Endzeit

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 Das Rädchen dreht sich...

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Clemens

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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Mo Feb 27, 2017 7:54 am

Mina gab Talon einen nicht allzu kräftigen Stoß in die Seite.
"Ich hoffe für dich, dass dich deine neue Freundin nicht mit irgendeiner Venerea angesteckt hat."
Sie musste sich ein Würgen unterdrücken, als sie sich daran erinnerte, wie sie ihn nicht gerade zärtlich geküsst hatte.
Sie fasste sich wieder.

Clemens wusste zwar wohin er wollte, nicht jedoch woer diesen Ort finden konnte. Er hoffte auf die Unterstützung der untoten Jägerin.

Yvyne schien zu verstehen, was Clemens von ihr verlangte. Entweder gab es zu ihrer Lebzeiten den Ort Folkstone bereits, oder sie hatte seit ihrem Tod davon erfahren.
Jedenfalls schien sie ziemlich zielsicher einen Weg zwischen den Bäumen Richtung Norden zu nehmen.

---

Hätte der junge Arzt die Bürger des Ortes nach einem Weg zum Krankenhaus oder einer ähnlichen Einrichtung gefragt, dann hätte man ihm womöglich - wenngleich auch mit misstrauendem Blick gegenüber den Ortsfremden - eine vage Richtung angegeben.
Stattdessen fürchteten sie sich vor dem Unhold, wie vor dem Tod persönlich.

Nur jene alte, schrullige alleinstehende Frau, um die die anderen Stadtbewohner einen möglichst hohen Bogen machten, war willens dem verzweifelten Ritter in Weiß zu helfen.
"Doktor? Heile-heile? Ja ich weiß. Sie ist ein guter Doktor. Sie macht sie alle wieder ganz. Kuckuck", sie drehte ihren Finger im Kreis um ihre Schlefe. "Sie wird euch auch alle heile-heile machen!"
Die Frau deutete dem Unhold einen kleinen Hügel am Rande des Ortes.

Als der Unhold mit der Ohnmächtigen Sybelle auf den Eingang zuging, öffnete der junge Arzt die Türe und informierte die heraneilenden Männer:
"Sie wurde von einem Projektil getroffen. Es steckt noch in ihr, ich glaube es hat ihren Hüftknochen verfehlt. Sie hat viel Blut verloren."

Der Arzt nickte und wies dem großen Mann an, die Frau auf eine Trage zu legen. Anschließend verschwanden sie hinter zwei großen schwingenden Türen.

Der junge Arzt ging noch einmal nach draußen und holte dann den lädierten blondhaarigen Jungen.

Als die drei Männer alleine in der Empfangshalle standen, hörten sie einen furchteinflössenden Schrei aus dem Inneren des Anwesens.
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Varus

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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Do März 02, 2017 1:56 am

Talon blickte zu Mina, als sie ihn anstieß und sah wenig begeistert aus. Ja klar… selbst, wenn sie kein Zombie gewesen wäre, hätte er doch keinen intimen Körperkontakt mit ihr gehabt. „Sehr … witzig…“, stöhnte er leise, weil er noch immer von Übelkeit geplagt wurde. Dennoch folgte er der Gruppe und versuchte so weit wie möglich von der Frau entfernt zu gehen, ohne dabei aber den Anschluss zu verlieren. Er versuchte auch auf andere Gedanken zu kommen und fragte sich, wieso diese unverfrorene Person ihm „Heilkräuter“ gab, wenn sie wusste, dass sie tot war! Sie musste es doch wissen, sonst würde sie doch nicht mit Illusionen arbeiten oder? Talon war verwirrt. Er hatte sich das jedenfalls nicht eingebildet! Da MUSSTE Magie dahinter stecken. Seine Gedanken wurden jedoch jäh unterbrochen.
Ein Rascheln drang aus dem nächsten Gebüsch und dazu klang eine weibliche jammernde Stimme: „Ach nicht schon wieder! Überall diese Brombeeren! Was wächst dieses Zeug auch überall?! Ist doch nicht… EEK!“ Eine junge Frau war aus dem Dickicht getreten und hatte sich augenscheinlich sehr vor den Reisenden erschreckt. Sie wich wieder zurück, stolperte über einen Stein und landete im Gebüsch. „Aua…“, jammerte sie. Dann sah sie erschrocken wieder hoch. „Ah! H-hallo! Ich suche…“ Sie blickte zur Toten und unterbrach sich deshalb. Ihre leicht schräg stehenden großen Augen musterten die Frau, dann sah sie zu dem verwundeten Clemens und auch zu den anderen beiden. Talon sah sie gebannt an und ihre zart rosafarbenen Augen bannten ihn förmlich, deshalb viel ihm auch nicht auf, dass die junge Frau in feinste Stoffe gekleidet war und eine Kapuze mit einer silbrigen Borte trug. Unter ihr schauten weißblonde Haare hervor und sie trug ein feines silbriges Diadem, in dessen Mitte ein rosafarbener Edelstein eingefasst war. Die Farbe ihrer Kleidung war schwarz und mit silbernen Elementen bestickt, während ihre Stiefel aus feinstem schwarzen Leder waren. Alles in allem sah sie aus, wie eine Adlige und nicht wie jemand, der am frühen Morgen durch einen Wald spazierte. Sie hatte eine Umhängetasche um und beendete ihren Satz: „…ist auch gar nicht so wichtig.“ Dann deutete sie mit dem Finger auf die Tote und sagte „Das – ist – ja – der – Wahnsinn!“ Sie sprang auf und plapperte drauf los und tigerte auf die „Jägerin“ zu: „Sie ist schon länger tot nicht wahr? Was hält sie aufrecht? Wie bewegt sie sich? Welchen Zauber habt ihr gesprochen? Wie lange hält er? Woher kommt ihr? Wohin wollt ihr? Hat sie ein eigenes Bewusstsein? Das ist ja so aufregend!“ Nun sah sie wieder von einem der lebenden zum anderen.

---

Bei der Reisegemeinschaft von Varus trug sich ebenfalls etwas zu, was dem Untoten nicht so ganz geheuer sein wollte. Varus hatte Sybelle in die Hände dieser Leute gegeben. Er hatte sie beschützen sollen und es war ihm nicht gelungen. Er hatte versagt und nun konnte er nichts tun als warten.
Die alte war ihm schon nicht ganz geheuer gewesen und dieses Anwesen war es noch weniger. Unruhig lief er vor den schweren Flügeltüren hin und her und hatte ein äußerst merkwürdiges… nun ein Gefühl. Obwohl sein Körper keinerlei Schmerz empfand, obwohl seine Fingerspitzen kalt und tot waren, spürte er etwas in sich. Er wusste nicht genau was es war. Früher hätte er es vielleicht benennen können: Er sorgte sich.
Und diese Sorge intensivierte sich noch viel mehr, als der Arzt mit dem Blonden herein kam. Nicht jedoch, wegen dieser Handlung, sondern weil ein lauter Schrei durch das Anwesen wehte. Varus blieb stehen und drehte den Kopf dort hin. WAS war das? Er traute dem ganzen hier nicht, aber er musste auf das Wissen, des Arztes vertrauen. Er blieb nun aber direkt bei der Tür stehen. Wie eine Statue stand er dort und schaute geradeaus.
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Clemens

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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   Fr März 10, 2017 6:44 am

Yvyne trat leise einige Schritt zurück.
Ihr war die Aufmerksamkeit und Aufregung der jungen Frau nicht wirklich recht.

Clemens stellte sich inmitten der Sichtlinie zwischen der jungen Frau und der Jägerin.
"Ich weiß nicht, wovon ihr da redet ..."
Als er die Sichtlinie wieder verließ, war die Jägerin nicht mehr nur aus Knochen. Ihre Haut, wenngleich auch faltig und grau, wirkte nicht ungewöhnlich für eine Frau ihres Alters. Das einzig ungewöhnliche an ihr, war eine große vernarbte Stelle unterhalb ihres Halses.
"Eure Augen müssen Euch einen Streich gespielt haben, Miss."

---

Der junge Arzt aus dem Krankenhaus wollte sich über die ungewöhnlichen Schreie informieren, konnte jedoch niemanden finden.
"Seltsam", murmelte er neben dem Hünen stehend. "Ich dachte die Anstalt wurde vor Jahrzehnten geschlossen."
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Varus

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BeitragThema: Re: Das Rädchen dreht sich...   So März 26, 2017 10:28 pm

Die junge Frau kniff die großen Augen leicht zusammen, als sich der Mann in ihr Sichtfeld stellte. Sie versuchte vorbei zu schauen, aber schon im nächsten Moment wirkte die wandelnde Leiche, wie eine normale, alte Frau. Sie sah wieder den Mann an und stemmte dann die Hände in die Hüften. Offenbar war es ihm nicht Recht, wenn jemand offenkundig aussprach, was das Wesen dieser Frau betraf. Sie verschränkte die Arme und sagte dann: „Nun… dann… hab ich mich wohl geirrt.“ Es klang nicht so, als würde sie das ernst meinen und sie sagte sich auch nur, dass sie das Spiel mitspielen wollte, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten.
„Wenn ihr also normale Reisende seid, so erlaubt mir doch die Frage: Hättet ihr die Güte mir zu helfen, aus diesem Wald zu kommen? Ich habe mich verirrt.“

---

Varus stand sinnlos in der Vorhalle und sah nicht mal zu dem Doc. „Anstalt.“, sagte er nur. Er konnte damit nichts anfangen und schließlich ging er zur Tür, hinter der Sybelle verschwunden war. Er lauchte an dieser. Was wenn sie irgendwas mit ihr anstellten? Sie war bewusstlos gewesen, sie konnte sich nicht wehren! Konnte er diesen Leuten vertrauen? Er sah zu dem Arzt zurück. Dann ging er schnell auf ihn zu und fasste ihn am Handgelenk. „Komm!“, verlangte er. Er würde ihn mit in den anderen Raum nehmen, damit er sich davon überzeugen konnte, dass diese „Ärzte“ auch wirklich das richtige taten.
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