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 Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna

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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 12:35 pm

Kazan wusste so gar nichts mit der ganzen Situation anzufangen, was sie auch verlangte, irritierte ihn. Wieso sollte er sich hinlegen? Auf den Bauch? Er beschloss ihr einfach zu vertrauen. Was sonst, sollte er auch tun? Sie strich über seinen Körper. Schon wieder und dann fing sie an, seine Muskeln zu kneten. Beinahe wäre ihm ein Laut der Überraschung über die Lippen gegangen. Er war natürlich vollkommen verspannt! Und sie knetete alle Anspannung aus seinen Muskeln. Unfassbar! Wie konnte eine einzelne Person so viel Wohlgefallen auslösen. Er fühlte sich wirklich, wie im 7. Himmel. Sie hatte auf seinem Gesäß platz genommen, aber er hatte ja wenigstens eine Hose an, nicht? Wie auch immer, es tat sehr gut und Kazan wollte ihr danken, fand jedoch keine Worte. Schließlich aber sagte er: „Deine Hände… sind gesegnet…“
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 8:51 pm

Twyla spürte bei jeder Bewegung, wie gut es ihm tat. Er war so verspannt gewesen, das man seinen Rücken und seine Schultern getrost in einer Schmiede als Ambos hätte verwenden können. Ihre Hände waren gesegnet? Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Ein wirklich glückliches und zufriedenes. 
"Es gefällt dir. Dann werde ich das öfter für dich tun. Es ist schön, die entspannen zu sehen." 
Inzwischen war sie bereits eine ganze Weile damit beschäftigt gewesen, ihn zu massieren. Nicht das er sie nicht anfassen hätte dürfen, aber sie wusste, was vorher geschehen war und wollte ihm so etwas nicht erneut an tun. Sie legte sich neben ihn, streichelte seinen Rücken aber noch eine ganze Weile. Er sollte ruhig einschlafen können und sich wirklich tiefenentspannen. Sie selbst war zufrieden und glücklich, so wie es gerade war. Auch seine Schultern und Arme ließ sie dabei nicht aus. Es war ein schönes Gefühl ihn zu berühren, Twyla fühlte sich sicher und geborgen. Sie schloß die Augen und streichelte ihn einfach so weiter.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 11:42 pm

Kazan tat es wirklich unheimlich gut. Die verspannten Muskeln wurden gelockert und der süße Schmerz verrauchte in Wohlgefallen. Er ließ sich vollkommen fallen und war so entspannt, wie noch nie zuvor. Als Twyla fertig war mit massieren, wollte er sich eben wieder auf den Rücken legen, doch schon wurde er erneut von ihr paralysiert, als sie ihm den Rücken krabbelte. Ihre zarten Berührungen hinterließen ein brennendes Gefühl auf seiner Haut. Aber es war ein Brennen, dass sich in süße Gänsehaut verwandelte.
"Twyla...", Seufzte er leise und hatte die Augen geschlossen. Als sie so neben ihm lag und ihn noch eine ganze Weile streichelte, bewegte er sich irgendwann wieder ein Stück und sah sie an. Er drehte sich auf die Seite und sagte ihr etwas, was er höchst selten über die Lippen brachte: "Danke." Er hob die Hand und strich ihr federleicht über die Wanne. Sie war etwas besonderes. Noch nie hatte jemand so etwas für ihn gemacht. Er fühlte sich so wohl in ihrer Nähe. Und doch konnte er ihr einfach nicht die Worte sagen, die sie verdiente, da er fürchtete es wäre eine Lüge. Kazan senkte den Blick und dann strichen seine Finger über ihren Hals, die Schulter hinab zum Oberarm und dann über ihre Hand, die er nun in seiner verweilen ließ. Er sagte wahrheitsgemäß: "Du tust mir gut und gleichsam verbrennst du mich."
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 11:52 pm

Es überraschte Twyla, das er sich bedankte. Wofür denn? Nur für das bisschen massieren und streicheln? Sie sah ihn an, mit großen blauen Augen. 
"Für dich ... mache ich es gern, weil es mich glücklich macht, wenn du glücklich bist."
Ja, das stimmte sogar. Sie konnte es wohl kaum länger leugnen. Er hielt ihr Herz in seinen Händen, doch ... wenn er nicht eben so für sie empfand ... sie könnte es natürlich nicht erzwingen, aber sie spürte, er war etwas besonderes und wenn er Lysa nicht los lassen konnte, würde sie selbst nur darunter leiden. Twyla schloss die Augen. Sie genoß es, wie er sie streichelte, liebte das Gefühl, ihre Hand in seiner zu spüren. Es war wundervoll. Seine nächsten Worte ließen sie dann aber doch erneut die Augen öffnen und ihn fragend an sehen. Vielleicht war sie etwas naiv, doch sie verstand nicht direkt, was er meinte. 
"Wie kann ich dir gut tun, wenn ich dich verbrenne?"
Feuer, Hitze. Das schadete dem Wald. Es brachte zwar auch Leben, doch in erster Linie brachte Twyla das Wort verbrennen mit Schaden in Verbindung. 
"Ich ... möchte ... das es dir gut geht ... das du dich wohl fühlst ... und ... das du glücklich bist."
Noch beim sprechen hob sie die Hand, legte die Fingerspitzen zärtlich auf seine Wange und streichelte darüber.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 3:50 am

Wie sollte man das auch erklären? Also... Es war ja nicht so, dass er in sachen Liebe sehr bewandert war, aber dieses brennende Verlangen, Twyla bei sich zu haben... Liebte er sie? Er war unsicher und er wollte nicht, dass sie unglücklich war. Auf der anderen Seite wollte er sich aber selbst treu bleiben und nicht fälschlicher Weise etwas behaupten, was am Ende doch nicht zugraf. Er sah ihr in ihre großen, blauen, naiven Augen. "Deine Finger verbrennen meine Haut. Deine Lippen entzünden Glut und deine Zärtlichkeit würde jedes Eis schmelzen." Ja sie war etwas besonderes. Er legte den Kopf leicht schräg, wo sie ihn berührte, um etwas dagegen zu drücken. Dann schloss er die Augen und ließ den Kopf sinken. Er war müde und tiefenentspannt. Irgendwann würde er es zurück geben.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 4:00 am

Er hatte doch schon so wahnsinnig viel für sie getan. Was gab es da noch, was er ihr zurück geben könnte? Seine Worte waren wirklich schön. Er vertraute ihr und sie ihm. Zärtlich streichelte sie ihn weiter. Sie wollte gar nicht aufhören ihn zu streicheln. So wie er seinen Kopf legte, schien er wirklich enorm müde zu sein. Offenbar war er schon seit Ewigkeiten nicht mehr so entspannt gewesen. Twyla legte sich neben ihn, drückte sich etwas mehr an ihn, um seine Nähe ebenfalls zu spüren. Ihre Wange lag auf seinem Kopf, während seine Wange an ihrer Brust lag. Er würde deutlich ihren Herzschlag hören, der ihm deutlich verraten würde, wie nervös sie wirklich war. Anders herum war sie aber auch glücklich. Sie schloß die Augen und streichelte ihn weiter, über seine Wange, seinen Hals, seine Schulter und seine Brust. Nun wollte sie ihm das Gefühl von Geborgenheit geben. Sie würde ihm nicht sagen, was sie empfand, denn es sollte ihn nicht beeinflussen. Sie wollte nur für ihn da sein.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 4:18 am

Eben wollte er einschlafen, als Twyla sich noch mal bewegte. Sie legte sich etwas anders hin und plötzlich lag er in ihren Armen, die ihn festhielten. Sie streichelte seinen Haarschopf und auch den Rest von seinem Haupt, welches sich nun direkt an ihrem Herzen befand. Kazans Wangen waren rot, als ihm klar wurde, wo er sich befand. Sie hatte ihn dich an ihre Brust gezogen und sein Herz hämmerte ebenso, wie ihrs. Ihre Hand strich über seinen Oberkörper. Sie streifte über seine Brust und dann über die Flanken. Er erschauderte leicht und er konnte sich nichts vorstellen, eöwas schöner wäre, als das hier.
Eben wollte er es unterbinden als er zu ihr aufsah und diese unheimlich schöne Lächeln sah. Wusste sie nicht, was das auslöste? Sie war so zufrieden und so glücklich, wie hätte er es also jetzt beenden können? Er wollte schon fast ungehalten fluchen, als er wieder merkte, wie sein Blut an eine andere Stelle floss. Sie strich ihm unbedacht über die Seite und Kazan konnte sich kaum noch zusammen nehmen. Und schließlich packte er Twyla mit beiden Händen. Er hielt sie kurz fest, ehe er sie auf den Rücken drehte und über ihr war. Seine Knie waren dabei beide links von ihr. Seine Hände stützten sich links und rechts neben ihren Kopf und er sah sie an. Seine Augen fixierten nur ihre Augen, weil er sie nicht ungehörig anschauen wollte. Dann jedoch senkte er ohne noch etwas zu sagen, seine Lippen auf ihre. Er wollte sie... Er wollte das Salz von ihrer Haut trinken, sie Küssen, streicheln und lieben. Kazan war vollkommen verstört über seinen plötzlichen Gefühlsausbruch und doch küsste er sie. Twyla... Was hast du nur getan?
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 4:36 am

Twyla war vollkommen überrascht und überrumpelt, als er sie plötzlich packte und sie auf den Rücken legte, wobei er selbst über sie gebeugt war. Unschuldig und verstört sah sie Kazan in die wunderschönen grauen Augen. Hatte sie etwas falsches gemacht? Twyla war verunsichert, doch dann ... er küsste sie einfach nur. So wundervoll ... Twyla verlor sich fast in diesem einen Kuss und doch ... sie durfte es noch nicht zulassen. Selbst wenn er sie noch so sehr wollte ... so war es nicht die Garantie dafür, das es nicht doch die Triebe waren, die ihn steuerten. Vielleicht war ihm aber auch klar geworden, das er das hier ... von niemandem anders so bekommen würde, wie von ihr. Zärtlich legte sie ihre Arme um ihn, zog ihn zu sich herunter. Er sollte nichts sagen und sie ... sie wollte ihn nicht enttäuschen, aber er würde sich noch gedulden müssen. Zumindest ... hoffte sie, das sie selbst standhaft bleiben könnte, denn mal ehrlich. Kazan war nicht nur ein wundervoller Mann, er war auch wirklich Bildhübsch und wunderbar Liebevoll. Twylas Wangen glühten erneut, als sie ihn nun an sah. Sie selbst war nicht erregt, aber er ... oh je. was hatte sie nur angerichtet. Eigentlich hatte sie sich doch dabei nichts gedacht. 
"Kazan ... bitte ... brich nicht mein Herz."
Sie wollte ihm doch nur etwas gutes tun und nun lagen sie da. Sie wollte ihn doch wirklich nicht verführen, sondern ihm nur etwas geben, was sie niemandem sonst geben würde.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 4:53 am

Kazan wollte ihr gewiss nicht weh tun. Er küsste ihren Hals und dann ihr Schlüsselbein. Er strich sanft mit der Hand über ihre Seite und dann ihren Bauch. Er wollte sie berühren, wollte, dass sie empfand, was er fühlte und Küsste ihr Brustbein. Er wühlte vorsichtig seine Hand in ihr Haar. Er küsste sie noch einmal und sagte leise in ihr Ohr: "Oh Twyla... Du verschlingst mich..." Was immer das bedeuten mochte. Sein Herz schlug heftig. Er liebte sie. Er liebte ihren Körper, ihre Seele und ihr ganzes Dasein. Aber liebte er sie mehr als Lysa? Er war vollkommen durch den Wind und er wollte ihr nicht weh tun. Und schließlich schob sich seine Hand ihren äußeren Oberschenkel entlang hinauf zu ihrer Hüfte, als er in ihr Ohr flüsterte: "Ich..." Seine Augen schlossen sich. "Ich liebe dich..."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 5:05 am

Twyla genoß jede Berührung von ihm. Es war unglaublich, welche Gefühle er in ihr allein durch die bloße Berührung aufkommen ließ. Wieder drangen seine Worte an ihr Ohr. Es war einfach  ... berauschend das zu hören und schließlich ... als seine Hände ihren Oberschenkel zur Hüfte hoch wanderten ... sprach er das aus, was sie sich so sehr wünschte. Denn noch .. sie gab ihm körperliche Nähe. Das konnte vieles auslösen, aber ... war es wirklich liebe? Twyla legte den Kopf in den Nacken, um ihm den Hals richtig dar zu bieten, aber um diese eine Frage ... kam sie nicht herum. 
"Bist du dir sicher? Bist du dir sicher ... das du Lysa vergessen kannst und mich dein Herz halten lassen kannst und es nicht das begehren ist, welches da spricht?"
Ängstlich, verunsichert, aber keines Falls böse oder mit Genugtuung sprach sie. Auch ihr Blick verriet eben diese Unsicherheit und Angst. Sie wusste, er würde sie nicht belügen, doch war er sich da wirklich ganz sicher? Wenn nicht, würde sie es sofort unterbrechen.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 5:19 am

Kazan küsste weiter ihren Hals, ihr Brustbein und dann den oberen Teil ihrer Brust. Seine eine Hand strich über ihren Bauch und die andere verweilte in ihren Haaren. Sein Atem war heiß und er war wie berauscht. Oh Gott! Was machte er hier? Sie fragte ihn, die verhängnisvolle Frage. Lysa... Kazan hielt inne. Sein Blick war starr auf die Stelle gerichtet, die er eben noch betrachtet hatte. Twyla hatte Recht. Durfte er das hier? Durfte er seinen Gelüsten einfach nachgeben? Wieso war es so schwer? Er schlug sich innerlich. Er hatte die Kontrolle verloren, hatte sich selbst vergessen und nun hatte er sich in etwas hineingesteuert, was er möglicher Weise bereuen könnte. Sie würde... Er ließ seine Hände sinken, zog die eine aus ihrem Haar hervor und dann schloss er die Augen. Sie hatte ihm nur das Oberteil ausgezogen. Den Rest hatte er noch an und jetzt ließ er von ihr ab und saß auf Knien neben ihr im Bett. Er war es ihr schuldig. Er sah Lysa vor sich, sah, wie sie sich an ihn schmiegte und ihn anlächelte und dann öffnete er die Augen wieder und sagte resignierend: "Nein..."
Er stand nun einfach auf, schwang eine Decke über sie, um sie zu bedecken und ging zum Efeuvorhang. Er trat hindurch und ging auf den Balkon. Dort nahm er die Hand vors Gesicht und sein blasser Körper schimmerte im Mondlicht wie silber. Er konnte nicht fassen, wie weit er eben gegangen war.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 5:46 am

Twyla bereute die Frage nicht. Sie wusste sofort, was seine Antwort sein würde, als er so erstarrte. Es enttäuschte sie nicht einmal. Nun doch ein wenig bestimmt, aber ... sie war ihm nicht böse. Sie ließ sich die Decke überwerfen und zog sie ein wenig höher. Kazan ging hinaus auf den Balkon. Twyla stand, mit der Decke um ihren Körper gewickelt auf, um ihm zu folgen. Sacht schob sie den Efeu an die Seite, gesellte sich zu ihm und legte ihm die Hand auf die Schulter. Sacht drehte sie ihn zu sich herum. 
"Kazan .... es gibt nichts, wofür du dir Vorwürfe machen musst. Es lag in meiner Entscheidung, es zu zu lassen, oder eben nicht. Ich habe dich gefragt, weil ich nicht will, das du unglücklich mit einer solchen Entscheidung bist und ... weil ich ... ich möchte, das du dir ganz sicher bist ... wem dein Herz gehört. Ich würde denn noch gern ... bei dir schlafen, wenn du es auch möchtest."
Nun das hieß nicht das sie mit ihm schlafen würde, aber sie wollte seine Nähe und wollte ihm die ihre geben.
"Manche Dinge brauchen Zeit ... Du gibst sie mir ... und ich gebe sie dir."
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 6:59 am

Sie konnte das ja so einfach sagen, aber Kazan machte sich wirklich schlimme Vorwürfe und nicht nur das, er fand sich selbst in diesem Augenblick irgendwie abstoßend, doch als Twyla nun hinaus kam wollte er einfach nur im Boden versinken. Wie konnte sie so selbstverständlich so selbstlos sein? Kazan war nicht dumm. Er wusste genau, was ihr verhalten bedeutete. Sie wollte von ihm hören, dass er sie liebte, dass sie die einzige für ihn sei und erst dann würde sie mit ihm das Bett teilen. Kazan wusste, was dies im Umkehrschluss bedeutete. SIE hatte sich schon längst in ihn verliebt und deshalb alleine schon verurteilte er sich für sein überstürztes Verlangen… Er sah sie nur an, als sie mit ihm sprach Sie berührte ihn wieder. Hatte die Hand auf seiner Schulter! Eine tröstende Geste und Kazans Kopf war so leer, wie selten. „Ich…“ Ja was? Er würde ihr gern geben, was sie verlangte, aber konnte er das? Irgendwann? Lysa vergessen? WIE, wenn sie jeden Tag vor seiner Nase herum tanzte. Er Sagte nun leise. „Ich kann… dir nicht geben, was du verlangst.“ Er würde Lysa nie loslassen können. Das zumindest glaubte er und nun senkte er den Blick. Er konnte doch nicht SCHON WIEDER einen Eid brechen! Zeit… Ja wenn es so einfach wäre. „Wir haben aber keine Zeit…“, verkündete er schließlich und sah sie an. Sie war so schön. Sie war elfischen Blutes und schöner als Lysa, aber Kazans Herz wollte sich zusammen ziehen, wenne r nur dran dachte, Lysa gehen zu lassen
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 7:14 am

Twyla sah ihn bedeutsam an. 
"Ich weiß ... und ich weiß, das du mich verstehst. Ich werde nicht überstürzt handeln und dich auch nicht überstürzt handeln lassen."
Noch immer hielt sie ihre Hand auf seiner Schulter. Tatsächlich lächelte sie sogar, wenn auch eher ein trauriges aber doch sehr verständnisvolles Lächeln. 
"Kazan ... Ich kann dich nicht zwingen ... mich zu lieben... oder Lysa zu vergessen. Dein Herz wird entscheiden, egal, ob du damit einen selbst aufgelegten Eid brichst, oder nicht."
Er musste sich vor ihr nicht schämen. 
"Du sagst ... wir haben keine Zeit? Warum? Warum sollten wir keine zeit haben?"
Nun verstand sie wirklich nichts mehr.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 9:53 am

Kazan fühlte sich furchtbar, obwohl es eben noch so angenehm gewesen war. Es war, als würde sich ein Schlinge um seinen Hals ziehen. Sein Herz wollte ausbrechen und er senkte den Blick. Er musste sich endlich in den Griff bekommen! Er atmete tief ein und ganz langsam wieder aus. Er sah hinauf in den Himmel. Sie hatten Vollmond, doch die Wolken verschleierten ihn. Nur das Licht drang durch den Schleier, weshalb man erahnen konnte, wo er war. Er wollte Twyla keines Falls unter Druck setzen und deshalb hatte er sich auch entschieden, ihr gewisse Dinge nicht zu sagen und schließlich sah er sie unverwandt an. „Nichts… Unser Gesetzt schreibt vor, wann eine Ehe vollzogen ist. Ich bin ein Mensch und auch wenn die Regeln für dich nicht gelten, so gelten sie für mich.“ Er sah wieder zur Mondsichel. „Wenn du jedoch noch Zeit brauchst, werde ich sie dir lassen.“ So war es das Beste. Lieber warten und Zeit verstreichen lassen, als sie z zwingen. Auf der anderen Seite, liebte sie ihn schon jetzt? Egal wie… Er würde einen Eid brechen und Kazan wollte es eigentlich nie wieder tun.
„Twyla ich…“ Plötzlich hielt er inne. Seine Augen waren geweitet und seine Hand ging hinauf zu seinem Herzen. Er knickte ein und krachte auf seine Knie. Er schnappte nach Luft und kippte einfach zur Seite. Man konnte nicht erkennen, was gerade eigentlich los war. Seine Augen waren geschlossen und er gab ein Geräusch von sich, als müsse er jeden Moment ersticken. Dann sog er tief die Luft ein und als er die Augen das nächste Mal öffnete, sah man nur das Augenweiß. Es sah aus, als würde er schmerzen haben und er bäumte sich auf. Doch kein Ton verließ seinen Mund. Er gab nur ein ersticktes Geräusch von sich und schließlich hallte seine kräftige, mächtige Stimme durch die Nacht, als er einmal sehr kurz aufschrie und dann fast Leblos in sich zusammen sackte.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 5:44 pm

Twyla verstand sein Dilemma auch ohne, das er mehr sagte. Sie verstand, das sie in den Augen der Menschen nicht verheiratet waren, solange sie nicht miteinander schliefen. Auch sie hatte Prinzipien und Regeln, die sie nicht brechen wollte. Kazan war ein wunderschöner, liebevoller und ehrsamer Mann. Egal was er nun tun würde, er würde die Regeln, die er sich auferlegt hatte, brechen. Entsetzt sah sie zu, wie er plötzlich zusammen brach. Seine Augen ... sie hatte es schon einmal gesehen und nun wusste sie, das scheinbar alle ihr etwas verheimlichten. Zumindest Kazan und ihr Vater. Twyla konnte jetzt nicht warten. Sie brauchte sofort Hilfe. Sie rannte zur Tür und beauftragte eine der Wache sofort Solus her zu holen. Sie selbst eilte zurück zu Kazan, strich ihm zärtlich über das Haupt. Sie konnte fühlen, das etwas schreckliches geschah, was sie wohl nicht aufhalten konnte. Ja, sie hatte sich in ihn verliebt, weil er so war, wie er war. Weil er so viel für sie getan hatte, sich so viel Mühe gegeben hatte und sie erkannt hatte, wie traurig sein Leben sein konnte. Ein paar Tränen kämpften sich hervor und liefen ihre Wange herab. Wenn er starb, würde ihr Herz mit ihm sterben. 
"Wenn der Körper dein Gefängnis ist,
Wenn der Hass die Seele frisst,
Wenn schwarze Schatten über dich ziehn,
Wenn alle Gedanken und Gefühle fliehn,
Wenn Freunde dir den Rücken kehren,
Wenn Winde an den Kräften zehren,
Wenn die Angst dein Herrscher ist,
glaub mir,dass du bei mir geborgen bist,"
zitierte sie das Gedicht, welches sie selbst als eines der Schönsten in Erinnerung hatte, als sie seinen Oberkörper anhob und ihn in den Armen hielt.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   So Aug 07, 2016 9:19 pm

Die Wache stürzte sofort los und rannte in die Stadt. Kazan lag auf dem Balkon im weichen Moos und auch als Twyla wieder kam, regte er sich nicht. Erst als sie beruhigend auf ihn einsprach regte er sich. Er öffnete langsam die Augen und blinzelte. Seine Augen waren wieder ganz normal und er blickte Twyla nur an. Er konnte sich nicht erklären, was eben geschehen war und jetzt wo er so in ihren Armen lag und zu ihr aufsah fühlte er sich wieder geborgen und nicht allein. Dennoch beendete er diesen Moment schnell und richtete sich auf. Er hielt sich die Stirn und sagte nichts. Erst als Solus kam und aufgeregt fragte, was passiert sei, sagte Kazan. „Ich… weiß nicht.“ Solus musterte ihn und kniete sich zu ihm herab, wo er ihm die Hand auf die Schulter legte. „Kazan. Was ist passiert? Versuche es zu beschrieben.“
Kazan sah Solus von der Seite an, schloss die Augen und schließlich sagte er: „Ich erinnere mich an eine Horde. Aus… missgestalteten Kreaturen. Unzählige. Da war eine Zitadelle über einer Schlucht oder einem Abgrund. Ich weiß es nicht genau“ Solus sah ihn atemlos an und schien erstaunt und wissbegierig. „Weiter!“, forderte er.
„Ein Drache… Oder so etwas. Es waren nur Hirngespinste. Es gibt keine Drachen! Genau genommen dürfte es nicht mal diese verderbten Kreaturen geben! Solus! Was ist hier los?“ Der Elfenfürst sah ihn einfach weiter an und schließlich erhob er sich. Er sah zu seiner Tochter. „Er braucht Ruhe.“ Kazan stand schnell auf, doch er sagte nichts. Er funkelte ihn lediglich an. Dann jedoch senkte er den Blick und ging ins Schlafzimmer. „Gute Nacht!“, scheinbar eine Aufforderung an ihn, zu gehen und für Twyla ihm zu folgen, wenn sie so weit war.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mo Aug 08, 2016 5:27 am

Twyla verstand die Welt nicht mehr. Eben war er doch vollkommen weg getreten und nun ... das konnte doch nicht sein. Er schien wieder völlig der Alte zu sein. Was ebenfalls irritierte, war wie Solus auf das Berichtete reagierte. Twyla kniff die Augen zusammen, als ihr Vater so sehr interessiert war. Was war hier eigentlich los? Kazan schien wirklich nicht begeistert. Er hätte Solus vermutlich raus geworfen, wäre er nicht Twylas Vater. Sie sah ihren Vater an, nachdem Kazan gegangen war. 
"Was geht hier vor? Und nun sag mir bitte nicht wieder, das er Ruhe braucht. Er war vollkommen entspannt, dann plötzlich völlig angespannt und dann das eben. Ich dachte er stirbt!"
 Verzweifelt sah sie ihren Vater an. Da war schließlich noch  mehr, was er ihr nicht sagen wollte, aber damit musste sie wohl  leben. Kazan war eben noch so liebevoll gewesen und jetzt ... Es war zum Verzweifeln.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mo Aug 08, 2016 5:36 am

Solus hatte gewusst, dass Teyla wieder fragen würde und nun war es schwer, sie weiter hin zu halten. Es war schließlich nicht normal, wie er reagierte und was Kazan anging, so war es auch nicht normal, dass er so komische Visionen hatte, nicht? Schließlich... Solus sah seine Tochter an und sein Blick war bittend und liebevoll. "Achte auf ihn, Twyla. Ich schwöre, dass er nicht einfach sterben wird. Ich habe mein möglichstes getan, ihn zu retten." Er sah hinein zu Kazan und dann wieder zu Twyla. Ihm schien etwas einzufallen. Kazan war immerhin halb nackt gewesen. Hatten sie... Es vielleicht doch endlich getan? Es wäre immerhin eine Sorge weniger.

Kazan saß auf seinem Bett und schien zu überlegen. Was sollte er nur machen? Was war das gewesen? Wieso hatte der Elf so reagiert. Kazan war verwirrt. Was immer der Grund war. Es schien, als würde er der Dreh- und Angelpunkt sein. Die Bilder wollten nicht aus seinem Kopf es war so real gewesen. Und Kazan glaubte, dass Solus was verheimlichte. Und zwar bezüglich seiner Person.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mo Aug 08, 2016 5:47 am

Twyla sah ihren Vater ernst an. Sie wusste, wenn er sie um so etwas bat, war es etwas Ernstes. 
"Vater ... was hast du getan?!"
fragte sie noch einmal mit Nachdruck. Sie war noch immer in die Decke gewickelt und Solus fragender Blick machte sie nur noch engstirniger. 
"Es ist nichts passiert, aber ich will endlich wissen, was ihr ihm an getan habt. Ich weiß das ihr etwas im Schilde führt ... aber wenn ihm irgendwas passiert ... werde ich es euch niemals verzeihen."
Ihr Blick war wirklich enttäuscht. 
"Ich habe dir immer vertraut ... ich hoffe ich habe mich nicht getäuscht."
Schließlich liebte sie ihren Vater sehr, doch alle Erwartungen könnte sie nicht erfüllen und wenn dem so war, das sie keine Zeit hatten, weil die Ehe laut der Menschen nur dann vollzogen war, sobald der Akt selbst statt gefunden hatte, so würde Twyla bald wohl ihre eigenen Wege gehen müssen und die Stadt verlassen. Für sie war es wichtig, die Fronten geklärt zu haben. Es ging hierbei um sie. Ja, in diesem Punkt war sie egoistisch. Sie müsste mit einem gebrochenen Herz leben, niemand sonst und das würde sie sich nicht freiwillig an tun. 
Twyla sah Solus noch einmal mit diesem enttäuschten Blick an, ging dann zum Kazan ins Schlafgemach und legte ihm die Hände auf die Schultern. Auch sie hatte das Gefühl, das Kazan für irgendwas gebraucht wurde. Irgendwas, was mit den Visionen und den Verderbten zu tun hatte. 
"Es tut mir leid. Ich fürchtete ... etwas ernstes habe dich ereilt."
Sacht streichelte sie seine Wange.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mo Aug 08, 2016 10:17 am

Was Solus getan oder nicht getan hatte, konnte er Twyla nicht sagen. Er konnte sie auber auch nicht belügen, denn das hatte sie noch weniger verdient. Kazan spielte eine große Rolle und das mehr oder weniger zufällig. Solus sah Twyla nach, als sie hinein ging und stieß die Luft aus. Das Mädchen… Sie musste immer alles wissen und wenn sie es nicht erfuhr, war sie immer böse auf ihn. Besonders dann, wenn es um das Leben einer anderen Kreatur ging und Solus fand: Sie hatte Recht.

Kazan sah auf, als sie herein kam und beide seine Schultern umfasste. Sie erklärte ihre Sorge und wieso sie Solus überhaupt erst gerufen hatte. Sie hatte es gefürchtet? Ohhh, Kazan fürchtete es immer noch. Solus musste irgendwas angestellt haben. Ein normaler Mann verhielt sich nicht so, wenn ein anderer Wahnvorstellungen hatte. Kazan würde Nachforschungen anstellen müssen, wenn er es herausbekommen wollte, denn dieser Zausel würde es ihm nicht sagen. Kazan sah Twyla in die Augen. Eigentlich ging es ihm gut. Er war noch immer entspannt, durch Twylas Massage und abgeregt hatte er sich auch. Twyla hatte in seinem Bett schlafen wollen und er sah absolut keinen Grund, wieso sie das nicht tun sollte und so entschied er: „Lass uns schlafen.“ Er rutschte nach hinten und legte sich auf die linke Betthälfte. Er ließ Twyla genug Platz und das sagte wohl alles.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mo Aug 08, 2016 5:14 pm

Solus ... war nun gegangen und Twyla saß bei Kazan. Sie selbst sorgte sich noch immer, konnte es ihm aber wohl kaum sagen. Er würde es auch so wissen. Ihr war klar, das Solus etwas verheimlichte, was mit Kazans Zustand zu tun hatte, nur was, würde sie so nicht erfahren. Solus versuchte sie zu schützen, egal worum es ging. Das er sie mit Kazan verheiratet hatte, war nicht gerade ein schöner Zug gewesen, aber Twyla hatte es ihm verziehen, denn sie spürte, wie sehr sie Kazan nun zugetan war. Sie wusste, es könnte ähnlich sein, wie bei Arthas, der ihr sein Herz hatte schenken wollen, doch ... sie glaubte nicht, das es jemals einen anderen für sie geben könnte. Kazan war ein ganz besonderer Mensch, der zu seinem Wort stand. Das er manchmal Regeln brechen musste, um andere zu befolgen, schien er noch immer nicht verstanden zu haben. Die Regeln des eigenen Herzens waren dabei wohl die problematischsten. Sein Geheimnis um Lysa war bei ihr in Sicherheit. Niemand sollte erfahren, das sie königlichen Blutes war. Niemand wusste, was für Folgen das nach sich ziehen würde. Twyla legte sich ins Bett. Sie wahrten einen gewissen Abstand. Kazan schien es Unbehagen zu bereiten, wenn sie ihm so nahe war. Wohl weil er fast etwas getan hätte, was gegen seine eigenen Regeln verstieß, aber das war eben Kazan. Eine ganze Weile konnte sie nicht einschlafen, doch schließlich erlag auch sie dem Schlaf. Morgen wäre ein neuer Tag und ... Nun Kazan würde sie nicht bedrängen ... aber die menschlichen Gesetze würden es tun. Es war schon wirklich bescheuert, was Menschen von einer Nacht abhängig machten.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mo Aug 08, 2016 8:33 pm

Eigentlich duldete Kazan sie nicht nur in seinem Bett, sondern wollte, dass sie bei ihm schlief. Das gleiche hatte er sich damals mit Lysa gewünscht, nur dass es da nur Wunschdenken gewesen war. Mit Twyla allerdings war er verheiratet. Zumindest vor den Augen aller. Er dachte an den Beischlaf und schlief dann irgendwann mit diesem mulmigen Gefühl ein, irgendwas wichtiges vergessen zu haben. Es war nicht so ein vergessen, dass er einen Termin versäumt hätte, aber es war, als würde er Teil etwas wichtigen sein und seine Zeit mit träumen verschwenden.

Auch in den folgenden Tagen, hatte Kazan nicht noch einmal den Versuch gemacht, Twyla zu irgendwas zu zwingen. Es war ihm unmöglich Lysa zu vergessen und erpressen wollte er Twyla auch nicht. An diesem Morgen wachte er auf und saß eine Weile auf dem Bett. Er schien nachzudenken oder abzuwägen und dann erhob er sich. Er ging ins Bad und wusch sich und zog sich dann ein Ausgehgewandt an. Er sagte zu Twyla, voller Bestimmtheit und ohne Widerspruch zuzulassen: „Ich werde die Ehe annullieren.“ BAM! Er drehte sich um und ging schnell hinunter, wo er Sandor über den Weg lief, diesen aber nur mit einem schnellen guten Morgen abfrühstückte. „Was hat er denn?“, fragte er mehr sich selbst, als jemand anderen.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Aug 09, 2016 3:23 am

Twyla hatte in den letzten Tagen nicht viel Zeit mit Kazan verbracht. Selbst wenn sie in seinem Bett schlief, rührte er sie nicht weider an. An diesem Morgen ... beschloss er die Ehe anulieren zu lassen. Es schmerzte, aber Twyla wusste, er tat es nicht, weil sie die Ehe nicht mit ihm vollzog, sondern weil er von Lysa nicht ablassen konnte. Twyla verzog sich in das Bad, machte sich fertig und verschwand vom Balkon aus über die Strickleiter hinunter. Sie machte sich auf zu ihrem Samen, den sie nun verlassen musste. Kazan hatte scih entschieden und Twyyla würde nicht versuchen, ihn um zu stimmen. Es schmerzte sehr, aber wenn sein Herz nun einmal nicht für sie schlug ... Ein paar Tränen flossen über ihre Wangen auf den Setzling. Sie streichelte ihn, legte einen zarten Kuss auf die sanften Blätter, stand auf und ging zum Elfenviertel. Dort angekommen, klopfte sie an die Tür ihres Vaters. Die Tür wurde geöffnet und Twyla trat ein. Zunächst sagte sie nichts, sah nur auf den Boden, doch schließlich sagte sie: 
"Ich werde euch nun verlassen. Kazan lässt gerade die Ehe anulieren. In dieser Stadt gibt es nicht länger einen Platz für mich."
Sie klang ganz ruhig, eher leicht traurig, aber sie wollte wenigstens den Abschied ohne Tränen hinter sich bringen. Sie würde das weiße Pferd nehmen, welches man ihr anfangs gegeben hatte, die Stadt verlassen und sich zum Kristallpalast durchschlagen. Vielleicht könnte sie am Hofe des Königs bleiben und als Botschafterin durch gehen oder ähnliches. Ihr Herz bliebe hier, aber sie konnte es einfach nicht.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Aug 09, 2016 5:26 am

Solus war vollkommen verdattert, als Twyla mit ihrer ankündigung kam. Er musste einen Moment durchatmen, ehe er wirklich verstand, was hier gerade passierte. "Was?" Er schien nochmal zu rekapitulieren und fragte: "Er macht WAS?!" Solus schien nun nicht nur wenig begeistert, sondern auch vollkommen ENTgeistert. "Ohhh, dieser...!" Selten sah man Twylas Vater so wütend. Er war sogar stinksauer. "Twyla! Hol sofort Lorkir oder Sandor! Und dann versucht ihr um Himmels Willen, diesen Vollidioten aufzuhalten!" Was war denn jetzt? Wieso war er so aufgebracht? "Dieser Mann und seine verdammten Prinzipien!" Solus machte sich direkt auf die Socken irgendwo hin. Auf Fragen antwortete er gar nicht. Was war denn nun so schlimm?

Twyla fand Lorkir und Sandor recht schnell. Lorkir war einfach bestürzt über Kazans Entscheidung und Sandor schien die gleiche Panik wie Solus zu bekommen. Sofort sagte er: "Lorkir! Sofort alles in Besegung setzten. Nehmt diesen Narren fest!" Lorkir verstand die Welt nicht mehr, aber er salutierte und zog von dannen. Sandor und Twyla verfolgten ihn derweil und fingen ihn direkt vor der Kirche ab. Sandor schrie: "Kazan!" Angesprochener blieb stehen und sah zu ihm herum. Kazans Blick war neutral und als Sandor herangekommen war, sagte Kazan: "Versuch gar nicht erst, mich umzustimmen."
"Du egoistischer Trottel! Und WIE ich dich aufhalte!"
Kazan winkte ab und wollte eben in die Kirche gehen. "Zwing mich nicht, Kazan!" Doch der ignorierte ihn. Sandor rief laut und deutlich: "Wache! Ergreift ihn!" Kazan blieb stehen. Er sah seinen Bruder verdattert an. So nach dem Motto: "Wirklich?" Er fragte nur: "Weswegen?"
"Wegen Dummheit und ungehorsam, deinem Herzog gegenüber!"
Kazan seufzte und dann sah er zu Twyla, die einen schneidenden Blick erntete. Sie sah unglücklich aber auch verwirrt aus. Das hier war nicht auf ihrem Mist gewachsen. Die Wachen kamen nun angelaufen und nahmen ihn mit. Sandor seufzte und Kazan sah über die Schulter. "Morgen ist es sowieso vorbei, Sandor." Dieser blickte seinem Bruder finster nach. Auf die Frage, was denn vorbei sei, sagte er: "Der Monat. Der Monat Zeit, den man hat, die Ehe zu vollziehen. Sonst ist die Eheschließung ungültig."

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