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 Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna

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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 7:18 am

Twyla funkelte ihn an. Was dachte er denn bitte, wie eine Ehe zwischen ihnen aussehen sollte? Sich nur ab und zu anlächeln und das wars? 
"Ich habe nicht behauptet du würdest mich einsperren, nur langsam kommt mir der Eindruck, du würdest alles in kauf nehmen, was man dir aufträgt. Ich WEIß was meine Pflicht ist. Du scheinst ja nichts anderes im Kopf zu haben als deine Pflichten. Einem König zu dienen, der sein eigenes Volk nicht beschützt ... das ist lächerlich. Deine eigene Schwester zu hassen für etwas, wofür sie nichts kann ... ist eben so lächerlich. Lieben solltest du sie ... wie man seine Schwester liebt und Arthas ... er ist nicht MEIN Elf, sondern ein Freund seit meiner Kindheit. Er liegt mir am Herzen und ich bin dankbar, das du uns gerettet hast, aber du bist stur, achtest nicht einmal auf dich selbst und stößt alles und jeden von dir weg ... selbst deine Nächsten. Ich bin her gekommen, um mich zu entschuldigen für das, was ich getan habe. Es war ein Schock, genau wie für dich. meine Heimat ist verloren, wir werden Zwangsverheiratet ... und Arthas weiß nicht mal das er heiraten soll. Du wurdest meinetwegen verletzt, was mir wirklich leid tut. Es war dumm und unverantwortlich von mir, so zu handeln. Es tut mir leid, das ich weg gelaufen bin, aber ich kann es nicht ändern. Es wäre wirklich zu gütig von dir, wenn du dich nun hin setzen und dein verdammtes bein verarzten lassen würdest."
Sie wurde wirklich ungehalten, doch in erster Linie galt es seiner idiotischen Haltung und seiner Nachlässigkeit mit sich selbst. 
"Welchen Sinn hätte es gehabt, wenn du in die Horde geritten wärst? Arthas du und ich wären tot und der Wald, so wie alle die hier in der Stadt leben, wären ebenfalls spätestens morgen tot. Du hast also zwei weitere Leben gerettet und dafür nun mal den Damm nicht retten können. Setzt dich bitte endlich hin, damit ich dir das bein verarzten kann, sonst wirst du zu viel Blut verlieren."
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 8:15 am

Kazan verlor langsam aber sicher die Geduld mit dieser Frau. „So machen das loyale Menschen eben! Befehle akzeptieren und befolgen. Dass DU das nicht verstehst, habe ich bereits mehrfach gesehen.“ Er blieb immer noch arrogant und ruhig und es schien, als würde er interstellare Leere repräsentieren. „Du bist aufbrausend, ungehalten, temperamentvoll und Nerv tötend. Du bist wie ein verspieltes Kind, dass nur Rechte, aber keine Pflichten kennt. Du weißt was deine Pflicht ist? Dann wisse auch dies: Ich werde mich nicht für dich ändern und ich werde meinen Stolz und meine Prinzipien verteidigen bis in den Tod. Selbst wenn ich einem König Dine, dessen Meinung ich nicht teile. ICH bin nicht der Herrscher, sondern er.“
Einen Teufel würde er tun und sich jetzt setzen. Obwohl das Blut schon durch den Verband drückte, blieb er stehen. Doch dann betrat Sandor den Saal und betrachtete seinen Bruder. „Leg dich bitte wieder hin Kazan.“ Angesprochener sah auf und schien nicht glauben zu können, was er hörte. „Das ist ein Befehl!“ An Sandors Seite war Lysa und Kazan hatte keine Wahl, als zu gehorchen. Er biss die Zähne zusammen und legte sich. „Und jetzt lass dich von deiner Verlobten verarzten. Zu einer Ehe gehört Vertrauen, Bruder. Ganz gleich wie man fühlt…“ Kazan wäre am liebsten vollkommen ausgerastet und hätte alles in Schutt und Asche gelegt, aber er war nicht der Typ dafür. Deshalb steckte er es in eine Schublade und blieb ganz ruhig.
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 8:44 am

"Nein ... ich bin nur kein Mensch und musste mich bisher nicht euren Regeln beugen."
Eben kam der herzog herein. Er schien, was durchaus verständlich angesichts der Situation und dem beschlossenen war, genervt. Er befahl Kazan sich hin zu legen, was dieser Zähneknirschend hin nahm. 
"Es tut mir leid Herzog. Es ist ... für alle eine schwierige Situation und ich fürchte, es wird in nächster Zeit nicht leichter werden."
Damit kniete sie nieder an dem Bett, sah Kazan jedoch nicht an. Behutsam nahm sie ihm den blutigen Verband ab. Eine Schüssel Wasser stand da, die sie sich, mit samt dem daneben liegenden sauberen Tuch, holte, um die Wunde zu reinigen. trotz ihrer Enttäuschung und Wut, blieb sie sanft und achtete darauf, ihm so wenig Schmerz wie möglich zu zufügen. Mit ihrem Vorrat an Kräutern müsste sie sehr sorgsam umgehen, denn sie wusste nicht, wo sie hier welche bekäme, oder nachzüchten könnte. Denn noch. Sie musste die Blutung nicht nur stoppen, sondern auch noch etwas gegen eine angehende Entzündung zusammen mischen. Twyla seufzte. Sie wollte nicht streite. Sie wollte einfach nicht hier sein, aber die Umstände brachten es nun einmal mit sich, das sie hier gefangen war. Anders ließ sich dieser Zustand nicht beschreiben. Wenn sie jetzt wieder etwas sagte, würde er nur wieder wütend werden. 
"Ich ... werde versuchen ... mich an zu passen,"
erklärte sie, ohne auf zu sehen. 
"Das du dich änderst ... würde ich nie von dir verlangen. Du bist ... wie du bist und ich, ich bin eben wie ich bin. Ich hätte dir keine Vorwürfe machen sollen."
Vorsichtig zerrieb sie einige Blätter auf ihrer Hand, ehe sie die Krümel in die Wunde legte. Zum Schluß legte sie ein größeres Blatt auf die Wunde, um den Verband schließlich an zu legen. 
"Du solltest ruhen, damit es nicht wieder blutet. Ich werde gehen ... um dich nicht weiter auf zu regen."
Das mochte nun anders klingen als es gemeint war, doch Twyla sprach nun sehr viel ruhiger, als sie es zuvor getan hatte. Nicht mehr so ernst, sondern viel sanfter. Kurz sah sie auf, suchte seinen Blick. Sie wollte, das er sah, das sie es ehrlich meinte und ihm wirklich nur Ruhe gönnen wollte. Twyla stand auf, um den Raum und das Haus zu verlassen, nachdem sie fertig war.
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 9:00 am

Ohhh, sie musste seinen Blick überhaupt nicht „suchen“, denn er sah sie mit weit geöffneten Augen an und er war vollkommen überrasscht wie es schien. Was sie nicht gesehen hatte, ehe sie aufgeblickt hatte, war Folgendes:

Twyla kniete sich zu ihm herab und sagte leise und ruhig, was sie Sandor zu sagen hatte und dann fing sie schon an, ihn zu behandeln. Die Wunde schmerzte, aber… Ihre Fingerspitzen berührten seine Haut und sie waren zu unsagbar weich. Sie waren ein bisschen Kühler, weil die Verletzung außen herum warm war. Sie ging so behutsam vor, dass ihre Finger wie die zarten Flügel eines Schmetterlings über seine Haut strichen. Er konnten den Blick nicht von ihren zugegebener Maßen wunderschönen Händen lassen und dann sprach sie diese sanften Worte, die ehrlicher nicht hätten klingen können. Er bekam überhaupt nichts mehr, von ihrer Behandlung mit und starrte sie an, wie ein vollkommen fremdes Wesen. Erst als sie aufstand, bewegte er den Kopf ein wenig.
Er verfolgte sie mit seinem Blick und dann drehte sie sich zu ihm und sah ihm direkt in seine überraschten Seelenspiegel.

So viel dazu. Jetzt jedenfalls wendete er schnell den Blick ab und war da nicht leichtes Rosé auf seinen Wangen zu lesen? Sandor musste breit lächeln und Lysa lächelte ebenfalls. „Ja… ruh dich aus Kazan. Du hast es dir verdient.“ Lysa folgte Twyla augenblicklich und als sie draußen waren sagte sie fröhlich. „Du bist wirklich außergewöhnlich.“ So etwas hatte sie bei Kazan noch NIE gesehen. Sie lächelte und meinte: „Also… vielleicht ist es etwas früh, aber ich möchte dass, du weißt, dass ich dir eine Freundin sein möchte.“ Sandor kam auch heraus und sagte: „Ich denke er wird schnell einschlafen.“ Er grinste.
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 9:12 am

Warum war er denn nun so überrascht? Hatte sie irgendwas verpasst? Irgendwie sah es ja doch niedlich aus, wie er weg sah und sich dieses zarte Rose auf seinen Wangen bildete. Twyla wusste nicht warum er sich nun schämte oder was immer das ausdrücken sollte. Für einen kurzen Moment, legte sich ein Lächeln auf Twylas Lippen, dann drehte sie sich um und verließ das haus. Lysa folgte ihr und sprach sie an. Twyla blieb stehen und sah sie erstaunt an. 
"Ich hab doch nichts gemacht, ausser ihn zu behandeln."
Sie wusste wirklich nicht, was Lysa meinte. 
"Danke ... ich ... ich weiß nicht, wie es sein wird ... hier zu leben, aber ... es wäre schon eine Freundin hier zu haben. Bitte ... kümmere dich gut um Arthas. Er ist ein wenig vorlaut und hat viele Flausen im Kopf, aber er ist auch sehr liebevoll. Sicher wird auch er anfangs seine Schwierigkeiten haben, das zu akzeptieren, aber er wird es vermutlich besser hin nehmen, als ich."
Twyla sah ihre Schwägerin nun mit einem etwas wehmütigem Lächeln an, doch war es längst nicht so traurig, wie Twyla es zuvor gewesen war. 
"Ich ... ich werde ... wenn du mich suchst ... ich bin bei dem heiligen Baum. In einem steinernen Haus ... fühle ich mich unwohl."
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 9:38 am

Lysa nickte auf ihre Worte und wünschte ihr eine gute Nacht. Sie würde noch mal mit Kazan reden. Er musste einiges tun, wenn er wollte, dass seine Verlobte glücklich werden würde. Oh ja. Sie malte sich schon so einiges aus. Lysa dachte ja mit keiner Silbe daran, wie weh es Kazan tat, sie auch nur anzusehen und sie wusste auch nicht, wie der Elf auf die Ankündigung reagieren würde. Sie war dennoch voller Zuversicht!

Am nächsten Nachmittag, hörte man ein leises Streitgespräch im Garten: „Du musst auch IHR entgegen kommen!“
„Gar nichts muss ich.“
„Kazan! Sie ist doch ganz neu, sie kennt das alles nicht.“
„Ich habe ihr die Stadt schon vor Monaten gezeigt.“
„Du bist ein sturer Esel! Sie kann nichts mit Stein anfangen! Versetz dich doch mal in ihre Lage! Was wäre wenn du von jetzt auf gleich im Wald leben müsstest?“
„Ich würde mich arrangieren“ Lysa blieb kurz stumm. Zu ihrem Entsetzen glaubte sie es ihm sogar. „Aber ist es denn zu viel verlangt, es ihr ein bisschen erträglicher zu machen?“
„Ich habe keine Zeit für solch einen Unsinn!“
Nun gesellte sich wieder Sandor hinzu. „Oh, ach das, ja… Wollte ich dir noch sagen. Du bist erst mal beurlaubt.“ Kazan funkelte ihn nicht nur mörderisch, sondern niederhöllischer Art an. WAS?!
„Ja, ja. Wegen deiner Verletzung und den Hochzeitsvorbereitungen.“ Dan verkrümelte er sich lieber schnell wieder. Wie konnte das alles hier schon wieder wahr sein? Kazan massierte sich die Schläfen und stieß die Luft aus. Dann drehte er sich um und ging einfach. Lysa sah ihm nach und freute sich. Sie wusste, wenn ihr Bruder SO ausatmete, hatte man ihn überzeugt.

Am Abend, als Twyla sich schon zu ihrem Baum aufmachen wollte, hatte er sich in ihren Weg gestellt. Er sah sie lange an und dann senkte er den Blick. Er sagte leise. „Ich habe nachgedacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass dir das hier gefallen könnte.“ Er streckte nur die Hand nach vorne und hielt ein kleines Säckchen in der Hand. Darin befand sich ein einzelner Samen. Eigentlich eine sehr wundervolle Geste… Besonders für einen Menschen.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 10:02 am

Twyla verbrachte viel Zeit bei dem Baum. Sie war dankbar, Lysa als Freundin gewonnen zu haben, obwohl ... nun ob es eine echte Freundschaft war, würde sich wohl erst noch ergeben nicht? Sacht strich sie über die Rinde es Baumes, lehnte sich an ihn, schloss die Augen und lauschte dem Wind in den Blättern. Das hatte sie schon als Kind gern gemacht. Es war einfach nicht leicht, aber sie würde nicht aufgeben. Den Tag verbrachte sie damit, die Stadt zu inspizieren. Es war furchtbar hier. Überall waren nur Steine. Wenn es wenigstens Holz wäre, aber das war es nicht. In den Ställen, besuchte sie die Stute, die sie her gebracht hatte. Das Tier war wunderschön und ließ sich gern von Twyla putzen und streicheln. Wenigstens etwas vertrautes. Gegen Abend wollte sie nur zurück zu ihrem heiligen Baum, als ihr Kazan entgegen trat. Wollte er sie nun wieder für irgendwas tadeln? Warum sagte er nichts? Warum sagte SIE nichts? Schließlich sah er auf den Boden und hielt ihr einen Beutel entgegen, den Twyla zunächst nur an sah, dann aber auch an nahm und hinein sah. Ein Samenkorn, welches sie nicht kannte. Wo kam es her? Was war das für eine Pflanze? Ihre Augen leuchteten, als sie ihn nun an sah. Überraschung, als auch Freude spiegelten sich in ihren Seelenspiegeln wieder. Tatsächlich legte sich auch ein zartes Lächeln auf ihre Lippen. 
"Er ist wunderschön. ... Ich Danke dir... Von welcher Pflanze stammt er?"
Wieder sprach sie sehr ruhig und leise.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 10:13 am

Kazan blickte sie an, als sie den Sack öffnete und sein kühler Blick musterte ihre Regungen genau. Ihr Augen strahlten wie Sterne und sie fragte, woher der Samen wohl kam. Er wandte sich halb zur Seite und bedeutete ihr, dass er wohl gerne ein Stück mit ihr gehen wollte. Sie gingen in den Burghof und dann blieben sie vor einem großen Balkon stehen. Dort standen in Topfen Gepflanzt einige Pflanzen herum. Eine Hängematte aus Ranken und Efeu war geflochten worden und mit einer Seite am Stein, aber mit der anderen an einer sich emporrankenden Kletterpflanze am Gemäuer befestigt. Kazan sah hinauf und sagte dann: „Dort oben sind meine Gemächer.“ Also vermutlich hinter dem Vorhang aus Efeu, der vor dem Durchgang ins Zimmer wehte. Anschließend meinte er: „Wie ich bereits sagte:“ Und er wiederholte sich – wie mehrfach erwähnt – äußerst ungern. „Dein Dorf und der Wald sind verloren, aber dein neues Zuhause soll hier sein.“ Er wusste nicht, was ihr gefiel und ob es überhaupt eine schöne Geste für sie war. Aber er hatte über Lysas Worte nachgedacht und befunden, dass es stimmte. Diese Mauern aus Stein hatten NICHTS mit ihrer Heimat zu tun. Und vielleicht konnte sie sich wenigstens ein bisschen wohl fühlen, wenn er ihr ein wenig Leben in die Gemäuer stellte.
Der Balkon an sich war offen und ragte weit hinaus, sodass man bequem aus der Hängematte den Himmel und die Sterne sehen konnte. Er hatte auch eine geknüpfte Unterlage aus trockenem Moos und getrockneten Pflanzen, damit es nicht von unten zog, als auch eine kuschelweiche Decke aus Wolle gefertigt. Kazan drehte sich nun zum Burgnebeneingang, um hinauf zu gehen. „Wenn du wissen willst, welcher Samen das ist, dann…“ Nun sah er sie an. „… pflanze ihn in deinem Neunen Zuhause ein, damit er wächst und du dich an seiner Schönheit erfreuen kannst.“
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 10:37 am

Twyla sah wieder auf. Er wollte ein Stück mit ihr gehen und sie ... sie sah zu dem heiligen Baum hinüber, lächelte dann aber und ging in die Richtung, die er ihr wies. Im Burghof standen sie nun vor einem großen Balkon. Kazan war die Überraschung wirklich gelungen. Es wirkte zwar nicht wie der Wald, aber Twyla wusste diese geste zu schätzen. 
"Das ... das hast du ... für mich gemacht?"
Sie war wirklich überrascht. Ihre aquamarinblauen Augen strahlten mehr, als sie es gerade noch getan hatten und sie rang mit sich, Kazan nicht einfach um den hals zu fallen. Er erklärte ihr, wo seine Gemächer waren, das dies ihr neues Zuhause wäre und ... sie war einfach überwältigt davon, wie sehr er sich plötzlich bemühte, ihr wenigstens etwas vertrautes zu geben. Natürlich fiel sie ihm nun nicht um den Hals, sondern sah noch einmal in den Beutel, als wolle sie sicher sein, das es dem Samen auch an nichts fehlte. Wieder sah sie auf. Die Pflanzen waren in große Töpfe gepflanzt worden, was sicher in einem Garten schöner gewesen wäre, oder eben im Wald, doch Kazan versuchte es ihr erträglicher zu machen. Ihre Freude darüber war echt und sie wollte ihm nun sicher nicht ins Gesicht schlagen, indem sie es ablehnte. Er ging hinein ... Seine Worte nahm sie deutlich wahr. In ihrem Zuhause ... Es war ein Neuanfang ... den sie nun beginnen musste. Unsicher, sogar etwas ängstlich, betrachtete sie den Eingang der Burg, durch den Kazan nun gehen wollte. Er bemerkte es und reichte ihr seine Hand. Zögerlich legte sie ihre Hand in die seine und ließ sich von ihm führen. Wie konnten Menschen nur in so finsteren Gemäuern leben? Twyla war angespannt und erschrak sich sogar vor einer Rüstung, die nur zur Zierde da stand. Schrecklich. Alles wirkte so tot ... und dunkel. Die Fakeln erhellten es hier drinnen ein wenig. Zum ersten Mal, seid sie Kazan begegnet war, war sie froh, das er bei ihr war. Wie ein kleines Mädchen, sah sie sich in dieser großen schrecklichen Höhle um und drückte sich, als sie sich erschreckte, sogar für einen kurzen Moment an Kazan, als suche sie bei ihm Schutz.
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 10:50 am

Kazan bemerkte ihre Reaktionen natürlich und er wusste, dass Elfen nicht nur Höhlen, sondern auch Burgen verabscheuten. Nun, dann musste er sich wohl noch etwas anderes Überlegen. Wieso war er nicht gleich darauf gekommen? Egal. Sie rutschte dicht zu ihm, als sie die Rüstung erschreckte und Kazan nahm sich vor jemanden zu beauftragen, diesen Teil von Rüstungen zu befreien. Sie kamen endlich in seinen Gemächern an und eine große Fensterfront öffnete sich im Foyer. Er ließ sie sich kurz orientieren und sich umschauen und dann sagte er mit einer Hand deutend. „Dort.“ Er wies auf die Schwere Eichentür in sein Schlafzimmer. Von dort sah sie schon die andere Seite des Efeuvorhangs. Er wehte leicht und die „Tür“ war einfach nur ein Durchgang. Jedoch war zu sehen, dass einst eine Tür dort gewesen sein musste, die er kurzerhand ausbauen lassen hatte. Auch sonst war sein Schlafzimmer mit großen Fenstern ausgestattet.
Dann schob er den Vorhang zur Seite und sie konnten wieder hinaus. Dort angekommen sah sie erst mal das ganze Ausmaß, das „Gartens“ Der Boden war nämlich mit Mos bedeckt und überall wuchsen noch kleine Pflanzen, die ganz frisch gepflanzt worden sein mussten. Kazan hatte den halben Tag auf Knien verbracht um diesen Hochgarten anzulegen. Er betrachtete Twyla von der Seite, als sie sich umsah. Ein einzelner Topf in dem nur Erde war stand in der Mitte des Balkons und war vermutlich für den Samen gedacht. Dort war das heute Datum eingraviert und Kazan hoffte, dass sie den Bottich auch nutzen würde. Dann stand er da und wartete. Er hatte ihre Freude schon gesehen, aber würde sie nun zufrieden sein? Er hatte sich wirklich alle Mühe gegeben.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 11:04 am

Twyla war zwar unsicher, aber sie war auch eben so entschlossen. Kazan hatte ihr einen unermesslichen gefallen getan und sich wirklich den ganzen Tag daran gemacht, dies alles für sie zu erschaffen. Das war ... ergreifend. Das alles, nur um es ihr angenehmer werden zu lassen. Sacht strich sie über das feine Moos, welches auf dem Balkon wuchs. Alles schien wirklich nur für sie gemacht worden zu sein. Zufrieden ... war sie das? Vorsichtig trat sie auf das Moos, hinterließ dabei keinerlei Spuren und kniete an dem Bottich nieder, um den Samen ganz behutsam in ihm ein zu betten, und mit einer dünnen Decke aus Erde zu zu decken. Ein wenig Wasser konnte sie ihm aus einem Eimer geben, der hier mit Wasser gefüllt stand. Es war sicher nicht das gleiche wie ein Wald, aber sie war Kazan unendlich dankbar. Es war so wundervoll. Er hatte sich solch eine Mühe gemacht. Twyla hatte die Burg nur kurz von innen gesehen und wusste daher, das ihre Zimmer eher dunkel waren und schwere Türen die Zimmer vor Eindringlingen schützen sollten. Das alles hatte Kazan für sie verworfen. Es war eine Geste, die sie nicht einfach so ignorieren konnte. Ihr Haar wehte leicht in sanften Wind, als sie sich nun glücklich lächelnd zu ihm um drehte. Natürlich konnte sie ihm das alles nicht wieder gut machen, aber sie konnte sich wenigstens erkenntlich zeigen und das hier an nehmen. Sie kam auf ihn zu, blieb vor ihm stehen, nur um ihn dann ohne Vorwarnung in die Arme zu schließen. 
"Danke ... ich danke dir. Ich weiß nicht ... wie ich ... es ist nicht der Wald ... aber es ist ein Zuhause, in dem ich mich wohlfühlen kann."
Nun zumindest auf dem Balkon, wenn schon nicht in der Burg selbst. Denn noch wusste sie seine Mühen zu schätzen und würde sich wohl auch mit seinen Gemächern arrangieren, soweit es ihr eben möglich war.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 11:14 am

Kazan beobachtete sie dabei, wie sie den Samen einsetzte. Ausdruckslos war er und seine Gedanken dazu unergründlich. Als sie sich dann aber glücklich lächelnd zu ihm umdrehte und ihre Haar durch den Schwung wirbelten war er etwas erstaunt, WIE schön diese Elfe war. Nein… nicht diese Elfe, sondern Twyla. Sie kam zu ihm und dann nahm sie ihn einfach in ihre Arme. Normalerweise hasste er es angefasst zu werden oder gar umarmt! Aber jetzt in diesem Moment, mit dieser fragilen Schönheit, die die beiden Umgab, konnte er diese Umarmung nicht zerstören. Sie erklärte wie sie sich fühlte und er entspannte sich wieder. Dann legte er eine Hand auf ihren Rücken und fand keine Worte. Was sagte man jemandem, der zumindest gerade eine Mauer zertrümmert hatte, die ihn einsperrte. Lächelnd war sie viel schöner, als ständig so missgelaunt. Dass das auf ihn vielleicht auch zutraf kam ihm natürlich nicht in den Sinn. Er sagte nun: „Ich… schon gut.“ War das in Ordnung? Hm. Vielleicht ein wenig dünn. Er räusperte sich und schloss die Augen dann sagte er: „Ich habe morgen keine Arbeit zu tun. Wenn du willst könnten wir…“ Ja was? Was?! Er hasste Gestammel! „… was machen.“ Wie originell. Oh Kazan… Sie musste ihn für einen Dummkopf halten! Energisch löste er sich nun aus der Umarmung und sagte: „Wie auch immer. Gute Nacht!“ Er wollte schnell in sein Schlafzimmer verschwinden. Was war das? Wieso klopfte sein Herz so schnell? Er war verunsichert und verwirrt. Er fühlte sich beschämt und fehl am Platz. Lysa…
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 11:26 am

Ein zarter Schauer lief ihr über den Rücken, als sie seine Hand auf ihrem Rücken spürte. Sanft lag ihr Kopf an seiner Brust und lauschte seinen Worten. So? Er musste nicht arbeiten? Was zusammen machen? Ja, was sollten sie denn hier schon unternehmen? Egal. Er zeigte guten Willen und sie würde das nicht mit Füßen treten. 
"Es wäre mir eine Ehre,"
antwortete sie auf seine Frage hin. Wie schnell und energisch er sich nun aus ihrer Umarmung befreite und zu Bett wollte. verwirrt sah Twyla ihm nach, lächelte dann aber wieder und antwortete: 
"Mögen die Sterne dich schützen und über dich wachen."
Schließlich wandte auch sie sich von ihm ab und ging hinaus auf den Balkon, wo sie sich in die Hängematte legte, die Kazan mit so viel Mühe zusammengeknüpft hatte. Von hier aus konnte sie die Sterne beobachten und den Duft der Blumen genießen, der sie nun sanft in den Schlaf wog. Zum ersten Mal, seit sie den Wald verlassen hatte, schlief sie tief und fest. 
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 11:36 am

Kazan hingegen schlief die halbe Nacht nicht. Er war aufgewühlt, ging im Zimmer auf und ab und fragte sich, was er nun tun sollte. Er liebte Twyla nicht und doch gab er sich die allergrößte Mühe sie glücklicher zu machen. Einfach weil es seine Pflicht war! Das war alles. Er ging zum Fenster, sah hinaus und beobachtete sie beim Schlafen. Plötzlich drehte sie sich und er verschwand wie ein Schatten hinter der Innenwand. Er presste sich förmlich gegen die Mauer und sah wirklich erschrocken aus. Was machte er denn hier?! Er stieß sich leicht ab und machte einen Schritt, als ihm ein sengender Schmerz im Oberschenkel einen Schmerzlaut entlockte. Er hielt sich das Bein und krachte auf den Boden, wo er sich auf den Rücken drehte und das Bein aufstellte. Er biss die Zähne zusammen. Oh bitte nicht… Er stemmte sich auf den Boden und schob sich Richtung Bett, wo er dagegen lehnte. Wieso tat es mit einem Mal so weh? Ganz so, als sei JETZT erst irgendwas aufgewacht oder was auch immer. Er zog die Luft scharf ein und zog sein Schwert. Ob Twyla ihn gehört hatte oder nicht, wusste er nicht. Mit chirurgischer Genauigkeit rammte er die Klinge in die Wunde und riss den Stoff auf. Dann zog er das Schwert wieder heraus und drückte den tiefen Schnitt auf. Er konnte kaum glauben, was er sah. Da bewegte sich doch was. Scheinbar war irgendwas geschlüpft. WENN es etwas gab, was Kazan wirklich verabscheute, waren es Insekten! Deshalb war es auch kein Wunder, dass er im Wald so verklemmt gewesen war. Und was immer da in der Wunde wütete war irgendein Insekt!
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 12:02 pm

Twyla schlief, bis sie den Sturz Kazans im Raum hörte. Es war das Geräusch des Schwertes, welches sie weckte. Zwar hatte sie einen tiefen Schlaf erreicht, doch dieses Geräusch war etwas, was sie aus dem Schlaf riss. Sofort sprang sie aus der Hängematte, um einem eventuellen Angriff entgegen zu wirken. Nichts geschah, doch sie konnte deutlich das Schneiden eines Schwertes durch Stoff hören. Etwas stimmte da nicht Sie konnte es spüren. Die Verderbnis schien in der Nähe zu sein, wenn gleich es nur eine winzige Spur war. Twyla schlich lautlos in das gemach Kazans hinein und sah, wie er seine Wunde auseinander zog nur um da hinein zu starren. Twyla kam sofort zu ihm. Da war es .. der Ursprung der Verderbnis, die sie hier spürte. Sofort kniete sie vor Kazan und betrachtete die Wunde. Solche Maden hatte sie noch nie gesehen. Zumindest waren sie einer Made sehr ähnlich. Drei Larven, die in der Wunde wühlten. Twyla sah sich schnell um. Sie brauchte etwas, um die Viecher da heraus zu holen und etwas, in das sie sie stecken könnte. Ein Krug mit Wasser stand da, eben so wie eine Schüssel. Twyla zog zwei Wurfmesser aus ihren Stiefeln. Sie waren flach und so konnte sie sie wie eine kleine Zange halten um die Wesen aus der Wunde zu pulen. 
"Verzeih wenn es schmerzt. Ich versuche so behutsam zu sein, wie es geht,"
erklärte sie. Sie wollte ihm nicht weh tun ... das hatte sie nie gewollt. Weder hatte sie ihn mit Worten, noch auf andere Weise verletzen wollen. Vorsichtig schob sie die Klingen in die Wunde, presste sie ganz vorsichtig zusammen, um die Maden nicht zu zerquetschen, sie aber denn noch zu packen und zog eine nach der Anderen heraus, nur um sie dann in den Wasserkrug zu werfen. Ganz vorsichtig wischte sie die Wunde sauber, um nach zu sehen, ob da vielleicht noch mehr war, doch sie sah nichts. Noch einmal wusch sie die Wunde gründlich aus, ehe sie erneut Kräuter hinein gab und sie erneut verband. 
"Sie sollten sofort zu meinem Vater gebracht werden,"
flüsterte sie, wobei ihr Blick deutlich Sorge um Kazan trug. Warum eigentlich? Er war ein Mensch. Ein Mensch der ihr eine neue Heimat gab. ein Mensch der sich für sie so viel Mühe gab, damit sie sich wenigstens einigermaßen Zuhause fühlen konnte. 
"Bitte leg dich hin und ruh dich aus. Ich werde über dich wachen."
Wie sie es bei Arthas getan hatte, strich sie ihm ein wenig Haar aus dem Gesicht und küsste ihn auf die Stirn, was sie im nachhinein selbst etwas verunsicherte.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 6:02 pm

Kazan saß nur da und biss die Zähne zusammen, als Twyla in sein Schlafzimmer kam. Er sah auf und sie kam direkt zu ihm auf den Boden. Ihr Blick fiel auf die nun wieder stark blutende Wunde und Kazan wollte nur, dass diese Viecher aufhörten. Noch nie zuvor hatte er etwas Ekelhafteres erlebt. Er legte den Kopf in den Nacken, als sie mit der Behandlung begann und es war ihm auch Scheißegal, wie weh es tat, solange sie dieses widerliche Kroppzeug da entfernte. Sie entlockte ihm noch ein unterdrücktes Geräusch und schließlich hatte sie es geschafft. Er schwitzte und versuchte ruhig zu atmen, als sie ihn Verband und schließlich erklärte sie ihm, dass er sich hinlegen sollte. Alles was davor gesagt worden war, war in einer Flut aus Ekel und Schmerz weggespült worden. Er gehorchte nach einem kurzen Moment des Verschnaufens und legte sich ins Bett. Was für ein scheiß Tag und zu allem Überfluss bildete er sich nun ein, dass da immer noch irgendwas drin war. Es ging ihm im Allgemeinen ziemlich schlecht und er hatte Durst. Natürlich dachte Twyla auch daran, ohne, dass er etwas sagen musste und schließlich hauchte er ein: „Danke…“ Dann fiel er in einen Unruhigen schlaf, der von leichtem Fiber begleitet wurde. Nun… dann würde das Ausliefern der Viecher wohl noch etwas warten müssen.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 6:17 pm

Twyla sah durchaus, das es nicht einfach mit der Säuberung getan war. Irgendwas verschaffte Kazan Fieber. Dieses zu Senken war noch nie leicht gewesen. Weg konnte sie jetzt auf keinen Fall. Kazan ging es schlecht und die Kräuter müssten erst wirken. Wen sollte sie hier schon zur Hilfe rufen? Sie könnte ihn nicht einfach so liegen lassen. Sie musste irgendwas tun und diese Viecher ... sie mussten schnellstens zu ihrem Vater gebracht werden, eh sie sich davon machen konnten. Schließlich wusste Twyla nicht, ob sie durch das Wasser aufgehalten werden konnten. Die Elfe nahm die Schüssel, welche dort auf Schrank stand. In ihr war zum Glück auch noch Wasser, welches sie nun nutzte, um Kazans Fieber zu senken. Anders konnte sie ihm nicht helfen. Am liebsten hätte sie den Krug über den Balkon geschleudert, doch wer wusste schon, zu was dieses Ungeziefer in der Lage war. Was sollte sie jetzt nur tun? Um Hilfe rufen? Die Menschen würden doch denken, sie habe etwas damit zu tun, das es ihm so schlecht ginge. Ausserdem hatte sie ja gesehen, was die menschliche Medizin angerichtet hatte. Sie gab den Leuten nicht die Schuld für die Maden in der Wunde, aber sie hatten auch nicht wirklich etwas getan, um die Heilung voran zu treiben. Twyla blieb bei Kazan, hielt seine Hand und sprach beruhigend auf ihn ein, wenn sie ihm nicht gerade neue Wickel auflegte.
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 6:27 pm

Kazan bekam ihre Bemühungen kaum mit. Er regte sich nur hin und wieder und so blieb sie die ganze Nacht wach und bei ihm. Das Fieber stieg nicht und ließ sich auch leicht senken und verschaffte ihm am frühen Morgen letztlich den ruhigen Schlaf, den er benötigte. Für den Augenblick, schien er es überstanden zu haben. Und gerade eben, als er so friedlich schlief pochte es laut an der Tür und Kazan schreckte auf. Er saß förmlich im Bett, sah zum Fenster und stellte fest, dass es noch nicht mal richtig hell war. Er rieb sich die Augen und stellte dabei fest, dass seine Hand… Er sah hinüber und sah Twyla dort sitzen. Sie hatte die ganze Nacht seine Hand… gehalten? Das war gruselig. Er zog sich etwas erschrocken zurück und sah auf seinen Schoß, als es erneut pochte. Er sah wieder zu Tür und sprang auf. Ganz kurz gab sein Bein nach, weil er es schlichtweg vergessen hatte, aber er fing sich sehr leicht wieder. Er zog sich noch schnell was über und ging zur Tür. Wortlos öffnete er diese und im nächsten Moment wich er einem Faustschlag aus, wobei er einen Ausfallschritt machte und Arthas ins Zimmer stolperte.
„Du Scheißkerl!“, rief er Kazan entgegen, der ihn nur kühl musterte. Ja… Das brauchte er jetzt auch. Gelassen sagte er, aber mit einem wirklich unzufriedenen Blick: „Ich würde es begrüßen, wenn du wieder verschwinden würdest. „Einen Scheißdreck werde ich tun! Ich lasse nicht zu, dass ihr Twyla das antut!“ Kazan musterte ihn und sagte nichts dazu.
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 6:44 pm

Ja, sie war die ganze Nacht bei ihm geblieben, hatte versucht ihm das Fieber zu senken und gerade, als er endlich den ruhigen und erholsamen Schlaf erreicht hatte, schien jemand die Tür einschlagen zu wollen. Twyla zuckte zusammen. Das hörte sich schon nicht gut an. Noch viel weniger gefiel es ihr, das Kazan nun mit der Verletzung aufsprang. Natürlich musste das schmerzen. Sie selbst war aufgestanden und sah nun zur Tür hinüber. Als diese sich öffnete, sah sie einen wutentbrannten Arthas, der vermutlich eben erfahren hatte, welches Schicksal man Twyla auferlegt hatte. Vermutlich war er sofort so wütend gewesen, das er nicht einmal verstanden hatte, das ihm ein ähnliches Schicksal blühen würde. 
"ARTHAS HÖR AUF!"
rief Twyla. Sie ging zwischen ihn und Kazan, legte Arthas ihre Hände auf seine Wangen und sah ihn an. Das er wütend war, das es ihm das Herz zerriss, das wusste sie ja, aber sie hatte keine andere Wahl und er eben so wenig. 
"Deine Wunde ist noch nicht verheilt und ihm gefällt es eben so wenig wie mir. Glaubst du wir haben uns das ausgesucht?"

Es schmerzte ihn so zu sehen. 
"Es wurde von Solus und dem Herzog beschlossen, ohne unsere Zustimmung. Ich bitte dich ... Wir haben keine Wahl Arthas. Der Wald kann uns kein Obdach mehr geben und die Menschen haben uns aufgenommen. Kazans Schwester ist eine liebenswerte Frau, die dir eine gute Ehefrau sein wird und Kazan ... Er hat versprochen mich zu beschützen. Es gefällt uns allen nicht, aber wir haben eine Pflicht unserem Volk gegenüber. Wir sind nun mal die Ranghöchsten, nach meinem Vater und eben so geht es Kazan und seiner Schwester."
Wie sehr es sie schmerzte es ihm so zu sagen, aber es hatte keinen Sinn es schön zu reden.

"Mach es nicht schwerer, als es ohnehin schon ist."
Ihr Blick war flehend, wenn auch traurig. Sie durfte die zarte Knospe des aufkommenden Friedens jetzt nicht einfach aufgeben. 
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 7:08 pm

Wütend war ja noch gar kein Ausdruck. Arthas war rasend vor Zorn. Wenn er eine ruhige Minute zum Nachdenken gehabt hätte, hätte er bemerkt, dass Kazan ja nun wirklich keine Schuld hatte und doch war er so von rotem Zorn geblendet, dass er einen Schuldigen brauchte.
Seitdem ER bei uns war ist alles nur den Bach runter gegangen! Er hat uns Unglück und Leid gebracht!“ Kazan verstand nicht alles genau, aber er konnte sich den Sinn zusammenreimen. „Und wenn ich ihn töte, dann musst du niemanden heiraten!“ Arthas zog einen Dolch und Kazan sah ihn nur gelassen an. „Versuch es…“, forderte er ihn kühl auf und Arthas ging auch noch voll drauf ein, aber Twyla stellte sich wieder dazwischen. „Geh mir aus dem Weg, Twyla! Ich werde das jetzt klären! Weder werde ich seine Schwester heiraten, noch wirst DU IHN heiraten! Ich lasse das nicht zu!“ Twyla war zwar eine sehr gute Kämpferin, aber Arthas war auch nicht ungeschickt und vor allem deutlich stärker. Und während Kazan sich in eine günstigere Position gebracht hatte, sprang Arthas nun gegen die Wand und um Twyla herum auf Kazan zu. Sie trafen aufeinander und … Kazan hatte ihn sorglos und als sei es ein Kinderspiel am Handgelenk gepackt, den Schwung umgeleitet, das zweite Messer aus dem Gürtel Arthas‘ umgelenkt und den Elf zu Boden befördert. Natürlich war die Wunde Arthas‘ aufgegangen. Und trotzdem Stand er da als sei es nichts. Wie…? Arthas sah zu ihm auf und die Frage stand ihm auf dem Gesicht. Kazan sah ihn nicht mal an, als er sagte: „Wir sind wie die Fabel vom Affen und vom Mond… Wie nah der Affe dem Mond auch immer zu sein glaubt… so ist es doch immer nur die Reflektion im Wasser. Und wenn er dann versucht ihn zu fangen, so wird der Narr nur ertrinken. Deine Fangzähne werden mich nie erreichen. Einem wie dir, meine Schwester anzuvertrauen… Mir kommt die Galle hoch.“ Wow… Er war dann ja doch ein richtiges Herzchen wie?
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 7:20 pm

Twyla wusste nicht weiter. Wie sollte sie die beiden Streithähne denn auseinander bringen? Das ging niemals gut. Arthas war nicht umsonst der Kommandant der elfischen Einheiten. Er sprang an Twyla vorbei, stürzte sich auf Kazan und schließlich hatten sie sich. Kazan war bedacht vorgegangen, doch Arthas ließ seiner Wut freien Lauf. 
"HÖRT AUF! ALLE BEIDE!" 
Twyla war wirklich genervt, enttäuscht und vor allem besorgt, das einem von den beiden wirklich etwas zustoßen könnte. 
"Ihr seid erwachsen. Vor zwei Tagen noch habe auch ich mich kindisch und uneinsichtig gezeigt! Ihr seid nun mal nicht in der Lage zu bestimmen, wer hier wen heiratet! Für unsere Völker ist es wichtig, das wir uns einigen. DIES hier ... ist unser neues Zuhause, egal wie sehr es uns wiederstrebt Arthas und du Kazan ... deine Schwester ist eine liebevolle und gutmütige Frau. Arthas ist manchmal ein Hitzkopf, aber er wird sie gut behandeln. Tu nicht so, als wäre es dir so wichtig, was mit ihr ist. Du zeigst ihr nur all zu gern, wie sehr du sie immer wieder von dir stößt. Wenn ihr euch beleidigen wollt, ... Schön. Von mir aus, aber niemand wird hier irgend wen umbringen. Selbst wenn ihr euch gegenseitig umbringt, wird es einen Anderen geben, mit dem sie mich verheiraten und du wirst Lysa zur Frau nehmen. Unsere Schicksale sind nicht länger miteinander verwoben Arthas. Nicht so, wie du es dir wünscht. Akzeptiere das. Es hätte viel schlimmer kommen können."
Himmel diese Männer. Offensichtlich taten sie sich im Bezug zu Frauen und Liebe nicht viel, wenn es auch unterschiedliche Völker waren.
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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 7:35 pm

Kazan stand ja eigentlich nur friedlich da. Er hatte Arthas lediglich auf die Bretter geschickt und ihm sein Können präsentiert. Er scherte sich nicht darum, was dieser Narr hier veranstaltete. Und es war ihm auch egal, dass er dem Elf schon zwei Mal das Leben gerettet hatte und dann trafen Twylas Worte mitten in sein Herz. Tu nicht so, als wäre es dir so wichtig, was mit ihr ist. Kazans Augen weiteten sich kurz. Sie hatte ja keine Ahnung. Und selbst Lysa… Er sagte schließlich: „Ich möchte nicht länger mit diesem Unsinn belästigt werden. Wenn du nicht von selbst gehst, werde ich dich entfernen müssen, Elf.“ Er gestand ihm wohl nicht mal einen Namen zu. Und Arthas funkelte ihn an. „Wie kannst du IHN in Schutz nehmen?!“, fragte er nun Twyla und Kazan sah ihn nun doch noch einmal an, wobei er sagte: „Weil sie meine zukünftige Frau sein wird… und ganz sicher nicht deine.“ Arthas verschlug es die Sprache, wie gemein dieser Kerl war. „JETZT REICHTS!“ Er sprang auf und Kazan wandte sich halb zu ihm. „Zwecklos…“ Innerhalb eines Wimpernschlages schlug Kazan, als Arthas ihn erreicht hatte, zwei Mal in die Niere, auf die Wunde und einmal in den Solar Plexus. Arthas stand zwar noch, rang aber nach Atem und taumelte nach vorne. Nun zäh war er ja. Kazan war so ruhig wie ein Bergsee und Arthas hustete, ehe er sich wieder drehte und den letzten Dolch zog. Kazan hatte ihm den Rücken zugewandt und wollte davon schländern. Arthas schien seine Chance zu sehen und hatte ihn schon fast erreicht, als Twyla nun in das Geschehen eingriff, die Klinge einfach abblockte und ihm entwendete. Arthas sah sie geschockt an und dann sank er vor ihr auf die Knie. Scheinbar war auch Twyla etwas über sein verhalten entsetzt, denn kurz herrschte schweigen. Kazan hingegen sagte nur: „Du hast verloren. Diesen jämmerlichen Kampf, deinen Stolz, deine Ehre und sogar deine Liebe…“ Dann ging er einfach weiter. „Ich verlange, dass du fort bist, wenn ich wieder komme, andernfalls…“ und nun gab es noch einen wirklich bösen Blick von ihm über die Schulter. „Werde ich es beenden.“ Es klang nicht wie eine leere Drohung.
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 7:55 pm

Es ging Twyla nicht darum, ob Kazan angriff oder nicht, sondern darum, das er mit seinen Worten verletzend war. Das sie ihn eben hart getroffen hatte, konnte sie ihm ansehen. Twyla hatte jetzt allerdings keine Zeit sich darum Gedanken zu machen, denn schon wurde sie von Arthas angefahren. 
"Arthas ... Bitte versteh doch."
Er schien alles andere als zu verstehen. Statt friedlich zu bleiben, versuchte er nun Kazan hinterrücks zu erdolchen. Twyla reagierte blitzschnell und entwaffnete ihn. Kazan war unbarmherzig und es schmerzte Twyla wirklich sehr zu sehen, wie sehr Arthas litt. Twyla kniete sich vor Arthas. 
"Hör auf ... deine Wunde ist auf gegangen ... und dein verhalten macht alles nur noch schlimmer. Ich weiß, wie schwer es dir fällt, aber wir müssen uns fügen Arthas. Bitte sei vernünftig. Ich muss es eben so akzeptieren, ob es uns nun gefällt oder nicht."
Sie hörte Kazans Worte. Sollte er nur sein Gift verspritzen. Twyla würde nicht zulassen, das er Arthas irgendwas an täte. 
"
Es tut mir leid Arthas ... aber ich habe eine Pflicht meinem Volk gegenüber zu erfüllen und du eben so. ... Wir müssen deine Wunde neu verbinden."
Vorsichtig griff sie seinen Arm und zog ihn hoch. Das Arthas so ausgerastet war, wunderte Twyla nicht. Auch sie hatte zu kämpfen gehabt, doch wenigstens wurden sie nicht mit irgendwelchen Tyrannen verheiratet. 
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Kazan

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 8:11 pm

Arthas weinte jetzt, wo Kazan fort war. Er sah zu Twyla und war nun auch wieder ganz ruhig und überhaupt nicht zornig. Er war eben ein Hitzkopf, der seine Gefühle jedem präsentierte, ob derjenige wollte oder nicht… So gesehen, war er das genaue Gegenteil von Kazan.
"Wie kann ich jemanden heiraten, wenn ich DICH liebe, Twyla!“ Er zog sie einfach in seine Arme und weinte. Seine Wunde war ihm so egal und er wollte einfach nur weg von hier. „Lass uns fliehen! Ich will dich nicht verlieren. Nicht an diesen Menschen oder an sonst einen! Du solltest frei sein in einem Wald! Lass uns zur Kristallzidelle gehen!“ Er war so aufgewühlt und er wollte keinen Menschen heiraten. Die Frau war ja wirklich sehr nett gewesen, als sie ihm erklärt hatte, wie die Dinge standen und schön war sie auch, aber sein Herz gehörte nun mal Twyla… Er wollte das alles nicht. Einen Moment noch tröstete sie ihn und schließlich begaben sie sich lieber wieder ins Lazarett. Dort war auch Lysa und als die beiden eintraten stand sie auf und hatte die Hände sittsam vor dem Rock gefaltet. Sie wagte keinen Ton zu sprachen und als ihr Blick den von Arthas streifte, wusste sie, dass ihr Bruder wieder alles andere als feinfühlig gewesen war. Scheinbar war sie von allen hier die einzige, die sich auf eine Zukunft mit dem schönen Elfen freute. Sie versuchte aufmunternd zu lächeln und sagte dann leise: „Lasst mich bitte helfen.“ Sie verstand nicht viel von Wundheilung und Verpflegung, aber sie wollte lernen. Auch sie wollte ihrem Zukünftigen später mal die Wunden versorgen. Arthas sagte nichts dazu. Er hatte nichts gegen Lysa an sich, nur gegen Kazan und die Frau war auch wirklich sehr liebevoll… Wie auch immer. Arthas war nach dem Kamp… Nun eigentlich war es kein Kampf. Kazan hatte ihn einfach verprügelt, ohne sich groß bewegen zu müssen. Wieso konnte er SO gut kämpfen und sich SO schnell bewegen!? Er war nur ein Mensch!
Arthas schlief jedenfalls schnell ein und Lysa versprach über ihn zu wachen. Also konnte Twyla nun auch getrost zurückgehen. Als sie sich durch die finsteren Mauern begeben hatte, sah sie endlich die Fenster des Foyers von Kazan und sie hörte auch, dass jemand in ihrem Reich war. Als sie einen Blick hinaus warf, sah sie Kazan, wie er irgendwas am steinernen Gelände des Balkons machte. Noch ehe sie überhaupt fragen konnte, sagte Kazan: „Ich werde über ein solches Verhalten nicht noch einmal wegsehen.“ Ganz ruhig war er. Wie immer und vollkommen emotionslos. Dann drehte er sich zu ihr, weil er scheinbar fertig war. „Und du wirst nicht über meine Schwester reden.“ Vermutlich schämte er sich ihrer zu sehr? Denn anders konnte man sein Verhalten wohl nicht erklären.
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Twyla

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BeitragThema: Re: Immergrüne Pforte – Uicalen’Fenna   Di Jul 12, 2016 8:26 pm

Sacht nahm sie Arthas in die Arme. 
"Ich liebe Kazan nicht ... aber ich bin mir meiner Gefühle dir gegenüber nicht im klaren gewesen, als wir angegriffen wurden. Arthas ... wir kennen uns so lange und ich habe dich sehr lieb, aber wir werden nicht fliehen. Die Kristallzitadelle ... glaubst du denn, er würde uns mit offenen Armen empfangen, nach dem, was hier geschehen ist? Nein Arthas. So sehr ich mir meine Freiheit wünsche, so sehr wünsche ich mir mein Volk in Sicherheit zu wissen. Wir DÜRFEN vor unserer Verpflichtung nicht davon laufen."
Twyla hielt Arthas noch immer in den Armen. Sie konnte ihn doch nicht einfach so weg schicken. Zusammen gingen sie zurück zum Lazarett, wo Lysa schon auf sie wartete. Wie konnte sie alles so positiv aufnehmen? Twyla nickte auf ihre Bitte hin. Sie würde sicher schnell lernen und Twyla wollte auch gern etwas Zeit mit der zukünftigen Frau ihres lieben Arthas verbringen. Sicher konnten beide voneinander lernen. Als sie schließlich fertig waren, machte sich Twyla wieder auf den Weg zurück in die Burg. Sie hasste diese dunklen Gänge und war froh, endlich wieder das Tageslicht sehen zu können. Das sie gleich weider ein solches verhalten von Kazan erdulden musste, ging ihr gehörig auf die Nerven. 
"Du wirst es nicht dulden und ich nicht, das du ihm etwas an tust."
Sie blieb eben so ruhig, wie er. Was immer er da draußen tat, spielte für sie gerade keine Rolle. 

"Deine Schwester hat mir ihre Freundschaft angeboten und ich habe sie an genommen. Was immer zwischen euch vorgefallen ist, es ist nicht meine Sache und ich werde mich nicht einmischen, aber ich werde mich auch nicht von ihr fern halten."
Da war sie wieder ... die trotzige Twyla, die sich keine Verbote oder Befehle erteilen ließ. 
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