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 Zwei Welten

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Corlen

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BeitragThema: Zwei Welten   Di Jan 29, 2013 8:06 am

Blaue Blitze gruben sich in die Erde. Heiß wie 100 Feuer und stark wie tausend Mann ließen sie donnernd ihre Kraft in der näheren Umgebung verkünden. Unbestimmt und aus dem Nichts waren sie entstanden, brannten die Erde, alles was sie berührten ohne zu entflammen schwarz. Einen Kreisel gleich drehten sie sich im Kreis, klar ein Gebiet kennzeichnend, das sie zu beschützen versuchten. Tosend ging das Donnern weiter. Mit einem Mal züngelten auch rote Blitze aus dem nichts empor, berührten die innere Fläche des unberührten Kreises und ließen etwas entstehen, erst nur Schemenhaft, dann aber deutlicher zu erkennen. Der Schatten eines Mannes war zu sehen, so, als würde er gerade laufen, gar rennen, sich aber nicht fortbewegen. Die Kraft der Blitze schwoll mit einem schlag noch einmal an, so als wären sie eins, mit ihnen begann die Erde kurz zu erzittern. Dann war alles vorbei.
Wie besessen rannte Corlen um sei Leben, schlagartig wurde alles hell, er taumelte, stolperte, riss eine Hand nach vorne, fing seine Fall mit seinem Arm halb auf, drehte sich im Schwung weiter nach vorne, lief kurz weiter, duckte sich. Verwirrung, Entsetzen, Verwunderung. Alles zugleich spielte sich in seinem Gesicht ab. Schweiß lief seinem Gesicht hinab. Es war hell. Er war außer Atem. Tief sog seine Brust die Luft ein, wieder und wieder, er musste husten. Noch nie hatte er so etwas geatmet. Er schaute sich um; es war hell, er konnte .. Bäume sehen, grünes Zeug zu seinen Füßen und noch viel mehr. Er schüttelte sich bis ihn Krampfhaft ein zermürbendes Piepen in seine linke Hand blicken ließ. Er hielt den Apparat noch immer krampfhaft umschlossen, wie er jetzt erst bemerkte den Daumen auf einer eingedrückten Taste ruhend, welche rot umranden war. Das Gerät war einer silbernen Kugel gleich, wies keinerlei Unebenheiten auf, bis auf dieser einen eingedrückten Stelle. Noch immer starrte er das Dingen an, dann schaute er sich nochmal um. Was zum Teufel hatte er da in der Hand? Vorsichtig löste er den Daumen, es klickte kurz, dann ließ auch das Piepen nach. Das rote leuchten erlosch. Nochmals schaute er sich um. Zittern in den Beinen. Wo war er? Was Ging hier vor sich. Eins war zumindest sicher, nicht mehr dort, wo er herkam, soweit stand fest, immerhin wäre er dann schon lange Tod. Tod... Wie ein schlag durchfuhr es ihn, Tod, war er das? Er schaute an sich hinunter. Hektisch sucht er nach irgendwelchen Verletzungen, Einschusslöcher, fehlenden Gliedmaßen, irgendwas. Nichts. Unmerklich schüttelte er den Knopf, ließ die Kugel in einer seiner Taschen an seinem Rücken nahezu unmerklich verschwinden. Herr der Situation musste er werden, das war entscheidend. Langsam ging er in die Hocke. Er hatte etwas entdeckt. Ein kleines Wesen kabelte auf ihn zu. Sechs Beine, einen schlanken Körper, klar in drei Bereiche unterteilt, an seinem Kopf etwas wie Taster oder Fühler sowie auch Zangen und Augen, den mittleren Leib mit den Beinen bestückt, und einen ausgeprägten Hinterleib. Er ließ von dem Tier ab. War er in einer der künstlich angelegten biologisch angelegten Reservaten? Er schaute nach oben, und ihn stocke der Atem. Blau. Der Himmel war Blau. Klar und deutlich. Blau. Ein Schauer lief ihm über den Rücken. Der Anblick nach oben hatte für ihn etwas erfurchtgebietendes Wo zum Teufel war er?
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Luxia

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Di Jan 29, 2013 8:38 am

Es war ein herrlicher Tag. Luxia saß im Gras und spielte mit einem Schmetterling. Sie summte ein fröhliches Lied und erfreute sich an der Herrlichkeit der Welt. Ihre zierlichen Flügelchen, die an ihrem Rücken befestigt waren, bewegten sich ganz leicht und funkelten wie Kristalle im Sonnenlicht. Luxia blickte sich um und roch an einer Blume, die in der Nähe stand. Ihre Haare wehten im Wind und ihre Melodie flog durch die Bäume. Sie war von zierlicher und unverdorbener Gestalt und ihre Kleidung war ein Geflecht aus Blumen und Blättern. Sie war nur Halb so groß wie ein normaler Mensch und hatte ein sehr fröhliches Wesen, wenngleich sie auch ab und zu frech wie ein Teufelchen sein konnte.
Plötzlich wurde die Stille jedoch zerstört. Es war ohrenbetäubend Laut und der Ursprung, schien ganz in ihrer Nähe zu sein. Sie schrie auf und der Schmetterling flatterte weg, ihr glockenklares Stimmchen, kam nicht gegen das Donnern an, als sie sich ihre spitzen kleinen Öhrchen zu hielt. Irgendwas tat sich im Wald und Luxia machte sich augenblicklich unsichtbar. Denn obwohl sie oft recht frech war, war sie ein ganz schöner Angsthase. Schließlich war sie ja auch klein und zerbrechlich, konnte einfach so zerquetscht werden. Doch wie jedes Mal wurde ihre Neugier größer und größer. Also flatterte sie leise durch die Luft und suchte nach der Quelle dieser Unruhe. Sie huschte von Schatten zu Schatten und erblickte schließlich eine Gestalt die nicht in diesen Wald gehörte. Die nicht mal in diese Gegend gehörte. Wer war dieser Mann? War es ein Mann? Sie konnte es nicht sagen. Luxia kam näher. Der Kerl betrachtete eine Ameise, als sei sie das seltsamste, was er je gesehen hatte und dann... Er blickte zum Himmel und schien fassungslos. Was war denn mit dem los? Das fragte sie sich schon, aber irgendwie tat er ihr leid. Er atmete, als käme er nicht aus dieser Welt, als könne er die Sauberkeit, dieser Luft nicht ertragen. Jetzt bekam sie wirklich Mitleid mit dem Mann, aber sie war einfach zu ängstlich sich zu zeigen. Statt dessen sagte sie: „Geht es dir gut, großer Mann?“, doch damit er sie nicht vielleicht doch ausmachen konnte, schwirrte sie schnell zu einem anderen Ast, denn er hatte sicher gehört, wo ihre Stimmer hergekommen war. Dann wartete sie. Sprach er denn überhaupt ihre Sprache? Sehr merkwürdig, dieser Mensch. War er denn ein Mensch?
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Corlen

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Di Jan 29, 2013 9:32 am

Eine einzelne Träne lief seine Wange hinab, mehr ließ er nicht zu, vielleicht konnte er auch gar nicht, denn sogleich wurde er von einer Stimme überrascht, die vielleicht freundlich klang, ihm aber nichts gutes bedeuten konnte. Das glaubte er zumindest. Immerhin kannte er diese Sprache nicht, und das war nur eines der Dinge die Grund genug waren, auf der Hut zu sein. Sofort schnellte eine Klinge an seinem rechten Arm hervor, es war eine Armklinge, auf seinem Unterarmrücken befestigt und lang genug um jeden menschlichen Körper problemlos zu durchstoßen. Während sein Blick in Richtung der Stimme ging, versuchte er klar zu bekommen, um was es sich handelte. Dort stand niemand. Schnell fuhren seine Blicke in andere Richtungen, links, rechts, oben, unten, hinter sich, dann nochmal. Wind wehte über das Gras. Nur er stand regungslos da. Er war nicht alleine, da war er sich sicher. Argwöhnisch zog er seine Augenbrauen hoch. Vielleicht war es nur ein Kind. Ohne nachzudenken verschwand er, eins mit den Schatten, und fand sich sofort, wie gewollt, auf einem Ast einer der nächsten Bäume wieder.
Es raschelte. Dann knackte es. Dann krachte es nur noch. Und schon fand er sich wieder auf dem Boden, zwar nicht Rückwärts, aber ein jener der ihn sehen konnte hätte ihn nicht für das Gehalten was er darstellte.
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Luxia

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Di Jan 29, 2013 12:33 pm

Er war ein ganz schön seltsamer Kautz, dachte sich Luxia, aber er schien ihr auch nicht antworten zu wollen. Vielleicht verstand er es aber auch wirklich nicht. Luxia schürzte die Lippen und betrachtete den Mann, der sich wieder auf dem Boden befand. Er war ganz schön argwöhnisch oder misstrauisch. Denn seine Blicke schienen überall zu sein. Luxia fand es unheimlich. Einmal sah er sie direkt an, ohne es scheinbar zu bemerken. Das jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Er war so ganz anders, als die Lebewesen, die sie bisher in diesem Wald getroffen hatte und er machte Lärm. Zumindest hatte er einen fürchterlichen Donnerstoß von sich gegeben. Oder war das vielleicht wer ander? Er sah ja auch ganz schön gehetzt aus. Vielleicht hatte er sich ja vor irgendwas oder wem in Sicherheit bringen müssen. Vielleicht hatte er einfach nur Angst. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er ein Zerstörer war, sonst hätte er die Ameise nicht am Leben gelassen, also flatterte sie auf einen nahen Ast. Mit einem Mal tauchte er neben ihr auf und das Gewicht von seinem Körper ließ den Ast brechen. Luxia konnte sich gerade noch retten, als sie auf den nächst höheren Ast huschte und still auf ihn herab blickte. Sie versteckte sich obwohl sie unsichtbar war direkt hinter dem Baumstamm und lugte ängstlich hervor. Sie beobachtete den Mann noch eine ganze Weile und kam zu dem Schluss diesen Störenfried im Augen zu behalten, ehe sie wusste, wer er war und was er hier machte, würde sie sich nicht zeigen. Schließlich konnte sie ja nie wissen, was der Kerl mit ihr anstellen würde, würde er sie sehen. Sie hatte die Waffe gesehen, die er führte. Luxia war kein Freund von Waffen und sie war überhaupt nicht erpicht darauf irgend wen zu verletzen. Geschweige denn von jemandem verletzt zu werden. Luxia flatterte nun in der Luft ihre Flügelchen machte kaum ein Geräusch und verschmolz im Klang des Windes. Wenn er nur irgendwas sagen würde. Dann könnte sie vielleicht verstehen, wer er war und welcher Sprache er mächtig war. Vielleicht war er ja auch ein wilder, der keine Sprache... nein dafür sah er auch gar nicht wild genug aus. Sie kicherte und änderte schnell ihre Position, damit er sie nicht noch erschlug.
Sie setzte sich auf einen kleinen Fels und betrachtete den Eindringling mürrisch, schließlich hatte sie eine hervorragende Idee. Sie konzentrierte sich und projizierte einen Doppelgänger, der auf einem nicht weit von ihm entfernten Ast saß. Der Doppelgänger lächelte dem Mann zu und sah im allgemeinen fröhlich aus, aber auch ein bisschen misstrauisch. Ihre Flügelchen, die aussahen, wie von einer Libelle, bewegten sich ganz sanft hin und her. Wenn der Mann sie nun angriff, wusste sie, dass sie das Weite zu suchen hatte. Sie strahlte schließlich keinerlei Bedrohung aus, oder?
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Jan 30, 2013 5:57 am

Corlen rappelte sich wieder auf, während sein Blick schnell wieder in alle Richtungen ging. Dann hielt er inne. Hatte er sich getäuscht, sein verstand ihm vielleicht einen Streich gespielt? Es gab schon genug Möglichkeiten ihn zu attackieren, aber es geschah nicht. Nochmals schaute er sich um. Er sollte dennoch vorsichtig sein. Kurz schloss er die Augen, ehe er sich weiter Gedanken machte, wie er fortfahren sollte seinen Client wiederzufinden. Und da war es wieder, er wurde beobachtet, er hatte diese Gefühl, das ganz langsam in seinem Nacken entstand und immer ausgeprägter wurde. Mit einem Mal riss er die Augen auf, wollte in einer scharfen Drehung seine Waffe schwingen. Aber er tat es nicht. Stattdessen betrachtete er dieses... Ding. Argwohn und Skepsis prägten seinen Blick, saß doch ein geflügeltes Kind auf dem Baum und lächelte ihn an. Ein kalter Schauer überlief seinen Rücken. Etwas seltsam unvertrautes saß vor seinen schon viel gesehenen Augen. Nochmals schaute er sich um, dann wieder hinauf zu diesem Kind. Der Wind wehte um ihn herum und blies den achtschwänzigen Umhang des Mannes in schwarz auf. In neutraler Stimme, keine Gefühlsregung in sich sprach er im Hochterran (der verbreitesten und bekanntesten Sprache) “Den Schatten zum Gruße“, eine normale Anrede in seiner Welt, zumindest für ihn. Die Waffe war noch immer Aktiv.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Jan 30, 2013 6:29 am

Luxia beobachtete den Mann weiter. Er schien nun wirklich verwirrt und sie auch. Der Mann sah irgendwie unheimlich aus und irgendwie sah er auch so aus, als sei er nicht aus dieser Welt, aber Luxia hatte ihren Wald auch noch nie verlassen. Wozu auch, sie war hier zuhause und jedermanns freund. Sie brauchte nicht in die böse gefährliche Welt da draußen, aber dennoch faszinierte sie dieser Kerl. Schließlich sagte er auch etwas, was sie nicht verstand. Wie sie gedacht hatte, er sprach eine vollkommen fremde Sprache, die sie niemals zuvor gehört hatte und sie hatte einige Sprachen gehört. Seufzend flatterte ihr Abbild vom Baum und landete im gebührendem vor dem Mann, sie war ihm gegenüber wirklich wie ein Kind, aber für ein Kind hatte sie ganz klar zu weibliche Formen. Sie verneigte sich tief und kicherte dann fröhlich. Als sie mit dem simpelsten Anfing, womit man eben kommunizierte. Sie sagte: „Luxia“ und zeigte auf sich selbst. Dann machte sie einen ganz vorsichtigen Schritt auf ihn zu und sah dabei keck und fragend aus. Ihre Gestik und Mimik war schon sehr menschlich und eigentlich unterschied sie ja auch nur Größe, Flügel und Ohren von ihm. Sie deutete vorsichtig und mit einem Nicken auf ihn. Hoffentlich verstand er sie. Sie wollte ihm nämlich gerne helfen. Er sah irgendwie verloren und desorientiert aus. Beherrschte er vielleicht noch andere Sprachen?
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Jan 30, 2013 6:47 am

Eine seltsame Situation: Eine Augenscheinlich zu klein geratene Frau, in der Größe eines Kindes, nicht aber dessen Proportionen entsprechend bewegte sich auf ihn zu, nannte ihren Namen, schien aber nicht zu verstehen, was er sagte, zumindest hätte sie zurück gegrüßt, oder aber eher da weite gesucht, was er wahrscheinlichere Fall gewesen wäre. Das wiederum bedeutete, er war irgendwo im nirgendwo. Wo verdammt nochmal hatte ihn die seelenlos verdammte Maschine hingebracht. Er biss die Zähne aufeinander, und starrte diese Person an. Sie schien irgendwie in diese Helle Welt hinein zu passen, mit all dem Grün und der Natur und dem zerbrechlichem drumherum. Er ging einen Schritt zurück, schaute sich nochmal um, sicher das er nicht auf einen Trick hereinfallen würde. „Corlen.“
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Jan 30, 2013 6:58 am

Sie sah, dass er sich offenbar immer noch vor ihr fürchtete oder ihr zumindest misstraute. Er schien überhaupt allem hier zu misstrauen. Andauernd sah er sich um, ob ihn etwas angreifen könnte. Vermutlich wurde er verfolgt. Diesen Schluss zog sie zumindest aus diesem Verhalten. Immer noch zeigte sie sich nur als Doppelgänger und sie befand, dass es nicht besonders vertrauend erweckend war. Sie fasste sich ein Herz und flatterte in ihren Doppelgänger hinein, wo sie sich dann sichtbar machte. Sie nutzte die Gelegenheit es zu tun, als er gerade in der Gegend herum schaute. Sie freute sich darüber, dass er ihr offenbar auch seinen Namen sagte. Also schien er ihr ja wenigstens nicht vollkommen zu misstrauen, sofern er denn seinen richtigen Namen sagte.
„Corlen“, wiederholte sie mit ihrer Glocken klaren Stimme und flatterte einmal hin und her. Dann flog sie so schnell wie der Wind in die Baumwipfel, die hier recht niedrig waren und kein wirkliches Versteck boten, denn die hellen Blätter waren fast durchscheinend. Sie lugte aus ihnen hervor und kicherte wieder. Sie wüste gerne wo er hin wollte und was er hier machte, aber sie hatte keine Ahnung wie sie ihn das fragen sollte, wo er ihre Sprache doch gar nicht verstand und sie seine auch nicht. Sie brauchte einen Übersetzer... Oder einen Zauberer, der auf magischem Wege ermöglichen konnte dass sie ihn verstand und er sie. Allerdings kannte sie keinen. Nun sah sie fast ein wenig deprimiert aus und schwebte fast traurig zu Boden. Dieses kleine Geschöpf, schien ihre Launen zu wechseln, wie der Wind sich drehte.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Jan 30, 2013 8:54 am

Corlen betrachtete das Geschöpf, wie es reagierte agierte, was es tat. Er entschied sich, das von der Person keine Gefahr zu vernehmen war, zumindest wollte sie ihm nicht an den Kragen. Die Klinge verschwand wieder. Dennoch verstand er nicht ganz die Handlungen des Wesens, es lachte ihn an, sprach seinen Namen nach, flog schnell durch die Gegend, und schwebte wieder zu Boden. Er nahm nur gering Anteil daran, das ihre Laune sich wechselte, stattdessen schob er den Ärmel seines linken Armes nach hinten , drückte einige Knöpfe und ließ so eine Flache blaue Scheibe, ihm zugewandt erscheinen. Mittendrin prangerte ein roter Kreis, der mit einer Linie durchgestrichen war. Corlen Seufze. „Kann mir einer sagen wo ich bin? In Agor offensichtlich nicht mehr.“ Es war eher an sich selbst gerichtet, als das er eine Antwort erwartete.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Jan 30, 2013 9:45 am

Neugierig beobachtete Luxia nun den Fremden. Er hatte sie genau im Blick gehabt, was sie irgendwie freute. Dann schob er seinen Ärmel zurück und ließ endlich seine Waffe verschwinden. Offenbar beherrschte er Magie, aber nicht die richtigen Zauber. Der Kerl hätte besser lernen sollen, wie man einen Verständigungszauber anwendet. Sie betrachtete neugierig das Ding an seinem Arm. Gehörte das zu seinem Körper? Sie kam näher und sah ihn von unten hinauf an. Dann erschien diese blaue Scheibe und sie erschrak so sehr, dass sie sich unsichtbar machte und weg huschte und nur glitzernder Staub auf den Boden rieselte. Er sagte irgendwas und sie verstand, dass das keine Waffe war, sondern vielleicht doch ein Kommunikationszauber. Sie erschien hinter seinem Kopf und sah hinein. Sie flirrte hinter ihm und sagte dann ganz ehrfürchtig: „Kannst du mich verstehen?“ Sie machte dabei große Augen und stützte sich mit ihren kleinen Händen auf der Schulter des Fremden auf.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Fr Feb 01, 2013 7:17 am

Nur unterbewusst bekam er mit, wie dieses Mädchen sich verhielt, als die Scheibe auftauchte. Corlen folgte seinen Gedanken, überlegend, wie er am besten weiter vorgehen sollte. Vielleicht sollte er nochmal versuchen das Gerät zu benutzen, andererseits wusste er nicht einmal, was er da stehlen sollte. Er beließ es dabei. Es war nicht an ihm solcherlei dinge weiter in Betracht zu ziehen, immerhin... „Was geht denn in dir vor?!“ Erschrocken schaute er auf seine Schulter, als ihm etwas ins Ohr geflüstert wurde. Er verstand natürlich kein einziges Wort, auch wenn er die Art und Weise der Worte durchaus irritierend fand. „Ich weiß nicht, was in dir vor geht, aber das gehört sich nicht.“ Innerlich begann er an sich zu zweifeln. Jetzt wäre er schon das zweite mal Tod, mindestens, nein eigentlich sogar das Dritte mal, wenn man von der Verfolgung absieht. Etwas schien ganz und gar nicht richtig zu Laufen. Er hob seinen Arm und signalisierte, das er diese Nähe für unangebracht hielt, indem er mit dem Flachen Rücken seiner Hand in ihre Richtung schob, ums sie ein wenig wegzuschieben. Eigentlich sollte er sich diesem Ding entledigen, nicht nur das es ihn gesehen hatte, es hatte ihn auch schon unerwartet überrascht. Was stimmt nur nicht mit seinen Fähigkeiten? Am liebsten hätte er seine Waffe gezogen, er unterband es aber. Irgendetwas seltsames war im Gange. Was war für ihn nur geschehen. Er rieb sich kurz seine Augen mit der Linken, atmete kurz tief durch und hatte eine Entscheidung getroffen. Die Hand welche er gerade noch für seine Augen zum reiben benutzt hatte hüllte sich in dunkler Energie, langsam senkte er sie auf Brusthöhe, während er seine Finger eine Art Kelch formten, zwischen deren Fingern sich die Energie sammelte. Schweiß trat ihm auf die Stirn. Dann schoss ein schwarzer Pfeil in die Luft, welcher die Form eines Raubvogels hatte. „Zeige mir was ich noch nicht sehe kann.“, flüstere er zur Begleitung. In sich wusste Corlen, das er niemals dermaßen erschöpft hätte sein dürfen, doch er versuchte es zu ignorieren.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Sa Feb 02, 2013 10:35 am

Luxia sah ihm über die Schulter und er schien mit ihr zu sprechen, aber sie verstand kein einziges Wort. Er schob sie mit seinem Handrücken nach hinten und sie flatterte mit ihren Flügelchen dagegen an. Allerdings war es sinnlos. Er war viel stärker. „He! Du bist ganz schön frech!“, schimpfte sie. Gerade wollte sie sich seine Hand schnappen und ein wenig mit ihm spielen, als er wieder etwas anderes tat. Sie beobachtete ihn und erschrak sich dann heftig, als sie sah, wie etwas aus seine Hand empor schoss. Offenbar hatte er kein Interesse an ihr und so verlor auch sie irgendwie ihre Neugier. Sie setzte sich auf einen in der Nähe liegenden Stein und machte unmissverständlich klar, wie gelangweilt sie war. Sie blies sich eine Strähne aus dem Gesicht und betrachtete den Mann. Ein Schmetterling flog vorbei und schon war sie wieder vollauf begeistert sie huschte dem Insekt hinterher und irgendwann hielte sie einen Finger vor die Flugbahn des Schmetterlings und er landetet auf ihrem Finger. Sie lächelte und betrachtete ihn. Dann flog er plötzlich weg, sie drehte sich um und erkannte, dass etwas nicht stimmte. Der Wald war mit einem Mal ganz leise und zwar fiel leiser, als es normal gewesen wäre. Was ging hier vor? Wurde der Mann doch verfolgt? Und war der, der ihn verfolgt hatte nun hier eingedrungen? Luxia betrachtete den Rand des Waldes und wartete. Sie lauschte und schien und sah ängstlich aus.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   So Feb 03, 2013 6:06 am

Seine Augen folgten dem schwarzen Vogel, wie er in den Himmel schoss. Er hatte mit diesem Waldwesen nicht viel am Hut, und ehrlich gesagt wusste er auch nicht so recht, was es eigentlich von ihm wollte. Nebenher wurde sein Atem wieder ruhiger. Er schaute das Mädchen, Luxia, an, wie sie trotzig auf dem Stein saß, nur um gleich bei der nächsten Gelegenheit etwas anderem zu widmen. Corlen schaute wieder hinauf. Sie sollte sich nicht auf ihn einlassen, und er wollte es ebenso wenig. Er war ein gesuchter Mann. Dazu brauchte er niemanden, der ihn begleitet. Es würde ihn nur aufhalten.
Er musste nach dem Aufklärer nicht suchen, denn er wusste genau wo er war. Stetig zog er seine Kreise am Himmel und suchte den Horizont nach bekannten Dingen ab. Mit einem mal zog er aber die Kreise kleiner, markierte etwas. In Corlen pochte ein Gefühl der Warnung auf. Die Klinge war gezogen, ebenso schnell wie das Gefühl entstand, ehe er überhaupt den Blick in Höhe des Bodens wieder zurückgezogen hatte, um vielleicht mit eigenen Augen zu sehen was dort kam. Er musste gesucht werden, das war die einzige Möglichkeit. Sein Blick ging zu Luxia. Sie hatte ihn gesehen. Keinen Augenblick später stand er hinter ihr, hatte einen ihrer Arme ergriffen, und war samt ihr auf einen nächsten Baum verschwunden. Alles um ihn war schwarz gräulich, und solange er das Mädchen hielt war auch sie in den Schatten, unsichtbar für jene, die diese Ebene nicht kannten, geschweige denn sehen konnten. Die Waffenhand hob sich zu seinem Mund und mit einem Finger vor den Lippen gab er ein unmissverständliches Zeichen, unterstrichen vo seinem finsteren Blick.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   So Feb 03, 2013 9:04 am

Luxia konnte gar nicht so schnell schauen, wie er sie packte und mit sich auf einen Baum zerrte. Die Umgebung wurde auf einmal Schwarz und grau und hatte nichts von der Schönheit, die Luxia gewohnt war. Was war das denn? Er musste doch ein Magier sein. Jetzt war es sicher. Aus dem Wald trat eine Bestie. Und Luxia, wollte gerade aufschreien und weg flattern, aber der Fremde machte unmissverständlich klar, dass sie keinen Ton sagen sollte. Er beobachtete.
Die Bestie hatte ein schwarzbraunes zerzotteltes Fell. An einer Stelle klaffte eine ekelhafte Wunde, die aussah, als wolle sie einfach nicht heilen. Oder als würde die Bestie von einem Pilz befallen sein, der sich schamlos auf der Haut ausbreitete. Die Schanutze des Monsters triefte und in dem Rotz und Sabber wimmelten kleine weiße Würmer. Irgendwas hatte dieses Wesen befallen und Luxia war so voller Furcht, dass sie am liebsten einfach davon geflogen wäre. Die Bestie hatte milchig trübe Augen, aber die Ohren schienen noch sehr gut zu funktionieren. Mit der Nase war nichts mehr anzufangen, aber die Ohren schienen wirklich gut zu sein. Der Schwanz der Bestie war eine züngelnde Schlange, die jedoch noch sehr gut sehen konnte, immer wieder wandte sie den Kopf und sah sich um. Das eigentliche Tier hatte Ähnlichkeit mit einem wirklich sehr großen Wolf. Nur dass Schnauze und Nase weit aus spitzer waren. Der Wolf schritt auf die Lichtung und schien dann zu warten. Still und mit riesigen Augen wartete Luxia mit auf dem Baum, sie zitterte vor Angst und war ganz starr.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mo Feb 04, 2013 5:17 am

Corlens Blick heftete sich auf das Wesen. Das Luxia zitterte wie ein kleines Kind, kümmerte ihn nur gering, Solange er sie noch am Arm festhielt. Als das Tier auf die Lichtung traf, war er froh, dass es nichts mit dem Gemein hatte, was er als einen Verfolger ansehen würde; immerhin woher sollten sie Wissen wo er sei, wenn er selber es nicht mal wusste. Corlen sah sich das Tier weiter an. Es sah in der Art und Weise wie es war aus, als wäre es das Opfer von Experimenten aus den Kellern irgendwelcher abgedrehten Wissenschaftlern, die zu wenig verstand und zu viel Geld hatten, als das sie was vernünftiges hätten kreieren können. Oder aber sie waren einfach nur Sadisten. Corlen beließ es dabei,während sich seine Mine verdrießlich verzog. War es aber an ihm sich diesem Wesen in den Weg zu stellen um ihn ein Ende zu setzen? Er überlegte kurz. Nein mit Sicherheit nicht. Aus welchem Grund sollte er sich auch in eine Gefahr bringen, die ihn nicht einmal wirklich bedroht? Außerdem sah es so aus, als würde es mit dem Wesen nicht mehr lange so weitergehen.
Das Raubtier schien auf Nahrungssuche zu sein, dann sollte es das auch tun, nur ihn würde es nicht bekommen. Im Stillen wartete er, dass es weiter ziehen würde, als das er sich doch noch gezwungen fühlen musste einen anderen Weg einzuschlagen.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mo Feb 04, 2013 6:14 am

Und das tat die Bestie auch. Weiterziehen. Fast ein wenig enttäuscht verschwand sie wieder im Wald und entfernte sich dann immer weiter von der Lichtung. Luxia hatte so etwas noch nie gesehen und sie wimmerte irgendwas in ihrer Sprache, was der Fremde ohnehin nicht verstand. Sie sah ihn an und ihr Blick hatte etwas flehendes. Aber Corlen konnte unmöglich wissen, was sie von ihm wollte. Dennoch flirrte sie aufgeregt auf und ab, verschwand im Baumwerk und brach aus den Blättern wieder hervor. Sie bewegte sich fast wie ein Flummi, und ihre kleinen Flügelchen machten Geräusche, wie von einer Libelle. Sie quasselte in einer Tour und gestikulierte panikartig in der Gegend herum. Dann irgendwann schien sie ein wenig enttäuscht, dass er sie einfach nicht verstehen konnte... Eine kleine Träne rollte ihre Wange herab und sie sah ihn am Boden zerstört an. Ihr Mund zitterte leicht und sie fing an zu weinen.
Was Luxia ihm eigentlich hatte sagen wollen, war, dass das nicht normal war, sie hatte noch nie ein derart krankes Tier gesehen und hatte ihn gebeten, es von seinen Leiden zu erlösen und die Ursache für diesen Schrecklichen Befall zu finden. Dieses Schreckliche Ding gehörte nicht in ihren Wald und sie wollte, dass es nicht länger leiden musste. Sie sah ihn traurig an und zeigte in die Richtung, in die das Tier verschwunden war.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Di Feb 05, 2013 9:34 am

Luxias Art hatte etwas anstrengendes. Sie flog ständig durch die Gegend, wild gestikulierend und erzählend, ohne das er verstehen konnte was sie genau von ihm wollte. Natürlich verstand er das sie traurig war, und das irgendwas in ihr vorging. Doch diese Aufgebrachtheit machte keinen Sinn. Schlussendlich zeigte sie in die Richtung, in welches das Untier verschwunden war. Wollte sie, das er dem Wesen folgt? War in der Richtung etwas von Bedeutung für sie? Er konnte nur abschätzen, was er von dem was er sah und mitbekam halten sollte. Vielleicht hatte es auch Freunde von ihr gerissen. Zumindest wollte sie etwas mit der Richtung fest andeuten, und verbunden mit ihrer Mimik musste es etwas mit dem Tier zu tun haben.
Corlen starrte das kleine Dingen an. Warum sollte er sich in eine Gefahr bringen die ihm offensichtlich nichts anging? Sollte das Wesen jedoch wirklich in eine Richtung gehen in der so etwas wie Zivilisation zu finden war, könnte er vielleicht mehr über seine Umgebung herausfinden und sich so in eine bessere Position bringen um seinen vermeintlich gescheiterten Auftrag doch noch zu beenden. Schlussendlich was bleib ihm anderes übrig als diesem kleinen Strohhalm zu folgen? In Gedanken Pfiff er kurz und ließ den Vogel wissen, wonach es suchen musste. Nicht lange und er kreiste schon über dem Ziel. In der Zwischenzeit war Corlen in die Hocke gegangen und hatte Luxia in die Augen schauen wollen. Er wollte sehen ob sich mehr in diesem Wesen verbarg, ohne es wissen zu lassen was sein Entschluss war. Kurz darauf nickte er nur noch und verschwand in der angegebenen Richung.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Di Feb 05, 2013 10:30 pm

Luxia hatte die Hoffnung fast aufgegebenen. Das arme Tier, es würde sich weiter quälen und schließlich würde es vor Wahnsinn wahllos zerstören, dachte sich Luxia. Das tat ihr sehr leid, doch plötzlich begab sich Corlen mit ihr auf Augenhöhe und sah sie lange an. Sie sah ihm auch in die Augen und ihr Blick war Aufrichtig und bittend.
Als er nickte daurete es einen Moment, ehe sie begriff, dass er tun wollte was sie von ihm wollte kurz danach hüpfte sie und ein kleines Jubeln kam aus ihrem Mund, gerade, wollte sie ihm um den Hals fallen, als er auch schon in die Richtung ging, in die das Vieh verschwunden war. Sie wusste nicht so recht, ob sie ihm folgen sollte. Sie konnte ihm ja unsichtbar folgen, das würde ihn dann bestimmt auch nicht verärgern. Corlen war ein wenig unheimlich, aber da er ihr half, glaubte sie, er habe sein herz am rechten Fleck. Vielleicht hatte er sie aber auch falsch verstanden, man konnte nie wissen. Luxia musste überprüfen, ob er sie verstanden hatte. Es war nicht so leicht ihm zu folgen, daher entschied sie sich das Tier zu suchen, was sie auch nach kürzester zeit fand. Hoch über ihm, wartete sie nun dieser Falke zog seine Kreise, noch höher über ihr und so ahnte sie, dass Corlen sie wohl richtig verstanden hatte. Das machte sie glücklich.

Die Bestie unten ging ihrer Wege und da wo sie ab und zu hin nieste wimmelte es von weißen kleinen Würmern, die am Sauerstoff in der Luft jedoch jämmerlich starben. Das Tier. Ließ sich irgendwann einfach fallen und schien sich ein wenig auszuruhen. Nur die Schlange bewegte ihren Kopf hin und her und suchte nach Futter und Feinden.
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Corlen

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Fr Feb 08, 2013 7:18 am

Luxia schaute in seine Augen. Für sie schien es wie ein Test zu sein, um die Wichtigkeit in dem was sie erflehte, zu bestätigen. Im Zuge dessen das er los ging, dachte er bei sich, er hätte eine Gefälligkeit dafür einholen sollen, aber wer weiß schon für was es gut sein sollte.
Corlen hatte sich auf den Weg gemacht, sein Ziel war schon so gut wie Tod, zumindest wenn es zu dem führen würde, was er sich insgeheim verhoffte. Ob sich Luxia anschloss, war ihm im Prinzip einerlei. Vielleicht könnte sie im Falle dessen, das sein nicht wirklich auf Erfolg basierender Plan nicht funktionieren sollte, dennoch ihm weiter helfen. Darüber machte er sich aber keinerlei weiteren Gedanken. Sein Beobachter verriet ihm, das das Wesen an einer Position verharrte. Es war nicht wirklich weit gekommen, was in ihm ein nicht hörbares Seufzen hervorrief.
Der Wald war dichter geworden, was ihm in gewisser maßen Unbehagen fühlen ließ, doch waren so auch viele Schatten vorhanden, und somit war sein ärgster Verbündeter wie jeher an seiner Seite. Dennoch konnte er nicht umher sich gelegentlich diese Pflanzenriesen anzuschauen. Merkwürdig war es alle Male. Ein warnendes Gefühl der Vorsicht wurde in ihm wach, und sogleich verharrte er. Corlen war noch zu weit weg, um es direkt sehen zu können, doch sollte er dennoch auf der Hut sein, so der Schatten in der Luft. Kurz reif er sich das Wesen nochmal vor Augen: „...ein Gezücht aus zwei Arten, einer Schlange, die ersetzte Form des Schwanzes, sowie der kräftige, agile Leib einer Raubkatze. Dann diese ganzen Verunreinigungen über dem Körper, sollten die nicht schon längst alle Ausgerottet sein? Verdammte Mikrobenforschung. Also fernbleiben.“ Mit der Linken zog er den Kragen seiner Kleidung hoch bis über die Nase, perfekt angepasst an sein Gesicht. Zeitgleich erschienen in seiner Waffenhand fünf Wurfsterne, pechschwarz. Sein Blick folgte dem Weg, welchen er noch gehen sollte, dann schaute er nochmal zum Himmel, als würde er etwas suchen. Dann war er verschwunden.
Die Welt um ihn herum rauschte vorbei wie nichts, nur Fetzen nahm er von seiner grau-schwarzen Umgebung war, die das zeigten, was er in voller Farbe hätte sehen können, wäre er den Weg auf der Art der Minderen gegangen wäre. So aber war es nur ein Riss von Zeit den er zu überbrücke hatte bis er auf einem Ast ankam, einem Ast der dem Wesen nur weniger Meter an Entfernung zur Flanke des dort liegenden Etwas dar hing. Es gab keinerlei Anzeichen, das er dort oben stand, kein wackeln des Astes, kein Zittern eines Blattes, nichts, zumindest nicht für jene ohne besondere Begabung seine Welt, die Schattenebene, zu sehen, gar zu betreten.
Sein Blick haftete kalt auf dem Wesen. Es hatte sich zur ruhe gelegt, eindeutig, während das andere Wesen wache hielt, eine seltsame Art einer Symbiose, aber nur so konnte Chimären überleben, nein so haben sie ihr Recht in der Welt behauptet, wären sie nicht alle in sich Gewahr schafft, und unter der Hand der rechtmäßigen Bewohner dieser Welt. Doch dieses Tier schien Entkommen zu sein. Die Entwickler dieser Chimären wären mit Sicherheit schon Tod, ebenso wie die Wärter und alle anderen Beteiligten, nicht durch das Tier, sondern durch die eiserne Faust. Mit Genetik war nicht zu spaßen.
Ein Wurfstern flog aus dem Nichts der Kronen der Bäume auf die Chimäre hinunter, geradewegs in den blinden Winkel der Schlange. Gnadenlos wurde der „Schlangen-Schwanz“ , der Kopf der Schlange, durch die Rotation der vier Klingen zerteilt, Der Stern verschwand im Nichts. Die anderen Vier schlugen kurz darauf in den Körper des Ungetüms ein: einer in den Kopf, der Zweite in den Hals, der dritte hatte ein Bein als Ziel und der Vierte grub sich in die Brust. Mit dem Aufschlag wurde das Tier von sein Position geschoben, als hätte ihn etwas weggetreten.
Ruhig stand Corlen auf dem Ast, außerhalb der Schatten.
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Luxia

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Fr Feb 15, 2013 1:27 am

Luxia beobachtete das Wesen, welches sich ganz klar zur Ruhe gebettet hatte und sie hoffte, dass Corlen es nun zur ewigen Ruhe betten würde. Eine ganze Weile geschah erst mal gar nichts und dann, als würden Schatten durch die Gegend fliegen, schlugen Geschosse in der Gestalt ein und katapultierten es einige Schritt weit, weg. Luxias Augen weiteten sich und sie konnte es kaum glauben, was sie gesehen hatte. Nein so etwas war ihr noch nicht untergekommen, das Vieh jedenfalls machte keinen Laut mehr. Und schien tot zu sein.
Luxia flirrte zu ihm herunter und schaute in die Richtung, aus der sie den Angriff vermutete. Dort stand er. Mitten auf dem Baum, stand er und betrachtete seine tat. Er war ganz ruhig und Luxia wusste, dass dieser Mann schon oft getötet hatte. Sie verurteilte ihn keines Wegs dafür, kannte sie seine Hintergründe nicht und hatte sie nicht von ihm sogar verlangt, dass er töten sollte? Sie betrachtete die Bestie und das Gewürm, was dessen ganzen Leib befallen hatte. Vielleicht hätte das das Tier ohnehin bald wahnsinnig gemacht. Luxia flirrte hin und her und her und hin und feiner Feenstaub rieselte auf das Tier herab. Bald würde nichts mehr von dem Wesen übrig sein und die reinigende Wirkung, die bereits einsetzte, würden andere Tiere vor einer Ansteckung schützen. Die Parasiten verendeten am Sauerstoff und bald würde auch von ihnen nichts mehr übrig sein.
Sie flatterte zu Corlen und heilt einen gewissen Abstand. Sie sah ihn von unten hinauf an und ihre Augen wirkten riesig. Außerdem schimmerten sie leicht, weil sie feucht waren. Ihr kleiner Mund zitterte leicht und dann rief sie: „Vielen Dank!“ Sie konnte sich nicht zusammen reißen und flog schnell wie der Wind auf ihn zu, um ihn stürmisch zu umarmen. Sie war sehr dankbar. Ihre kleinen Ärmchen schlangen sich um seinen Bauch und ihr Kopf ruhte auf seiner Brust, wo sie ihen erleichtert ein paar Augenblicke fest hielt. Dann ließ sie ihn wieder los und sah ihn forschend an. Sie sah sehr glücklich aus.
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Corlen

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   So Feb 17, 2013 1:09 am

Wie in Zeitlupe betrachtete Corlen wie das Monster durch seinen Einsatz ohne Chancen von seinem Angriff getroffen und von der Stelle gehoben wurde. Es regte sich nicht mehr, und das war das Ziel hinter dem Ganzen. Auch sah er sich an, was weiter vor sich ging, wie es verendete, was alles damit in zusammenhing stand, wie diese Parasiten aus dem Körper traten und auch so ihr Ende fanden. Was dann aber geschah, fand Corlen absonderlich, nahezu seltsam – dieses Feenmädchen, Luxia, flog über den Kadaver des Monsters... und ließ es...verschwinden. Sie schien es bewusst zu tun und auf ganz eigene Weise Magie zur Reinigung zu verwenden. Er, Corlen, schien etwas gutes getan zu haben. Dies sollte er auch rückgemeldet bekommen. Luxia war kurz nach ihrer Tat vor ihm und schaute ihn an wie ein kleines glückliches Kind, bevor er angestürmt wurde. Er ließ es geschehen. Immerhin musste er einen anderen Plan nun folgen, als dem Ursprünglichem.

Wie ein kleines Kind tätschelte er ihr leicht den Kopf. Er fand das wäre die richtige Reaktion gewesen. Bald darauf ließ sie ihn auch wieder los, woraufhin Corlen sich auf den Ast setzte und wieder sein Armpad vorzeigte. Wieder erschien diese bläuliche Fläche, wurde aber durch sein Tippen in der Mitte weiß. Seltsame Zeichen tauchten auf dem Board auf, wovon er verschiedene antippte. Eine Sammlung von kleinen Bildern tauchte auf, Bilder die er nutze um sich über sein Auftragsgebiet zu erkunden. Er war sich sicher mit dem zeigen solcher Bilder keinerlei Risiko einzugehen. Er wählte eines aus, sodass es Groß wurde. Er ärgerte sich, kein besseres Bild gefunden zu haben, aber es sollte hoffentlich reichen. Als er wieder angeschaut wurde, zeigte er In Verbindung auf das Bild, und dann auf sich wiederholte dies dann noch einmal. Er schaute jeweils sehr ernst. Danach deutete er auf die Umgebung von ihnen, und zuckte danach nur mit den Schultern. Sein Gesichtsausdruck war dabei traurig, ehe er danach wieder normal schaute. Gespannt wartete er auf ihre Reaktion.


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Luxia

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   So Feb 17, 2013 11:08 am

Als er ihr über ihren Kopf streichelte, fühlte sie sich sehr wohl bei ihm. Die anfängliche Skepsis ihrerseits, war ausgelöscht und sie wusste, dass sie einem guten Geschöpf gegenüber stand. Zumindest entschied sie das für sich. Als sie ihn losgelassen hatte, setzte er sich auf einen Ast und sie flirrte erwartungsvoll vor ihm. Sie beobachtete, was er tat und fand es auch gar nicht seltsam, was er mit diesem Ding an seinem Arm tat. Sie hatte so etwas noch nie gesehen, aber Magie war ihr nicht fremd und so musste das eben etwas magisches sein, womit er zauberte. Interessiert beobachtete sie alles und dann, als er gefunden hatte, was er ihr gern zeigen wollte sah sie zu ihm auf. Sie verstand, dass dieser Ort, so grässlich er auch war, offenbar ein Ort war zu dem er wollte. Nur die Geister konnten sagen, warum er ausgerechnet DA hin wollte. Er wusste scheinbar nicht, wo er sich befand, was sie aus seinem Schulterzucken schloss. Sie betrachtete das Bild noch einmal. Es war seltsam. Etwas derartiges, war ihr vollkommen fremd und doch sie kannte diese geraden Formen von einem anderen Ort. So wie es auf dem Bild aussah, kannte sie keinen Ort, aber vielleicht konnte sie ihm dennoch helfen.
Sie schien zu überlegen. Dabei legte sie ihren Kopf schräg und kniff die Augen zusammen, als würde es sie große Anstrengung kosten, sich zu erinnern. Dann ganz plötzlich hellte sich ihr Gesicht auf. Zu sprechen war sinnlos, das hatte sie begriffen. Aber mit Zeichensprache konnte man sich wohl verständigen. Sie hob einen Finger, als Zeichen, dass er aufpassen sollte. Sie deutete auf ihre Umgebung und sagte „Feenwald.“ Natürlich würde er die Bedeutung des Wortes nicht verstehen, aber immerhin hatte er so einen Namen, den er sich merken konnte. Dann deutete sie auf das Bild und sagte. „Corlen.“ Sie sah ihn an und winkte ihm als Zeichen, dass er ihr folgen sollte. Dabei sagte sie: „Komm!“ Man konnte ja wenigstens anfangen, ihm die Sprache beizubringen, derer er offenbar nicht mächtig war. Sie flirrte los. Drehte sich zu ihm um und deutete in schnellen Bewegungen an, dass er ihr folgen sollte.
Die untergehende Sonne malte dem Wald rötliche Farben in die Blätter und es sah wunderschön aus. Die Luft war rein und duftete nach dem Sommerlaub. Sie flirrte voraus, ihre Bewegungen waren aufgeregt und schnell und sie wartete immer wieder auf ihn, damit er ihr folgen konnte. Sie freute sich ihm nun auch helfen zu können, sie hatte ja keine Ahnung, was sie dem Mann möglicherweise für Schmerz zufügte, wenn er erfuhr, dass der Ort zu dem sie ihn führte nichts als eine tausende Jahre alte Ruine war.
Ihr Weg führte sie durch den Wald, der tatsächlich Märchenhaft war. Hir und da huschte ein Eichhörnchen oder ein Karnickel durch das Unterholz und Vögel zwitscherten aufgeregt durcheinander. Hin und wieder begleiteten die Tiere des Waldes Luxias Flug und tollten mit ihr herum, wenngleich sie nicht auf die Spielchen einging. Nur einmal lieferte sie sich ein atemberaubendes Wettrennen mit einem Falken in die Lüfte. Kam jedoch gleich zurück um Corlen weiter zu füheren. Ihre kleinen Flügelchen leuchteten in der fortschreitenden Dunkelheit und wiesen ihm den Weg. Als sie so eine ganze Weile durch den Wald gehetzt waren, blieb sie vor den langen Weidenzweigen einer Trauerweide stehen dann lächelte sie fröhlich und hob wieder den Finger. Sie war aufgeregt. Er würde sich ganz sicher bei ihr bedanken.
Sie schob vorsichtig die Zweige beiseite, da sie dem Baum nicht weh tun wollte und Corlen bot sich ein Bild, wie er es sicherlich noch nie gesehen hatten. Die abgewetzten Türme einer längst vergangenen Zeit stachen wir Gerippe in den Himmel. Sie waren verfallen und es war kaum noch etwas von ihrer einstigen Pracht übrig. Niemand aus dieser Zeit konnte erahnen, was hier mal für eine Metropole pulsiert haben mochte.
Die einstige Stadt machte einen toten, traurigen und irgendwie endlichen Eindruck. Sie schluckte, als sie die Ruinen betrachtete und drehte sich dann zu Corlen. Sie sagte mit verheißungsvoller Stimme. „Grabemal...“
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Corlen

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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Mi Feb 20, 2013 7:05 am

Während sich Luxia das Bild ansah, schaute er nach ihrer Reaktion. Ihr schien der Ort nicht zu gefallen, dennoch schien ihr das Bild nicht unbekannt. An ihrer Mimik war zu erkennen, das sie sich an etwas zu erinnern schien. Im Moment schien sie jedoch eher daran Interesse zu haben, ihm etwas beizubringen. Ohne eine Miene zu verzeihen hörte sie zu, was sie andeutete. Zuerst schaute er auf ihren Finger um gleich den Blick über die Umgebung streifen zu lassen. Wie als Bestätigung wiederholte er das Wort „Feenwald“. Es sollte wohl der Name dieser Gegend sein. Er nahm er so hin, auch wenn er nicht wusste, was die Bedeutung war. In sich schien sie auch unwichtig zu sein.
Schlussendlich schien sie ihn an den gewollten Ort zu bringen. Mit einer kleinen Handbewegung seinerseits ließ er den noch in der Luft fliegenden Vogel zurück zu ihm kommen. Dann raffte er seinen Umhang um sich und folgte in den Abend. Er empfand Interesse die Gegend zu betrachten, löste sich aber schnell wieder davon um die Umgebung besser im Blick zu alten. Er war auf fremden Territorium,was seinem Tod gleichkommen könnte, wäre er nicht achtsam, also ließ er sich nicht wieder von der Umgebung ablenken.
Luxia schien ein quirliges Wesen zu sein: nicht nur das ihre Launen wechselhaft waren, wie die Ansichten des Rats, nein, sie war auch noch über aktiv. Eigentlich hätte er fragen wollen, wie lange es dauern würde, bis sie die Stadt erreichen würden, oder gar irgendeine Straße. Von da aus hätte er mit Sicherheit auch selber den Weg weiter gefunden, aber nichts der gleichen schien die Möglichkeit, noch sich klären zu lassen.
Von irgendwoher kamen Tiere aus dem Wald. Corlen machte kurz Anstalten stehen zu bleiben, denn normal war das nicht. Aber was war schon normal, immerhin hatte er die Sonne gesehen. Etwas was er niemanden erzählen sollte, sollte er je zurück gelangen. Kurz kniff ihn ein weiterer Gedanke, doch verdrängte er ihn gleich wieder. Immerhin waren dort Tiere. Er betrachtete die Wesen abschätzend, hielt sie aber für nicht weiter gefährlich. Ihn beschlich das Gefühl, gar nicht wissen zu wollen, wo er gerade war, denn selbst wenn er nach hasue kommen würde, wie sollte er zurück. Corlen kamen verschiedenste Gedanken, was passiert sein könnte. Vielleicht hatte die Regierung eine Kuppel über 'Segate' gezogen, sowie den dazugehörigen Umland. Er schüttelte nur kurz abwesend den Kopf. Wer weiß wo er hingeführt wurde.
Es verstrich weitere Zeit, Zeit in der Corlen sich weiter Gedanken zu dem Ganzen machte, ohne jedoch ein triftiges Ergebnis zu finden. Luxia suchte wieder seine Aufmerksamkeit. Sie zog vorsichtig einen Ast zu Seite, damit er sehen konnte. Er kniff die Augen zusammen, als würde er nicht erkennen, was seine Augen ihm da zeigen wollten. Er ging einen Schritt weiter, an Luxia vorbei, erst dann schien ihm zu dämmern, was er da sah. Wie ein Krater lag die Stadt in einem toten Bett, umringt von Grün. Hier und da waren auch in der Stadt grün zu erkennen. Ihm sackten die Beine weg, sodass er sich einfach hinsetzte. Immer noch schaute er ungläubig das an, was da sein sollte. Eine Metropole, still, leer, unbelebt. Unwillkürlich wiederholte er das gesagte: “Grabemal“. Mit Daumen und Zeigefinger seiner Rechten rieb er sich die Augen. Dennoch sah er das selbe. Unglaubwürdig schaute er zu Luxia, dann wieder zurück. Nur widerwillig hob er langsam seinen Arm, den mit dem Pad, dieses schien auch gleich zu arbeiten. Blaues Licht tauchte über dem Arm auf, unwillkürlich, ohne etwas genaues zu zeigen, dann generierte es ein Bild, ein fahlen Abbild des Panoramas was sich darbot, bläulich, dann darübergelegt, in Grün, ein weiteres, das an verschiedenen Stellen, eigentlich sogar an allen das vorige Bild überragte. „>>Übereinstimmung zu 86,74%<<“ Ungläubig schaute er das Pad an, drückte nochmals auf einen Knopf und sagte dabei „Wiederholen“. Wieder erschien ertönte das selbe Ergebnis mit dem selben Bild. Corlen rappelte sich auf, ohne einen weiteren Blick nach hinten zu werfen. Er musste in die Stadt. Das konnte nicht sein.
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BeitragThema: Re: Zwei Welten   Di Feb 26, 2013 3:38 am

Luxia betrachtete Corlens Reaktion und irgendwie sah er ungläubig aus. Hatte sie etwas falsches gemacht? Ihm waren die Beine weg geknickt und er schien nicht glauben zu können, was er da sah. War das nun Freude oder nicht? Er schien jedenfalls wirklich vollkommen überwältigt. Er machte wieder etwas mit dem Ding an seinem Arm und Luxia erkannte, wie sich zwei Silhouetten übereinander legten. Die eine sah jedoch weitaus schöner aus. Denn sie schien noch intakt zu sein. Luxia dämmerte es langsam. Das war die Gegend, die er gesucht hatte, nur hatte er scheinbar nicht gewusst, wie verfallen sie war. Vielleicht, hatte er irgendwo über diesen Ort gelesen und hatte sich auf die Suche gemacht. Konnte das sein? Luxia flatterte ihm hinterher, als er auf diesen düsteren Ort zu ging. In der Tat wuchs hier wirklich wenig Grünzeug und die Straßen sahen für Luxia aus, als sei das verbrannte Erde. Natürlich konnte de nichts wachsen. Sie fühlte sich hier ganz und gar nicht wohl, die übrig gebliebenen Knochen dieser hohen Türme machten es da nicht besser. Sie hatte Angst und zwar richtig. Deswegen blieb sie auch ganz dicht bei Corlen. Hatte sich da nicht ein Schatten bewegt? Hörte sie da nicht ein Geräusch? Oder war das nur der Wind der durch die Ritzen heulte? Luxia hatte wirklich schreckliche Angst vor diesem toten Ort und das tat sie nun auch kund: „Ich habe Angst. Wir sollten nicht hier sein.“
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