Endzeit

Der Anfang vom Ende ist vorbei. Wird dies nun das Ende eines Neuen Anfangs werden?
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Begegnungen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3 ... 9 ... 16  Weiter
AutorNachricht
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Jan 30, 2013 7:32 am

Wenn sie eben nicht wollte, dass man ihr half, so soltle das junge Ding ihren Rucksack eben selbst tragen. Toss schien verstanden zu haben, das er im Wald auf sie warten sollte und verschwand auch gleich in diesem. Ja, eine Elbe gab ihre Liebe immer nur einem einzigen und niemals einem zweiten. Romantische Geschichten waren schön, eben so wie andere Geschichten. Welche ihr eben doch noch immer am besten gefiel, war die Schöne und die Bestie. Ein Märchen, welches aus alten zeiten überliefert war und eine der, ihrer Meinung nach, schönsten Liebesgeschichten aller Zeiten war. Es mochte sicher viele andere wunderschöne Geschichten geben, aber diese ... schlug bei weitem alles. Sie beschrieb fast, wie sich eine Elbe fühlte, die von irhem Geliebten getrennt wurde. Zumindest so ziemlich zum Schluß hin. "Nach Güldenglanz ... natürlich kann ich euch durch den Wald führen und ja, ich weiß wo wir sicher und Trocken unter kommen." Sieging an Anegin vorbei um die Truppe durch den Wald zu führen. Ja, es war friedlich udn doch gab es auch hiergefahren, mit denen keiner so schnell Rechnete. Eine ganze Weile führte sie die Gruppe, ehe Toss wieder bei ihnen war. imemr wider sah sie hinauf in die Baumkronen, betrachtete die Blumen und lauschte den Vögeln. Auch die Luft veränderte sich. "Es wird bald ein Unwetter aufkommen fürchte ich," erklärte sie. Sie verließ den Pfad, den sie die Gruppe geführt hatte udn brachte sie ins Dickicht, wo sie bald eine große Höhle fanden, die genug Platz für alle bereit hielt. "Hier werden wir lagern udn Übernachten. Weiter zu gehen hat keinen Sinn.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Jan 30, 2013 8:31 am

Die beiden Zwillinge überließen der Weißen Frau und dem Drachenvertrauten die Vorhut und folgten hintereinander laufend. Unterwegs sammelten sie bereits trockene Zweige, Äste und Blätter und einige frische Beeren oder Pilze. Die Weiße Frau führte sie schließlich in eine große Höhle, in der genug Platz für ihre Reisegruppe sein würde. Reuen legte sofort eine Feuerstelle in der Mitte der Höhle an und häufte ein paar kleine Zweige und Blätter zusammen. Mit etwas trockener Holzspäne und zwei Feuersteinen versuchte sie eine Glut zu entfachen die danach zu einem großen Feuer werden würde.
Artair, der auf ihren langen Reisen mehrere Kräuter, Beeren und Wurzeln gesammelt hatte, fügte die Zutaten in einem sensiblen Verhältnis in einer kleinen Holzschüssel. Plötzlich wurde Artair stutzig und sah zu ihren Begleiter. Dann griff er tiefer in seinen Vorratssack und fügte dann nochmal soviel hinzu. Aus seinem Reisesack kramte er den gesamten Inhalt heraus, um an den Kochtopf am Boden zu kommen. Den Kochtopf füllte er zur Hälfte mit dem Quellwasser aus seinem Wasserschlauch und brachte ihn zu Reuen ans Lagerfeuer.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Jan 30, 2013 9:46 am

Sie gingen bis zum Abend und auch Anegin spürte die Veränderung in der Luft. Es wurde drückender und er freute sich schon auf den Moment nach dem Gewitter, wenn die Spannungen aus der Luft schwanden und die kühle frische Luft vollkommen klar war. Er selbst hielt sich gerne im Sommerregen auf, auch bei Gewittern, auch wenn er dann eher vorsichtig war, denn wenn er von einem Blitz getroffen wurde, hatte es die gleichen Auswirkungen auf ihn, wie auf jeden anderen sonst. Anders herum hatte er den Vorteil nicht krank werden zu können. Er inspizierte die Höhle und beobachtete seinen Reisegefährten, wie er eine Art Kräutermischung zu einer Suppe verarbeitete. „Wenn du mir zeigst, was du brauchst, kann ich dir gerne das nächste mal beim sammeln helfen.“ sagte er schließlich und dachte noch einen Moment nach. „Ich könnte auch Fleisch besorgen.“ Der wortkarge Krieger war sehr gewissenhaft in seiner Arbeit und Anegin seufzte, als er nach draußen sah. Es würde ein langer Abend werden, zumindest hoffte Anegin das. Normalerweise jagte er sich seine Nahrung, oder begab sich schnellst möglich zu Siedlungen, wo er essen kaufen konnte. Auch wenn er Gold und Silber nur ungern her gab, so war es doch eine Währung geworden, mit der man überall bezahlen konnte. Auch Kupfer wurde benutzt, allerdings legte Anegin mehr wert auf Gold und Edelsteine. Er hatte einen wahren Hang zu dem Glitzerzeug.
„Danke, dass ihr an uns denkt. Wenn wir in Güldenglanz sind, lade ich euch ein dort zu speisen.“
Später würde er eine Geschichte erzählen. Darauf freute er sich besonders.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Jan 30, 2013 10:08 am

Sonderbar ... die Gesellschaft von Anderen, war sie so gar nicht mehr gewohnt. Außerdem ... war es nicht irh Volk, welches sie eben um sich ehrum gescharrt hatte. Toss hatte sich hinten an eine der Wände gelegt. Sie selbst kuschelte sich bei ihm ein, denn er war groß, warm und weich. Die Anderen bereiteten Essen vor, machten Feuer udn unterhielten sich ... oder zumindest versuchte Anegin ins Gespräch zu kommen. Sie selbst hielt sich da raus. Statt dessen sah sie den Anderen nur aufmerksam zu. Ja, ews wüde ein sehr langer Abend werden. Vor allem für sie, denn sie war unsicher und würde kaum schlafen können, wobei sie wusste, dass Toss auf sie achten würde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Jan 30, 2013 11:51 am

Reuen gelang es ein kleines Feuer zu erschaffen und legte vorsichtig ein paar große Äste in die knisternden Flammen. Sie errichtete einen kleinen Dreifuss über dem Feuer und hing den Topf mit Wasser über das Feuer.
"Alles was die Natur uns anbietet", antwortete Artair Anegin. "Kräuter, Früchte, Pilze, Wurzeln, Nüsse. Manchmal müssen wir uns auch von Blättern und Baumrinde ernähren. Aber für den Augenblick wäre ein wenig Fleisch ganz praktisch: Ein Hase, ein Eichhörnchen, eine Ratte oder vielleicht auch Geflügel." Er sah raus in den regnerischen Wald. "Vielleicht beim nächsten Mal."
Artair wartete bis das Wasser brodelte, dann gab er seine Mischung hinein und rührte gut durch.
Währenddessen legte Reuen eine Decken aus ihrem Rucksack neben dem Lagerfeuer aus und zog mehrere Fetzen Leinenstoffs aus dem Rucksack. Vorsichtig, fast behutsam breitete sie die lädierten Fetzen vor sich aus und arrangierte sie in einer vorherbestimmten Anordnung vor sich aus. Als letztes zog sie ein unversehrtes Stück Leinen aus einer Seitentasche ihres Mantels und drehte sie zwischen den Händen herum. Die schwarze Farbe auf dem Pergament war noch frisch und bei der kleinsten falschen Bewegung verschmierte sie. Reuen legte das neue Stück direkt vor sich, und ein Lächeln huschte ihr über die Lippen. Heimlich hatte sie mit Hilfe des Stoffes und einem Stück Kohle die Schriftzeichen der Steintafel vom Tempel auf dieses Stück Papier übertragen und versuchte nun das Puzzle vor ihren Füssen zu lösen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Jan 30, 2013 12:58 pm

Natürlich. Diese beiden zogen umher und ernährten sich von dem, was die Natur ihnen schenkte. Anegin lächelte leicht er nickte und befand dieses Geschäft für besiegelt. Es tat gut, dass die Lebewesen dieses Planeten nicht nur an sich dachten, sondern auch mit anderen teilten, wenngleich sie einander eben erst begegneten.
Reuen schien irgendetwas zu treiben, was genau sie da machte, blieb Anegin verborgen, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie das letzte Stück hervor holte. Es war der Text, der auf der Steintafel vor dem Tempel zu lesen gewesen war. Anegin lächelte. Er machte sich nicht die Mühe, die anderen Schriften zu lesen. Vielleicht würde er sie Später darum bitten, sie ansehen zu können, denn auch er interessierte sich sehr für die Hinterlassenschaften der früheren Völker. Er erkannte jedoch, dass das meiste auf Drakonisch geschrieben war. Die Höhle war nicht groß, aber groß genug ein wenig Freiraum zu haben, und Reuen nutzte ihn auf ihre Weise.
„Bein nächsten Mal helfe ich dir mit den Zutaten Artair.“, versprach er und er würde sein Wort auf jeden Fall halten. Dann nährte er sich Reuen. „Was machst du da?“, fragte er sie und seine Stimme klang sehr sanft. „Sind das Geschichten?“ Er setzte sich zum Feuer, dass seine Haut nun wärmte oder nicht. Er mochte die Wärme, aber er vermisste sie auch nicht, wenn er sie nicht spüren konnte. Er sah ins Feuer und dann zu der schweigsamen Elbin, die sie in diese Höhle geführt hatte. Es war still irgendwie. „Wo wir beim Thema wären. Bevor du mir antwortest, würde ich gerne eine Geschichte erzählen.“ sagte er ruhig und seine Stimme war Harmonisch und passte irgendwie ganz genau zur Atmosphäre. „Sie handelt von einem Schatz... Einem Elfenschatz...“

Die Nacht brach herein und der Wind spielte unermüdlich sein Lied in den herabhängenden Zweigen der alten Trauerweide. Leise murmelte der kleine Bachlauf, der alles Leben hier mit seinem erquickenden Wasser speiste. Eine Nachtigall hatte ihr Nest in der Krone der ehrwürdigen Mutter Weide gebaut und begrüßte den aufgehenden Mond auf ihre Weise. Auf einer Lichtung in der Nähe ästen einige Rehe mit ihren Kitzen und über das Gras huschten eifrige kleine Eichhörnchen um in ihren Baumhöhlen Schutz zu suchen.
Seit Anbeginn der Zeit wachte Mutter Weide nun schon über diesen Ort. Im Winter, wenn sie ruhte, fanden ihre Schützlinge bei ihr einen warmen Ort um die Kälte zu überdauern. Im Frühling beschützte sie die Neugeborenen, ob Vogel oder Nagetier und selbst allerlei kleinste Insekten, erblickten in ihrem Schutz das Licht der Welt. Im Sommer sorgte Mutter Weide für Schutz vor der sengenden Sonne, denn unter ihren langen Zweigen herrschte immer angenehmer Schatten. Und im Herbst schenkte sie den Tieren und den Samenkörnern, in der Erde, ihr wärmendes Laub, damit sie sich darunter bis zum Frühling sicher verbergen konnten.
Das langlebige Elfenfolk Minya verehrte Mutter Weide schon seit Jahrhunderten, denn als der erste Elf seinen Fuß auf das Erdenrund setzte, war sie bereits Uralt gewesen. Ihre Größe ließ selbst die groß gewachsenen Elfenmänner klein wie Insekten erscheinen. Daher war es nicht weiter verwunderlich, dass die Elfen Mutter Weide so ehrten wie es ihr zustand. An jeder Sommersonnenwende veranstalteten sie ein großes Fest zu ihren Ehren.
Die schönsten Elfenmädchen führten Tänze auf, Elfendamen mit glockenhellen Stimmen sangen Loblieder auf die Natur, athletische Elfenmänner vollführten sagenhafte Akrobatik und kleine Elfenkinder flochten duftende Blumenkränze, die sie Mutter Weide in die Äste hängten.
Später am Abend dann versammelte sich das gesamte Volk der Minya um den Stamm des ehrwürdigen Baumes und stimmte einen Gesang an, wie er lieblicher und betörender nicht sein kann. In diesem Moment schweigt der ganze Wald, Tiere von nah und Fern halten inne in ihrem Tun und lauschen, nichts rührt sich, selbst der Bach scheint für einige Minuten sein Murmeln anzuhalten.
Der Zauber der Sommersonnenwende.
Die alte Weide träumte noch immer von dem Geschenk, das die Elfen ihr bereitet hatten. Denn der magische Gesang, den sie ihr zu Ehren anstimmten ließ den Baum nicht kalt. Er erfüllte sie mit Freude und Leben und Brachte Mutter Weide dazu, trotz ihres hohen Alters weiter zu wachsen und zu gedeihen.
Und zu je mehr Größe Mutter Weide gelangte, desto mehr Tieren konnte sie Schutz geben.
Irgendwann war sie so groß geworden, dass das gesamte Elfenfolk in ihr Platz fand, so wurde aus der alten Mutter Weide die Heimat der Minja, „Weidestadt“.
Und das Folk nannte sich seither der Stamm der Waldelfen.
Man sagt selbst heute lebe die alte Mutter Weide noch und biete jedem Schutz der ihn sucht. Man findet sie, wenn man dem Regenbogen folgt und wenn man dann zwischen ihren Wurzeln schaut, findet man den sagenumwobenen Schatz der Elfen...


„Doch ich sage, der Schatz den man unter den Zweigen dieses Baumes findet wird nicht aus Gold sein, denn das was Mutter Weide bietet ist viel wertvoller als jedes Gold dieser Erde.“, schloss er die Geschichte ab und ob die anderen sie nun hatten hören wollen oder nicht... Irgendwie zwang Anegins Stimme sie fast zuzuhören. Aber es war mehr ein wohlgesonnenes zuhören, als ein erzwungenes Still sein.
Er blickte ins Feuer und die Suppe roch köstlich.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 31, 2013 9:14 am

Anegin erzählte die geschichte ihres Volkes und sie ließ sich voll udn ganz in seinen bann ziehen. Sie war wunderschön und Elentari sah die Bilder vor sich, wie ihr Volk sich um dise eine Weide sammelte. Sie lächelte und begann, als Angein endlich zuende erzählt hatte, zu singen. Es war eben dieser zweistimmige Gesang, von dem Anegin schon zuvor erzählt hatte und es war, was die Anderen ja nicht wissen kontnen, genau jenes Lied, welches ihre Vorfahren für die alte Weide gesungen hatte. Auch heute noch verehrte sie die Bäume, die Weiden jedoch am meisten. Sie waren wunderschön und ihre langen Zweige bargen oft die schönsten Geheimnisse. Lauschte man ihnen, wenn der Wind durch sie hindurch zog, konnte man sie erzählen hören, wie auch alle anderen Bäume, doch bei den Weiden war es etwas besonderes, wie sie fand, denn viele von ihnen waren Nachkommen eben jener Weide. Elentari sang eine Weile lang, um ihre Begleiter zu unterhalten, aber auch, weil eben dieses Lied nicht gerade eines der kürzesten war.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 31, 2013 10:38 am

Reuen hatte nicht aufgehört von ihren Fragmenten aufzublicken und lauschte der Geschichte und dem Gesang. Nachdem die Geschichte beendet war, setzte Artair den heißen Topf von der Feuerstelle runter und jedem der Reisegefährten eine volle Schüssel heißer, dampfender Suppe.
"Eine traurige Geschichte", stellte Artair, nachdem sie zu Ende war, fest. "Sie haben ihre Heimat und ihre Freundin die Weide verlassen. Sie muss sich einsam fühlen."
Reuen setzte das neu entdeckte Schriftstück zu einem älteren, halb verblassendem und bemerkte auf beiden Seiten ein identisches Zeichen, welches sie jedoch nicht zu lesen vermag. Sie wollte den Anegin fragen, schließlich könnte er auch etwas darüber wissen.
"Seht mal, Anegin. Auf fast allen Schriftstücken die ich bei mir trage, findet sich dieses mir unbekannte Zeichen. Ich glaube es soll ein Name sein, ich weiß jedoch nicht von wem oder von was. Eine Person, ein Ort, ein Volk?" Sie reichte Anegin ihr neuestes Fundstück.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 31, 2013 12:05 pm

„Nicht traurig. Sie hat immer Gesellschaft und bietet jedem Schutz und Zuneigung, der ihn benötigt.“, antwortete er Artair. „Sie macht keine Unterschiede und sie weiß, dass sie immer im Gedächtnis ihrer Kinder bleiben wird...“
Anegin lauschte dem Gesang ihrer Begleiterin. Es klang wunderschön und fast verlor er sich in den Klängen ihrer wohltuenden Stimme. Sie zauberte ein Lächeln auf seine Lippen und in sein Herz. Er kannte das Lied. Er hatte es schon einmal gehört und nun, wo er es wieder hörte, wurde er so von seinen Gefühlen überwältigt, das ihm eine leise Träne die Wange herab lief. R wurde jäh aus der Stimmung gerissen, als Reuen ihn ansprach. Sie kam zu ihm und zeigte ihm ihre gesammelten Schriften. Nun eigentlich nur den Abgeriebenen Text, den sie von der Steintafel des Tempels mitgenommen hatte. Sie fragte ihn nach einem Symbol und Angin sah sie lange an. Er konnte einfach nicht... Er konnte nicht lügen. Er liebte die Wahrheit, das Wissen und die Weitergabe dieses Wissens. Er sah zurück auf das Pergament.
„Ezra“, gab er ihr zu verstehen. Er klang sanft und melancholisch. Ein Blick zu Artair dann wieder zu Reuen. „Da steht Ezra. Es ist der Name eines Uralten, mächtigen Drachens.“ Er gab ihr das Pergament zurück und musterte sie still.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 31, 2013 12:17 pm

Anegin war scheinbar sehr ... sensibel. Ihr war die Träne nicht entgangen und irgendwie ... rührte sie das. Auch Artairs Meinung zu der Geschichte war irgendwie beklemmend traurig, aber Anegin hatte recht. Sie war nie einsam und bot noch immer jedem Schutz, der ihn suchte. Dankend nahm sie das zubereitete Essen entgegen. Toss schlief und ließ sich nicht weite stören. Als Anegin aber Ezra nannte, horchte sie auf. Natürlich hatte auch sie vond em uralten Drachen gehört. Ob er noch lebte? Sie war ihm nie begegnet, aber jede Elbe hatte von ihm gehört. Nachdem sie die Schale geleert hatte, kuschelte sie sich wieder bei Toss ein und lauschte den Anderen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 31, 2013 1:24 pm

Reuens Augen glänzten vor Aufregung.
"Ez...ra", sprach sie ihm nach. "Was wisst Ihr über Ezra? Erzählt mir bitte seine Geschichte!"
"Heute nicht mehr!", mischte sich Artair ein. "Wir können seinen Geschichten und ihren Liedern..." -er sah zu Elentari - "morgen weiterlauschen, wir sollten jetzt besser schlafen. Das Unwetter wird morgen andauern und wir sollten früh aufbrechen, da wir langsamer voran kommen."
Artair wartete bis alle gegessen hatten, dann sammelte er die Schüsseln und wusch sie mit etwas Regenwasser in dem Kochtopf aus. Auch den Topf reinigte er von den Resten, dann stellte er alles zum Trocknen neben das Feuer und legte sich mit dem Kopf gen Reuen und dem Rücken gen Flammen gewandt auf seine dicke kratzige Wolldecke, in die er sich warm einwickelte.
Reuen seufzte, packte ihre Fragmente zusammen und versuchte sich den Namen Ezra in ihre Gedanken einzugravieren. Auch sie wickelte sich in ihre Wolldecke, bevorzugte es jedoch mit dem Gesicht zum Feuer zu schlafen.
Beide Zwillinge lauschten dem Knistern der Flammen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 31, 2013 1:50 pm

Es war zwar schon ein bisschen spät, aber scheinbar wollte Artair keine weiteren Geschichten und Lieder hören. Ein wenig bestürzte Anegin das, aber er würde sich dem Wunsch beugen, da sich auch Reuen zur Ruhe begab. Er würde sie sicher auch noch bei Tage erzählen können, die Geschichte von Ezra. Nein... EINE Geschichte von Ezra. Anegin beobachtete noch, wie sich die Beiden schlafen legte und wachte noch einen Moment über das Feuer. Er lehnte an der Steinwand und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Dann schlief er langsam ein.
Er wurde jedoch Mitten in der Nacht wieder geweckt. Etwas kleines huschte an seine Seite. Eigentlich wachte er nur auf, weil er eine Berührung an seinem Bein spürte. Er sah hinab und erkannte das kleine Wesen. Es war einer der geringsten, der Drachen. Er war gerade mal so groß, wie eine seiner Hände. Der kleine Kerl war schneeweiß und sah ansonsten aus wie ein ausgewachsener Drache, nur eben sehr viel kleiner. Er schmiegte sich an seine Hand, als Anegin sie ihm hin hielt und lächelte. Auch wenn es vielleicht gefährlich war, sollte Artair aufwachen oder Reuen, er kam nicht umhin dem Kleinen Hallo zu sagen. Seine tief grünen Augen funkelten fast vor Freude, dass dieser kleine Kerl, seine Gesellschaft suchte.
Der kleine Drache war nur zu den aller simpelsten Gedanken fähig, aber er signalisierte, dass er sich sehr freute, Anegin zu sehen. Sacht streichelte er das kleine Tier und sagte kaum hörbar: „Etevlas...“ (Willkommen.) Lächelnd ließ er den Drachen auf seinem Schoß Platz nehmen, wo er sich zusammen rollte. Nein, nein. Das ging nicht. Er nahm den Kleinen wieder auf beide Hände und lief zum Höhleneingang. Er sah ihn bedauernd an und sah hinauf in den Himmel. Der Regen platschte ihm ins Gesicht und per Gedanken sendet er dem kleinen Kerl: Gefahr! Erst zögerte das Tier, doch dann breitete es die winzigen Schwingen und segelte in die Nacht hinaus. Einen Augenblick sah Anegin ihm noch nach. Dass er dabei ganz nass wurde störte ihn nicht.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 12:50 am

Ein Leichter schlaf war meist besser als gar keiner und gerade weil Fremde um sie herum waren, war ihr Schlaf besonders leicht. So wurde sie wach, als Anegin sich regte. Vosichtig hob sie die Lider, um ihn zu beobachten und natürlich entging ihr mit ihrem feinen gehör auch der Gruß an den Drachen nicht, den sie schon von klein an kannte. Er sprach die Sprache der Drachen, war ein Drachenfreund, eben so wie sie und vielleicht sogar noch mehr. Diesem Verdacht wollte sie nun aber nicht nach gehen. Es sprach ja einiges dafür, denn schließlich sprach er auch ihre Sprache. Sie sah, wie er den kleinen Drachen, der sich sichtlich wohl bei ihm fühlte, hinaus brachte. Drachen interessierte der Regen nicht und ihn scheinbar auch nicht. Die Zwillinge schienen friedlich zu träumen. Immerhin rührten diese sich nicht. Wie Anegin da so im Regen stand ... war irgendwie wein schönes Bild. Auch die beiden Schlafenden gaben ein friedliches Bild ab. Auch wennd as Mädchen so Impulsiv war, schien sie doch ein liebes Ding zu sein. Ihr Bruder dagegen war viel ruhiger, wortkager und schien sich gern um das Wohl der Gruppe zu kümmern. Lange sah sie Anegin noch zu, wie er da stand und dem Drachen nach sah, der eben so lang weg war. Zumindest kam es ihr lang vor.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 3:01 am

Der Morgen war kalt und verregnet. Das Feuer und die Glut waren lang erloschen aber die kalte Asche hatte noch ein wenig Wärme. Reuen war noch vor ihrem Bruder aufgewacht und übernahm seine allmorgendliche Aufgabe, die Holzasche einzusammeln und im Waldboden zu verteilen. Als Artair erwachte, packte er den trockenen Topf wieder in seinen Rucksack und verstaute das restliche Gepäck darin. Die Zwillinge nahmen zum Frühstück etwas trockenes Brot und Wurst zu sich und zogen sich dicke Reiseumhänge gegen den Regen um, die sogar ihre Reisesäcke schützen sollten. Die Zwillinge froren, selbst unter den dicken Umhängen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 3:22 am

Anegin spürte die blicke von Elentari nicht, er genoss lediglich den Regen auf seiner Haut. Es war herrlich und er nahm sich vor im nächsten See baden zu gehen. Irgendwann legte er sich wieder hin und schlief ein. Erst als die beiden Drachenjäger herum wuselten, wachte Anegin wieder auf. Er streckte sich und betrachtete seine Rüstung. Er war wieder vollkommen trocken und auch so schien er der einzige zu sein, dem die nasse, kühle Luft nichts auszumachen schien. Er hatte auch ohne Decke geschlafen und sich lediglich mit seinem Umhang leicht bedeckt. Die beiden Halbmenschen schienen eher unter dem kalten Wetter zu leiden, als er. Er schaute hinauf in die Wolken. Es sah nicht so aus, als würde der Regen bald nach lassen. Unterwegs würde er Elentari fragen, ob es hier im Wald Kräuter gab, mit der man einer eventuellen Erkältung vorbeugen konnte. Dann konnte die Reise los gehen. Elentari war immer in Begleitung von dem Säbelzahn, mit dem Namen Toss. Seine guten Ohren und seine feine Nase würde ihnen ein guter Indikator, für etwaige gefahren sein.
Sie liefen ein ganzes Stück und irgendwann wurde Anegien von einem seltsamen Gefühl erfasst. Er sah sich um, aber er konnte nichts seltsames entdecken. Dann drang ihm ein ganz entferntes Wispern ans Ohr, er konnte es jedoch nicht verstehen. Er ging jedoch einfach weiter. Die anderen schienen nichts zu hören und dann, hörte er ein leises Geräusch von Toss. Stur blickte er auf den Weg vor ihnen. Anegin erkannte das kleine Geschöpf. Es war der Drache, der ihn gestern Nacht besucht hatte. Wie von der Tarantel gestochen lief er darauf zu und als er angekommen war und den toten Körper des Kleinen in den Händen hielt, war es, als würde irgendwas sein Herz mit eiskalten Fingern umfassen. Anegin sah sich um und seine Sinne schienen vernebelt. Er ließ den Drachen Fallen und hielt sich die Stirn.
Auch die beiden deren Blut nicht ganz menschlich war, spürten ein leichtes ziehen in ihren Seelen. Als wollte jemand ihnen ein Stück heraus reißen. Die einzige, die immun dagegen zu sein schien, war die Junge Elfe und ihr Begleiter.
Anegin, versuchte wieder auf die Beine zu kommen und schleppte sich mit letzter Kraft ein Stück weg. Doch dann knickte er ein, fiel und blieb liegen. Es fühlte sich an, als würde ihm jemand die Seele verpesten, als würde alles schöne aus der Welt weichen und ihn in trostloser Ohnmacht zurück lassen, noch nie in seinem gesamten Leben, hatte er so viel Trauer auf einmal gespürt. Er mochte sich nicht ausmalen, was geschehen wäre, wenn er nicht...
Die beiden Halbmenschen spürten immer noch dieses Ziehen und je näher sie zu dem toten Drachen kamen, umso schlimmer wurde dieses Gefühl. Es war fast so, als wollte etwas in sie eindringen, allerdings schaffte dieses Etwas es nicht. Und je weiter sie von dem Ort weg gehen würden, umso schwächer würde es werden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 3:46 am

Sie machten sich einfach weiter auf den Weg. Toss gefield as Wetter gar nicht aber Elentarie war ohnehin daran gwöhnt auch in diesem Wetter klar zu kommen. Sie lief ohne irgendwas zu sagen, einfach voran. Als Anegin das kleine geschöpf dort tot vor fand, und sie es schließlich auch sah, liefen ihr die Tränen. Natürlich spürte sie es nicht, aber sie ging hin, nahm das kleine geschöf auf, nachdem Anegin es hatte fallen lassen und legte es in eine kleine Umhängeftasche, die Toss zwischen em ganzen Fell versteckt trug. Dann sah sie nach Anegin. Er schien eine Verbindung mit dem Drachen zu haben, die nicht erklärbar war. "Toss ..." meitne sie, wies auf Anegin udn Toss ging zu ihm. Geschickt nahm er ihn zwischen die Zähne und trug ihn weiter.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 4:40 am

Artair zuckte, lange ehe Reuen etwas spürte und gab ihr ein heimliches Zeichen. Auch Reuen spürte etwas später die Anwesenheit eines Drachen. Artair konnte die genaue Position des Drachen nicht lokalisieren, folgte deshalb Anegin weiter bis dieser vorstürmte und wenig später zusammenbrach. Artair wollte sein Schild zücken, doch dann zuckte er zusammen und ging in die Knie. Reuen bückte sich zu ihrem Bruder stellte sicher, dass er noch atmete. Sie spürte zwar auch etwas, doch ihre sensorischen Fähigkeiten waren schwächer als die ihres Bruders.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 5:50 am

Anegin erwachte, als er vom Säbelzahn ein Stück von der Stelle weggetragen wurde. Er spürte, wie er im Maul das Tieres war und die Spitzen Zähne natürlich nicht durch die Drachenpanzerung durch drangen. Er stöhnte und sah zurück zu den anderen beiden. Seine Sicht, war leicht verschwommen, doch als er in die Baumwipfel blickte, sah er einen Schatten, der sich dort versteckte. Anegin sah, wie dieser Schatten mit dünnen krallenartigen langen Fingern in der Luft webte. Er befreite sich aus dem Maul das Säbelzahns und fiel auf den Boden.
„NEIN!“ Er sah, wie Artair auf die Knie ging und die beiden da genau an der Stelle standen, wo sie nicht stehen durften. Anegins Stimme schwoll zu einem donnernden Schmettern an und ein Schrei von solcher Macht, hallte durch das Blattwerk, das man hätte meinen können, Ein Donnergrollen wehte über sie hinweg, mit dem Schrei kam eine heftige Druckwelle. Anegins Hände fingen Feuer und ein einziger Feuerstrahl flog auf den Schatten zu, der ohrenbetäubend kreischte und dann verschwunden war. Hatte er ihn getötet? Er wusste es nicht. Anegin bewegte sich fast wie in Zeitlupe auf die beiden zu. Sie mussten es auch gespürt haben. Was war das für ein Ding. Elentari schien verschont geblieben zu sein. Sie ließ sich zumindest nichts anmerken. Ein wenig unsicher, blickte er sich um. War es vorbei? Er konnte nichts spüren. Das Blattwerk rauchte, auf Grund des heftigen Regens, hatte der Flammenstrahl keinen wirklichen Schaden angerichtet.
Anegin ging auf Artair zu und fragte „Alles... in Ordnung?“ Wieder blickte er sich um. Was zum Teufel, war das nur gewesen? Es schien jedenfalls weg zu sein.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 6:23 am

Was auch immer er da verscheucht hatte, es war schuld am Tod des kleinen Drachen. Nun, da es weg war, blieb Elentari stehen, griff ind ei Tasche und holfte den kleinen Drachen heraus. Er war noch warm, also konnte er nochbnicht lange tot sein. Sie hielt ihn in den Armen, wie ein Baby, streichelte ihn sanft, legte dann irhe Hand auf seine Brust und sprach leise in ihrer Sprache vor sich hin. Irgendwann meinte sie dann: "Er ist fort ... erwache mein kleiner Freund." Der Drache hatte bis eben nicht geatmet, doch im nöchsten Moment schien er die Luft wieder ein zu saugen, als habe er gerade eben nur einfach keine Luft bekommen. Langsam normalisierte es sich udn er schlug die Augen auf, wärend Anegin sich um die beiden Anderen kümmerte, die offenbar eben so anfällig für die Dunkle Magie des Wesens gewesen waren, wie der Kleine. Vermutlich hatten sie, da es offensichtlich reine kleine Drachen töten konnte, ebenfalls Drachenblut, aber warum ... war Anegin dann zuusammen gebrochen? Er musste mehr sein als ein Mischblut, wenn er so stark darauf reagierte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Feb 01, 2013 10:15 am

Den en Zwillingen war, als wäre ein Vorhang gefallen. Die drückende Schwere, die sie bis eben gespürt hatten, war verschwunden, klang jedoch in ihren Nervenbahnen nach. So wie nach einem Schlag ins Gesicht, wenn sich der Körper noch an die Schmerzen erinnerte.
Artair war schließlich zusammengebrochen und landete neben Reuen. Reuen hielt den Kopf ihres Bruders in ihrem Schoss und als Anegin auf die beiden zukam, öffnete auch er wieder seine Augen.
"Ich weiß nicht, was mit mir geschehen ist", sagte Artair und stand auf. "Aber es fühlt sich so an als hätte ich mit einem Bären gekämpft."
Er setzte ein unbeschwertes Lächeln auf und klopfte sich den Schlamm vom Umhang.
"Was war das?", fragte Reuen skeptisch und sah Anegin eindringlich ein.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 02, 2013 4:22 am

Anegin ging auf die beiden zu, Artair schien es heftig erwischt zu haben. Ein wenig betrübt schüttelte Anegin den Kopf und blickte Reuen in ihre Augen. „Ich habe keine Ahnung. So etwas habe ich noch nie... gesehen.“ Anegin fühlte sich furchtbar. So als hätte man ihm alle Kraft ausgesagt, die ihm sonst zur Verfügung stand. Er betrachtete Elentari, wie sie den kleinen Drachen in den Händen hielt. Was machte sie da und ganz plötzlich, nachdem sie scheinbar eine Zauberformel gemurmelt hatte, hob sich die Brust des Kleinen. Anegin ging zu dem Drachen, der scheinbar verschlafen auf sah. Anegins Augen füllten sich mit Tränen und der Drache machte ein herzzerreißend Trauriges Geräusch. Und Anegin Sagte: „Erinevre, suvrap sucima.“ (Willkommen zurück, kleiner Freund.) Anegin war so voll Freude, dass er alles um sich herum vergaß. Der Drache schaute ihn an, legte den Kopf schräg und flog auf Anegin zu, schlängelte sich einmal um ihn herum, wobei seine Kleinen Krallen, sich an seiner Rüstung fest hakten. Anegin beobachtete ihn, anschließend flog er zu Elentari und bedankte sich durch einen Stups mit seinem Kopf, gegen ihre Wange. Anegin sah dem Drachen in die Augen und fragte ihn in seinen Gedanken, was er gesehen hatte, als er starb. Doch das einzige, was zurück kam, war Angst und Gefahr. Der Kleine war immer noch ganz verstört. Er saß auf Elentaris Schulter und wartete er schien auf etwas zu warten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 02, 2013 5:35 am

Elentari war sich bewusst, dass sie ebenmehr ihrer Macht gezeigt hatte, als sie es gewoltl hatte, soch auch Anegin zeigte etwas, was er vorher zu verbergen versuchte. Elentari sah ihn lächelnd an, beobachtete, wie er mit dem Drachling um ging. Der Kleine schien wirklich große Angst zu habenm. Auch Artair schien es schwer erwischt zu haben. "Du sprichst viele Sprachen," stellte sie fest. Er war etwas Besonderes, keine Frage. Der Kleine Drache schien derweil auf etwas zu warten. "Willst du uns begleiten mein kleiner Freund? Oder etwas zeigen?" Sie sah wieder zu Artair. Als sie die Arme hob, umgab sie ein sanftes, helles Licht. Artair soltle nun spüren, wie seine Kraft zurück kehrete. Zwar schwächte es sie selbst ein wenig, aber sie war sich sicher, sie würde die Entbehrung von dem Wald ausgeglichen bekommen. Auch Anegin und Reuen sollten die fehlende Kraft bereits zurück bekommen haben, wie auch der kleine Drache, von dem sie jedoch kaum etwas spürte. Toss kam sofort angelaufen und legte sich neben die Elbin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler

avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 02, 2013 9:26 am

Reuen stand auf und ging auf die weißhaarige Frau zu und schubste sie nach hinten.
"Hört auf mit eurem Hexenwerk, es schadet ihm nur!"
Ein wenig Zorn und Sorge schimmerte in ihren Augen. Dann ging sie zu Anegin und packte ihn am Handgelenk.
"Nein, ich meinte das!", sagte sie zu ihm und funkelte ihn noch finsterer an als die Frau. "Das war doch Drachenfeuer!"
Artair erholte sich langsam und richtete sich auf. Er fühlte sich wie geschlagen und getreten. Ein Kribbeln in seinem Vorderkopf zeugte noch von der unbekannten Gewalt. Unbeabsichtigt fragte er Reuen in der Sprache der Naga.
"Was ist geschehen, Schwester?"
"Etwas, das Drachen noch weniger mag als wir."
Artair hob die Augen skeptisch.
"Zex?"
"Ich weiß es nicht", antwortete Reuen in der bürgerlichen Sprache und richtete sich dann an ihre Gefährten:"Aber wir sollten die Augen offen halten und so schnell wie möglich aus diesem Wald verschwinden!"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 02, 2013 10:21 am

Er lächelte und sagte dann: „Ich bin viel herumgekommen, Elentari. Ihr währt überrascht.“
Und dann ging alles so schnell, dass Anegin kaum richtig reagieren konnte. Reuen schien Magie nicht sonderlich zu mögen und schubste Elentari weg. Sie schien versucht zu haben, ihnen zu helfen, aber es hatte nicht funktioniert. Anegin konnte auch deutlich fühlen woran das lag, denn Es war nichts Körperliches, was sie angegriffen hatte. Reuen war ziemlich gestresst, wie er fand. Sie packte seine Handgelenke und blaffte ihn an. Fragte was das ganze sollte und Anegin fand ihr Verhalten ziemlich unverschämt. Er riss seinen Arm los und funkelte sie an. „Was das war? Ich habe euch möglicher Weise das Leben gerettet.“, sagte Anegin fast fassungslos und sah ihr fest in die Augen, das Tiefe Grün, seiner Iris hatte was magisches. Sie sahen dunkler aus als sonst. Er konnte kaum glauben, wie sie sich benahm. Auch wie sie Elentari anfuhr.
„Ja wir sollten von hier verschwinden.“, gab er schließlich zu. Er sah sich noch mal um. Er war nicht sicher, ob er das etwas vernichtet hatte, Anegin sah zu Artair und dann zu Reuen. Sein Blick war ein wenig skeptisch und leicht verärgert. „Was bedeutet Zex?“, fragte er und er konnte auch nichts mit der Sprache anfangen, in der sie sich unterhalten hatten. Er sah nach Elentari. „Ist alles in Ordnung?“, fragte er leise und legte seine Hand auf ihren Arm.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari

avatar

Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Feb 02, 2013 10:34 am

Damit hatte sie nun nicht gerechnet. Das Mädchen schubste sie unsanft zur Seite. Elentarie war ganz perplex. Der kleine Drachen hielt sich an ihrer Schulter fest, so dass er nicht herunter fiel. Elentari starrte das Mädchen einfach nur an. Sie war so ... impulsiv ... so undankbar. Anegin fuhr sie ebenfalls an: Dann hatte er eben Drachenfeuer benutzt, aber er hatte sie alle gerettet. Schließlich wies er das Mädchen zurecht. Nun wenn sie von hier verschwinden woltlen, dann sollten sie das tun. Elentari würde lediglich der Drachen wegen mit gehen, denn sie wollte wissen, was das für ein wesen war, das den Drachen das Leben raubte. Sie sah Anegin verletzt an. "Eben deshalb halte ich mich von anderen fern," erklärte sie. Man wusste ja nie, wer freundlich gesonnen war oder eben so wie Reuen. Elentari senkte den Kopf, verharrte einen Moment so, sah dann zu Toss und wäre am liebsten geflüchtet.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Begegnungen   

Nach oben Nach unten
 
Begegnungen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 16Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3 ... 9 ... 16  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Endzeit :: Das Ende vom Anfang :: Begegnungen-
Gehe zu: