Endzeit

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 Das Rädchen dreht sich...

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Clemens



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mi Nov 30, 2016 11:34 am

Clemens grinste schelmisch.
"Die Navy kann unsere Spuren nicht verfolgen, wenn sie unsere Spuren nicht finden können."
Clemens ging zum alten Holzofen, öffnete die Brennkammer und holte vorsichtig mit einen brennenden Scheit mit Hilfe der Ofenzange heraus.
"Und sie können keine Spuren finden, wenn sie vom wesentlichen abgelenkt werden."
Clemens Blick verfinsterte sich.
"Wir müssen die Soldaten lange genug aufhalten und dem anderen einen Vorsprung für die Vorbereitungen zu ermöglichen."

Er ließ den glühenden Scheit auf eines der Betten fallen und sah zu, wie es ein schwarzes Loch in den Stoff brannte.

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Varus



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Fr Dez 09, 2016 7:44 am

Talon hörte Clemens zu und folgte den Ausführungen, wobei er sich erhob und die Schuhe anzog. Er sagte: „Also… ich glaube nicht, dass das der Familie hier gefallen wird und…“ Doch da fiel bereits die Fackel. Talon sah noch einen Moment länger auf das Bett und sagte dann: „Nun… anderer Seits hätte das Dinge eh eine bessere Einrichtung verdient.“ Er ging durch den Raum und suchte nach Brennmitteln. Dabei fragte er: „Soldaten aufhalten? Meinst du, sie sind schon auf dem Weg hier her?“ Talon hatte kein Interesse an einem Kampf, aber er musste wohl, wenn es wirklich sein musste. Seine Seite schmerzte, aber es würde sicherlich trotzdem irgendwie gehen. Solange sie nicht wieder diesen Hunden begegneten, war er guter Dinge.

Varus ließ den Blick schweifen und hielt dabei Sybella weiter fest, damit sie ihm nicht entwischte. Sie war aber auch störrisch. Aber sie war auch die erste gewesen, die nett zu ihm gewesen war. Zumindest, nachdem sie den ersten Schock überwunden hatte. Sie hatte sich immerhin eingesetzt, dass er einen Namen haben konnte.

Der mysteriöse Elf mit der Kutte stand auf der Anhöhe. Er sah die Kutsche davon fahren und beobachtete weiter. Er sah zum Leuchtturm und dann wieder zur Kutsche. „Wohin willst du… Da‘roir?“
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Clemens



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Di Jan 03, 2017 5:50 am

"Wir haben Spuren der Rebellen an dieser Küste gefunden, Kommodore. Sie führen landeinwärts, vermutlich zum nahe gelegenen Leuchtturm."
Der Leutnant salutierte vor dem großen Mann mit dem imposanten Mustache.
"Führen Sie Ihre Männer zum besagten Leuchtturm und findet IHN!"
"Jawohl, Sir!"

Der Pfad die Klippen hinauf war steinig und vom Regen schwer zu erklimmen. Als sie schließlich oben angekommen waren, standen sie vor einem brennenden Gebäude.

"Scheiße!", zischte der Lieutenant, während ihm die Hitze ins Gesicht schlug.
Er hörte noch, wie das Holz knackte und wie Gefässe zerplatzten.

---

Die Kutsche schaukelte Sybelle hin und zurück. Die Federung war hart, anders als die Kutsche ihres Onkels, und die Strasse - wenn man sie denn so nennen durfte - krumm und uneben. Bei jeder Unebenheit, bei jeder Wurzel und bei jedem Schlagloch wurde die Kutsche heftig durchgeschüttelt.
"Hey!", rief sie laut aus und wollte sich schon bei dem Zwerg über seine Fahrweise beschweren, ehe sie ein helles Leuchten am Horizont erblickte.
Verzweifelt schaute sie zu dem Untoten.
"Glaubst du, dass sie zurück kommen? ... Ich meine, unverletzt."

---
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Varus



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mi Jan 04, 2017 8:09 am

Talon und Clemens hatten sich auf die Lauer gelegt. Sie konnten beobachten, wie die Verfolger langsam die Anhöhe zum Haus hinauf kamen. Sie lagen flach auf dem Hügel. Sicherlich würden sie bald los gehen und den Wagenspuren folgen. Vielleicht konnten sie sie dann von hinten einfach überfallen. Oder sie beeilten sich und legten weiter vorne einen Hinterhalt. Talon fand beide Varianten noch machbar. Vielleicht könnten sie sich auch einfach aufteilen. Er sah zu Clemens herüber. „Wir sollten uns entscheiden, was wir machen. Ganz davon abgesehen, dass du einen unsterblichen bei dem Mädchen hast, könnten wir die Reihen zuvor schon dezimieren.“

Varus sah stur geradeaus. Er dachte eigentlich an nichts Bestimmtes und auch das Poltern der Kutsche war ihm eigentlich egal. Er hielt nur immer weiter Sybellas Handgelenk. Erst als sie laut Hey! Nach vorne rief sah er zu ihr herab. Sie sah schließlich zu ihm hoch und dieser Blick verwirrte ihn. Was war denn jetzt? Nicht, dass er viel mit Gefühlen anfangen konnte, besonders sich betreffend, aber dieser Blick weckte irgendwie schattige Erinnerungen.
Verzweiflung…
Er konnte nicht mal genau registrieren, was Sybella ihn gefragt hatte und antwortete schließlich, weil er ja auch keine Ahnung hatte, ob sie zurück kämen: „Sie sind bereits verletzt.“
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Clemens



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mi Jan 04, 2017 8:53 am

"Was?" Sybelles Stimme überschlug sich. "Nein, ich meinte ... also so habe ich das nicht gemeint. Ich wollte eigentlich ... also ... " Sie verstummte und blickte besorgt zum orangenen Horizont.
"Du musst nicht immer alles wortwörtlich nehmen ... und du kannst meinen Arm wieder loslassen, ich laufe dir schon nicht weg."

---

Clemens brummte.
"Wir bleiben noch. Ich möchte wissen, mit wem wir es zu tun haben.

Clemens beobachtete, wie einige Soldaten hektisch um das brennende Gebäude herum liefen. Vor der Türe sammelte sich langsam eine Gruppe von Offizieren. Im Schein der Flammen erkannte Clemens goldrotes Haar. Nein, er wusste es besser, der Mann hatte platinblondes, fast weißes Haar.

"Alles klar. Verschwinden wir von hier. Nach dir!"
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Varus



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mi Jan 04, 2017 9:30 am

Varus sah die Kleine weiterhin ungerührt an. Sie schien zu erschrecken, was er gesagt hatte und dann wurde ihr klar, warum er das geantwortet hatte. Varus betrachtete ihr Handgelenk und ließ nicht los, aber dann antwortete: „Ich weiß aber nicht, ob sie zurück kommen.“ Auch die Wahrheit. Er sah wieder über die Ebenen und dann endlich ließ er sie los. Warum er das tat, wusste er selbst nicht. Vermutlich einfach deshalb, weil sie ihm gesagt hatte, dass sie nicht weglaufen würde. Sie würde ihm nicht weglaufen. Varus betrachtete den Horizont.

Talon wartete noch einen Moment und schließlich gab Clemens das Kommando, zu verschwinden. Talon nickte und so robbten sie ein Stück zurück und waren so hinter der Kuppe des sanft abfallenden Hügels. Das Ziel der anderen war klar, sie wollten zur nächsten Siedlung, also würden sie nun auch dorthin gehen. Talon ging leicht geduckt los.

Der Elf beobachtete das Geschehen. Der Kutsche folgte er erst mal nicht. Viel interessanter war doch, wieso dieser Mensch sich die Seele genommen hatte. Wer war er, wo gehörte er hin und WO wollte er hin? Er betrachtete die Straße und analysierte die Umgebung. Er prüfte, welcher Weg sinnvoll war, um zu folgen und schließlich streckte er feine Magie aus.


Zuletzt von Varus am Fr Jan 06, 2017 11:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Fr Jan 06, 2017 12:09 pm

Gerade als Clemens und Talon sich vom Acker machen wollten, warf Clemens noch einmal einen Blick über die Schulter.
"Oh verdammt!", stöhnte er leise, als er zwei Soldaten mit je zwei Spürhunden an jeder Hand erblickte. Die Hunde wurden freigelassen und suchten erst einmal das Gelände um das brennende Gebäude nach frischen Spuren ab.

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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 12:03 am

Als sein Auftraggeber diesen Ausruf tat drehte auch Talon sich um und sagte: „Nutzen wir es aus!“ Die Hunde auf eine falsche Fährte zu locken war vielleicht nicht leicht, zumal sie sich hier in flachem Hügelland befanden und sich teilweise bestenfalls kriechend fortbewegen könnten, aber unmöglich war es nicht. Noch hatten die Hunde die Fährte noch nicht und die Frage war auch, ob sie überhaupt ihrer oder der der anderen folgen würden.
Er lief Richtung Inland und sprang über einen Klippenriss von einem Schritt. Er suchte nach Wasser, aber fand erst mal keines. Also mussten sie weiter. Eine Felsformation war am Horizont zu sehen und Talon schätzte die Lage ab. War gut für einen Hinterhalt geeignet. Aber nur… wenn es keine Hunde gab. Er biss die Zähne aufeinander. Sollten sie sich trennen?

Der Kapuzenelf huschte über das Land und bewertete die Situation am Leuchtturm. Die beiden Personen hatten sich versteckt gehalten und jetzt liefen sie. Häscher verfolgten sie. Sie versuchten nicht zu fliehen. Sie wollten der alten Seele Ablenkung verschaffen. „Hnhnhnhn…“ Er streckte die Hand aus und kurz darauf erschien ein Lichtblitz über den Beiden. Dann sagte er leise: „Es ist Zeit… Holt Da’roir zurück zu uns.“

Die beiden Kutschen holperten über den unebenen Pfad. Das Wasser aus den Pfützen spritzte, sobald die schweren Kutschenräder hindurch fuhren. Kurz hatte der Regen aufgehört gehabt, aber nun fiel er wieder in feinen Schwaden, die die Sicht einschränkten, was für den Elfen kein Problem gewesen war, da er seine Umwelt anders sah.
Der Hinterhalt war gelegt und auf dem Pfad versperrten umgestürzte Bäume den Weg. Varus sah nach vorn und erhob sich. Im gleichen Moment schossen Ketten auf ihn zu und schlangen sich um seinen linken Unterarm, weshalb er von der Kutsche gerissen wurde, bevor sie anhalten konnte und dann über den Boden geschleift wurde, weil man ihn vom Weg zog, bevor die andere Kutsche über ihn fahren konnte. Weiter hinten auf einem Hügel stand scheinbar jemand, der das veranlasst hatte.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 2:03 am

Langsam brachten die beiden Fahrer ihre jeweiligen Kutschen zum Stehen. Als der blasse Hüne aus der Kutsche gerissen wurde, und das Mädchen panisch zu schreien anfing, sprang bereits einer der Rebellen aus der hinteren Kutsche hinzu und schleuderte seine schwere Axt in hohem Bogen auf die Kette.
Die Axt versank samt Kette in dem weichen Boden.

---

Clemens folgte Talon wortlos durch die felsige Landschaft. Ein grelles Licht blendete ihr plötzlich und desorientiert taumelte Clemens umher.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 2:48 am

Talon und Clemens wurden von dem Lichtblitz geblendet und für einen Moment war auch Talon orientierungslos. Aber nicht lange. Er hielt sich die Hand auf die Augen und suchte dann nach Clemens. Die Angreifer jedoch wussten zumindest, dass hier nun irgendwas war. Vielleicht trug das zu ihrem Vorteil bei? Vielleicht nicht. „Verdammt!“, fluchte Talon. Er griff nach Clemens Handgelenk und versuchte vorwärts zu kommen, ohne zu stolpern oder in eine der tückischen Erdspalten zu fallen.

Varus versuchte eben aufzustehen, als mit solch einem Ruck gezogen wurde, dass er wieder fiel. Dann sprang der Mann mit der Axt auf ihn zu. Die Kette war magisch und Varus folgte dieser, um den Angreifer zu erfassen. Der Axthieb hatte zumindest ausgereicht, den Angreifer kurz aus der Fassung zu bringen und den Zug aufzuhalten. Varus stand direkt aus und riss die Kette samt Axt nach oben und dann zog er mit beiden Armen an der Kette, was den Magieheini von den Füßen riss und ganze zwei Schritt nach vorne riss. Die Axt wurde von Varus genommen und er sprang mit übermenschlicher Kraft auf den Kerl zu und versenkte die Axt in ihm…. Nun zumindest wollt er das, aber er wurde von einem magischen Schild abgelenkt und die Axt glitt vorbei, während der Schild scheppernd zerbrach. Dann aber wurde Varus von einer Druckwelle zurück gegen die Kutsche katapultiert und zertrümmerte Teile dieser mit seinem Leib und schubste sie einfach um. Immerhin war er nun die Kette los. Der Magier hingegen schuf vier Feuerbälle, die nicht nur den Rebellen mit der Axt attackierten, sondern auch die Kutschen.
Varus suchte nach Sybella. Hatte sie sich verletzt? Sie hatte geschrien vorhin und nun? Er stand schnell auf und versuchte sie mit seinem Körper vor dem Feuer zu schützen. Feuer verbrannte Varus Rücken, dass man bereits teile der Wirbelsäule sehen konnte.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 4:46 am

Sybelle war zu geschockt, als dass sie schnell reagieren könnte. Sie spürte nur noch einen Ruck durch ihren Körper gehen, dann verlor sie ihr Gleichgewicht und kippte vornüber runter.
Gleich darauf legte sich auch schon Varus schützend über sie. Sie spürte warme Luft an ihrem Gesicht.

Die anderen Rebellen sprangen von den Kutschen und attackierten den Angreifer mit ihren Waffen.


---

Clemens brauchte eine Weile, ehe sich seine Augen wieder erholt hatten. Talon hatte ihn bereits etwas weiter geführt.
In der Ferne hörte er auch schon die Hunde bellen.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 5:28 am

Talon sah hinter sich, hörte die Hunde bellen und schwenkte zu der Felsformation. Unter dessen zog er sein Hemd aus Er zog die Kordel am Kragen davon heraus und knotete sie am Ärmel fest. Sodass man das Hemd so hinter sich herziehen konnte, dass es am Boden langschleifen würde. „Wenn wir an den Felsen sind, rennst du weiter!“ Es war dreist selbst befehle zu erteilen, aber so war es am besten. Ob es Clemens nun auffiel oder nicht, aber Talon sah nun ein wenig anders aus. Von dem leicht naiven, aber eigentlich fröhlichen Seemann blieb keine Spur. Sein Blick war stechend scharf und seine gesamten Bewegungen geschmeidiger und fast katzenhaft. „Schleif das Hemd hinter dir her!“ Sie waren fast an der Formation. Und Talon fügte an: „Vertrau mir.“

Varus schnappte sich nun die zusammengekauerte Sybella, die er vor schlimmeren Verbrennungen bewahrt hatte und wollte nun die Flucht ergreifen, um Sybella in Sicherheit zu bringen.
Der Magier hingegen wehrte sich gegen die Angriffe der Rebellen. Sie waren zu viele! Wieso war das hier SO nach hinten losgegangen!? Jetzt reichte es ihm aber! Er sprang zurück und verschränkte die Arme vor sich, dann ging von ihm aus eine Druckwelle aus Feuer explodierte um ihn herum und riss mehrere Angreifer von den Füßen. Er suchte nach dem Unhold.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 6:00 am

"Ich vertraue niemandem!", gab Clemens zurück. "Aber ich habe im Moment keinen Grund dir zu misstrauen."
Er nahm die Kordel und zog das Hemd verständnislos hinter sich her.
Als sie an dem genannten Felsen angekommen waren, rannte er los.

---

Sobald Sybelle verstanden hatte, dass Varus sie von hier weg in Sicherheit bringen wollte, reagierte sie schnell.
"Halt, Stop! Die anderen, wir können sie nicht in Stich lassen!"
Sie deutete zur unversehrten Kutsche, welche sich im schlammigen Boden festgesetzt hatte und in der der verletzte Wikingerjunge lag.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 6:27 am

Talon musterte Clemens seiner Worte wegen und schon waren sie an den Felsen. Der junge Mann rannte weiter und Talon griff in seinen Stiefel und rammte sich die Spritze, die er von dort hervor zog in die Halsvene. Kurz keuchte er und hielt sich am Felsen fest, ehe er behände hinauf sprang. Clemens war noch in Sicht und der junge Messerschwinger streckte die Hand nach ihm aus. Kurz leuchteten zwei Punkte sehr schwach in dem Hemd auf, dann war es vorbei. Er strich mit seiner Hand über seinen Oberkörper und wurde für das menschliche Auge unsichtbar. Dann sprach er eine Formel und sein Körpergeruch wurde unter einer scheinbar hauchdünnen Schicht verborgen. Er zog seine Messer und sprang auf einen anderen Felsen und dann noch weiter auf einen, der maximal weit weg war von dem, auf den er geklettert war. Ein Teil der Truppe würde hoffentlich Clemens folgen und die anderen… Er würde versuchen sie auszuschalten. Das Hemd sollte eigentlich auch dazu dienen, dass die Hunde weiter seine Spur verfolgten und er das Feld von hinten aufrollen konnte.

Varus sah auf Sybella herab, die ihm zu verstehen gab, dass sie jetzt nicht einfach losgehen konnten. Er wandte den Blick zur Kutsche mit dem Knaben. „Das und die anderen liegen weit hinter meinem Interesse. Mein Befehl lautet DICH zu beschützen.“, antwortete er ohne Regung und lief einfach weiter.
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Clemens



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 10:23 am

Clemens zählte im Geiste seine Schritte. Kurz bevor die Landschaft seinen Blick auf Talon verdecken würde, warf er sich hinter eine Felsformation. Als er schließlich zurück blickte, war von dem jungen Mann nichts zu sehen.

---

Sybelle schüttelte sich in Varus' Griff. Sie wusste zwar mittlerweile, dass sie keine Chance hatte sich von ihm zu lösen, dennoch würde sie es ihm nicht allzu einfach machen.
Plötzlich hielt sie inne.
"Aber Clemens hat gesagt ich soll beim Herrn Doktor bleiben!"
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Varus



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 11:02 am

Talon wartete auf die ersten Hunde, die sich hier natürlich eine Weile aufhielten. Aus einer Gürteltasche zog Talon ein feines dünnes Drahtseil. Einer der Soldaten ging um seine Säule. Auf der Rückseite hing die Schlaufe, fast unsichtbar nun direkt im Weg. Talon verstärkte seine Haut und seine Muskeln mittels Magie und Zog zu. Den recht schlanken Mann riss er so zu sich nach oben, wobei der Hals aufgeschnitten wurde und der Körper gerade so noch an der Wirbelsäule gehangen hatte. Talon sprang leichtfüßig zu einem anderen Fels, als gerade wieder einer der Hunde die Säule anbellte, auf die er am Anfang geklettert war. Er beobachtete, wie sich 16 der Gruppe davon machten, weil drei der Hunde seine zweite gelegte Spur entdeckt hatten und nun weiter zogen. Gut. Noch Sechs. Talon beobachtete einen Soldaten, der gerade die Blutflecke von seinem Kameraden fand. Der Hund bellte unentwegt die erste Säule an und einer der Soldaten kletterte umständlich und mit der Eleganz seines dreibeinigen Krokodils die Schräge hinauf. Talon sprang dem einen, der das Blut untersuchte in den Nacken und trieb seinen Dolch zeitgleich durch das Genick. Er rannte eine Säulenwand hoch, sprang ab und landete auf der ersten Säule. Dort angekommen wartete er auf den Soldaten, dem er ebenfalls den Dolch ins Genick rammte und ihn mit der anderen Hand nach oben zerrte. Er dürfte nun von Unten auch nicht mehr zu sehen sein. Ein dritter Soldat entdeckte die Leiche seines Kumpels und rief „Kenneth!“ und Talon sprang nach unten, wo er den nervenden Köter kalt machte, der kurz jaulte, was den vierten Soldaten nun anlockte, den er im Vorbeigehen die Kehle aufschlitzte und mit einem Handkantenschlag in den Nacken zu Boden beförderte, wo er in Ruhe verbluten konnte. Danach schlüpfte er zwischen den Felsen hindurch und wich dem letzten Soldaten aus, der zu seinem Kumpel eilte. Talon ging direkt hinter ihn. Der eine sah schockiert auf seinen toten Kameraden ab, während der andere plötzlich stehen blieb und entsetzt „Bryan“, sagte. Dieser sah hoch und direkt darauf zeichnete sich wie aus dem nichts die verräterische rote Linie auf der Kehle des jungen Freundes von Bryan ab. Der verstand erst gar nicht und als Talon den Schopf dann nach hinten Zog spritzte das Blut wie eine Fontäne nach vorn. „Was… zum… ein… Phantom… EIN PHANTOM!“ Talon beendete auch das Leben dieses panischen Schreihalses und sprang behände wieder auf die Säulen, wo er eben noch sah, wie der letzte wohl den anderen hinterher laufen wollte. Er erschuf ein Wurfmesser aus dem Nichts und es fand seinen Weg präzise in den Nacken des Fliehenden. Ohne weiter zu zögern folgte er nun den anderen, um diese noch einholen zu können. Er spürte, wie das Serum an seinem Geist leckte, aber er wusste was er tat und es würde keine Komplikationen geben. Er hatte Clemes aus den Augen verloren, aber das machte ncihts. Noch nicht.

Varus rannte nicht sehr schnell und ihm war egal, ob Sybella zeterte und sich wehrte. Sein Auftrag war klar. Dann jedoch konnte der aufmerksame Beobachter in seinem Gesicht lesen, dass er überrascht war. Er wurde langsamer und sah dann Sybella an. Es stimmte, das hatte Clemens auch gesagt. „Mh… Du hast recht.“ Sagte er mit rauer Stimme. Er blickte zurück. Gerade hatte sich diese feurige Druckwelle gelöst. Menschen brannten und starben. Wo hatte er das schon mal gesehen. Er blickte auf die Szene und bewegte sich keinen Schritt. Dann aber setzte er wieder zum Lauf an und rannte zu den Kutschen. Er ließ Sybella vorher runter und sprang dem Magier quasi ins Gesicht. Er druckte den überraschten Mann auf den Boden damit und mit einem mächtigen Fausthieb ins Gesicht zertrümmerte er dieses auch direkt einfach.

Der Mann mit der Kaputze hatte Talon beobachtet: "Sehr schön... wirklich schön." Nun richtete er den Blick auf Clemens. "Und was machst du jetzt? Seelendieb?" Denn die Soldaten kamen direkt auf ihn zu.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 12:14 pm

"YOU BLOODY CUNTS!", fluchte der Commodore und drückte auf ein kleines Emblem, welches an seiner linken Brust angebracht war. Das Symbol auf dem Emblem leuchtete blau auf. "Ein verfickter Blutjunge! Aktiviert eure verdammten Schilde!"
Der Commodore schritt langsamen Schrittes, jedoch stetig auf die Felsformationen zu.

Vier Soldaten marschierten zu seiner Rechten mit ihm mit, ihre Gewehre am Anschlag.

"Feuert auf alles was sich bewegt! Fragen können wir auch später noch stellen."

---

Sybelle rannte zur Kutsche, die soeben von den beiden Leuchtturmwärtern aus dem Schlamm geschoben wurde. Sie kletterten hinauf und setzte sich neben den Doktor. Da hatte der Unhold den Angreifer auch schon ausser Gefecht gesetzt.

---

Die Soldaten folgten der eigenartigen Spur bis zu einer Labyrinth-artigen Felsformation. Hinter einem hohen Felsen erblickten sie jemanden kauern. Sie gaben sich Handzeichen, dann gingen je zwei Mann zu beiden Seiten um den Felsen herum. Mit angelegten Gewehren sprangen sie um die Ecke und richteten ihre Gewehre auf einen Haufen zusammengeworfener Jacken. Irritiert blickten sich die Männer um.

Clemens wartete, bis die Männer weiter liefen, ehe er von dem hohen Felsen wieder heruntergeklettert kam.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 07, 2017 1:03 pm

Talon rannte so schnell er konnte und es die Ausdauer zu ließ nicht vollkommen erschöpft zu sein. Eine weitere Felsformation vor ihm, wo die Soldaten scheinbar nach Clemens suchten. Er kam leise näher bewegte sich fast lautlos und schlich heran. Er beobachtete und schließlich gaben die Soldaten auf, aber Talon erkannte sein Hemd auf dem Boden liegen. Warn die bescheuert? Wieso sah niemand AUF den Felsen nach? Na vielleicht war das ja auch einfach nur Glück gewesen. Talon trat hinter einen Felsen und hob die Unsichtbarkeit auf. Er hörte Clemens herunter kommen und sagte ruhig: „Clemens.“, ehe er vor dem Fels hervortrat. Er hob sein Hemd auf und griff in das Innenfutter, dabei sagte er: „Sieben sind tot, fünf rücken aber als Verstärkung an.“ Er zog das Hemd schnell über und zog Acht Wurfdolche aus diesem hervor. Dann lugte er um die Ecke. Sie schienen noch bei der anderen Formation zu wühlen. Talon sah Clemens an. „Ich könnte sie noch einmal ablenken, aber… lieber wäre es mir, wenn wir jetzt verschwinden.“ Er musste ja nun nicht unbedingt erwähnen, dass der Mann wusste, was er war. Zur Not könnte er auch fliehen, sollte er feststellen, dass das hier zu heiß war. Talon hasste solche halsbrecherischen nicht geplanten Aktionen. Er hätte Clemens sich einfach sich selbst überlassen sollen!

Varus hingegen schlug den Magier noch einmal weshalb der Schädel nun auch nachgab und der Körper noch einmal zuckte. Er hatte Blut im Gesicht und sah nun zu Syballe, die sich auf den Wagen setzte. Varus ging nach vorn und schob die Kutsche zur Seite und anschließend räumte er die Bäume vom Weg, damit es weiter gehen konnte Er nahm sich noch das Schwert eines toten Rebellen und schwang sich ebenfalls auf die Kutsche.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   So Jan 08, 2017 8:36 am

Clemens begrüsste Talon knapp.
"Ja, wir sollten den anderen genügend Zeit gegeben haben, unsere Flucht aufs Festland vorzubereiten. Wir sollten keine Zeit verlieren und uns direkt nach Folkestone durchkämpfen. Die Ortschaft müsste nordwestlich von unserer aktuellen Position sein."

---

Die Kutsche fuhr weiter Richtung Westen.
Sybelle hielt sich die Finger unter die Nase und ihr Blick ging zu Varus.
"Du stinkst", sagte sie. "Nach verbranntem."

"Wer im Namen der Hölle war dieser Kerl?", fragte die Rebellenfrau. "Und warum wollte er ..." Sie zögerte als sie den Unhold betrachtete. "Was ist mit ihm? Was ist er? Und was wollte der Magier von ihm?"
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   So Jan 08, 2017 9:17 am

Talon war nicht unglücklich, das zu hören. Er sah zurück zu der anderen Felsformation, wo sie wohl gerade die Leichen untersuchten und bargen und dann in den Himmel. Nordwest also. Dem Sonnenuntergang entgegen. Sehr gut, wenn die Verfolger in die Sonne sehen mussten, war es für sie beide einfacher. Und so liefen sie Querfeldein Richtung Nordwesten, wobei Talon nach einiger Zeit langsamer wurde. Seine Fingerspitzen kribbelten leicht und sein Gesamtzustand rief nach einer Pause. Dennoch ging er weiter, wenn auch langsamer.

Varus sah zu Sybelle herüber und musterte sie. Es schien ihr zu missfallen, dass er sich verbrannt hatte und der Untote fühlte seit er auf dieser Welt war, das erste Mal etwas anderes als Furcht, Verwirrung oder Gleichgültigkeit: Trotz. Er schloss die Augen und rückte ein Stück von Sybelle weg, wobei er sagte: „Besser ich, als ihr.“ Was wohl gleichbedeutend hieß wie: ‚Seid doch lieber dankbar, dass ich euch beschützt habe.‘
Es sah aber auch wirklich nicht gut aus. Vielleicht hätte er sich auch ein Hemd von den Toten nehmen sollen. Egal. Auf die Fragen der Rebellenfrau wusste er keine wirkliche Antwort. Außer der Antwort, die Clemens einst gegeben hatte, auf die Frage des Messerschwingers, was er war. „Ich bin nur eine Seele…“, sagte er. Auf die anderen Fragen hatte er keine Antwort und er bezweifelte, dass irgendwer sonst hier eine hatte. Ganz sicher war aber, dass sich jemand ihn zeigen machen wollte und dieser Jemand, hatte nun weder Gesicht noch den Lebenshauch in sich. Wer immer er gewesen war, nun war er nur das Ende einer Geschichte dieser Welt.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   So Jan 08, 2017 9:57 am

Clemens merkte, dass Talon langsamer wurde.
Er zog ihn zu sich heran und sprang mit ihm in einen kleinen Graben.
"Was ist los mit dir?", zischte er ihn an. "Bist du verletzt, oder wieso wirst du langsamer?"

---

Der Zwerg rief die Rebellenfrau auf die Bank und überreichte ihr die Zügel. Er selbst kletterte nach hinten zu dem Untoten und besah sich seiner Wunden. Diese sahen wohl schlimmer aus, als sie eigentlich für ihn waren. Schließlich spürte er keinen Schmerz, aber gleichzeitig konnten seine Wunden nicht heilen. Dennoch sollte er zumindest die Wunden heilen und einer möglichen Infektion vorbeugen.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   So Jan 08, 2017 10:43 am

Kaum dass Talon sich an die Nachwirkung des Serums gewöhnen wollte, wurde er gepackt und von Clemens in einen Graben gezerrt. Er hätte sogar fast das Gleichgewicht über diese plötzliche Aktion verloren und sah Clemens ernst an. Er sah fast ein bisschen ärgerlich aus und sagte: „Ich kann nicht mehr.“ Er deutete auf die Verbände. „Ich bin verwundet, wie dir vielleicht nicht entfallen ist!“ Es war natürlich nicht schön verletzt zu sein, aber die Auswirkungen auf seine Ausdauer waren eindeutig dem Serum zuzuschreiben. Doch das würde er hier nun nicht herumposaunen. „Lass uns einfach weiter gehen.“

Schien wohl sonst auch niemanden zu interessieren, sodass kein weiterer Diskussionsbedarf entstand und das war gut so. Der Zwerg kletterte nun aber zu ihm und betrachtete ihn. Es gab ihm nicht mal ein ungutes Gefühl. Wieso sollte er auch irgendwas fürchten, was man dieser fleischlichen Hülle antun könnte? Er war unsterblich. Vermutlich würde dieser Körper selbst dann gehorchen, wenn man ihm das Fleisch von den Knochen schälen würde und auch das würde er nicht mal spüren. Es war ihm eigentlich auch egal, ob er nun irgendwas an diesem Körper anstellen würde. Eine Leihgabe, hatte Clemens gesagt. Geliehen, von wem? Offensichtlich von mehreren, aber konnte man eine Leihgabe SO beschädigt zurückgeben? Der vermeintliche Schöpfer dieses Leibes war tot. Getötet durch die Hand von Varus selbst. Was für eine Farce.
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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mo Jan 09, 2017 11:55 am

"Ejnjge sejner Wunden sjnd sehr tjef", sagte der alte Doktor. "Wenn er ejn lebender Organjsmus wäre, dann würde jch jhm keine zwej Stunden geben. Jch habe da ejne Jdee, wje man sejne Verderbnjs zumjndest kurzzejtjg aufhalten kann. Ejne klejne Djalyse müsste erstmal aushelfen. Das Royal Vjctorja Hospjtal jn Folkestone besjtzt ejne."

---

Clemens musterte Talon skeptisch.
"Na gut, wie du meinst. Aber pass auf dich auf."
Er kletterte raus und half Talon aus dem Graben.
"Folkestone befindet sich hinter dem kleinen Wald dort hinten."
Clemens zeigte in Richtung Nordwesten.
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Varus



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mi Jan 11, 2017 7:19 am

Der Untote ließ den Doktor machen. Was konnte schon passieren. Er betrachtete jedoch die bleiche Haut seiner Hände und drehte sie hin und her. Er hatte schon wirklich viel abbekommen, dieser Körper. Er fühlte über seine Stirn. Auch sein Kopf hatte schon einiges eingesteckt. Ein Wunder, dass sein Gehirn noch in Tackt war… Gruslig der Gedanke. Dialyse… Noch nie von so etwas gehört. Aber warum nicht, wenn es den Verfall aufhielt, der seinen Körper Heimsuchte. Sicherlich würde auch Clemens nichts dagegen haben. Solange er bei Sybella blieb und sie bei dem Doktor, war es wohl in Ordnung. „Wie ihr meint.“, sagte Varus und schien ihm zuzustimmen.

Talon ließ sich hoch helfen und blickte in die Richtung in die Clemens zeigte. „Dann lass uns keine Zeit verschwenden!“ Er setzte sich also wieder in Bewegung. Er hätte sich gern übergeben, aber das ging erstens nicht während des Rennens und zweitens würde es nur noch mehr Misstrauen hervorrufen. Er hatte schon so genug gesät.
Als sie den Waldrand erreichten war Talon etwas erleichtert, denn so waren sie nun wenigstens auch ein bisschen versteckt und würden nicht schon aus der Ferne gesehen werden.
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Clemens



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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Sa Jan 14, 2017 2:27 am

Clemens hörte ein metallisches Geräusch neben. Als er auf den Boden blickte, sah er etwas, einer Blechdose gleich, in ihre Richtung rollen.
Er hatte noch nicht einmal Zeit zu realisieren, was gerade passierte, als die Blechdose mit einem grässlichen Geräusch in sich zusammen gepresst wurde. Gleichzeitig wurde ihm die Luft aus seinen Lungen gesaugt. Es fühlte sich vielmehr so an, als würde ihm sogar seine Lebensenergie ausgesaugt.
Clemens wurde ohnmächtig und sackte zu Boden.

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Der Doctor wies die Rebellenfrau an, die Kutsche zum Krankenhaus zu fahren, wo er die Dialyse umzusetzen wollte.
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