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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 08, 2013 9:53 am

Anegin sah sich um. Artair warnte sie vor den Gefahren, die hier auf sie zukommen konnten. Es war ein trauriges Bild und Anegin wollte auch nicht wesentlich länger hier bleiben. Nein, hier hatte niemand überlebt und selbst wenn. Onyxia hätte die Überlebenden gefressen oder verbrannt. Anegin ging los, blieb dann aber noch mal stehen und fasste das untere Ende der Trage, auf dem der rote Wirbelwind lag, an und trug sie stumm vor sich her, während sie weiter zogen. Hin und wieder gab er Artair einen Hinweis, wo er lang gehen musste oder zeigte ihm eine Stelle, wo man besonders gut laufen konnte, wenn das Gelände unwegsam wurde. Sie liefen zwei Tage und rasteten gerade unter einem großen Felsvorsprung. Das Wetter hatte es gut mit ihnen gemeint und sie waren trockenen Fußes dort angekommen. Reuen war die ganze Zeit über bewusstlos gewesen und jetzt wo sie hielten, sah Artair noch mal nach der Wunde. Sie schien nicht wirklich geheilt zu sein, aber wenigstens blutete sie nicht mehr so stark.

In der Nacht, stand Anegin auf. Er hatte die letzten beiden Tage immer wieder daran gedacht. Wenn das Blut eines stink normalen Wyrms eine schwache Veränderung an den Heilfähigkeiten bewirkte, dann konnte es doch durchaus sein, dass das Blut eines höheren Drachen mehr erreichen konnte. Heute Nacht – so hatte er beschlossen – würde er es testen. Nicht nur, weil er wirklich über Reuens Zustand besorgt war, sondern weil er auch ehrlich gesagt sehr neugierig war. Er wusste nicht viel über die Naga-stammenden und deshalb, würde er jetzt seinen Horizont erweitern. Er zog leise einen der Dolche und ließ die überaus scharfe Klinge durch seine Haut gleiten. Der Schnitt in seinem Daumen entließ Blut in eine kleine Schale, die er bereit gestellt hatte. Immer wieder behielt er Artair und Reuen und auch Elentari im Auge, ob sie ihn vielleicht beobachteten.
Als er Fertig war, steckte er sich den Finger in den Mund und saugte einen Moment daran, ehe die Blutung aufhörte. Das frisch „gezapfte“ Blut brachte er nun sehr leise und vorsichtig zu Reuen. Er kippte es Schlückchen Weise in ihren Mund und veranlasste sie dazu es zu schlucken. Die Schüssel spülte er dann schnell aus, stellte sie zum Trockenen hin und freute sich darüber, dass keiner der anwesenden bemerkt hatte, was er getan hatte. Natürlich hatte er auch darauf geachtet, dass kein Blut an Reuens Lippen zurück blieb und auch nichts daneben tropfte. Jetzt hieß es nur noch warten. Mal sehen, ob es etwas genützt hatte.

Am nächsten Tag ging es weiter. Sie erreichten die nächste Siedlung nach weiteren zwei Tagen. Anegin hatte keine Lust sich zu verraten, daher fragte er auch nicht, ob es Reuens Wunde nun besser ging. Sie war bewusstlos, als ging es ihr offenbar nicht besser. War sein Projekt etwa gescheitert?
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Elentari

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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 08, 2013 10:07 am

Elentari konnte sich durchaus vorstellen, dass es hier für lange Zeit kein Leben mehr geben würde. Sie reisten weiter. Elentari bot Artair udn Anegin an, Toss die Trage ziehen zu lassen. Es schien nicht so, das Reuen bald wieder gesund wäre. Sie mussten schnellstmöglich das nächste Dorf erreichen. Sie trieb das Tempo voran. Nach drei Tagen waren sie endlich an der nächsten Halndelsstation. Hier würden sie hoffentlich hilfe für Reuen finden. Toss hatte sie bei sich,d enn sie würde ihn nie einer größeren Gefahr aus setzen, denn auch heir wären vermutlich viele Jäger, die einen Freilebenden Tiger wie Toss, gern den Gar aus machen würden.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 08, 2013 11:32 am

Reuen sah die bernsteinfarbenen Augen in der Finsternis leuchten. Sie erhellten die Finsternis nicht, sondern sie waren einfach da. Irgendwo ganz hinten am Ende eines Schwarzen Raumes ungeahnten Ausmaßes. Reuen musste nicht lange überlegen und erkannte die Drachenaugen wieder. Sie wollte schon nach dem Zweihänder auf dem Rücken ihres Bruders greifen, so instinktiv reagierte ihr Körper bereits, als ihr auffiel, dass er gar nicht da war.
Zum ersten Mal in ihrem Leben spürte Reuen so etwas wie Verlustangst, Kummer und Sehnsucht.
Das Augenpaar kam immer näher, bis sie wie zwei große Monde über Reuens Kopf schwebten. Auch der Griff zu ihren Kurzschwertern war zwecklos, Reuen blieb nur die Flucht oder der Kampf ohne Waffen.
Plötzlich färbten sich die beiden Augen, das eine wurde grün wie ein Smaragd, das andere gelb wie ein Bernstein.
Reuen sah die zwei Mondaugen über ihrem Kopf schweben und da fielen je ein Tropfen aus jedem Auge zu ihr auf den Boden. Sie setzte einen Schritt zurück und als die Tropfen den Boden berührten, entstiegen zwei Gestalten aus ihnen heraus.
Aus dem grünen Tropfen wurde ihr Bruder, Artair. Aus dem gelben... Sie sah in die gelben Augen ihres Ebenbildes, da wich das Schwarz um sie herum und alles wurde von einem hellen Licht überflutet.
Reuen musste die Augen schließen um nicht geblendet zu werden. Sie hörte ein leises flüstern, dann spürte sie die Wärme und die Anwesenheit eines Drachen. Doch sie spürte keine Furcht und keine Mordgelüste. Sie spürte diesen Drachen und fühlte sich wohl in seiner Nähe. Langsam breitete sich das Licht um sie herum und in ihrem Inneren aus. Reuen schloss die Augen und lies sich fallen. Sie fühlte sich schwerelos und geborgen.


Artairs Gedanken waren bei seiner Schwester. Zu jeder vollen Stunde zwang er die anderen zu einer kurzen Pause und sah nach ihrem Fieber und ihrer Wunde und wechselte die Kräuter und die Bandagen.
Selbst in der Nacht fand er keinen Schlaf und schaute ihr besorgt zu. Am ersten Morgen nahm er das Angebot der Weißen Frau an und legte dem gutmütigen Tiger ein improvisiertes Geschirr an, an welchem sie die Trage mit Leichtigkeit befestigen und wieder ablegen konnten. Müde trottete er den Rest der Reise neben seiner Schwester und verlor sie nicht aus dem Blickwinkel. Auch seine sensorischen Fähigkeiten schienen verrückt zu spielen, denn er hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass ein großer Drache in der Nähe war. Doch ein solch großes Wesen konnte sich hier schwer verstecken. Artair schob diesen Trugschluss auf die Müdigkeit oder die Sorge zu seiner Schwester zu. Er konnte nicht mehr klar Denken und keine vernünftigen Entscheidungen treffen. Artair schmunzelte. Kein Drache konnte sich in seiner Nähe verstecken.

Am Ende des zweiten Reisetages legte die kleine Gruppe eine Ruhepause ein. Als Artair am nächsten Morgen die Wundversorgung seiner Schwester vornahm, traf ihn fast der Schlag. Die Wunde war vollkommen geschlossen und nur eine hellrosa Linie verlief von ihrem Bauch bis zur Brust. Auch die Wunde an ihrem Mund war geschlossen und nur noch als kleiner feiner roter Strich wiederzuerkennen.
Artair stand mit offenem Mund da. Wie war dies möglich?


Zuletzt von Reuen am Mo Feb 25, 2013 8:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 08, 2013 1:45 pm

Sie erreichten die nächste Siedlung. Das kleine Händlerdorf, trug den Namen Silkwiesen. Es war nicht so groß, wie Güldenglanz, aber auch hier herrschte ein reges Treiben. Händler aus aller Welt trafen sich hier um ihre Sachen feil zu bieten, doch das wichtigste war, dass es hier Heiler, Hexen und sonstige magisch Begabte gab.
Anegien hatte nicht oft einen Blick auf Reuens Heilungsprozess werfen können, da er Artair auch nicht zu nahe treten wollte. Der Bruder brauchte auch die Ruhe mit seiner Schwester und wenn er ihm andauernd über die Schulter geschaut hätte, hätte das den jungen Krieger ganz sicher Gestört und Angein fand, dass der Mann schon genug an Last zu tragen hatte. Die Seele des Jungen war von Furchen und Leid getrübt. Doch allem Anschein nach, wirkte Anegins Blut besser, als das des niederen Wyrms, um nicht zu sagen, es wirkte außerordenltlich gut. Es hing offensichtlich tatsächlich mit der inneren Macht des Blutes zusammen. Ein nützlicher Hinweis, wie Angein fand. Sollten sie auf ihrer Reise zusammen bleiben, konnte das durchaus zu ihrem Vorteil gereichen, wenn Angein sein Blut zur Verfügung stellte, doch... Um sich nicht selbst enttarnen zu müssen würde es schwierig werden, zu begründen, woher Angein das viele Drachenblut hatte.
Wie dem auch sei. Anegin bemerkte, dass sich die Wunden vollständig geschlossen hatten und es brachte ihn zum lächeln. Er war glücklich mit seiner Tat, denn er war sich eigentlich sicher, dass es wirklich daran lag, dass er ihr das Blut aus seinen Venen verabreicht hatte. Es bereitete ihm tatsächlich eine solche Freude, dass er am liebsten laut los gelacht hätte.
Nun, sie waren am Dorf angekommen und Reuen war immer noch bewusstlos, aber wie Anegin schien nun außer Lebensgefahr.

„Artair?“, fragte er, als sie kurz vor den ersten Hütten der Stadt waren. „Was habt ihr nun vor? Wenn eures Gleichen schaden durch die Heilmagie nimmt, wie wollt ihr Reuen helfen?“ Er blieb sogar stehen, um das vorher zu klären. Er würde sich in der Stadt umsehen. Vielleicht konnte er ja hier das ein oder andere nützliche auftreiben. Anegin hatte genug Vermögen, um die halbe Stadt zu kaufen. Er lächelte ein wenig und sagte dann: „Wenn es eurer Schwester besser geht, werde ich mein Versprechen umsetzen und euch zu einem Festmal einladen.“ Er sah dabei auch Elentari an und warf schließlich einen Blick auf Toss. „Das schließt euren treuen Begleiter Toss mit ein.“
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 09, 2013 1:46 am

Elentari fühlte sich in solchen Siedlungen alles andere als wohl. Am liebsten wäre sie direkt wieder ab gehauen und hätte ausserhalb gewartet, dochd as wäre sehr unhöflich, zumal sie eben eingeldane wurden. Reuen schien es Körperlich besser zu gehen, aber was war mit ihrer Seele? Warum wurde sie nicht wach? Von ihresgleichen hatte die Elbin keinerlei Ahnung. Viel zu früh war sie in ihrer Lehre unterbrochen worden, als das sie all das wissen könnte. Toss stand seelenruhig neben ihr, während Elentari Anegin anlächelte. "Das ist sehr gütig von euch Anegin," erklärte sie. Artair würde sicher erst jemanden finden wollen,d er seine Schwester heilt. Sie kontne ihn nur zu gut verstehen. Sehnsüchtig dachte sie an ihre Sippezurück. An die Zeit,d a sie noch in den Bäumen ihre Dörfer hatten und sie lernen durfte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 09, 2013 4:17 am

"Die Naga haben ihre eigenen Methoden unsere Wunden zu heilen", sagte Artair. "Ich bin nicht vertraut mit ihren Techniken, doch sie benutzen Messer und Faden dafür."
Artair schaute sich nach dem Symbol der Naga um, zwei ineinander gewundene Schlangen, während die kleinere am Ende der größeren in den Hals Biss. Artair nickte in Richtung einer Gasse zwischen zwei niedrigen Häusern und trug Reuen mit Hilfe der Trage durch die schmale Gasse. Der Eingang zum Keller befand war von der Hauptstraße abgewandt, sodass man nicht sehen konnte wer Ein oder Aus ging.
Artair klopfte das geheime Zeichen an die Zarge und als die Riegel zur Seite geschoben wurden, öffnete er die Tür und ging die Treppen hinunter. Zuerst wollte er Anegin abwimmeln, doch dann musste er sich eingestehen, dass er ohne seine Hilfe die Trage nicht runter bekam.
Unten war die Decke für Anegin zu niedrig, für Artair reichte sie gerade noch aus, sodass er mit gesenkten Schultern hindurch kam. Artair war zum ersten Mal in diesem Keller und musste sich erst in den Gängen und Räumen orientieren.
Aus einem der Räume brannte helles Licht und man hörte eine Stimme nach ihnen rufen.
"Ich bin hier hinten!"

Ein kleiner Gnom stand vor einem Tisch, der den Männern höchstens bis zum Knie ging, und hantierte mit Werkzeug und Besteck in einer offenen Leiche. Der Gnom trug einen mit Blut getränkten grauen Lederumhang und ein großes Metallgestell mit dicken Linsen auf der Nase. Der Gnom schaute auf, hörte jedoch nicht auf weiter zu operieren. Er drückte die Brille mit dem Handgelenk von der Nase auf die Stirn und schaute die Besucher an.
"Meine Schwester...", mehr brachte Artair nicht raus. Tränen stiegen ihm in die Augen.
"Legt sie in eines der anderen Zimmer", sagte der Gnom. "Ich bin gleich bei euch."

Das Zimmer in dem sie Reuen auf einen Tisch legten, war spärlich belichtet. Während sie im Dunkeln warteten, fühlte Artair erneut Reuens Fieber. Der kleine Gnom kam hereingewatschelt und ging auf einen der niedrigen Regale zu und öffnete den Deckel eines trüben Glases. Kleine, grün schimmernde Lichtpunkte kamen herausgeflogen und breiteten sich im Zimmer aus, bis der Raum vollkommen erleuchtet war.
"Nun, was haben wir hier?"
Artair fand keine Worte und überlies es Anegin den Vorgang zu beschreiben.
"Irgendwann unterbrach der Gnom Anegin und schnappte nach einem Messer, mit welchem er die Bandage von Reuen aufriss und ihren nackten Oberkörper frei legte. Neugierig fuhr er mit dem Finger über die vernarbte Wunde.
"Wann sagtet ihr, hat sie das Drachenblut bekommen? Hm, seltsam. Das Blut sollte nicht so schnell und so sauber wirken. Auch bei großen Mengen nicht."
Der Gnom dehnte die Haut um das Nabengewebe.
"Die körperliche Wunde ist sauber verheilt, jetzt muss sie nur noch gegen das Fieber und das Gift aus dem Drachenblut ankämpfen. Wir können nun nichts mehr für sie tun."
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 09, 2013 11:31 pm

Anegin folgte und trug Reuen hinter Artair her. Erst wollte er ihn abwimmeln, aber dann sah er ein, dass er Reuen nicht alleine die Treppen herunter bringen konnte. Eine Stimme rief ihnen zu, wo sie hin kommen sollten und Anegin erblickte einen Gnom, der in der Leiche eines Wesens herum wühlte. Das störte Anegin sichtlich wenig, denn eigentlich konnte es ja einem Toten auch herzlich egal sein, was mit seinem Körper geschah. Der Gnom sagte ihnen, dass sie Reuen in den nächsten Raum bringen sollten und das taten sie auch. Dann fragte der Kerl was geschehen war und Anegin erklärte ihm die Sittuation. Er fing damit an, dass sie auf dem Weg nach Güldenstadt waren und sich vorher beim Tempel Azoths getroffen hatten, wo sie einen Wyrm getötet hatten, dessen Blut ja auch in Reuen eingeflößt worden ist.. Auf ihrem Weg waren sie dann einem Drachen begegnet. Onyxia. Und beim Versuch diesen zu töten hatte sich der Splitter ihres Schwertes durch ihr Fleisch gebohrt. Dann beendete Anegin seine Erzählung, weil er unterbrochen wurde und fügte an, während der Gnom die Bandagen zerschnitt: „Und jetzt sind wir hier.“ Er hatte alles sehr verständlich und fast lyrisch geschildert, so als hätte er diese Geschichte schon hundert Mal erzählt.
Ein wenig hellte sich Anegins Gesicht auf, als er die geschlossenen Wunden betrachtete, die nun als Narben, Reuens Haut verunzierten. Was der Gnom sagte bestätigte seinen Verdacht, dass sein Blut offenbar wirklich besser zur Heilung gereichte. Was ihn aber wunderte war die Tatsache, dass der Gnom von Gift sprach.
„Gift?“, fragte Anegin. Hoffentlich hatte er das arme Mädchen jetzt nun nicht so schwer vergiftet, dass sie nicht mehr werden würde. Er sah auf sie herab, dann zu Artair und dann zu dem Gnom. „Soll das etwa heißen, dass Drachenblut giftig für andere Lebewesen ist?“ Er selbst hatte noch nie welches Getrunken und warum auch? Aber er hatte bisher überhaupt noch nicht von einem Heiltrank aus Drachenblut gehört. Er wusste, dass es für allerlei alchemische Experimente und Tinkturen verwendet wurde. Auch für Magische Rituale, aber … Es pur zu trinken, hatte er zum ersten Mal gesehen. „Und wieso ist das ungewöhnlich?“; setzte er dann hinzu.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 11, 2013 8:53 am

Der alte Gnom blickte über seine dicken Gläsern auf und begutachtete erst Anegin, dann sah er Artair skeptisch an.
"Woher?", fragte er kurz.
"Artair und Reuen vom Hause der Arjuna. Drachenjäger und Drachentöter", erwiderte Artair.
"Eine Drachentöterin?", fragte der Gnom und sah den kleinen, zierlichen Körper vor sich an. "Man sieht ihresgleichen auch nicht alle Zeiten. Nun, das Drachenblut dass ihr verabreicht wurde hat zwar ihre körperlichen Wunden ungewöhnlich schnell und gut geheilt - so etwas habe ich in den letzten 150 Jahren nicht erlebt - aber dafür wird ihr Geist von der Magie und der Psyche des Drachen vergiftet. Den ersten Pfad hat sie bereits hinter sich, nun muss sie den zweiten Weg alleine finden. Wir können nur darauf warten, dass ihr Bewusstsein zurück in unsere Welt findet"
Der alte Gnom watschelte an den beiden Männern vorbei und raus aus dem Zimmer in den dunklen Gang.
"Folgt mir und bringt sie mit."
Artair sah zu wie Anegin seine Arme vorsichtig unter ihren Körper schob und die Schlafende hinterher trug. Artair sah ihm nach und folgte dann dem Gnom durch ein paar Gänge in ein weiteres Zimmer, mit einem kleinen Fenster unterhalb der niedrigen Decke. Der Gnom wies Anegin zu, Reuen auf ein Bett zu legen.
"Hier kann sie sich von den Strapazen erholen", sagte der Gnom und nahm das Drahtgestell von seiner Nase. Erst jetzt sah man, dass die Haut um seine Augen dunkler war und leicht glänzte. Feine, grüne Schuppen, wie die einer Schlange, waren auf seiner hellen Haut gewachsen.
"Ihr könnt im Gasthaus übernachten, ich werde hier über sie wachen und euch Bescheid geben, wenn es ihr besser geht." Wie beiläufig deutete er auf den zerbrochenen Zweihänder, welchen Artair in ein Bündel gewickelt in beiden Händen hielt.
"Wenn die Drachentöterin wieder auf den Beinen ist, wird sie sicherlich ein neues Schwert brauchen."
Verdutzt sah Artair auf das Bündel in seinen Händen. Der Zweihänder aus purem Silber - und somit ihre einzige Waffe im Kampf gegen die größeren und hartnäckigeren Drachen lag zerbrochen da.
"Es gibt einen Waffenschmied an diesem Ort. Vielleicht kann er euch weiterhelfen und jetzt lasst mich bitte in Ruhe, eine Leiche zerlegt sich nicht alleine."

Artair sah Anegin fragend an und folgte ihm dann durch den Gang und über die Treppe wieder nach draußen zur Weißen Frau. Doch bevor er den Raum verlies, gab er Reuen einen Kuss auf die Stirn.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Feb 13, 2013 12:12 am

Der Gnom klärte Anegin auf, was es mit dem Drachenblut auf sich hatte. Er fragte sich, ob es ihren Geist zerstören würde, wenn sie zu viel von dem Blut getrunken hätte. Wieder machte er sich Vorwürfe, dass er das arme Mädchen möglicherweise in eine Art Koma geschickt hatte. Er trug Reuen hinter dem Gnom her und legte sich auf das Bett unter dem Fenster. Hoffentlich würde ihr es bald besser gehen. In der Zwischenzeit, konnten Artair, Elentari und er ja ein wenig einkaufen. Oder wenigstens ein wenig über den Markt schlendern, einen neuen Zweihänder besorgen oder einfach irgendwo etwas essen gehen. Zu aller erst, sollten sie sich jedoch im Gasthaus einmieten.
Er verließ diese seltsame Behausung und traf draußen wieder auf Elentari, die wie angewurzelt dort gewartet hatte. Er lächelte matt und meinte dann: „Jetzt heißt es warten.“ Er drehte sich zu Artair und verkündete dann: „Ich werde uns in dem Gasthaus einmieten, ihr beiden könnt euch ja schon mal etwas zu Essen bestellen. Danach kümmern wir uns um Reuens Schwert. Ihr werdet schon sehen, bald ist sie wieder quietschfidel.“ Er lächelte und steuerte dann auf das Gasthaus zu, wo er drei Zimmer besorgte. Er wollte nicht, dass Elentari so weit von ihrer Heimat entfernt einfach im Wald rum lungerte. Schließlich konnte man nie wissen, was hier noch für Gefahren auf sie warteten. Als er die drei Schlüssel bekommen hatte und im Voraus bezahlt hatte, bestellte er sich das Tagesgericht und einen Krug Wein. Er setzte sich an den Tisch, der anderen zwei und seufzte fast zufrieden. Eine junge zierliche Frau nährte sich ihnen und sie sah ein wenig ungläubig aus. „Anegin? Anegin Ocard?“ Selbiger blickte auf und erkannte die Frau scheinbar wieder. Trotzdem sah es irgendwie so aus, als habe sie etwas falsches Gesagt. „L-Lilly!“, stellte er überrascht fest, erhob sich wieder und gab ihr einen Handkuss, mit einer angedeuteten Verbeugung.
„Ich glaub es ja nicht! Du hier?“ Sie strahlte übers ganze Gesicht. „Als ich dich das letzte Mal gesehen habe, war ich so!“, sie deutete mit ihrer Handfläche gen Boden und zeigte an, dass sie wohl noch ein kleines Kind gewesen sein musste. „Du hast dich überhaupt nicht verändert!“ Sie fiel ihm um den Hals und Anegin fing sie ein wenig unbeholfen auf. Sie blickte ihn an und ihre Augen strahlten. „Warte hier ich muss Mutter Bescheid geben, sie wird sich riesig freuen, dich zu sehen! Ich glaub es ja nicht, ich hätte nie gedacht, dich noch einmal wieder zu sehen!“ Sie löste sich von ihm und entschuldigte sich, die anderen beiden nicht begrüßt zu haben, holte das jedoch schleunigst nach und eilte dann aus dem Gasthaus. Anegin sah ihr nach und seufzte dann leise. Er setzte sich wieder und sah nachdenklich aus. Forschend blickte er fast beiläufig zu Artair. Dann wurde auch schon gleich das Essen und die Getränke gebracht.
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Elentari

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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Feb 14, 2013 12:32 am

Elentari hatte draußen die ganze Zeit nichts weiter getan, als zu warten. Als Anegin und Artair wieder heraus kamen, war die Stimmung etwas gedrückt, wie sie fand. Reuen war drinen geblieben. Gemeinsam brachen sie zum Gasthaus auf. Elentari wäre lieber draußen geblieben udn hätte kein Zimmer gebraucht, aber offenbar woltle Anegin kein Risiko eingehen. Toss blieb undmittelbar vor dem Gasthaus liegen. Elentari hatt eine besondere Bindung zu ihm und würde es spüren, würde etwas geschehen. Abgesehen davon war Toss verdammt laut. Sie sollten sich was zu essen bestellen. Tja ... aber was aß man denn heir so? Sie war sich da nicht so sicher. Für gewöhnlich besorgte sie sich, was sie wollte, aus dem Wald oder Toss brachte es ihr.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 16, 2013 11:33 pm

Artair war etwas Unbehagen an diesem lebenden Ort. Für gewöhnlich lebten Reuen und Artair im Freien und für sich allein. Die wenige Male, wo sie in große Orte geführt wurden, war er wenigstens mit seiner Schwester zusammen.
Misstrauisch sah er zu, wie Anegin eine Menschentochter begrüsste, die ihn offensichtlich kannte. Er war skeptisch, schließlich verstand er die Gebaren der Menschen nicht. Wieso wollte Anegin die Hand der jungen Frau fressen? Ach nein, er schnupperte nur daran. Irritiert schüttelte der Junge seinen roten Schopf und wandte den Blick ab. Da stand die Weiße Frau. Er hatte noch nicht die Zeit dazu gefunden sie genauer zu betrachten. Er empfand sie augenblicklich als Schön, wenn auch nicht Perfekt. Für seinen Geschmack fehlte ihr einfach etwas. Sie strahlte eine solche Ruhe und Eleganz aus, dass er die Befürchtung hatte, dass er nur eine Statue betrachtete.
Erschöpft sackte er auf einen einfachen Stuhl und wartete auf das Mahl. Er zögerte sich an Speis und Trank zu bedienen.
Seine Gedanken waren schließlich bei seiner Schwester.

Nach dem Essen wollte er mit Anegin zum örtlichen Waffenschmied um die Klinge zu reparieren.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Feb 17, 2013 7:47 am

Anegin setzte sich wieder an den Tisch. Die Stimmung war nicht wirklich gut, zu Recht, wie Anegin fand. Na toll. Warum musste ausgerechnet sie hier sein? Nun, da dieses Mädchen aufgetaucht war, wirkte Anegin ein wenig nachdenklich. Er war wirklich froh, dass Reuen nicht da war, sie hätte ganz klar gehört, was sein Voller Name bedeutete. Er blickte sich um und versuchte die Stimmung aufzulockern. Er hatte einfach für alle das selbe bestellt und vor allem Wein.
Die Elbin fühlte sich nicht wohl, weil dies eine Stadt und ein Wirtshaus war und der Drachenjäger fühlte sich unwohl, wegen seiner Schwester. Sie waren ja wirklich eine tolle Gesellschaft. Anegin versuchte also das ganze ein bisschen aufzulockern.
„Also? Mögt ihr ein wenig von euch erzählen? Wo kommt ihr genau her? Was ist das ziel eurer Reise? Gibt es vielleicht etwas, was ihr euch wünscht? Einen Traum oder so?“
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 18, 2013 12:24 am

Nein sie fühlte sich hier so gar nicht wohl. Sie wäre am liebsten aufgestanden und wieder hinaus gegangen, aber so unhöflich war sie nicht. Sie blieb sitzen, sah sich aber des öfteren nervös um. Es behagte ihr einfach nicht. Sie war die Natur gewöhnt. Ob sie sich in ihrer Gemeinschaft, die sie so sehr vermisste, zurecht finden könnte? Es war so lang her, das sie gegangen waren udn sie sich verlief. Vielleicht würde sie diese Leute nie wider finden. Anegin wurde mehr und mehr zu einer Person, die sie mochte ... verehrte. Er war so ... neugierig, nett, freundlich ... er erinnerte sie an etwas, was sie nicht greifen konnte. Dann war da Reuen. Mit ihr hatte sie wohl das größte Problem. Sie war ... impulsiv ... unfreundlich und schließlich Atair. Ihn mochte sie wieder, weil er so ruhig war. Er schien der freundlichere udn verständigere der beiden zu sein. sie sah ihn an, dachte einen Moemnt nach udn sah dann wider zu Anegin. Wosie her kam .. und welche Ziele sie hatte. Eine gute Frage. "Eigentlich ... habe ich immer in den Wäldern gelebt. In vielen. Nicht nru in einem. nachdem sie alel geflohen sind .. und ich verloren ging, blieb mir nicht viel anderes übrig. Ich woltle sie finden, wieder zu ihnen gehen, denn ich vermisse sie schrecklich, aber ich glaube nicht, dass ich sie je wieder sehe. mein Ziel ... Ich möchte die Drachen, die noch geblieben sind, schützen. Sie sind unglaubliche Wesen. So unterschiedlich sie sind, so faszinierend sind sie. Einer mehr als der Andere." Sie sah sich erneut um. Ihr behagte es hier nicht. Ganz udn gar nicht.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Feb 19, 2013 10:51 pm

Artair war mit seinen Gedanken kaum anwesend, als er <<Drachen>> hörte. Instinktiv ging seine Hand an das Bündel neben sich, welches einst ein Zweihänder war. Er musste sich zwingen, seine Muskeln wieder zu entspannen. Erst jetzt lauschte er den Worten der Weißen Frau.
"Und wir möchten all jene schützen, die durch die Drachen bedroht werden", sagte er und brach das Gespräch auch schon mit einem ausweichenden Blick ab. Nachdem Anegin seine Fragen nochmal an ihn gestellt hatte, antwortete dieser:
"Meine Schwester und ich stammen aus dem Hause der Arjuna, einem uralten Orden von Drachenjägern. Wir wurden geboren, trainiert und zur Jagd auf Drachen entsandt. Wir haben nur ein Ziel, die Drachen zu jagen und sie zu töten"
Ein dunkler Schatten legte sich über seine Augen. Es sah fast so aus, als würde er den Schmerz all derer spüren können, die durch einen Drachen zu Schaden oder ums Leben gekommen waren.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Feb 21, 2013 1:53 am

Anegin hörte den beiden zu und er war überaus überrascht, über die Ehrlichkeit, die diese beiden an den Tag legten. Es war unglaublich. Wie konnten sie alle eigentlich in einer Gruppe reisen? Er selbst schien der übertragene Dreh- und Angelpunkt zu sein, um den es hier ging. Es war wohl kam noch notwendig zu erwähnen, dass seine beiden Reisegefährten gegensätzlicher nicht hätten sein können.
Die eine setzte alles daran, alle Drachen zu beschützen und die andere Seite wollte alles dafür tun, die Drachen schnellstmöglich zu vernichten. Was war das denn für eine Ironie. Sicherlich waren nicht alle Drachen gut und freundlich wie er, aber gleich alle deswegen töten zu wollen, fand er absurd. Auf der anderen Seite, sah es auch der Elbin ähnlich selbst die bösartigsten Drachen dieser Welt retten zu wollen, wobei das einfach nicht möglich war.
Im Prinzip dachten beide Parteien nur in Schwarz und Weiß und das beunruhigte Anegin zutiefst. Er wusste nicht, ob die Elbin mittlerweile Verdacht schöpfte, aber wenn sie das schon tat, würde es nicht mehr lange dauern und die beiden Drachenjäger würden es auch bemerken. Wobei er sich eigentlich sicher war, dass sie unmöglich wissen konnte wer oder was er war. So lange wie er sich erinnern konnte, hatte ein Drache noch nie die Gestalt vor einem anderen Wesen getauscht. Also konnte sie kaum wissen, dass die Drachen das konnten. Oder doch? Zudem hatte sie ihren Clan relativ früh verloren und konnte nicht so viel von ihnen lernen. Bei den beiden Nage-stammenden war er sich fast sicher, dass sie keine Ahnung hatten, dass Drachen überhaupt in der Lage waren nicht blutrünstig zu sein. Anegin seufzte leicht, als zu allem überfluss auch noch die Mutter von Lilly herein kam.“
„Anegin!“, rief sie aus und stürzte auf ihn zu. Er erhob sich und fing sie auf, als sie in seine Arme fiel. „Oh Anegin...“ Er schien ja wirklcih einen wahrlich guten Eindruck bei diesen leuten hinterlassen zu haben. Die Frau sah die beiden begleiter und meinte dann entschuldigend. „Verzeiht. Wie unhöflich. Ich bin Elenor und wünsche auch euch lange Tage und angenehme Nächte.“ Sie neigte kurz den Kopf, ehe sie wieder zu Anegin sah. „Du siehst noch genauso aus, wie das letzte Mal.“
„Und du bist noch schöner geworden, Elenor.“ Die ältere Frau errötete und und schlug ihm leicht auf die Brust, was eigentlich fast einem Schupsen glich. „Du Charmeur.“, kicherte sie. Sie schien jedoch wirklich mal eine ansehnliche Frau gewesen zu sein.
„Wie geht es Kyle?“
„Hervorragend. Als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte, hatte er mir berichtet, dass er sich um das Problem an der Brutstätte gekümmert hatte.“ Anegins Augen weiteten sich und er lenkte schnell ein. „Oh das ist prima, weißt du Elenor, ich werde vielleicht heute Nachmittag bei euch rein schauen, im Moment würde ich gerne mit meinen Freunden speisen, wenn es dir nichts ausmacht.“
Sie nickte und beschrieb Anegin den Weg zu ihrer Hütte. Dann verließ sie den Schankraum.
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Elentari

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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Feb 21, 2013 2:38 am

Ja, sie würde wohl versuchen, alle zu retten, aber sie wusste eben so gut, dass es Drachen gab, die nicht zu retten waren. Ein wenig bitter war ihr Blick, den sie Artair schenkte. "Sie sind nicht alle boshaft. Es gibt, wie du bereits sehen konntest, auch durchaus Arten, die nicht Blutrünstig sind. Ihr könnt nicht alle über einen Kamm scheren," erklärte sie. Es würde sicher noch zu Reibereien zwischen ihr und Artair und Reuen kommen, denn die Ansichten der drei waren so unterschiedlich, wie sie nur sein konnten. "Ja, es ist wichtig die Anderen vor diesen Drachen zu schützen, aber es ist keine Lösung, alle Drachen aus zu rotten. Sie können eben so lieb udn sanft sein und inteligent. manche können wunderschön singen. Ihr habt ja keine Ahnung von diesen Wesen." Unterbrochen wurde sie, als eine Frau zu ihnen stieß, die Anegin freudig begrüßte. Ja, sie vermutetee mehr hinter Anegin, als einen normalen Mann. Er war viel zu ... freundlich, zu Geschichtenvernarrt und schien einjen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn zu haben, der weniger dem eines normalen Menschen glich, als dem eine weit inteligenteren Geschöpfes. Elentari hatte als Kind Geschichten von Drachen gehört, die es scih zu nutze machten, die Gestallt andere Wesen an zu nehmen, um unerkannt unter ihnen zu wandeln. Es war schon lange her und trotzdem sie noch sehr jung wirkte, war sie schon einige hundert Jahre da und hate durchaus sehr viel gelernt. Nachdem sie verloren gegangen war, hatte sie die zeit genutzt, die Drachen zu studieren. Sie wusste sehr wohl, welche gefährlich, welche gutmütig und welche einfach nur Abgrundtief schlecht waren. Elenor erwähnte eine Brutstätte und schon war Elentari ganz Ohr. Sie sah kurz auf zu ihr udn Anegin, dessen Augen sich weiteten, wandte dann den Blick aber schnell wieder ab, denn sie woltle auf keinen Fall, dass Artair eine Brutstätte in Schutt und Asche legte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Feb 25, 2013 11:26 am

Artair wartete nicht bis zum nächsten Morgen, sondern besuchte noch am selbigen Abend den örtlichen Waffenschmied. Ein kleiner, stämmiger Kerl mit vollem Bartwuchs und roten Hautflecken beschimpfte ihn wütend, als dieser verschlafen in der Tür stand, an welche Artair aufgeregt gehämmert hatte.
Artair reichte ihm wortlos das Bündel, welches er nicht mehr aus den Augen gelassen hatte und der Schmied verstummte. Nach kurzem Betrachten nickte der Schmied stumm und wies ihn auf, in ein paar Tagen wieder zu kommen.

Reuen fand sich auf einem felsigen Plateau wieder. Harter, grauer Stein ragte mit spitzen Fingern gen Himmel, welcher feuerrot von der Sonne gefärbt war. Blutrote Flüsse zogen ihre Bahnen aus Schlangenlinien durch die Felsen. Das Rote Blut klebte an dem grauen Stein. Reuen nahm Leichenteile wahr, wie überall verstreut waren. Sie hörte ein lautes Brüllen, dann flog auch schon ein Drachen über ihren Kopf hinweg. Sie sah, wie zwei weitere Drachen auf den ersten einstießen und diesen attackierten. Feuer und Eis wurden gespuckt, dann tauchten weitere Drachen auf und begannen sich gegenseitig zu verstümmeln.
Schließlich erblickte sie eines der Drachenwesen und stürzte mit einem Schwall aus schwarzem Feuer auf Reuen hinab. Hilflos blickte sie den weißen Augen entgegen und rollte sich Schutz suchend zu einem Ball zusammen.


Als Reuen die Augen wieder öffnete, war es Dunkel. Durch ein kleines Fenster konnte sie das fahle Mondlicht sehen. Sie lag auf einem Bett - oder etwas ähnlichem - und sah zur Decke. Ein stechender Schmerz schoss ihr durch die Brust als sie sich aufrichtete und erst als sie sich vorn über gebeugt an die Brust fasste, nahm sie wahr, dass sie nackt und mit einer sauberen Bandage um ihren Brustkorb bedeckt war. Sie spürte ein schweres Gewicht an ihren Beinen und als sie aufsah, sah sie den roten Schopf ihres kleinen Bruders, der auf ihrem Krankenbett eingeschlafen war.

Sanft weckte Reuen ihren Bruder und kletterte aus dem Bett. Artair wischte sich den Schlaf aus den Augen und umarmte seine Schwester freudig. Beide zuckten zusammen, als Reuen vor Schmerz Au! sagte. Artair versuchte sich zu entschuldigen, doch Reuen beteuerte ihm, dass er ihr keine großen Schmerzen zubereitet hatte.
Nachdem Artair Reuen geholfen hatte, sich wieder einzukleiden - er hatte ihr neue Kleidung besorgen müssen - führte Artair seine Schwester aus dem Keller vorbei an dem summenden Gnom, der ihnen keine Beachtung schenkte, hinaus.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Feb 27, 2013 12:21 am

Als sie das Mahl beendet hatten verschwand Artair auc gleich wieder. Scheinbar konnte der arme Kerl einfach nicht ohne seine Schwester. Was für eine Tragödie. Anegin hoffte, dass das Mädchen bald wieder auf den Beinen war. Er fragte sich auch, wie es weiter gehen würde. Anegin mochte die Gesellschaft, dieser kleinen Gruppe, aber er war sich fast sicher, dass die zwei Drachenjäger, wieder alleine los ziehen würden. Außerdem war es gefährlich mit ihnen durch die Gegend zu ziehen, wenn sie seinesgleichen jagten. Er sah zu Elentari herüber. Sie fühlte sich nicht so wohl, aber das war ja wohl auch kein Wunder. Anegin hielt ihr wie ein Gentleman die Hand hin und erhob sich dabei, als Aufforderung, dass sie seine ergreifen möge, damit er sie herausführen konnte. Er setzte dabei ein Charmantes Lächeln auf und sagte: „Komm. Ich möchte dir ein wenig diesen Ort zeigen. Hier gibt es nichts, wovor du dich fürchten musst.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Feb 27, 2013 8:34 am

Elentari sah Artair nach. Er woltle offenbar zu seiner Schwester. Sie kannte sein Volk nicht, aber sie waren Drachenjäger. Jäger derer, die sie so verehrt. Anegin riss sie aus ihren Gedanken. Sie nahm seine Hand dankend an und folgte ihm. Er war wirklich charmant. "Danke ... Ich denke ... ich bin es zu sehr gewöhnt im Wald zu lebn, als das ich mich heir wohl fühlen kann," erklärtte sie. Als sie schließlich ehraus waren aus der Gaststätte, sah sie sich noch einmal um. Toss folgte ihr. "Welche Brutstätte?" wollte sie wissen. Sie hatte das Gespräch mit der Frau nicht vergessen. "Meinte sie eine solche, wie ich denke?" Sie vermutete natürlich eine Drachenbrutstätte. Was sonst könnten sie gemeint haben?
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi März 06, 2013 7:09 am

Artair wollte seine wackelige Schwester stützen, doch diese lehnte mürrisch ab. Artair seufzte und trug stattdessen ihr gesamtes Gepäck über die Schulter. Als sie um die Ecke traten und die Straße zur örtlichen Waffenschmiede vor sich fanden, erblickten die beiden Zwillinge einige Gardisten, die vor der Waffenschmiede warteten. Der Waffenschmied stand vor seinem Laden und hielt die silberne Klinge in den Armen. Auf eine plötzliche Kopfbewegung hin, riss er seinen Arm hoch und zeigte auf die Zwillinge. Er rief etwas, doch die Kinder konnten nichts verstehen.
Augenblicklich rannten die Gardisten auf Artair und Reuen zu, welche auf dem Absatz kehrt machten und in die entgegen gesetzte Richtung davon rannten. Auf halben Weg wurden die rothaarigen Schlangenkinder an den Schulter gepackt und in eine dunkle Gasse gezogen. Mit laut scheppernder Rüstung schritten die Gardisten an ihnen vorbei zum Ende der Straße. Nachdem die Kinder sich orientiert hatten, fanden sie sich in einer engen Gasse wieder; neben zwei Gestalten die Kapuzen trugen, welche tief in ihr Gesicht hingen. Der eine war groß wie ein Baum, der andere kleiner noch als Reuen.
Reuens Hände glitten in einer schnellen Bewegung zu ihren beiden Schwertern, welche in ihren Halftern an ihrem Gürtel hingen, doch ehe sie die Klingen auch nur heraus ziehen konnte, wurde ihr eine glänzende Metallspitze vor die Nase gehalten.
"Lasst gut sein", sprach der kleinere von beiden und ein weißes Lächeln blitzte unter dem Schatten der Kapuze hervor. "Würden wir euch Böses, hätten wir uns nicht eingemischt."
Reuen zog die Oberlippe hoch, wie ein wildes Tier die Lefzen. Sie würde nicht klein beigeben wollen. Die große, von harter Arbeit gehärtete Hand ihres Bruders umklammerte ihren Unterarm und Artair sprach leise zu ihr.
"Lass uns hören, was die beiden von uns wollen, Schwester."

Der kleinere von den beiden senkte seine Armbrust und zog die Kapuze vom Kopf. Ein junges, freches Gesicht mit einem wilden, grünen Schopf kamen hervor. Zwei große, rote Augen leuchteten die beiden Zwillinge wie die Augen einer großen Raubkatze an. Das breite Lächeln war mit zwei Reihen weiß glänzender Zähne bestückt, wobei die Eckzähne ein Stück länger und spitzer waren, als bei einem Menschen. Auch seine Ohren, welche kaum unter seinen wilden, grünen Haaren hervorkamen liefen nach oben hin spitz zu. Der Junge - er mochte unmöglich älter als 12 sein - grinste die beiden noch stärker an und kniff dabei seine Augen zusammen.
"Nennt mich doch bitte Adair und meinen stummen Begleiter Mouse."
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa März 16, 2013 1:25 am

Anegin sah Elentari einen Moment schweigsam an. Das lächeln auf seinem Gesicht sah ein kleines bisschen wehmütig aus. Er wusste aber auch, dass er ihr vertrauen konnte. Sie verehrte Leute wie ihn, ohne es überhaupt zu wissen. Selbst seine Niederen Artgenossen, wurden von ihr verehrt wie Götter. Er zeigte ihr einige Ecken der Stadt, wo auch mal Grün zu finden war und wollte ihr schließlich auf ihre Frage Antworten. Sowohl Elfen, als auch Drachen waren es gewohnt sehr lange auf Antworten zu warten, beziehungsweise lange zu brauchen, um sich eine passende Antwort zurechtzulegen. Daher würde Elentari es auch nicht als unhöflich erachten, dass er sich so lange Zeit ließ ihr eine Antwort auf ihre Frage zu geben: "Wenn du denkst, was ich denke, dass du denkst… Dann solltest du die Antwort kennen. Es ist eine Brutstätte jener Wesen, die du zu schützen gedenkst, aber ich werde dich nicht dort hin bringen. So leid mir das tut. Ich darf es nicht.", gab er ihr zu verstehen und sah die Sehnsucht in ihrem Blick. "Vielleicht werdet ihr die Stätte auch selbst finden. Vielleicht laufen wir auch daran vorbei. Wer weiß wohin uns unsere Füße schon tragen, wenn wir nicht aufpassen.

Anegin blieb stehen. Reuen und Artair standen seltsamen Gestalten gegenüber. Was war denn da los? Der kleinere der beiden hatte eine Armbrust, die er allerdings gesenkt hielt und der andere stand einfach nur rum. Jedenfalls war er sehr froh, dass es Reuen besser zu gehen schien. Sein Experiment war also geglückt. So viel dazu, dann konnte man ja ein paar Reserven anlegen. Er stellte sich ein kleines bisschen vor Elentari und sagte dann: "Reuen! Ich sehe es geht euch besser. Da bin ich aber erleichtert."
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa März 16, 2013 1:47 am

natürlich wartete Elentaari die Antwort ab udn natürlich machte es ihr nichts aus, so lange zu warten. Immerhin war es nicht selbstverständlich, eine Antwort zu bekommen, denn wer sie nicht geben wollte, würde sie nicht geben. Die Stadt, ind er sie sich befanden, mochte ihre schönen Seiten haben, aber es war eben nicht das Selbe, wie ein Baumhaus oder der Wald selbst.zwar vermisste sie ihr Volk, aber sie fragte sich inzwischen, ob sie wirklich noch damit zurecht käme, würde sie wieder bei ihnen sein. Irgendwann bekam sie ihre Antwort und die Sehnsucht danach, diese Brutstätte zu sehen, stieg augenblicklich an. Es würde sie so sehr freuen, diese liebenswürdigen Wesen beim Schlüpfen zu beobachten, aber sie wusste, sie würde es selbst finden müssen. Ausserdem waren da ja och Artair udn Reuen, die sich ohne weiteres darauf stürzen würden, um die Eier zu zerschlagen und so mit zu verhindern, das dort noch mehr Drachen auf die Welt kamen. "Besser ich weiß es nicht ... Bei einem Angriff würde ich sie als erstes in Sicherheit wissen wollen udn das könnte ihnen zum Verhängnis werden," erklärte sie.

Nach einer Weile, sahen sie Reuen und Artair tatsächlich in begleitung zweier Fremder. Der Armbrustschütze hatte grünes Haar. Er schien mit den bedien zu reden. Anegin stellte sich etwas vor sie. Reuen schein wieder wohl auf, was natürlcih wunderbar war, aber auch neuerliche Spannungen mit sich brachte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Apr 19, 2013 12:29 am

Adair - wohlhabender Speer - Artair dachte über den seltsamen Namen nach. Nicht zuletzt, weil dieser dem seinen ähnlich war. Die seltsame Erscheinung und die wilden roten Augen waren zwar sehr ungewöhnlich, doch Artair hatte bereits von dem Elfenvolk gehört, welche sich die Chaoselfen nannten. Chaoselfen waren in dieser Welt wohl genauso selten wie die Schlangenkinder.
Artair wollte wissen, was der Chaoself und sein vermummter Begleiter eigentlich von ihnen wollten.

"Wieso habt ihr uns mit den Gardisten geholfen?", fragte Reuen.
"Ist das die berühmte Höflichkeit der Schlangen?", neckte der kleine Junge. "Wie hat man euch getauft?"
Artair dachte zuerst, dass seine Schwester antworten würde, doch nach ein paar Sekunden antwortete er:"Nennt mich Schild und meine Schwester Klinge."
Adair sah von Artair zu Reuen und wieder zurück, dann grinste er breit und lachte leise.
"So will ich Speer sein."
Er lachte laut.
"Nun gut, Schild. Um deine Frage zu beantworten: Meine Queste führte mich in diese Stadt und dabei habe ich ein Gespräch zwischen dem Waffenschmied und seinem Lehrling mitbekommen. Offenbar gibt es eine Belohnung auf eurer beider Köpfe.

Reuen bemerkte ihre Reisegefährten aus dem Augenwinkel heraus.
"Reisegefährten von euch beiden?", wollte Adair wissen und Reuen nickte leicht. Adair musterte die anderen beiden. "Dann solltet ihr sofort von hier verschwinden!"

Reuen und Artair traten aus dem Schatten der Gasse und liefen zu ihren Reisegefährten. Sie trugen mittlerweile die gleichen dunklen Umhänge, wie Adair und sein Gefährte.
"Anegin, Elentari. Wir müssen diesen Ort sofort verlassen", sagte Artair.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Apr 19, 2013 1:26 am

Anegin wusste mit der Situation nicht so richtig etwas anzufangen, daher blickte er auch ein wenig fragend. Doch er stellte seine Fragen nicht. Zumindest nicht jetzt. Wenn es wirklich so wichtig war weg zu kommen, sollten sie das vielleicht sowieso erst später klären. Ihn selbst hielt nichts in dieser Stadt und je schneller die Zwillinge hier weg kamen, um so besser.
„In Ordnung.“
Jeden anderen hätte es vermutlich überrascht, dass Anegin ohne zu fragen zu stimmte, aber die drei Reisegefährten, schienen ihn ja nun doch ein wenig besser kennen gelernt zu haben. Wenngleich sie nicht alles wussten. Beziehungsweise ihre Augen davor verschlossen. Er nickte Elentari zu und sah ihr an, dass sie nicht unglücklich war aus diesem Dorf herauszukommen, schließlich hatte sie es hier von anfang an nicht gemocht.
Anegin schloss sich den beiden an. Er hatte alles bei sich, was er brauchte und selbst wenn nicht, er war schließlich nicht mittellos. Ein Gedanke lief ihm durch den Kopf und ein wenig traurig bemerkte er er, dass das Festmahl wohl nun ausfallen musste. Schade.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Apr 19, 2013 2:06 am

Nein wirklich nicht. Traurig war sie ganz und gar nicht, sondern eher erleichtert hier weg zu kommen.
Auch ihr tierischer Begleiter schien nicht weniger begeistert, als sie selbst, denn unter diesen Wesen gab es genügend Jäger, die sich aus dem Peöz der großen Katze gern ein paar warme Sachen machen wollen würden. Der kleine drache hingegen, schlief friedlcih in der Umhängetasche, die die große Katze um den Hals hängen hatte. Ihn schien das alles gar nicht zu kümemrn. Um so besser, denn die Menschen würden ihn doch nur töten wollen.
"Gern," kommentierte sie. Anegins Blick entging ihr nicht. Sie würde es wieder gut machen, auch wenn sie ja eigentlich nichts dafür kontne, aber sie kannte die Wälder und würde sicher ein eben so schönes Festmal herzaubern können, wie er es sich wünschte.
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