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 Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna

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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Aug 03, 2016 7:35 pm

Twyla stand da, wie ein begossener Pudel. Wie konnte Kazan Arthas nur so behandeln? Sie betrachtete den armen Kerl, der sich nun selbst die Schuld gab. 
"Was hast du denn zu ihm gesagt?"
wollte Twyla wissen. 
"Ich glaube es war nicht WAS, sondern WIE ich es gesagt habe..."
erklärte Arthas. Twyla sah ihn abschätzend an. 
"Und was hast du WIE zu ihm gesagt?"
Arthas erklärte sich und Twyla verstand durchaus, was er meinte. 
"Ja, so sieht es aus. Er ist eben sehr  ... Pflichtbewusst und wenn er seiner pflicht nicht nachkommen kann, wird er sehr ungehalten und versteht die Welt nicht mehr."
Was sollte sie sonst schon dazu sagen. Twyla wusste nicht, das Kazan hinaus geritten war, aber das war ihr egal. Sie würde alle Regeln brechen, wenn es sein musste. Auch jetzt haderte sie mit sich selbst, ob sie denn gehen sollte, ihren Schwur gänzlich brechen, oder ob sie bleiben sollte. Eigentlich hatte sie das selbe vor, wie Kazan. Sie wollte die Stadt verlassen. 
"Ich denke es war nicht deine Schuld Arthas. Danke ... aber ich glaube, das lässt sich nicht einfach so wieder gerade biegen."
Twyla sah hinaus. Sie sah ein schwarzes Pferd, mit einem ihr wohl bekannten Reiter. Folgen würde sie ihm nicht, aber sie würde auch nicht zurück in seine Gemächer gehen. Es wäre falsch ... unehrlich und auch wenn sie wusste, er würde ihr nichts zu leide tun, so hatte sie seinen Stolz vermutlich beleidigt. Nun damit würde er leben müssen, denn auch Twyla hatte ihren Stolz und ihre Würde. Sie drehte sich zu Lysa um. 
"Er liebt dich Lysa ... entschuldigt mich. ich muss zu meinem Vater."
Wahrscheinlich würde er ihr eine Predigt halten, aber das war ihr jetzt auch egal. Irgendwem musste sie sich anvertrauen und das war nun einmal ihr Vater. Er wusste doch immer Rat. Wenn er keinen wusste, wäre alles vorbei und Twyla hier vollkommen fehl am Platz. Sie wäre am liebsten weg gelaufen, aber das konnte sie auch ihrem Vater nicht an tun. Sie eilte durch die Stadt, klopfte an seine Tür. Als diese geöffnet wurde, trat sie ein. Sie warf sich ihrem Vater an den Hals und weinte einfach drauf los. 
"Ich kann es einfach nicht!"
schluchzte sie. 
"Er liebt eine Andere und ich bin mir meiner Gefühle nicht sicher! Ich kann das nicht Vater!"
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Aug 03, 2016 8:49 pm

Solus war ja vollkommen überrumpelt von seiner Tochter. Er fing sie auf und sie fing sofort an zu weinen und zu schluchzen, dass sie es einfach nicht konnte. Er zog sie erst mal rein und setzte sich dann mit ihr auf den Boden. „Du… kannst was nicht?“ Sie erklärte ihm die ganze Sachlage. „Ach Kind…“, sagte er, als sie fertig war und drückte sie fest an sich. „Dann lässt du es eben.“ Er lächelte dabei. „Niemand kann dich zwingen und ich bin mir sicher, dass Kazan das verstehen kann.“ Nun… konnte er das? Nein. Aber er würde es vielleicht akzeptieren können. Solus drückte sie weiter an sich.
„Du hast ihn ja auch gar nicht die Möglichkeit gelassen, irgendwie zu reagieren, weil du weggelaufen bist. Glaubst du denn wirklich er hätte es mit Gewalt getan? Nein, glaubst du nicht, was fürchtest du denn dann?“ Solus wischte ihr die Tränen ab. „Ich denke nicht, deine Weigerung hat ihn verletzt oder lässt ihn zornig sein. Kazan ist nicht dumm und er kennt unsere Bräuche und Rieten. Er ist nicht der Mann, jemanden zu etwas zu zwingen, es sei denn es entspringt seinen eigenen Idealen. Ich glaube, dass es viel schlimmer für ihn ist, dass du einfach weggegangen bist und es nicht besprochen hast. Und wer weiß, vielleicht traust du ihm auch einfach zu wenig zu, hm?“

Kazan galoppierte aus der Stadt und als er auf dem Hügel angekommen war, wo der zerstörte Wald, da der Damm bereits eingerissen war, war, spürte er das brennen in seinen Augen. Er blickte nur gerade aus und legte die Hand über die Augen. Sein verwirrtes Herz wollte einfach stehen bleiben. Er wusste nicht was er denken fühlen und tun sollte. Jedes Mal, wenn er glaubte, er könnte sich in diese schöne Elfe verlieben, riss sie alle zarten aufkeimenden Gefühle wieder ein. Und das nur, weil sie sich weigerte ihm die Stirn zu bieten und ihn stattdessen immer wieder zurück wies. Kazan musste nicht mit ihr schlafen, um sie seine Frau zu nennen, er fand es albern, aber Tradition, war Tradition. Es ging ihm nicht mal darum, dass sie es nicht über sich gebracht hatte. Sie hatte ihn zurückgewiesen, ok. Aber er glaubte, dass sie fürchtete, er würde es tun, egal, was sie wollte. Das verletzte nicht nur seinen Stolz sondern sein Herz.
Er wendete das Pferd und nun ließ er es im Schritt Richtung Grenzposten gehen. Er war schließlich nicht ohne Grund hier draußen.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Aug 03, 2016 9:00 pm

Es tat gut, mit ihrem Vater zu sprechen. Er hatte ja recht. Sie musste ihn sehr verletzt haben, was ihr allerdings erst jetzt bewusst wurde. verwirrt sah sie ihren Vater an. 
"Du hast recht ... Er würde niemals .. er ist ein so liebevoller und guter Mann. Aber die Menschlichen Gesetze und Traditionen sind so ... dumm. Es tut mir so leid. Vater ... ich liebe dich. Ich habe etwas wieder gut zu machen."
Und genau das würde sie jetzt auch tun, ehe Kazan irgendwas bescheuertes tun würde. 
"Ich danke dir. Du hast immer recht und weißt immer Rat."
Twyla stand auf, drückte ihren Vater noch einmal herzlich und rannte los. Sie brauchte IHR Pferd. Schon stand sie im Stall, schwang sich einfach auf den Rücken des Tieres und jagte hinaus. Sie galoppierte in die Richtung, in der sie Kazan hatte davon reiten sehen. Die Stute jagte über die Wiese, jagte über die Felder und schließlich wurde Twyla klar, wohin es Kazan zog. Sie ließ die Stute rennen und hoffte, sie würde Kazan erreichen, ehe dieser den Aussenposten erreichen konnte.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Aug 03, 2016 9:08 pm

Solus lächelte und sah seiner Tochter nach. Er seufzte langgezogen, als sie weg war. Immer noch verurteilte er sich für seine Tat, aber er hatte keine Wahl und Kazan würde ihm da sicher zustimmen, wenn er wissen würde, was geschehen war. Und was noch kommen würde…

Kazan ritt eher lustlos und beeilte sich nicht. Er hörte jedoch irgendwann Pferdehufe und drehte sich um. Ein weißes Pferd, blaues Haar wehte am Schopf des Reiters und Kazans Herz machte einen Satz. Schnell drehte er sich wieder um, was wollte SIE hier? Er versuchte so nüchtern wie möglich auszusehen und schließlich erreichte sie ihn, weshalb er sein Pferd zügelte und nicht mal zu ihr rüber sah. Er konnte nicht mal was sagen, weil er weder wusste was noch hatte er die Kraft dazu. Seine Kehle schnürte sich förmlich zu. Er konnte einfach nicht zu ihr sehen und er wusste, dass er das ganze beenden musste, ehe es nur noch schlimmer wurde.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Aug 03, 2016 9:22 pm

Da war er. Kazan hatte sich also entschieden. Twyla wusste, das wenn sie jetzt nicht handelte, er mehr als nur seine Entscheidung bereuen würde. 
Sie hielt die Stute vor ihm an. Er sah sie nicht an und er wusste scheinbar nicht, wie er reagieren sollte. SIE dagegen, wusste es genau. Sie sah ihn an. 
"Kazan ... ich habe dich mit meinem Verhalten sehr verletzt. Es tut mir sehr leid. Ich hätte dir sagen sollen, warum ich das so einfach nicht kann. Bitte ... lass es mich dir erklären. Es war so dumm von mir einfach weg zu laufen. Du bist ein ganz wunderbarer Mann. Du bist großzügig, liebevoll, aber dein Herz schlägt für eine andere Frau und wenn du das Bett mit mir teilst, währe es nicht ehrlich. Du bedeutest mir so viel, das ich es dir und mir nicht an tun möchte. Wie könnte ich dich noch mehr verletzen wollen, als du schon verletzt bist? Ich weiß das du niemals etwas tun würdest, was ich nicht will. Du hast mich vor dem Menschenkönig beschützt und bist dabei fast gestorben. Bitte ... bitte reite nicht weiter. Ich will es wieder gut machen und mich bessern. ich will nicht mehr davon laufen und ich will versuchen ... "
Ja was. 
"Ich will versuchen ... dein Herz zu erobern, so wie Lysa das Arthas erobert hat."
Ihr Blick war eher ernst, flehend und schuldbewust, als sie ihn an sah und ihn mit Worten bombardierte. 
"Eigentlich ... habe ich einen Mann wie dich gar nicht verdient,"
meinte sie schließlich leise und senkte nun das Haupt.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Aug 03, 2016 9:32 pm

Kazan hörte sich an, was sie sagte. Er hörte sich an, was sie empfand und wie sie die ganze Sache beurteilte. Sie wusste selbstredend, was in ihm vorging, da sie ihn irgendwie lesen konnte, wie sonst niemand. Was ihn im Übrigen ebenso verstörte, wie die Tatsache, dass sein Herz schneller schlug, wenn sie ihn nur berührte. Er blickte weiter auf den Boden vor sich, aber… als sie nun selbst das Haupt senkte, hob der den Kopf an. Seine Augen jedoch waren geschlossen. Er öffnete sie nach einem Moment. Sie wollte sein Herz erobern? Sie wollte nicht aufgeben, sie wollte ihn für sich gewinnen und jeden zurück lassen, der es wagte, ihr diesen Platz in seinem Herzen streitig zu machen. Nicht nur, dass das imponierend war, es war auch so niedlich, dass selbst er das einsehen musste. „Ich versprach dich zu beschützen.“ Er sah sie nun an. „Ich versprach dich zu ehren.“ Nun streckte er die Hand nach vorn und legte sie ihr ans Kinn, das er nun sanft anhob. „Du hast keinen anderen, als mich verdient.“
Er betrachtete sie weiter und seine Fingerspitzen fuhren nun leicht ihren Kiefer entlang und die Hand legte sich an ihre Wange. „Ich kann und will dich zu nichts zwingen, Twyla. Das weißt du.“ Natürlich wusste sie es. Und er sprach natürlich die reine Wahrheit. Dennoch schien er sich wegen irgendwas Gedanken zu machen. „Ich kenne eure Bräuche… Es war… nicht richtig, es zu versuchen, obwohl ich dir nicht sagen kann, was ich für dich fühle.“ Elfen banden sich nur an eine Person und das für immer, aber nur, wenn sie diese auch liebten. „Aber auch wir haben Gesetzen. Ich folge dem Gesetz deines Königs, aber in erster Linie bin ich ein Mensch…“ Er ließ die Hand nun sinken und legte sie auf seinen Oberschenkel, sah sie aber weiter an. Er schien noch was sagen zu wollen, aber dann sagte er nur. „Willst du mich begleiten?“
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Aug 04, 2016 3:08 am

Twyla lauschte seinen Worten. Ja, er war in erster Linie ein Mensch und sie eine Elfe. Sie entstammten verschiedenen Völkern, hatten unterschiedliche Sitten und ... ja, sie hatte Angst davor, sich in ihn zu verlieben, denn wenn es so wäre und sie könnte sein Herz nicht erobern, so wäre das ihre einsam und würde niemals wieder einem anderen gehören. Sie würde vermutlich daran zerbrechen, aber ... so unsicher sie sich ihrer Gefühle war, so spürte sie doch immer wieder, wie sehr er ihr fehlte, seine liebe Art, wenn sie allein waren. Er berührte sie leicht, hob ihr Kinn, streichelte sie sanft. Ob sie ihn begleiten wollte ... ja, doch da war irgendwas, was ihn noch bekümmerte und Twyla ahnte, was es war. Sie hatte einem Mann, der niemals wieder Regeln brechen wollte, gesagt, sie wolle für ihn lügen. 
"Kazan ... ja, ich möchte dich begleiten, aber ... da ist noch etwas. ich kann es spüren. Es bedrückt dich noch mehr. Ich ... ich habe gesagt, ich würde niemandem sagen ... das wir keinen Beischlaf hatten. Das wird dich verunsichert haben ... ob ich dich dann nicht auch irgendwie belüge. Nein, das würde ich nicht, denn in diesem Punkt hätte ich es dir zu liebe verheimlicht. Ich würde dich niemals entehren oder beleidigen wollen. Niemals würde ich dich belügen."
Sie griff nach seiner Hand und sah ihn um Verzeihung heischend an. 
"Ich weiß, ich habe schlimme Fehler gemacht, aber ich möchte alles wieder gut machen ... und ich werde dir niemals wieder solche Sorgen bereiten."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Aug 04, 2016 4:16 am

Kazan hörte ihr erneut zu und als sie ihm sagte, dass da noch mehr war sagte er nichts. Sie redete aber ohnehin weiter und beteuerte, dass sie ihn nicht anlügen wollte. Sie hatte gesagt, dass sie sich bessen wollen würde und das sie ihn nicht entehren wollen würde. Er glaubte ihr, wusste aber auch gleich, dass es ganz sicher wieder passieren würde. Er senkte den Blick wieder und sagte: "Komm..."
Er trieb sein Pferd wieder in den Schritt und so konnten sie nebenher reiten. Da schien noch mehr zu sein, was ihn beschäftigte. Aber wollte scheinbar kein Wort verlieren. Sie ritten zumindest erst mal schweigend weiter. Wenn er nicht reden wollte, tat er es auch nicht.
Sie kamen an und das Lager war ganz normal und genau wie sonst auch. Auch die Menschen die dort stationiert waren, waren ganz normal und begrüßten ihren Kommandanten. Es war mittlerweile Abend.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Aug 04, 2016 4:56 am

Twyla meinte es ernst. Sie hatte schon einmal Besserung gelobt, hatte ihn dann aber spätestens mit ihrer Tat vom Vorabend enttäuscht. Noch einmal, wollte sie es nicht versieben. Sie ritt mit ihm, schwieg nun aber. Er gab keinen Ton mehr von sich. Eigentlich hatte sie gehofft, sie könnten die Sache ganz klären, doch das taten sie nicht. Irgendwas bedrückte Kazan, das spürte sie deutlich. Was es war, würde sie nicht einfach so erraten können. Es dauerte nicht mehr lange, ehe sie am Lager an kamen. Dort schien alles normal zu sein. Kazan wurde von seinen Männern begrüßt, wie es sich gehörte. Gut so. Er würde sich hier draußen vielleicht besser fühlen, als in der Stadt. Selbst Twyla fühlte sich hier wohler. Es war schön, nicht von Mauern eingeschlossen zu sein. Der Wald fehlte ihr sehr, aber er war verloren. Hier draußen ... konnte sie sie selbst sein. Twyla saß von ihrer Stute ab, führte sie zu der Koppel mit den anderen Pferden und ließ sie dort laufen. Sie würden sicher erst mal hier bleiben. Natürlich musste Kazan hier ab und zu nach dem Rechten gucken. Vielleicht würde es auch einen Angriff geben ... was sie nicht hoffte, doch dann wäre sie da und sie würde Kazan zur Seite stehen.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Aug 04, 2016 7:47 am

Es gab keinen Angriff, aber Kazan und die Wachen unterhielten sich lange, während Twyla auch mal die Grenze entlang mitlaufen durfte. Sie kannte sie schließlich auch. Ein junger Soldat schien sich auch augenblicklich Hals über Kopf in die junge Elfe verliebt zu haben. Er war ganz schüchtern und stammelte die ganze Zeit vor sich hin.
Kazan hörte sich alle Berichte an. Nicht dass er sie schon mal gelesen hätte, aber er hatte die Erfahrung gemacht, dass mündliche Erfahrungen meißt noch ein bisschen anschaulicher waren. Irgenwann aber waren sie so weit fertig und Twyla auch wieder da. Er hieß sie wieder willkommen und sie speisten in einem seperaten Zelt, während der Rest der Leute draußen aßen. Vielleciht auch ein Grund, wieso man ihn als unnahbar betrachtete. Dabei war er doch immer bedacht seine Untergeben und Schutzbefohlenen zu be- und unterstützen. Er merkte ganz deutlich, dass Twyla sich sorgen machte. Er sagte jedoch irgendwann: "Twyla... Ich weiß zu schätze, was du sagtest. Lass es einfach gut sein."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Aug 04, 2016 8:22 am

Twyla ließ Kazan mit seinen Männern reden, während sie selbst sich ein wenig umsah. Hier hatte doch alles begonnen. Es war friedlich und doch bedrückte es sie ein wenig, das sie ihren geliebten Wald niemals wieder sehen würde. Der junge Offizier, der nur herum stotterte, erntete von Twyla ein freundliches und sogar verständnisvolles Lächeln. Er würde sie vielleicht hübsch finden, doch um jemanden zu lieben ... gehörte mehr dazu. Abgesehen davon ... gehörte sie zu Kazan. Mit ihm speiste sie später in einem eigenen Zelt. Das sie sich sorgte, war doch wohl normal, nach dem, was da vorgefallen war. Sie sah auf, legte das besteck zur Seite und sah ihn direkt an. 
"Ich kann doch spüren ... das da noch mehr ist. Was ... was ist es, was dir Sorgen bereitet? Ich verstehe ... wenn du es nicht einfach so vergessen kannst. Ich habe wirklich völlig Kopflos gehandelt ... aber ... ich möchte versuchen ... es wieder gerade zu biegen."
Sie sprach leise, um die Wachen an dem Gespräch nicht teil haben zu lassen. Diese ging es eben nichts an. Sie wollte das mit Kazan allein klären. 
"Ich habe das Gefühl ... das du mir irgendwas ... nicht sagen willst."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 12:04 am

Kazan wusste nicht, was er darauf sagen konnte. Nicht, dass es ja nicht stimmte, aaber er wollte sie wirklich nicht damit belasten und sagte schließlich. „Schon gut. Du musst dir darüber nicht den Kopf zerbrechen.“ Irgendwas an ihm war dennoch anders. Sie konnte es deutlich sehen. Sie konnte spüren, dass es ihn beinahe auffraß und doch wirkte er so beherrscht nach außen.
Kazan sah ihr an, dass sie nicht locker lassen würde und schließlich senkte er den Blick. Er sagte leise: „Twyla… wenn du bereit bist, wenn du es selbst willst… Keinen Moment vorher.“ Es ging natürlich um die Nacht, die sie ihm verwehrt hatte. Er sah sehr ernst dabei aus und Twyla konnte seine Wärme durch die Luft hinweg spüren. Dieser Mann war etwas sehr besonderes und er würde ihr niemals absichtlich weh tun. Sie wusste es. Sie konnte ihm vertrauen, doch in diesem Augenblick verschwieg er ihr etwas, wovon sie glaubte, dass es alles verändern könnte. Ganz so, als habe er sie fast aufgegeben. Kazan tat erneut etwas, was man ihm eigentlich nicht zutraute. Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und zwar vor allen, die hier gerade zugegen waren, wobei er sagte: „Du bist wunderschön, schlau und hast ein großes Herz.“ Dann erwartete man eigentlich, dass er sie jetzt küssen würde, doch er tat nichts dergleichen, er ließ sie wieder los und fügte an. „Ganz gleich, was du glaubst verdient zu haben, Twyla… Irgendwann wirst du es bekommen…“
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 12:17 am

Twyla wollte ihn erneut fragen, was denn los sei, aber er wollte mit der Sprache nicht raus rücken. Erst wenn sie es wollte. Das war ... wirklich lieb von ihm, aber da war mehr. Statt aber etwas zu erklären, legte er seine Hände auf ihre Wangen, um ihr etwas wundervolles zu sagen. Twyla sah ihn an. Was war es, was er ihr verschwieg. 
"Ich weiß nicht ... was ich verdient habe, aber ich weiß, was du verdienst." 
Irgendwie war ihr der Hunger vergangen. Sie wusste nicht, was er verheimlichte, wusste nicht, das er bei ihrem Vater gewesen war und sie wusste nicht, ob das alles hier jemals gut gehen würde, aber sie wollte das alles nicht auf geben. Auch wenn sie sich in der Stadt niemals wirklich Zuhause fühlen würde, wenn sie den Wald und ihr altes Leben noch so sehr vermisste. Kazan hatte es verdient, das man ehrlich zu ihm war, das sie ihn nicht noch einmal so verletzte. Er war ein traumhafter Mann und sie wusste es. Sie wusste, es würde niemals jemanden an ihrer Seite geben, der so war wie er. Sie würde niemals einen Anderen finden, der ihr das alles geben konnte, was er ihr gab. Nicht einmal Arthas, obwohl gerade er doch alles für sie getan hätte. Der Abend verging und sie ... konnte nicht schlafen. Sie wollte es auch gar nicht. Zu viel ging ihr im Kopf umher. Würde sie ihm ihr Herz schenken, würde es keinen Anderen mehr in ihrem Leben geben. Er wäre der Einzige. Niemand würde ihr Herz je so besitzen, wie er. Wollte sie das? Konnte sie überhaupt etwas dagegen tun? Warum konnte ihr Vater eine andere Frau so sehr lieben, das sie ein Kind bekamen wo er sein Herz zuvor längst an eine Menschenfrau gegeben hatte? Warum konnte Arthas Lysa lieben, wo er sein Herz doch an Twyla verloren hatte? Liebe war eine komische Sache. Twyla wusste nicht, was sie denken oder fühlen sollte. Sie wusste nur, Kazan verheimlichte etwas, was sie nicht erfassen konnte und es schien, als habe er längst mit allem abgeschlossen.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 12:31 am

Kazan bemerkte wohl, dass Twyla nicht schlafen konnte. Er wusste auch, dass sie sich über ihn Gedanken machte, aber er konnte es nicht ändern. Er sah zu ihr herüber und schließlich fragte er leise: „Bist du bereit?“ Na wofür war ja wohl klar, aber da er ihr immer noch nicht gesagt hatte, dass er sie lieben würde, war das scheinbar eine rein rhetorische Frage. Natürlich nicht. Kazan setzte sich auf und schließlich sagte er weiter: „Ich will dich nicht nötigen, Twyla. Vielleicht sagst du es mir einfach, wenn es so weit ist. Und so wie er ds nun sagte, klang es wirklcih so, als habe er mit allem abgeschlossen. Es klang sachlich und so, als würde es niemals eintreten. Verrückt… Wie konnte ein einzelner denn so sein?

Am nächsten Morgen gab Kazan neue befehle und wartete dann auf Twyla, damit sie zurück zur Stadt reiten konnten. So wie er auf dem schwarzen Pferd saß, sah er noch unnahbarer aus, als sonst und er sah auch sehr, sehr stolz aus…
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 1:08 am

War es das? War es das er es ihr niemals sagen können würde? Sie hatte keine Ahnung. Voller Selbstzweifel, betrachtete sie den Mann, er neben ihr lag. Er wusste, das sie es nicht konnte. Nicht so und würde er ihr sagen, das er sie liebte, so würde sie wissen, das er es nicht ernst meinte. Es machte sie traurig, aber wenn sie ihr Herz verschenkte, wollte sie es nicht an jemanden verlieren, der damit nichts an zu fangen wusste, weil er sich nach dem Herz einer Anderen sehnte. 

Am nächsten Morgen, betrachtete sie ihn, wie er auf seinem Pferd saß. Es war ein wunderschöner Anblick, doch Twyla war unglücklich über die ganze Situation. Sollte sie sich selbst verraten, nur damit er endlich seinen Frieden fand? Er hatte scheinbar mit allem abgeschlossen. Er begehrte noch immer Lysa und das nicht mal zu unrecht. Lysa war nicht seine Schwester, aber sie wusste davon nichts. Und sie ... sie sehnte sich danach, in seinen Armen geborgen zu sein. Hatte sie etwa schon verloren, was sie noch fest in ihrer Brust sitzend glaubte? Es war ein Schreck, der ihr durch die Glieder fuhr, als sie sich bein dem Gedanken ertappte. Was sollte sie nur tun? Sie ritten gemeinsam zurück zur Stadt. Twyla schwieg. Sie war immer noch mit den Gedanken bei dem, was sie alles falsch gemacht hatte und was sie vielleicht wieder hin biegen konnte. Vielleicht ... wenn sie es langsam an gehen ließe? Nacht für Nacht ein wenig mehr? Ja ... vielleicht. Vielleicht war das auch der Weg, den sie einschlagen musste, um ihn zu erobern. er hatte sich so viel Mühe gegeben und sie ... sie hatte nichts tun können, um es ihm irgendwie angenehmer oder schöner zu machen. Vielleicht ... musste sie auch ein wenig mehr für ihn tun. Sie könnte seine Räume gestallten, etwas Wald hinein bringen, um sich selbst wohler zu fühlen. Vielleicht ... nein ... es kam nicht in Frage ausserhalb der Stadt ein paar Nächte gemeinsam zu verbringen, ausser in einem Lager voller Wachen. Langsam aber sicher ergaben sich die einen oder anderen Ideen in ihrem hübschen Kopf, die sie im Laufe der tage nun in die Tat umsetzen wollte. Es musste nicht immer nur um sie gehen und sie würde sein Reich auch sein Reich sein lassen. Er war eben ein Mensch und sie eine Elfe. Denn noch fasste sie neuen Mut und überlegte sich, wie sie es doch noch schaffen könnte, ihren Gemahl glücklich zu machen. Der Abend wäre heute der Erste, an dem sie es versuchen würde, ihn für sich zu gewinnen.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 7:18 am

Kazan und Twyla ritten zurück. Sie sagten keinen Ton und erst als sie da waren reagierte er überhaupt irgendwie. Er stieg ab und sah zu ihr hinauf, dann reichte er ihr die Hand. Er wusste, sie brauchte keine Hilfe beim Absteigen, es war nur eine Geste.
Dann ging er zusammen mit ihr zurück zur Burg. Er ging jedoch duch die Festung und nicht die Strickleiter hinauf, weil er noch mal zu Sandor wollte. Er berichtete ihn und dieser sah ihn ernst an. "Haben du und..."
"Nein. Und wenn du mich das noch mal fragst, werde ich mich vergessen."
"Du weißt, dass du..."
Kazan derehte sich einfach um und ging. Er ging in sein Schlafzimmer und legte sich aufs Bett, um sich kurz auszuruhen.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 7:28 am

Twyla nahm seine Hand und ließ sich beim absteigen helfen. Wenigstens ein wenig entgegen kommen und guten Willen zeigen, wollte sie. Sie nahm es ihm ja nicht mal übel, das er nicht über die Strickleiter rein kam. Schließlich hatte er es doch eigens für sie gebaut und nicht für sich selbst. Oben angekommen, suchte sie die schönsten und duftendsten Kräuter zusammen, die sie fand. Sie alle dienten natürlich einem Zweck, aber zusammen ergaben sie ein wunderbar entspannendes Aroma, welches sie sicher heute noch brauchen würde. Überall im Raum, besonders am Bett, verteilte sie die verschiedenen Kräuter. Viele brauchte sie nicht mal. Ihr intensiver Duft nach dem Abpflücken, brach direkt durch den Raum. Als sie fertig war, ging sie ins Bad. Noch einmal zog sie das seidene Nichts über und wartete ab. Erst als sie hörte, wie die Tür zu ging und Kazan sich aufs Bett legte, kam sie langsam und leise aus dem Bad. Er sollte nicht gleich merken, das sie etwas geplant hatte. Sanft legte sie sich zu ihm aufs Bett und streichelte seine Wange. 
"Ich bin noch nicht bereit, aber ich möchte ... mich langsam ... vortasten."
Anders konnte sie es kaum ausdrücken oder? Sie wollte nicht sofort mit ihm schlafen, aber sie wollte ihn verwöhnen, ihm etwas gutes tun und dazu brauchten sie den Beischlaf nicht. Twyla könnte ihm auch so ein wenig Entspannung verabreichen und genau das tat sie nun auch, sofern er es sich gefallen ließe.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Fr Aug 05, 2016 9:32 pm

Kazan hatte die Augen geschlossen, als er da so auf dem Bett lag und hatte nicht bemerkt, dass Twyla in seinem Badezimmer war. Erst als sie die Tür öffnete, erkannte er sie am Gang und dachte, dass sie sich eben Schlaffertig gemacht hatte. Doch sie ging nicht vorbei oder sagte gute Nacht, sondern setzte sich zu ihm… Nein sie krabbelte auf sein Bett und legte sich zu ihm, wo er sie nun ansah. Er staunte etwas, dass sie diesen Hach von Nichts wieder an hatte. Ihr Körper wurde von dem Seidenstoff förmlich liebkost und gewährte Blicke auf ihren Leib, verschleierte aber auch. Es stand ihr ungemein gut. Sie strich sanft wie eine Daunenfeder über seine Wange und erklärte, dass sie nicht bereit sei, sich aber vortasten wollten. Ach, Twyla… Er beobachtete sie eine ganze weile und dann richtete er sich leicht auf.
Es war nicht so, dass er einfach so mit ihr das Bett teilen wollte, denn für ihn war das auch nicht leicht. Erstens hatte er es noch nie getan und zweitens, war es ihm sowieso hochgradig peinlich, sie auch nur anzusehen, wenn sie nackt oder fast nackt war. Sicher… das würde sich legen, aber eben erst später. WENN es ein später gab. Er sah Twyla in die Augen um nicht ihren schönen Körper betrachten zu müssen und doch spürte er Verlangen. Er schloss die Augen wieder und lehnte sich nun wieder leicht zurück. Er schien ihre Berührung jedenfalls zu mögen.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 12:26 am

Twyla war eigentlich sogar ganz froh darüber, das er nichts weiter tat, als sich in die Kissen fallen zu lassen. Sacht zog sie ihm das Hemd hoch, welches er an hatte und streichelte zärtlich seinen Bauch und seine Brust. Trotz der Narben, fühlte es sich so weich und so schön an. Sie ließ ihre Finger sanft über jede einzelne Pore streichen, ehe sie feine hauchzarte Küsse auf seinem Oberkörper zu verteilen. Mehr wollte sie nicht, als ihm ein wenig Entspannung bieten. Was sie dadurch mit ihm anstellen konnte, ahnte sie ja nicht mal im Traum. Nicht, das sie es nicht eigentlich hätte wissen müssen, aber sie dachte schlicht und ergreifend gar nicht daran, sondern nur daran, ihm etwas Wohlbehagen zu bereiten. Das Hemd war nun wirklich ziemlich im weg und musste weg, also zog sie es ihm aus, um nun auch seine Schultern und seinen Hals liebkosen zu können. Sie spürte, wie heftig ihr Herz schlug und wie schön es war, bei ihm zu sein. Ob er eben so empfand?
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 3:45 am

Da Kazan die Augen zunächst zu hatte, sah er nicht, wie Twyla sich bei ihren Versuchen „sich anzunähern“ fühlte. Doch ihre weichen Finger strichen zärtlich über seinen Körper und an all jenen Stellen, wo sie leicht drüber fuhr bildete sich eine leichte Gänsehaut. Er erschauderte. Schließlich öffnete er die Augen und in diesem Moment beugte sie sich gerade über ihn und küsste seine Bauchmuskulatur. Sie befand sich dabei auf den Knien und da sie sich nach unten beugte ragte ihr Hinterteil etwas nach oben, während ihr Oberkörper nach unten gebeugt war. Was für ein Anblick. Kazan wusste gar nicht wie ihm geschah. Es war kein bloßes Verlangen mehr, mittlerweile empfand er tatsächlich Erregung und wie sie ihn so küsste und auszog, regte das mehr an ihm als nur sein herz. Er starrte förmlich auf ihren Schopf und konnte gar nicht begreifen, was sie mit ihm machte! Nicht nur, dass es sich so unfassbar schön anfühlte, es war auch einfach nur schön, sie zu betrachten.
Kazan legte den Kopf in den Nacken und schließlich legte er seine Hände auf ihren Rücken und strich leicht darüber. Ja… er war sich bewusst, dass er sie wollte. Er wollte mit ihr schlafen und die Ehe vollziehen. Er WOLLTE es, aber sie? Sie wollte von ihm drei Worte hören, die er ihr nicht geben konnte. Wenn sie ihn tatsächlich verschmähen wollte… wieso tat sie dann das hier? Kazan war sehr beherrscht und er kannte niemanden, der eine größere Selbstbeherrschung hatte, als er selbst, aber das hier… es brachte ihn fast um den Verstand.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 3:52 am

Es waren drei Worte, die sie nur dann ernst nehmen könnte, wenn er sie ehrlich mit Herz Seele und Augen sprach und doch wusste sie, sie würde sie nicht hören. Was sie ihm gab, war etwas, was niemand sonst jemals von ihr erwarten dürfte. Denn noch. Selbst wenn ihr Herz schrie, sie wollte nicht einem Mann gehören, der eine Andere liebte. Es würde ihr nur Schmerz bereiten. Allein zu wissen, das er sich bei dem eigentlichen Akt Lysa vorstellte, vielleicht sogar ihren Namen aussprach ... es würde alles zerstören und sie gleich mit. Natürlich sah sie, was sie angerichtet hatte, als sie die Augen aufschlug und hielt inne. Kazan war so beherrscht, aber wenn sie weiter machen würde, würde auch er seine Beherrschung verlieren. Entschuldigend sah sie ihn an, ja fast verlegen und verzweifelt. Sie konnte ihn doch so jetzt nicht einfach da liegen lassen. Was sollte sie denn nun machen? Ihre Wangen glühten Rot, als sie nun die Hand weiter zu seinem Schritt gleiten ließ. 
"Ich bin nicht bereit ... das Bett mit dir zu teilen, aber ..."
flüstere sei, senkte das Haupt an seinen Hals, um ihn zu küssen und ließ ihre Hand einfach weiter hinunter gleiten. Es war ihr so wahnsinnig unangenehm ihn in eine solche Lage gebracht zu haben, aber sie konnte ja nicht ahnen, wie schnell die Leidenschaft geweckt werden konnte. Sie selbst spürte seine Hände auf ihrem Rücken, wie er sie streichelte. Es war schön, aber sie wusste, auch er hatte seine Grenzen. Wenn sie ihn nicht anbinden oder ganz schnell zu einem wundervollen Augenblick bringen würde, würde er sein Versprechen brechen müssen und sie wäre in diesem Fall selber schuld. Twyla schluckte hart, als sie daran dachte, was sie nun tun könnte, um ihn davon ab zu halten, über ihn her zu fallen. Zaghaft schob sie ihre Hand in die Hose, stockte aber. Sie traute sich nicht so recht. Nur deshalb sollte er sie nicht lieben. Er sollte sie lieben, weil sie war, wie sie war. Weil sie sein Herz für sich erobert hatte und es heilen konnte, durch ihre Liebe.
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Kazan



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 4:38 am

Kazan hätte ja nie für möglich gehalten, was eine einzelne Person anrichten konnte… Oder nein, nicht anrichten, aber bewirken. Sie wickelte ihn vollkommen um ihren Finger, ohne, dass sie das überhaupt beabsichtigte. Die Augen waren zu und nur er selbst hätte gerade sagen können, ob er sich jemand anderes als Twyla gerade vorstellte. Er war ganz benebelt und schließlich erklärte sie noch mal, sie würde nicht mit ihm schlafen, was er irgendwie kaum glauben konnte, da sie ihn so in Erregung versetzte, dass man hätte glauben können, sie würde kein anderes Ziel verfolgen. Erst als er ihre Hand in seiner Hose spürte, schien das Maß voll.
Kazan richtete sich schnell auf und griff nach ihrem Handgelenk. Eben noch hatte er alle Berührungen genossen, doch jetzt sah er sie ernst und auch unsicher an. Er zog ihre Hand wieder hervor und sagte leise: „Nicht so…“ Nicht nur, dass er sich unwohl fühlen würde, er fand es auch… ungewöhnlich, dass sie diese Initiative ergriff, aber sonst nicht mit ihm schlafen wollte. Er empfand es einfach nicht richtig.
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Twyla



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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 4:44 am

Niemals zuvor, war sie so froh gewesen, das er ihre Hand genommen hatte. Ihre Wangen glühten wie heißes Eisen, als sie ihn so unschuldig erschrocken an sah. 
"Danke,"
hauchte sie. Eigentlich hatte sie das gar nicht sagen wollen, aber ... es war einfach so heraus gerutscht. Innerlich war sie erleichtert, das sie das nicht tun musste. 
"I-iiiiich ... ich ... Es tut mir leid ... das war ... keine Absicht aber als du so ... reagiert hast ... ich dachte ich muss ... irgendwie ..."
Himmel sie wusste gar nicht was sie sagen sollte. Twyla war so verunsichert, so verängstigt und glaubte nun, er sei ihr böse. Sie senkte das Kopf, schloß die Augen dabei schuldbewusst und wollte am liebsten wieder weinen, aber das verkniff sie sich. Sie fühlte sich im Moment, als habe sie ein Verbrechen begangen.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 5:22 am

Kazan hatte ihr Handgelenk umklammert und nun ließ er sie los, wo sie sich da so schuldbewusst vor ihn setzte und nicht in der Lage war einen vernünftigen Satz zu sprechen. Kazan senkte den Blick ebenfalls und noch immer brannten ihre Berührungen auf seiner weichen Haut. Wie sie die Wölbungen seiner Muskulatur nachgezeichnet hatte, wie sie ihre Lippen zart darüber hat gleiten lassen und ihr heißer Atem ihm einen Schauer nach dem anderen über den Rücken gejagt hatte. Er hörte ihre Worte und begriff, dass er sie erschreckt und doch irgendwie gerettet hatte. War es so furchtbar für sie? Wie konnte etwas, was ihm so sehr gefiel so schrecklich für sie sein?
„Twyla… du musst mir nichts beweisen.“ Er überlegte noch einmal kurz und sagte dann: „Aber es war wirklich schön.“ Irgendwie stockte selbst er beim Reden. Er hatte hochrote Wangen, trotzdem er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Er sah nun auf seinen Schoß. Oh ja, sie hatte Spuren hinterlassen und es war ihm außerordentlich peinlich. Er zog ein Kissen herbei und sah Twyla dann an. „Du musst dich nicht zwingen.“ Wirklich nicht, sonst hätte er nämlich das Gefühl, dass sie alles nur tat, um es IHM Recht zu machen und das wollte er sicher nicht.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Sa Aug 06, 2016 5:51 am

Sein Griff war fest aber nicht schmerzhaft. Als er los ließ, ließ sie die Hand einfach auf das Bett sinken. Selbst er brachte seine Worte eher zögerlich hervor, doch als er sagte, das es schön war, sah sie auf und lächelte kurz verlegen. 
"Es sollte auch schön für dich sein. Das war es für mich ja auch, nur ... ich wusste nicht, wie schnell ... du weißt schon. Es tut mir leid."
Es fiel ihr ja wirklich nicht leicht mit diesem Thema um zu gehen. Natürlich hatte sie Angst. Es war nicht einfach nur schrecklich, sondern schrecklich schön ihn so zu berühren und von ihm gehalten zu werden. Nur war sie völlig unerfahren und hatte Sorge, sie könne etwas falsch machen. 
"Ich ... ich wusste nicht ... weißt du was ... dreh dich bitte auf den Bauch. Ich möchte, das du dich entspannst."
Sie wartete ab, ob er ihrem Wunsch überhaupt nach käme. Nach kurzem Zögern, tat er es auch. Twyla streichelte sanft über seinen Rücken. 
"Bleib bitte so liegen." 
Sie erhob sich, legte ihr Bein über sein Gesäß, so das das ihre über seinem war und begann ihn zärtlich zu massieren. Erst nach einer Weile, als sie ihn schon ordentlich durchgeknetet hatte, streichelte sie ihn erneut und küsste zärtlich seinen Rücken. 
"Sag mir, wenn ich aufhören soll,"
bat sie ihn. Es war so schön und sie wollte es ihm und sich selbst doch so schön machen, wie möglich.
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