteres Mal und überreichte es, gemeinsam mit seinem Gegenstück, Anegin.
"Ein schönes Stück. Es muss von einem Meisterschmied bearbeitet worden sein, wenn es mühelos durch meinen Drachenschild schneidet."
Er begutachtete die Kerbe und das Loch in seinem Schild aus einer einzigen Drachenschuppe und fuhr mit den Fingern darüber.
Wenn wir doch nur ein ähnliches Exemplar für unsere Waffen finden würden.


Zuletzt von Reuen am Fr Feb 08, 2013 8:43 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Feb 05, 2013 10:40 pm

Anegin blickte tief in Elentaris Augen, sie wollte ihm helfen und so wie er die junge Elbin einschätze, würde es ihr das Herz brechen, wenn er diese Hilfe verweigerte. Er war hin und her gerissen und gerade, als er die Riemen an der Seite anfangen wollte zu lösen, kam Artair und gab ihm seine Dolche zurück. Er nahm sie zurück und nickte. "Ja. Der Schmied ist ein alter Freund gewesen.“ Das war nicht mal gelogen. Anegin interessierte sich für alles, aber er hatte zum Beispiel nicht gewusst, dass das Blut eines Drachen für die Naga etwas darstellte, was sie tranken, wenn es ihnen schlecht ging. Eine nützliche Information, die im Laufe der Reise vielleicht noch von nutzen sein könnte. Anegin sah zu Elentari. „Ich lockere sie...“, aber lockerte sie unten an seiner Hüfte, sodass sie die Hand darunter stecken konnte. So kompliziert wie das aussah, hätte man aber eigentlich auch wirklich das gesamte Brustteil ab machen können. Anegin stöhnte kurz auf, als er seine Arme sinken ließ und das Blut nun unter der Rüstung hervor auf den Boden sickerte. „Beeile dich bitte.“, sagte er und schloss die Augen.


Zuletzt von Anegin Ocard am Fr Feb 08, 2013 8:47 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Feb 06, 2013 1:03 am

Elentari sah etwas wundervolles in den Augen dieses Mannes. Er war anders, keine frage. Er war so gänzlich anders, als alle, die sie bisher getroffen hatte. Endlich gab er nach udn begann die Rüstung zu öffnen, als Artair ihm seine Dolche wiedergeben wollte. Elentari wartete einen Moment. "Wie geht es deiner Schwester? Soll ich sie zu heilen versuchen?" Sie hatte noch immer nicht verstanden, warum Reuen sie fort gestoßen hatte und warum sie sich nicht hatte helfen lassen. Anegin hatte inzwischen seinen Brustharnisch geöffnet. das Blut lief an der Seite heraus, tröpfelte auf den Boden. Elentari schob sanft, und mit größter Vorsicht, ihre Hand unter den Panzer und legte sie auf die Wunde. Sie sagte nichts und keine Regung ließ darauf schließen, ob sie etwas ungewöhnliches fest gestellt hatte oder nicht. Sie benahm sich völlig normal und heilte die Wunde. Ihre Magie war stark und so setzten sich die entzweiten Muskelstränge wieder zusammen, eben so wie die Zellen der Nerven und natürlich sämtliche Adern. "Das ist doch schon viel besser." Vorsichtig zog sie nun ihre Blutverschmierte Hand wieder hervor. Glücklicher Weise hatte es ja geregnet und in einigend er riesigen Blätter einer mutierten Blume, konne sie sich die Hand waschen. Das Wasser ließ sie dann auf den Boden platschen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Feb 07, 2013 6:31 am

Artair wartete, bis Elentari mit der Wundversorgung für Anegin fertig war. Misstrauisch sah er zu, wie Anegin sich weigerte seine Rüstung abzulegen. War es wirklich so kompliziert und vor allem auf Grund der schweren Verletzungen wirklich klug sich dagegen zu sträuben die Rüstung abzulegen? Artair hatte erste Zweifel an diesem 'Drachenritter'.
Er packte die Trage, in der Reuen lag und zog diese behutsam in Richtung der brennenden Stadt.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Feb 07, 2013 9:15 pm

Anegin spürte, wie die geschickte Elbin ihre Hand unter die Rüstung schob und nach der Wunde tastete, die Anegin ganz schöne Schmerzen bereitete. Sie ließ ihre heilende Wirkung fließen und Anegin konnte förmlich spüren, wie sich sein Fleisch samt Muskeln zusammen fügte. Er seufzte auf, als sie fertig war und lächelte matt, als sie ihm sagte, es sei doch nun viel besser. Schließlich erhob er sich. Er wusste nichts von dem Misstrauen, was Artair empfand und schnallte die Rüstung wieder fest. Dies tat er im Gehen, da sie bereits weiter liefen.

Sie kamen auch ohne weitere Zwischenfälle am Dorf an und fanden eine Spur der Verwüstung vor. Was einst von diesem Handelsknoten noch übrig war, war nur noch ein Haufen Schutt und Asche. Es schien kein lebendiges Wesen mehr hier zu sein und Anegin empfand dieses Unglück dermaßen schlimm, dass er am liebsten wieder weggelaufen wäre. Es brach ihm das Herz und wieder fragte er sich, warum er Onyxia nicht einfach tötete. Er lief durch die brennenden Zelte. Dieser Ort war übel verbrannt. Warum tat sie das? Er drehte sich um und atmete aus.
„Scheint als ob wir die nächste Stadt ansteuern müssen.“, verkündete er und sah zu Artair. „Dort gibt es ganz sicher auch einen Arzt.“ Dann sah er zu Reuen. „Was hat es mit diesem Drachenblut auf sich?“ Er fragte deshalb so direkt, weil er sich auch so fast sicher gewesen wäre, dass es Drachenblut war. Hatte er doch gesehen, wie er schon mal etwas von dem toten Wyrm aufgefangen hatte.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 08, 2013 7:27 am

Eine einzige Brandfläche. Nichts war mehr stehen geblieben. Sie würden schnell ein anderes Dorf oder einen anderen handelsposten finden müssen, denn Reuen ging es auch nicht sonderlich gut. Elentari betrachtete die Gegend traurig. Was hatten sie dem Drachen nur an getan, das sie so gehandelt hatte? Elentari verstand es einfach nicht. Es war so schrecklich. So viele tote, so viele die noch hätten leben können. Vielleicht aber hatten sie sich auch nur versteckt? "Wir sollten uns genauer um sehen. Vielleicht sind noch Überlebende in der Nähe, die geflohen sind."
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Puppenspieler



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 08, 2013 8:33 am

Schwarze Kohle und Asche überall. Der Gestank von verbranntem Holz und Fleisch mischte sich mit giftigen Dämpfen. Artair hielt sich den Ellbogen vor Mund und Nase. "Die Erde wird für die nächsten Jahrhunderte tot sein. Die alchemistischen, magischen und seltenen Substanzen die hier gehandelt wurden sind entweder in die Luft verdampft oder in den Erdboden gesickert. Ihre nicht abgewogenen Mischungen haben zu einer tödlichen Mixtur geführt, die uns in wenigen Minuten das Fleisch von den Knochen ätzen könnte, oder unsere inneren Organe schmelzen. Ihr solltet nicht länger als nötig bleiben. Meine Schwester und ich, wir wurden bereits vor unserer Geburt mit dosiertem Gift genährt und haben auf die meisten giftigen oder tödlichen Schadstoffe eine Resistenz entwickelt, genauso wie auf heilende Substanzen. Das einzige, was unser Blut zur Heilung verhilft ist das Blut jener, die wir jagen und töten."
Artair wartete, bis die Gruppe den verbrannten Ort verlassen wollte, bückte sich dann kurz zu einer verbrannten Stelle und zog etwas unter der Asche hervor. Schnell packte er das Objekt, welches leicht in seiner geschlossenen Hand versteckt werden konnte, zog ein Ledertuch heraus und wickelte das kleine Objekt ein.
Dann ging er den anderen beiden hinterher.
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