Endzeit

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 Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna

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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 4:22 am

Was hätte Twyla ihm auch schon fragen oder erzählen sollen? Offenbar lebten Menschen nicht viel anders, als die Elfen. Die große Mauer um die Stadt herum, war imposant, doch für Twyla ergab sie eher das Bild eines steinernen Gefängnisses. Die Wachen erkannten Kazan direkt. Er trug den selben Namen, wie sein Herr? War er vielleicht der Sohn des Herzogs dieser Stadt? Nun ungewöhnlich war es wohl kaum, denn sie selbst war doch auch die Tochter des Clanführers. Auf Kazans Befehl hin, wurden die Kinder zusammen weg gebracht. Das Kazan selbst auch zu einem Heiler oder Arzt gehen sollte, schrieb sie ihm gewiss nicht vor. Er war ein Dickkopf, der lieber den Schmerz herunter schluckte, als sich auch nur im geringsten verletzlich zu zeigen. Twyla folgte ihm nun durch die Stadt. Die Menschen beachteten sie nur am rande, was ganz gut war. Sie wollte gar nicht auffallen. Sie kamen an einem großen Tor an. Überall waren hier Blumen. Es duftete herrlich. Die Wache wollte Kazan zunächst nicht eintreten lassen, doch schließlich wichen sie zur Seite. Gemeinsam betraten sie nun das Gebäude, in dem ein Mann auf einem ... Thron saß, eine halbnackte Frau auf dem Schoß sitzen habend. Erschrocken wies dieser mann die Frau zurück, als Kazan eintrat. Wenn der Herzog sich mit solchen Dingen beschäftigte, anstatt sich um sein Volk und den Angriff zu kümmern, wunderte es Twyla nicht, das sie alle in größter Gefahr waren. Nun ... vielleicht tat sie ihm auch unrecht. Immerhin sorgte er sich um seinen Bruder, wie sich nun im Gespräch heraus stellte. 
"Habt Dank Herzog. Ich werde versuchen meine Wünsche möglichst gering zu halten." 
Als würde sie Kazan freiwillig um irgendwas bitten. Allerdings ... brauchten sie nun wirklich eine Pause. Zumindest Kazan. Sie verließen das Gebäude wieder. Nun ... Hier würde sie sicher kein Auge zu machen. Es gab hier nur Menschen und denen misstraute sie noch immer. Vielleicht gab es hier einen mächtigen Baum, den sie vorübergehend als Heim beanspruchen könnte. Es würde hoffentlich nicht all zu lange dauern, ehe sie hier wieder weg könnte. 
"Gibt es hier einen großen Baum?"
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 4:38 am

Kazan verließ zusammen mit ihr die Festung und Kazan schien reichlich angefressen. Sie fragte nach einem Baum und er schlug lediglich eine neue Richtung ein. Sie kamen zu einem Platz in dessen Mitte ein Baum stand, der rote Blätter trug und eine weiße Rinde. Es war ein großer Baum aus der alten Welt, das wusste Twyla sofort. Nicht mal in der immergrünen Pforte fand man noch einen solch wundervolles Exemplar. Damals, als die Elfen noch jung gewesen waren, gab es diese Bäume zu Hauf. Sie symbolisierten die Kraft und die Macht der alten Elfen. Sie waren nur an ganz bestimmten Orten der Macht gewachsen. Zumindest lautete so die Überlieferung und die Elfen hatten sie angebetet. Heute wusste kaum noch ein Elf – vor allem die in der Stadt – dass diese Bäume eine solche Geschichte hatten… Überhaupt war wenig aus der alten Welt bekannt. Einzig eine entsetzliche Katastrophe musste stattgefunden haben, sodass die unsterblichen Vorfahren der Elfen fast verschwunden waren. Ihr König Thanduin lebte schon seit einigen Jahrhunderten… Aber gewöhnliche Elfen wurden höchstens noch um die 200.
Kazan musterte die erstaunte Elfe und sagte: „In seinen Wipfeln findest du Schutz und Frieden. Niemand wird dir ein Leid tun. Ûra’Galadh.“ Er drehte sich um und just in diesem Moment übermannte ihn die eigene Schwäche und Müdigkeit endlich. Noch in der Drehung, sackten ihm die Beine weg und er fiel gen Boden.
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 4:51 am

Twyla folgte Kazan. Sie konnte spüren, das sie sich einem Baum näherte, der anders war. Er strömte etwas aus, was Twyla regelrecht an zog. Da stand er. Wunderschön. Seine Blätter waren rot, seine Rinde weiß, wie glitzernder Schnee. Twyla ging ehrfürchtig auf den Baum zu. Sie verbeugte sich vor dem alten Baum, der sicher viel älter als sie selbst war. Sacht legte sich eine Hand an die Rinde des Baumes. Twyla konnte ihn spüren, konnte fühlen, wie alt der Baum war. Das ihr die Ehre zu Teil wurde, ein solches Exemplar zu sehen zu bekommen, war wie ein Geschenk. 
"Ja ... da bin ich sicher,"
antwortete sie Kazan. Er schien dann gehen zu wollen, doch er kam nicht weit. Statt zu gehen, klappte er einfach zusammen. Twylas Reflexe waren ausgezeichnet. Sofort machte sie einen Satz zu ihm hin und fing ihn noch auf, ehe Kazan den Boden berühren konnte. 
"Dickköpfiger Mensch. Was bringt es deinem Volk, wenn du dich nicht schonst? Wie willst du sie beschützen, wenn du nicht mehr hier bist?" 
Sie wusste, wie erschöpft er sein musste. Schließlich waren sie lange unterwegs gewesen.
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 5:03 am

Kazan landete nicht hart auf dem Boden sondern weich in den Armen der Elfe. Er war benommen ihm war schlecht und er bekam noch immer schlecht Luft. Er sah sie mit halbgeöffneten Augen an und vernahm ihre Worte, wie durch einen Wasserfilm. Seine Augen schlossen sich und sein Kopf kippte zur Seite. Er schien ziemlich am Ende zu sein.
Sacht und mit Vorsicht wollte Twyla ihn nun zum Baum ziehen, doch sie war keinen Schritt weit gekommen, als sich plötzlich Waffen gegen sie richteten. „WAS hast du mit ihm gemacht?!“, fragte ein Soldat, während eine Soldatin versuchte ihn wieder zu Bewusstsein zu bekommen. Vergeblich. Er schlief oder war ohne Bewusstsein und sie zerrten ihn von Twyla weg.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 5:07 am

Natürlich. Menschen. Sie waren so dumm ... so voreingenommen. 
"Nichts habe ich ihm angetan. Heilen wollte ich ihn, sonst wäre er längst tot. Er hat eine Rauchvergiftung und ist vollkommen übermüdet. Er hat zwei Kinder aus dem Feuer gerettet. Ihr solltet ihn zu einem Heiler bringen."
Was sollte sie sonst antworten. Oh na klar ... ich komme hier her und werde einen von euch meucheln, damit ihr mich und mein Volk ausrottet ... Sicher ... Twyla ließ die Wachen gewähren. Was wollte sie schon gegen eine übermacht an Menschen tun? Der Baum das wusste sie, würde sie schützen, aber ... Twyla würde ihm niemals Schaden wollen. Also vermied sie es, irgendwelche Angriffshaltungen ein zu nehmen. 
"Euer Herr hat nach meinem Volk geschickt und so behandelt ihr nun eure Gäste. Fein. Dann kann ich eben so gut wieder gehen."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 5:15 am

„DU Gehst nirgendwo hin!“, fauchte eine junge Frau. Sie sah Twyla feindselig an und ein Mann hielt sie zurück. Er hatte wohl durchaus verstanden, wes die Elfe gesagt hatte. „Rauchvergiftung?“, fragte er noch mal noch und die Elfe nickte entschlossen. Er musterte sie kurz und befahl: „Bringt ihn zu Meister Samson!“ „Zu Befehl!“ Die junge Frau jedoch sagte: „Nehmt sie fest!“ Der Mann musterte sie und schließlich trat er an Twyla heran. Er sagte leise: „Verzeiht mir bitte. Sie ist mein Befehlshaber… würdet ihr mir bitte Folgen? Bitte verzeiht die Umstände.“ Sie war nicht begeistert, aber sie schien einzusehen, dass die Wache keine Wahl hatte.
Twyla wurde respektvoll in einen Raum gebracht. Er hatte große offene Fenster, die jedoch mit Gittern versehen waren. Scheinbar ein Gefängnis für hoch angesehene Kriegsgefangene. Sie wurde nicht gefesselt und der Raum an sich war nicht wie ein Gefängnis, aber auch nicht gerade nach Elfenmaßstab. Wie auch immer. Es dauerte nicht lange und die Tür öffnete sich. Die zickige Frau von vorhin kam herein und fragte: „Also! Was ist geschehen? Wieso wacht unser Kommandant nicht auf?!“
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 5:22 am

Twyla fügte sich. Sie nickte dem Wächter zu, als er sich erklärte und folgte ihm. Wie sie es hasste eingesperrt zu sein. Das machte sie krank. Da war der Ausblick auch nicht gerade tröstlich. Sie wollte hinaus, an die frische Luft, zurück zu dem Baum, doch dieser Wunsch sollte ihr verwehrt bleiben. Statt dessen kam Die streitsüchtige Frau zurück. Sie wollte offenbar nicht wissen, was wirklich geschehen war, sondern einfach nur eine Elfe herunter putzen und ihr zeigen, was Menschen mit Elfen machten. 
"Was ich euch bereits sagte. Ihr sucht einen Schuldigen. Ich habe ihm nichts getan. Im Gegenteil. Er ist die Nacht durch gewandert, hat zwei Kinder aus einem brennenden Haus geholt, wobei er sich die Hand verbrannte und eine Rauchvergiftung zu zog. Das ist alles. Er hat nicht geruht, wie ich es ihm sagte. Euer Kommandant ist ein wahrer Dickkopf und ihr ... ihr seid eine Närrin, wenn ihr glaubt, ich habe ihm auch nur das Geringste getan."
tatsächlich hatte sie das auch nicht. Twyla fühlte sich elend hier drin. Sie wollte nur eines. Wieder hinaus, entweder zu dem Baum, oder zurück nach Hause. 
"Ihr habt uns um Hilfe gebeten, nicht wir euch. Warum sollte ich ihm etwas antun, wenn ich hier bin, um die Gefahr mit eigenen Augen zu sehen?"
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 5:40 am

Die Frau musterte die Elfe. Sie suchte nach einer Lüge, fand jedoch keine. Ihr Gemüt kühlte ebenso schnell ab, wie es aufgekocht war. . Ob sie wirklich die Wahrheit sagte? Sie war sich nicht sicher, aber letztlich musste sie ihr wohl glauben nicht? Sie sah nun niedergeschlagen aus. „Er ist immer so fahrlässig…“ Sie setzte sich nun auf einen Stuhl und sah auf den Boden. Nun wirkte sie traurig. Sie traute der Elfe nicht, aber sie schien sie zumindest nicht mehr beschuldigen zu wollen. „Er hat schon öfter die Nächte durchgemacht, aber… er wacht einfach nicht auf!“ Vielleicht war es besser so. Vielleicht brauchte er die Ruhe und die junge Kriegerin sah nun zu Twyla auf.
Lärm erklang den Flur entlang… Es klang wie ein vehementes Flehen und schließlich verstummte auch das. Dann wurde die Tür aufgerissen und Kazan stand dort, wie ein Gott. „Was geht hier vor?!“, wollte er wissen. Obwohl er es wirklich ernst meinte, klang es durchaus recht ruhig. Sein Verband war abgewickelt worden und ein neuer angelegt, das sah sie gleich.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 5:49 am

Twyla nickte. 
"Er ist  ... sehr stolz. Er gönnt sich keine Pause ... Seine Erschöpfung ist zu groß, als das er aufwachen kann. Irgendwann ... holen sich Geist und Körper den Schlaf, den sie brauchen."
Eine einfache Erklärung, die Twyla da von sich gab, aber eine, die stimmte. Schließlich wusste auch sie, wo ihre Grenzen gesetzt waren. Sicher ... sie konnte länger ohne Schlaf auskommen, als ein Mensch, aber auch sie brauchte ihn. 
"Er ist ein guter Mann."
Weiter kam sie auch gar nicht. Draußen im Flur war Lärm zu vernehmen. Kurze Zeit später wurde die Tür aufgerissen und Kazan stand in mitten des Raumes. Es lag Twyla fern ihm irgendwelche Geschichten auf zu tischen, aber die junge Kriegerin tat ihr irgendwie leid. Sie sorgte sich um ihren Kommandanten, wie Twyla sich um ihre Leute sorgte. Wäre bei ihnen etwas ähnliches geschehen, hätte sie vermutlich eben so gehandelt und den vermeidlich Schuldigen eingesperrt. 
"Eure Leute haben sich um euch gesorgt, weshalb sie mich mit nahmen."
Nun das war weder gelogen noch unwahr. Lediglich erwähnte Twyla nicht, das sie eigentlich gefangen gehalten wurde, weil die junge Kriegerin glaubte, Twyla hätte ihm etwas angetan. 
"Es wäre sehr freundlich von euch, wenn ich nun zurück zu dem mir gewiesenen Schlafplatz gehen könnte."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 6:33 am

Kazan musterte erst Twyla, die sich sofort erklärte und dann die junge Frau. Sie sah fast beschämt auf den Boden. „Elsa…“ Sie sah auf. „Was denkst du tust du hier?“
„Ich… ich…“ Sein Blick senkte sich, er sah unzufrieden aus. Sie stammelte. Er hasste es, wenn sie stammelte. Sie sah auf den Boden und er musterte sie einfach weiter. „Ich… dachte sie… sie…“ Ihr kamen fast die Tränen. „Elsa..?“ Warnend klang er nun.
„J-Ja! Ich glaubte diese Elfe habe was damit zu tun, dass ihr nicht mehr aufwachen wolltet! Ich stellte sie zur Rede und bemerkte so meinen Irrtum!“
Kazan funkelte sie kurz an und dann sah er wieder zu Twyla. Er deutete mit der Hand auf die Tür und deutete eine Verbeugung an. Twyla ließ es sich nicht zwei Mal sagen. Auch Elsa wollte nun gehen, doch er hielt sie auf, indem er noch einmal ihren Namen sagte. „Wenn du mich noch einmal in eine solche Verlegenheit bringst, Elsa, wird es Konsequenzen geben.“ Sie nickte hölzern und verkrümelte sich dann schnell. Er selbst lief langsam in seine Privatgemächer und setzte sich an seinen Tisch. Er hatte noch so viel zu tun. Am morgigen Tag wollte er immerhin an die Grenze und jetzt hatte er noch so viel Papierkram zu tun… Er hatte absolut keine Lust, aber nach Lust ging es bekannter Maßen nicht.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 6:43 am

Nein, sie ließ es sich nicht zwei Mal sagen. Sofort wanderte Twyla an Kazan vorbei hinaus in die Freiheit. Sofort, als sie draußen war, ging es ihr wieder besser. Die frische Luft war zwar nicht so gut wie sie es im Wald war, aber sie war deutlich besser, als in diesem Gebäude. Später würde sie sich noch einmal bei Kazan bedanken, doch nun brauchte auch sie etwas Ruhe. Schnell eilte Twyla zurück, zu dem heiligen Baum. Für manche Elfen waren diese Bäume einfach noch heilig. Twyla erachtete alles Leben als wertvoll, doch den dieses Baumes als besonders. Wenn er hier in der unmittelbaren Nähe der Menschen wuchs, so konnten diese nicht so schlecht sein, oder? Am Baum angekommen, schwang sie sich sofort in dessen Wipfel hinauf, wo sie tatsächlich den Frieden fand, den Kazan ihr versprochen hatte. In ihrer Sprache bedankte sie sich bei dem Baum, das sie in ihm, wenn auch nur für kurze Zeit, ein Heim gefunden hatte, in dem sie sicher und geborgen war. Durch die Blätter konnte sie deutlich sehen, was die Menschen dort in der Stadt trieben, doch niemand schien sich wirklich an ihr zu stören. Niemand sah herauf. Es war, als wäre sie gar nicht da. Wie gern würde sie einen Setzling dieses Baumes mit nach hause bringen, doch ob er da wachsen würde? Am Himmel kreiste der Falke. Twyla stieß einen leisen Pfiff aus, den der Falke wohl vernahm. Das Tier kam herunter geflogen, ließ sich neben der Elfe nieder und erwartete die Nachricht, die sie ihrem Vater geben wollte. Ein graues Band fand dieses mal Platz an dem Bein des Falken. Gern hätte Twyla ihm etwas geschrieben, was besser erklärte, das hier tatsächlich etwas nicht stimmte, doch Vater würde schon wissen, das sie nicht in großer Gefahr war, sondern den Dingen noch auf den Grund ging und der Mensch tatsächlich nicht gelogen hatte.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 8:59 am

Der Falke tat seinen Dienst und flog los. Die Nacht blieb auch ruhig und am nächsten Morgen lief Kazan über den Platz und wartete am Fuße des Baumes. Er sah anders aus heute. Er hatte die Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und trug eine Rüstung die ihn als Kommandanten auswies. Er hasste das Ding, konnte das aber nicht ändern.
Er wartete bis Twyla unten war und sagte nichts. Er lief nur einfach los, sie würde verstehen, dass sie ihm folgen sollte. Gemeinsam gingen sie bis zum Stadttor, wo bereits zwei Pferde warteten. Sie waren beide weiß mit schwarzen Flecken und das eine war nicht gesattelt. Er wusste, dass die Elfen des Immergrünen Waldes nur auf ungesattelten Tieren ritten. Eigentlich… Er hatte deutlich mehr diplomatisches Geschick, als sein leicht minderbemittelter Bruder. Und er wusste deutlich mehr über seine Verhandlungspartner. Er stieg auf sein Pferd und los ging es.
Sie ritten über die weiten grünen Ebenen. Sie waren nur zu zweit. Wo war der Rest seiner „Streitkräfte“? Sie ritten still nebeneinander her.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 9:24 am

Twyla schlief nicht sehr tief, so das sie am Morgen entsprechend schnell wach wurde. Kazan wartete bereits unten auf sie. Natürlich bedankte sich Twyla erneut bei dem Baum und achtete darauf, ihn in keiner Weise zu beschädigen, als sie nun herunter kam. Sie folgte Kazan, der sicher nicht umsonst hier unten gewartet hatte. Er brachte sie aus der Stadt heraus, wo schon zwei Pferde für sie bereit standen. Twyla ging zu dem Hals des Pferdes, streichelte es und sprach in ihrer Sprache zu ihm. Es waren nur beruhigende Worte, die sie dem Pferd flüsterte. Es war schließlich auch für das Tier nicht selbstverständlich, einen anderen Reiter als den bisherigen zu haben. Sacht tättschelte Twyla den Hals des Pferdes, ehe sie sich auf seinen Rücken schwang. Warum hatte Kazan hier eigentlich nicht das sagen? Er schien dafür wesentlich besser geeignet, als sein Bruder. Immerhin wusste er offenbar viel über Twylas Volk, was sie tatsächlich ein wenig beeindruckte. Leider kam ihr auch gleich wieder der Gedanke .... Kenne deinen Feind, dann kann er dich nicht überraschen. Sie ritten allein, ohne eine Streitmacht, was Twyla zwar zunächst überraschte, doch dann erinnerte sie sich an seine Worte. Sie waren einfach nicht genug, um allein gegen diese Macht an zu kämpfen. Wahrscheinlich würde er alle Männer brauchen, die es in der Stadt gab, um diese zu verteidigen, oder aber, es gab bereits ein Lager draußen in der Ebene. Wie auch immer, sie würde sehen, was er ihr zeigen wollte. Vielleicht war es einfach besser, das sie nur zu zweit ritten. So waren sie deutlich unauffälliger.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 9:47 am

Tatsächlich lag sie mit ihrer Vermutung sehr richtig, denn schon nach einem Tagesritt kamen sie an das Vorgeschobene Lager, wo man ihn mit gebührendem Respekt empfing. Sofort wurden die Pferd abgenommen und versorgt. Er ging mit Twyla zu einem offenen Zelt und schon erstattete man ihm Bericht. „Alles ruhig in den letzten drei Tagen, Sire.“ Er nickte knapp und ein anderer sprach: „Drei der Verwundeten sind tot und einer weißt sehr seltsame Flecken auf.“ Eine Braue lupfte empor. „Besser wir zeigen es euch.“ Sie gingen hinaus und zum Lazarett. Dort lag ein Mann, der sehr blass wirkte. Was war da los? Schwarze Adern unter seiner Haut und weiße Pupillen. Er stöhnte und Kazan betrachtete ihn kurz. Das war… seltsam. Kazan sah zu Twyla. „Schon mal gesehen?“ Doch die Elfe hatte keine Ahnung. Im Gegenteil. Etwas Böses ging von diesem Mann aus und sie hatte regelrecht Herzklopfen. Ihre feinen elfischen Sinne wollten nichts mit diesem Mann auch nur zu tun haben. Kazan beugte sich eben rüber und der Mann packte ihn plötzlich. Ein unnatürlicher grässlicher Laut drang aus seiner Kehle und es sah aus, als wolle er zubeißen! Kazan versuchte ihn von sich zu drücken und einer der Wachen schlug dem Kranken den Kopf ab. Sofort erschlaffte der Körper und der Kopf rollt noch kurz, ehe er auch reglos liegen blieb.
„Was… war das?“, fragte einer atemlos und Kazan antwortete: „Verbrennt ihn!“ Dann blickte er zu den anderen Toten. „Verbrennt sie alle!“ Er ging mit bedächtigen Schritten ein Stück zur Seite und stand nun mit Twyla auf einem Hügel. Sie hatten Sicht zur Grenze, aber es dämmerte schon und nichts war zu sehen. Er sagte schließlich: „Unser Feind… sind keine Menschen oder Elfen. Es sind Monster. Was eben geschehen ist, war bisher ein Einzelfall, aber… Weitere werden folgen. Ich bin nicht willens, mein Volk in diesen Krieg zu werfen, aber ich habe keine Wahl.“ Er sah nun das erste Mal wirklich voller Emotion zu ihr. „Wenn nicht bald etwas geschieht, wird die Grenze fallen und dann werdet auch ihr nicht sicher sein. Dies ist kein normaler Krieg, das hier ist eine Verderbtheit, die ich so niemals zuvor sah.“
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 9:59 am

Fast bedauerte Twyla, das Pferd wieder her geben zu müssen, doch es gehörte nun mal den Menschen. Sie wurden direkt zu einem Kranken geführt. Twyla wich vor ihm zurück. Etwas stimmte mit ihm nicht. Es schien ihr, als wäre er längst tot, aber etwas hatte seinen Körper bemächtigt. Etwas unaussprechlich Böses. Twyla wollte nur hier heraus. Wie sehr erschrak sie, als der Kranke Kazan angriff. Es war furchtbar. Dieser Mann ... und davon war sie fest überzeugt, barg kein normales Leben mehr in sich. Was sie als Kranken Mann zurück gebracht haben, war eine infizierte Leiche, wie sie vermutete. Das Böse zeigte sich oft auf schreckliche Weisen, doch das hier ... war schrecklicher, als alles, was sie zuvor gesehen hatte. Kazan und sie standen auf dem Hügel. Obgleich sie bessere Augen als jeder Mensch hatte, konnte sie in der Ferne nichts erkennen. Es war ruhig  ... und och war die Stimmung nicht gerade auf dem Höhepunkt. Twyla sah Kazan an, als er mit ihr sprach. 
"Ich glaube euch Kazan. Meinen Vater zu überzeugen, ist sehr viel schwieriger. Ich kann ihm nicht von diesem bisherigen Einzelfall erzählen, ohne das er glaubt, es sei inszeniert, um uns zu überzeugen. Er ist stur und hält sich an das, was der König verlangt. Was ich sehe, sind Menschen, die keinen Krieg wollen, doch was ich eben so sehe, ist die Angst meines Volkes vor dem euren. Auch wenn  es nicht viel ist .... aber ich werde euch beistehen."
Natürlich tat sie es nicht aus reiner Nächstenliebe zu den Menschen, sondern zu ihrem eigenen Volk, doch hatte sich in ihr etwas Hoffnung geregt.
"Und ... danke ... das ihr mich aus dem Gefängnis befreit habt."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 9:30 pm

Kazan blickte über die Grenze hinauf zu den scharfen steilen Kämmen des Gebirges. Von dort kamen sie. Wie konnten die Feinde überhaupt in diesem Lebensfeindlichen Gebiet leben? Er wusste keinen Rat. Ihre Worte drangen irgendwie an sein Herz und er sah sie nun von der Seite an. Fürchteten sich die Elfen so sehr vor den Menschen? „Wir beide haben keine Anteile an den Geschehnissen vor 500 Jahren. Als wir uns begegneten waren wir auf Augenhöhe.“ Seine Art zu sagen, dass er weder eine Bedrohung, noch einen Freund in ihr sah. Wohl aber einen Verbündeten. Sie bedankte sich dafür, dass er sie aus dem Gefängnis geholt hatte. Nun… Was hätte er anderes tun können? Sie war eine Botschafterin und er brauchte sie. Jetzt mussten sie warten.
„Kommandant?“, ein Soldat war angelaufen gekommen und Kazan machte sich nicht mal die Mühe, sich umzudrehen. „Einer der Späher ist zurück. Er bringt beunruhigende Nachrichten.“ Kazan löste seine verschränkten Arme und drehte sich nun doch um. Der Späher sah sehr mitgenommen aus. Gehetzt und irgendwie… Kazans Augen weiteten sich. „Mein Herr… Es sind tausende… Sie leben in den Hängen der Berge… Tiefe Wege sind in den Fels gehauen… Kazan ging auf ihn zu. „Bitte Herr… ich… ich will als ich selbst sterben… Mein ganzer Trupp er… sie haben sich… verändert und…“ Er hustete und würgte. Er sank auf die Knie und Kazan tat es ihm gleich. „E-es… gibt keine Heilung. Es ist Verderbnis und… man verliert den Verstand. Bitte… Lord Kommandant… Ich will nicht so werden.“ Kazan sah die ganze Zeit still auf ihn herab. Er legte schließlich die Hand auf den Scheitel des Mannes und sah ihn beruhigend an. „Ja.“, sagte er nun. Er zog einen Dolch mit der anderen Hand. „Mögest du im Lichte wandeln…“ Der Dolch fand seinen Platz im Herzen des Mannes und Kazan zuckte nicht al mit der Wimper. „Ruhe in Frieden.“, sagte der Wachmann und Kazan erhob sich. Er wischte den Dolch an seinem Umhang ab und verfügte: „Fangt sein Blut auf und bringt es zu einem Alchemisten.“ Er sah zu den Berghängen und sein emotionsloser Blick streifte kurz den von Twyla. „Wollt ihr einen Angriff abwarten?“
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 9:57 pm

Twyla nickte auf seine Worte. Sie hatten nichts mit dem zu tun, was damals geschehen war. 
"Der König vergisst und vergibt nicht. Ich weiß nicht wie mein Vater es so sieht, aber ich sehe neben mir einen Mann, der sein Volk zu schützen versucht, eben so wie mein Vater das seine. Wir müssen in dieser Zeit zusammen halten ... sonst werden wir alle ausgerottet,"
erklärte sie ihren Standpunkt. Das sie nicht zu seinen Freunden, sondern zu seinen verbündeten zählte, war ihr durchaus bewusst. Schließlich zählte auch sie ihn nicht als Freund. Sie waren aufeinander angewiesen. Ein Späher kam angerannt. Er schien wirklich voller Furcht. Er berichtete, was er gesehen hatte. Twylas Augen wurden größer. Sie wusste, wenn diese Krankheit die Elfen befallen würde, wäre es ihr Ende. Die Elfen würden aussterben. Kazan tötete den Späher auf seinen Wunsch hin. Es war wirklich traurig. Twyla hatte den Blick ab gewand und die Augen geschlossen. Es war schrecklich. 
"Nein ... Ich werde nicht länger zögern nur ist mein Bote noch nicht zurück gekehrt. Sobald er sich blicken lässt, werde ich ihn mit einer Nachricht an meinen Vater zurück senden."
Mehr konnte auch sie nicht tun.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 10:07 pm

Kazan nickte, doch all ihrer Entschlossenheit zum Trotz hatten sie keine Wahl. Ein Hornstoß. Kazans Augen weiteten sich. Er blickte zu einer weiteren Wache, die eben neben sie getreten war und diese sagte: „Sie kommen…“ Kazan zog seine Schwerter. Er hatte zwei Klingen, die nicht wie üblich an beiden Seiten geschärft waren, sondern nur an einer. Sie hatten einen leichten Bogen und ähnelten eher den Waffen der Elfen, als den Menschen und doch waren sie nicht elfischen Ursprungs.
Kazan stand erhaben dort und drehte sich zu seinen Soldaten. Es waren ungefähr 20 er sagte ruhig: „Wem dient ihr?“ „Dem König!“ „Wer ist euer Gegner?“ „Die Feinde des Königs!“ „Wann erlischt euer Eid?“ „Mit unserem Tode!“ „Kämpft Kameraden, möge euch das Licht in der Finsternis scheinen, denn die Nacht ist dunkel und voller Schrecken!“ Ein Schlachtenruf ertönte und das Horn ertönte abermals von weiter unten. „In den Kampf! Möge der Morgen den Feind nicht lebend sehen!“ Sie traten neben ihn und alle richteten ihre Blicke auf die Ebene, die den Hügel mit dem Bergkamm verband. Mehrere Gegner rannten über diese ebene und Kazan zählte mehr als doppelt so viele. Feinde, wie eigene Männer. Er wartete noch einen Moment und schließlich rief er: „LOS!“ Er rannte den flachen Hügel hinab und warf sich in die Schlacht. Die Gegner sahen Menschlich UND Elfisch aus, aber… sie waren Entstellt und hatten Graue Haut. Sie sahen tot aus, waren es aber nicht und Kazan bewies mit seinen ersten Schwertstreichen, dass sie tötbar waren.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 10:27 pm

Twyla betrachtete das, was da auf sie zu kam. Es waren Verdorbene. Sie alle sahen aus, wie der Mann, den Kazan hatte Köpfen müssen. Schrecklich. Twyla zögerte keinen Augenblick. Sie wusste nicht, wie viele sie erlegen könnte, aber sie hatte eine Menge Pfeile dabei, die sie auf diese Wesen abfeuern könnte. Ihr Auge reichte weiter, als das der Menschen. Während Kazan den Männern noch einmal zusprach, ihnen Fragen stellte, machte Twyla sich bereit die ersten der Wesen zu erschießen. Zweifellos würde das hier ein Massaker werden. Kazan griff an, tötete die ersten dieser Verdorbenen und schon geriet alles in Bewegung, was noch auf den Beinen stand. Twylas Pfeil flog zielsicher auf die Feinde zu. Einer fiel, ein anderer stolperte über den ersten. Mitten im Getümmel, wurden so viele Leben genommen, das es Twyla das Herz zu zerreißen drohte. Sie konnte die Verderbtheit spüren, diese Boshaftikeit, die dahinter steckte. Nur zu gern wäre sie nun ebenfalls geflohen, doch sie dachte an ihr Volk, daran, das sie ihr Volk beschützen musste und an die beiden Kinder aus dem brennenden Haus. Sie waren noch unschuldig und könnten noch so viel lernen. Niemand durfte diesen Bestien noch zum Opfer fallen. Ihre Hoffnung lag nun auf ihrem Vater. Wenn er die Nachricht ernst genug nahm, würde er hoffentlich weitere Elfen schicken und ihnen auch gleich ihre beiden Schwerter mit bringen lassen.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Mi Jun 29, 2016 11:37 pm

Kazan schwang seine Schwerter in einem furchtbaren Tanz des Todes. Seine Untergebenen hielten Abstand. Es sah sogar ein bisschen so aus, als würden sie Feinde absichtlich in seine Richtung treiben, damit er sich ihrer Annahm. Noch nie hatte Twyla einen Menschen beobachten können, der so präzise und Geschickt wie einer der ihren war. Er wirbelte die Klingen schnell und mit einer Genauigkeit, die fast erschreckend war. Manchmal sah es so aus, als habe er nicht nur 2 sondern 4 Schwerter, so schnell schwang er sie. Köpfe Rollten, Brustkörbe sprangen auf und Leiber wurden durchtrennt. Kazan beherrschte die Kunst des Tötens ebenso, wie er mit seiner Zunge diplomatisches Geschick bewies. ER hätte Herzog sein müssen, nicht sein Bruder… Zumindest nach elfischer Ansicht. Der weiseste und erfahrenste wurde bei ihnen Herrscher. Sandor Kelgahn hatte nichts davon.
Der Kampf war blutig und fünf von Kazans Männern waren schon gefallen, doch auch die Reihen der Kreaturen lichteten sich. Der Sieg war zum Greifen nah und dann wurde eine Flanke des Berges förmlich aufgesprengt. Kazan drehte sich überrascht zu dem Berghang und erkannte, dass ein weiterer Trupp von diesen Kreaturen angestürmt kam und sie hatten etwas Großes dabei. Ein Oger… Kazan hatte nie einen gesehen, nur darüber gelesen. Er sagte: „Oh… Erbauer… steh uns bei…“ Er stürmte auf die feindlichen Linien zu und dieser Kampf würde mit seinem Tode enden, wenn nicht ein Wunder geschah… Wunder waren in dieser Welt jedoch mittlerweile rar gesät. Er sprang in die feindlichen Truppen und begann sie abzuschlachten. Er wartete auf den Oger und veranstaltete ein Massaker. Die Kreatur sollte sehen, dass ER die Gefahr war, damit sie sich auf ihn und nicht auf seine Leute konzentrierte. Und es funktionierte auch sehr gut. Doch die anderen griffen natürlich seine Männer an. Kazan flutschte unter den Beinen des Ogers durch und schlitzte ihn auf… nicht. Die Haut war dick. Einen Kratzer hatte er verursacht. Er heulte zwar auf, aber drehte sich gleich zu ihm und versuchte ihn zu packen. Kazan war jedoch zu schnell. Er sprang behände auf den Rücken der Bestie und versuchte ihn am Kopf zu verletzen, die gewaltigen Hörner dienten ihm als halt. Doch es dauerte nicht lang und er wurde mit enormer Wucht davongeschlagen. Er landete im Gras und überschlug sich ein paar Mal, ehe er benommen liegen blieb.
Die übrigen Truppen kämpften gegen die Menschen und auch Twyla wurde angegriffen. Es war aussichtslos. Immer mehr Feinde quollen aus dem Berg. Dann plötzlich wie aus dem Nichts sprangen mehrere Elfen in die Feinde. Allen voran: Arthas. Er war der Anführer der stehenden Streitkräfte der Elfen der Immergrünen Pforte. Er war noch jung, aber begabt im Kampf, wenn auch im Charakter etwas… gewöhnungsbedürftig. „Jo!“, sagte er nur und grinste feist, als er Twyla gerade zur Hilfe kam. Es war kein Geheimnis, dass der junge Elf in der Gunst Twylas Vater stand, aber der Bursch hatte nie das Interesse verspürt sich irgendwie zu binden. „Dachte ich schau mal vorbei, um dir den Arsch zu retten, ehe davon nichts mehr übrig ist!“ Er grinste. Er hatte eine vulgäre Sprache und jeder fragte sich, warum er bei Twylas Vater so beliebt war! Er stürzte sich in den Kampf dabei wechselte sein Kampfstil dauernd zwischen Bogen und zwei Kukris. Er war sehr Geschickt und immer wieder schossen Pfeile auf den Oger, doch es wollte einfach nichts bringen. Er wich dem Oger ebenfalls aus und kletterte wie Kazan schon zuvor auf ihn drauf. Mehrere Wunden fügten seine Klingen zu und letzten Endes wurde aber auch er gepackt. Der Oger schrie auf und auch Arthas tat dies. Er wurde zusammengequetscht und gerade glaubte er, dass seine Innereien herausgepresst werden würden, als Kazan von der Seite angesprungen kam und in einer Saltobewegung, die Klinge einem Hammer gleich auf den Arm des Ogers nieder fahren ließ. Eine tiefe Kerbe im Arm des Ungeheuers entstand und Sehnen wurden durchtrennt, sodass Arthas keuchend auf den Boden viel, bereit zertreten zu werden. Doch wieder rettete Kazan ihn, indem er ihn einfach zur Seite schleuderte und beide Schwerter in den Fuß fahren ließ. Wütend schreiend taumelte Der Oger zurück und riss Kazan mit sich, der sich behände abfing und erneut ansetzte, dem Mistvieh den Rest zu geben. Dieses Mal an der Brust emporkletternd, rammte er beide Schwerte von unten durch den Kiefer in den Schädel und der Oger erstarrte und kippte nach hinten. Er begrub Zwei der Feinde unter sich und Kazan sprang noch im Fall des Kolosses wieder in die Angreifer, die sich nun wohl zerstreuen wollten. Arthas stand ihm zur Seite und tötete noch einige Kreaturen, bis diese ihr Heil in der Flucht gesucht hatten…
Kazan blickte über das Schlachtfeld. Wie viele seiner Leute waren gestorben? Wie viele der Elfen? Wie viele würden an den Folgen der Krankheit sterben? Er lief zurück Richtung Lager. Es war schlimmer als gedacht… Sie haben Oger in ihren Reihen! Kazan rauschte das Blut in den Ohren obwohl er ruhig war. Ein pulsierender dumpfer Schmerz in seiner Seite trat in den Vordergrund. Seine Schulter schmerzte und auch sein Bein. Eigentlich fühlte sich seine ganze rechte Seite einfach nur zermatscht an. Die Brandwunde seiner Hand blutete und schmerzte und er hatte eine Platzwunde an der Kopfseite. Alles in allem sah er richtig scheiße aus. Aber er war nicht der einzige. Er sah zu seinen Leuten. 8 Waren übrig. Wie viele davon krank? Er wusste es nicht. Sein herz schlug lustlos in seiner Brust. Diese Männer waren für ihren König gestorben… und der interessierte sich nicht mal für dieses Gebiet.

Kazan wurde zur Adienz beim König vorgelassen. „Botschafter! Ach was rede ich Lordkommandant aus Isenfurt, seid ihr ja nun mittlerweile.“ Kazan musterte den König und neigte tief sein Haupt. „Ihr habt Recht, Hoheit.“ Der König lachte. „Nun, ihr hattet schon immer eine scharfe Zunge und viel Geschick mit Elfen. Eine gute Eigenschaft, wenn man bedenkt, wo Isenfurt liegt.“ „Habt Dank.“ „Wann werdet ihr diese feigen Baum-Kuschler endlich beseitig haben?“ „Unserer Beider Völker erstreben eine friedliche Koexistenz, mein König.“ „Hm! Nun… Das Land liegt seit Generationen in den Händen der Kelgahns und eure Familie soll die Grenze nach Süden halten.“ „Was wir seit hunderten von Jahren tun… Frieden für das Reich.“ Der König trank einen Schluck Wein. „Wie geht es eurer Mutter?“ Kazan schwieg nur kurz und sagte dann: „Sie trauert.“ Der König schien nun eher abgeneigt dem Gespräch weiter zu folgen. „Also? Was wollt ihr Lord Kommandant von Isenfurt?“ Er sprach es mit einer Belustigung aus, die einen auf die Palme bringen konnte, aber Kazan blieb ganz ruhig. „Wir brauchen Militärische Unterstützung. Unser Feind ist ein neuer unbekannter aus dem Westen.“ „Was für ein Feind?“ „Wissen wir nicht.“ Der König setzte nun ein selbstgefälliges Grinsen auf. „Ach? Wie viele Männer braucht ihr denn?“ „Einen Zug.“ „Ausgeschlossen.“ „Einen halben.“ „Also wie viel denn nun? Ihr müsst euch schon entscheiden.“ Kazan senkte den Blick. „Wir haben eine Notlage, mein König. Höfe werden nieder gebrannt und geplündert. Das Land wirkt verdorben und wir haben keinen Schutz.“ Der König beugte sich leicht nach vorne und sagte: „Wieso fragt ihr nicht eure Elfenfreunde?“ Kazan sah überrascht auf und dann verfügte der König: „Bittet die Elfen der Immergrünen Pforte um ein Bündnis, wenn euch so viel an ihnen liegt, meine Truppen bleiben hier!“

Ja… so war es gelaufen und nun waren weitere 12 seiner Männer tot. Er sah zu den Elfen.

Arthas war mit 10 seiner Krieger gekommen. Er hatte sich auf einer ganz anderen Mission befunden und hatte den Kampf gehört. Neugierig wie er war hatte er kurzerhand einen Abstecher hier her gemacht und Twyla gesehen. Wäre sie nicht gewesen, er hätte die Menschen sich selbst überlassen. „Also? Was ist eigentlich los? Wieso kämpfst du mit diesen Menschen gegen diese… Dinger?! Und was sind das für Viecher?“
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Jun 30, 2016 3:44 am

Selbst Twyla konnte nicht mehr an ein Wunder glauben. Dieser Feind war übermächtig. Sie würden das Reich der Menschen überrennen und anschließend würden sie das Reich der Elfen überrennen. Es war schrecklich. In jenem Moment, da Twyla schon glaubte, sie würden endgültig verlieren, tauchte Arthas auf.
"Wie nett von dir, aber noch ist genug von mir übrig, dir die Stirn zu bieten."
Sie ließ einen Pfeil nach dem Anderen sausen. Warum hatte SIE ihre Kampfmesser auch nur zuhause gelassen? Nun war sie sich sicher, das sie sie besser gebrauchen könnte, als ihren Bogen. Verdammt. Nun musste sie zusehen, wie sie klar kam. Mit den schweren Schwertern der Menschen, konnte sie nicht um gehen. Ihr blieb nun nichts anderes übrig, als nach und nach zurück zu weichen. Sie konnte deutlich sehen, wie Kazan weggeschleudert wurde, doch helfen konnte sie ihm gerade nicht. Die Bestien griffen weiterhin an. Viele waren bereits gefallen. Interesse an Arthas hatte Twyla auch nie gehabt. Freundschaft war alles, was sie verband, doch blieb ihr nun beinahe das Herz stehen, als sie sah, das Arthas von diesem Monstrum zerquetscht werden sollte. Kazan war es, der ihn rettete. Er half, anstatt Arthas seinem Schicksal zu überlassen. So plötzlich wie alles begonnen hatte, war auch alles wieder vorbei. Twyla schüttelte betrübt den Kopf. Es würde nicht lohnen nach verletzten Überlebenden zu suchen, denn sie würden, sofern sie angegriffen wurden, alle sterben. Nun sah sie Arthas an.
"Kazan," 
sie wies auf den Menschen,
"war bei uns, um uns um ein Bündnis zu bitten. Vater hat es abgelehnt, aber mir gestattet mit zu gehen, um heraus zu finden, wie gefährlich es für unser Volk werden würde. Wie du siehst ... wird es unser Untergang, wenn wir hier nicht helfen. Keiner weiß etwas über diese Wesen. Sie waren einst Menschen und Elfen, doch nun sind sie durch und durch verdorben. Ich weiß nicht, wie sich diese Krankheit überträgt, aber ... alle die sich angesteckt haben, werden früher oder später eben so wie sie."
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Jun 30, 2016 4:38 am

Kazan kam zu ihnen herüber und Arthas musterte ihn erst argwöhnisch aber dann stahl sich ein freches Grinsen auf seine Lippen. „Du hast mich gerettet.“ Kazan blickte auf den Boden. „Deine Leute haben uns alle gerettet.“
„Oh? Ein bescheidener Mensch? Nicht zu fassen!“ Er grinste breiter und sagte: „Ich bin Arthas! Und ich glaube, dass wir uns wirklich Sorgen machen sollten!“ Dann sah er zurück zu Twyla. „Ich werde deinem Vater berichten, was geschehen ist. Meine Späher bleiben hier, um die Grenze zu sichern. Kazan hob den Blick und sah überrascht aus. „Twyla, du bleibst auch hier und passt auf. Unser Volk kommt mit den Menschen nicht so klar, aber sie sollen hier helfen. Ich bin bald zurück!“ Auf die Frage, wieso er nicht hier blieb sagte er: „Ich bin schneller. Du würdest dich sicher nur wieder verlaufen!“ Er zog sein Augenlied leicht herab und streckte die Zunge raus. Diese Anspielung bezog sich nämlich auf ein Ereignis von vor langer Zeit, als Twyla noch sehr klein gewesen war. Sie hatte sich nicht wirklich verlaufen, da sie nur ein paar Schritte neben dem Dorf war. Dennoch hatte sie nicht zurückgefunden und ihr lieber Vater musste sie holen kommen. Er war sehr fürsorglich gewesen und war es noch heute. Der unverschämte Elf tummelte sich und Kazan sah ihm entgeistert hinterher. Was war denn das für ein Elf?!
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Jun 30, 2016 5:00 am

Irgendwo war Twyla froh, das Arthas es eben so sah, wie sie selbst. Er war durchaus zuverlässig, aber ihrer Meinung nach viel zu oft sehr kindisch. 
"Er ist ein guter Mensch Arthas. Im können wir wohl vertrauen, aber Andere haben dieses Privileg nicht. Zumindest nicht, ehe sie sich nicht bewiesen haben."
Twyla wusste, wie ungern die Elfen mit den Menschen zu tun hatte. Sie selbst hätte sich gesträubt, ginge es hierbei nicht auch um ihr Volk. 
"Arthas! ich war noch fast ein Säugling!"
entrüstete sich Twyla, wurde aber gleich wieder ruhiger.
"Bring mir bitte meine Kampfmesser und ein paar neue Pfeile mit. Ich werde die Stellung halten."
An ihre Pfeile brauchte sie nicht mal mehr im Traum denken. Die Leichen der Verderbten, würden mit den Pfeilen zusammen verbrannt werden. Nicht einmal in die Nähe dieser widerlichen Wesen wollte sie sich wagen, geschweige denn einen Pfeil mit ihrem Blut bei sich tragen. Kazan schien auch nicht gerade auf der Höhe zu sein. 
"Du bist verletzt ... lass mich dir bitte helfen."
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Jun 30, 2016 5:14 am

Kazan sah dem Kerl nach und schon sprach Twyla ihn auf seine Verwundungen an. Er sagte nur geknickt: „So wie alle meine Leute…“ Er sah zum Schlachtfeld. „Ich lasse sie nicht im Stich.“ Er wollte erst seine Leute retten oder von ihrem Dasein befreien, sollten sie infiziert sein. Die acht verbliebenen sahen nicht besser aus als er, wohingegen die Elfen recht unversehrt schienen. Sie beschäftigten sich gerade mit einer der Leichen, der Kreaturen, indem sie darum standen und diskutierten. Kazan hingegen suchte nach Überlebenden. Einem machte er den Garaus und einen fand er, den er nun stützender Wese ins Lager schaffte. Also hatten doch 9 überlebt? Vielleicht… Wer wusste schon, wer nun im Nachhinein noch an dem Fluch starb. Woher kam dieser Fluch oder diese Krankheit eigentlich?
Zusammen gingen nun alle ins Lazarett. Dort war auch ein Medicus und endlich gönnte Kazan sich auch eine Pause. Er setzte sich auf einen Stein und sah niedergeschlagen aus. „Einen weiteren Angriff überstehen wir nicht.“ Dann sah er zu Twyla. „Und wenn diese Grenze fällt, haben wir ihnen nichts mehr entgegenzusetzen."
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Do Jun 30, 2016 5:41 am

Twyla half bei der Suche nach Überlebenden. Erfolglos, wie sie fest stellte. Dafür hatte Kazan das Glück, noch einen zu finden, den er zum Lager bringen konnte. Twyla ging zu ihren Leuten. Sie sollten nicht denken, Twyla würde sich nun von ihnen abwenden. 
"Kommt ins Lager. Diese Menschen werden euch nichts tun. Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen und wir auf die Ihre. Ihr habt den Feind gesehen und bekämpft. Erledigen sie die Menschen, so werden sie danach auch unser Volk erbarmungslos töten."
Damit ging sie zurück. Kazan saß da, niedergeschlagen ... verletzt. 
"Nein ... wir müssen herausfinden, was es mit diesen Wesen auf sich hat. Es kann nicht sein, das sie hier alles abschlachten, während wir einfach nur zuschauen können."
Sie betrachtete den Arm und die Platzwunde. Der Medicus war mit den Anderen beschäftigt. Twyla nahm ein sauberes Tuch und eine Schüssel Wasser zur Hand, um wenigstens schon mal die Platzwunde zu reinigen. Danach würde sie sich um den Rest kümmern, sofern er sie lassen würde. 
"Mein Vater kann die Augen vor dieser Gefahr nicht einfach schließen. Er wird uns Hilfe senden."
Zumindest hoffte sie es.
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