Endzeit

Der Anfang vom Ende ist vorbei. Wird dies nun das Ende eines Neuen Anfangs werden?
 
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Puppenspieler



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 6:05 am

Alan lies sich das nicht weiter gefallen. Er legte die Finger in den Mund und gab einen lauten Pfiff von sich. Er stürmte vor, an seinem Angreifer vorbei und ignorierte diesen fast gänzlich. Ein scharfer Schnitt traff ihn am Hals, nahe der Hauptschlagader. Instinktiv griff Alan mit seiner freien Hand an die Wunde und stürmte weiter zu seiner Partnerin.

Freya schlug mit den Flügeln aus, sie wollte bereits abheben, da warfen sich einige Dämonen auf ihre Flügel und hielten diese fest. Alan rammte einen der Dämonen mit der Schulter und griff nach seiner Lanze, welche an Freyas Sattel befestigt war. Er holte einmal aus und entfernte somit die Dämonen von Freya. Nachdem Freya sich wieder befreit hatte, schwang Alan sich auf ihren Rücken und gab ihr den Befehl in die Luft zu steigen. Aus der Luft attackierte Alan die Dämonen, welche orientierungslos über die Wiese rannten.


Es klopfte an die Türe und augenblicke später trat der Drachenmensch Kiiran durch die Tür. Er bemerkte Amras in Anegins Armen und schloss die Tür verstohlen wieder hinter sich.
"Ich ahnte schon, dass dies irgendwann geschehen würde. Ich hatte Meister Amras bereits vor Jahren ermahnt es nicht zu übertreiben."
Kiiran ging durch den Raum zur anderen Seite und öffnete dort die Tür einen Spalt weit. Verstohlen blickte er sich in der Dunkelheit dahinter um. Dann winkte er Anegin zu sich.
"Kommt, folgt mir leise."
Während sie durch die Flure wie Spione schlichen, konnte man die Stimmen von Männern und Frauen gedämpft hinter den Türen hören. Einige lachten, einige stritten, andere ... nun, sie gaben sich einem Verlangen nach.

Kiiran führte Anegin in eine Stube hinein und schloß direkt hinter ihm wieder die Tür.
"Dies ist mein Zimmer", stellte er fest, während sich das Schloss in die Angel setzte. "Meister Amras besitzt keine Schlafstätte in seinem Zimmer", erklärte er, als wäre es notwendig. "Legt ihn ruhig auf meine Schlafstätte.
Nachdem Anegin Amras auf das seltsam geformte Bett gelegt hatte, erklärte Kiiran diesem:
"Meister Amras möchte nicht, dass die Truppen ihn für schwach halten. Die Moral hängt damit zusammen, dass die Truppen glauben sie könnten sich immer auf seine Stärke und Führungskraft verlassen. Ihr könnt hier bei ihm bleiben solange ihr wollt, ich kümmere mich derweil um die Truppen."
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 6:21 am

Elentari schnappte sich den anderen Dämon, der gerade an ihr vorbei, hinter Alan her, stürmte. Sie hielt ihn an den Haaren fest, riss ihn zu sich zurück, um ihn erneut zu attakieren. Dieser hieb ihr ins Gesicht, was Elentari grinsen ließ. Ein paar weitere Kratzer, aber das würde sie nicht aufhalten. Als nächstes brach sie ihm das bein, was den kleinen Dämon ziemlich zu schaffen machte. Der Knochen stand vorn heraus und das Blut lief nur so. Schließlich gab sie ihmd en Gnadenstoß, inddem sie ihm den Dolch in die Kehle stieß. Gurgelnd ging der Dämon zu Boden. Elentari kontne sie wittern, diese Dämonen, die überall aufgescheucht umher rannten. Sie folgte ihrem Geruch, um einen nach dem Anderen zu erledigen. Sie wollte Blut sehen und davon so viel wie möglich. Schon sprang sie auf den nächsten, dem sie ihren Dolch in den Nacken trieb, so das es nur so knackte, wärend irgendwas von oben jagte. Das es Alan war, war ihr in diesem Moment nicht bewusst, nur das es kein Feind war, war sicher.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 6:56 am

Alan war verblüfft, dass die Elfe derartig die Besinnung verlor. Es schien nichts persönliches zu sein, da aus den Gesprächen mit ihr eher die Tatsache heraus stach, dass sie bisher noch nie einem Dämon begegnet war.
Alan lies Freya auf Elentari landen und machte sie durch ihr Gewicht unbeweglich.
Alan sprang vom Sattel runter, die Hand immer noch an der blutenden Öffnung an seinem Hals und stellte sich hilflos vor sie. Ohne Hilfe würde er wohl augenblicklich verbluten.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 7:05 am

Gerade eben hatte sie das letzte Biest von sich geschleudert, als sie zu Boden geworfen wurde. Etwas verdammt schweres war auf ihr gelandet und vor ihr stand irgendwer. Sie sah hianuf zu dem Jemand udn erkannte Alan. Der ganze Zorn, die Wut, alles war verflogen. "Alan ... was ..." Sie streckte die Hand nach ihm aus. Sie musste ihm helfen. Seine Wunde sah schlimm aus und er selbst sah nicht besser aus. "Freya geh runter von mir. Wie soll ich euch beide heilen, wenn du auf mir drauf liegst. Warum liegst du überhaupt auf mir drauf?" schimpfte sie und versuchte erneut sich unter dem Drachen weg zu ziehen, was dank dessen, das die Drachendame ein wenig lockerer ließ, nun auch gelang. Elentari sah Alan an. Sie sah in den Satteltaschen nach. Wie man Wunden nähte, wusste sie nur zufällig, denn sie hatte es bei ihrer Mutter beobachten können, die eine angesehene Heilerin war. Sie benutzte keine Magie fürs heilen. Tatsächlich fand Elentari ein Notfallset. Sie war selber viel zu angeschlagen um noch großartig was zu erreichen. "Setzt euch. ich werde das verarzten," erklärte sie, säuberte dann die Wunde, stillte die Blutung mit einer Salbe udn begann die Wunde zu zu nähen. Besser so als gar nicht. Eine Salbe trug sie ihm ebenfalls auf, ehe sie ihm einen Verbandan legte. Da durfte kein Dreck rein kommen. "Ich schätze mal ... allein haben wir hier in der Nacht keine Chance. denn noch ... ihr dürft euch nicht zu sehr überanstrengen, wenn es nicht wieder auf gehen soll."


Zuletzt von Elentari am Fr Dez 27, 2013 8:56 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 7:10 am

Anegin sah zur Tür. Sein Blick war scharf und seine Brauen nach unten gezogen. Er war davon überzeugt, dass er diesem Drachenmann trauen konnte und tat was er sah. Er wurde darüber aufgeklärt, was es damit auf sich hatte, dass Amras offenbar kein Auge zugetan hatte. Er legte ihn auf die Schlafstätte und sah dann zu Kiiran, der ihm anbot zu bleiben. Anegin sah auf seinen Bruder herab und er sagte: „Amras ist nicht schwach. Aber das weißt du sicher. Er…“ Anegin kniete sich neben ihn und betrachtete ihn eine Weile ehe er sagte: „Doch jetzt muss er ruhen. Ich bitte euch, ihm diesen Schlaf zu gönnen, bis er von selbst erwacht.“ Er sah wieder auf. „Was auch passiert, ich werde versuchen eurem Ziel so gut zu dienen, wie er.“ Anegin nahm den Vorschlag an, bei Amras zu bleiben. Er würde erst einmal über ihn wachen. Er würde erst gehen, wenn er musste. Und das musste er erst, wenn sie angegriffen werden würden.

Kay hingegen spazierte durch die Festung. Er war ganz klar der Auffassung sich hier wie zuhause fühlen zu können. Sehr gut. Nach den Strapazen und einer kleinen Katzenwäsche würde er sich die Kneipe anschauen. Er lief gerade über den Burghof und hielt Ausschau. Einen Moment glaubte er, er müsse auf dem Trockenen sitzen bleiben doch dann erspähte er die Wirtschaft.
„Ha! Sehr schön!“ Er lief drauf zu und trat durch die halbgeöffnete Tür. „Hätte mich auch gewundert, wenn eine Armee nicht wenigstens über einen Schankraum verfügt hätte! verkündete er laut und ging zum Tresen. Er setzte sich auf einen Hocker und schlug grinsend auf die Tischplatte. „Met!“, sagte er und fügte dann an: „Bitte…“
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 7:54 am

"Kein Grund gleich so höflich zu sein!", brummte es direkt neben Kay und ein marineblaues Auge strahlte ihm entgegen. Ein junger Mann, kaum älter als 26 Jahre, hellbraunes, strubbleiges Haar, ungepflegtem drei Tage Bart und einer schwarzen Lederklappe über dem rechten Auge.
"Wenn du diesen Dreckskerl von Wirt wie einen Nobel behandelst, verkauft er dir noch sein abgestandenes Waschwasser als köstliches Königsbräu."
Der fremde Mann fing ein paar wilde Flüche vom hitzigen Wirt und einige Drohungen, die seine Männlichkeit und einige hungrige Wölfe betraff.
Der fremde Mann lachte lauthals, kletterte vom Hocker und wandte sich kurz zu dem weißhaarigen jungen Mann.
"Ich glaube ich mag dich. Wie wäre es mit einem kleinen Trinkspiel?"

Alan sah gen Himmel.
"Bis zur Nacht sind es noch mindestens 9 Stunden. Und die anderen Einheiten sollten in den nächsten vier Stunden hier eintreffen. Jikob und seine Trainees passieren diese Ebene vielleicht in 10 Tagen wieder auf ihrem Heimweg zur Feste. Und Freya ist zu stark verletzt um uns heim zu bringen. Wir müssen jedoch die Generäle darüber informieren, dass sich die überlebenen Dämonen unter der Ebene versteckt haben können."


Zuletzt von Jessifer am Fr Dez 27, 2013 8:30 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 8:04 am

Kay sah den Wirt an und verstand, was der Fremde mit dem einen Auge meinte. Der Kerl war wirklich nicht nobel, dennoch konnte man ja höflich bleiben, oder? Kay hatte so seine Erfahrungen gemacht, wenn man den Wirt herablassend behandelte. Er sah zu dem Kerl und musterte ihn argwöhnisch, dann jedoch hellte sich sein Gesicht auf, als er die wüsten Verwünschungen des Wirts hörte und der Kerl anfing zu lachen. Kay sah den Mann an und als dieser ihm erklärte, dass er ein Trinkspiel mit ihm spielen würde, wartete er einen kleinen Moment, eher er sagte: „Ein Trinkspiel? Da sag ich nie nein. Gibt es einen Einsatz?“
Kay wusste, dass er ein ausgezeichneter Trinker war. Ob man darauf nun wirklich stolz sein konnte, blieb dahingestellt, aber er hatte schon oft, ein kostenloses Besäufnis gehabt, weil sein Gegenüber zahlen musste. Kay erhob sich ebenfalls. „Allerdings trinke ich nur mit Leuten, die ich kenne. Ich bin Kay.“ Er reichte ihm nicht die Hand und nahm einen Schluck Met, den man ihm hingestellt hatte. Er schmeckte zweitklassig, aber nicht übel.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 8:35 am

Ja, die Heilung bei dem Drachen war nicht so einfach, zumal der Schmerz im Arm wirklich betäubend wurde. Es tat unglaublich weh und war schlimemr, als beim letzten Mal gewesen. besorgt sah sie die Drachendame an: "Ich kann sie nicht heilen. Meine Kraft reicht dafür nicht aus. Es tut mir leid. Ich kann nicht mal mich selbst heilen." Zumindest im Moment nicht. Sie würde sicher noch dei Möglichkeit haben, aber die Dämonen würden vielleicht auch auf Magie reagieren, zumal Heilmagie auch weiße Magie war. "Wir sollten so schnell wie möglich von hier verschwinden. Vielleicht finden wir noch ein paar Spuren unterwegs." Nun zumindest hoffte sie das. Immerhin ging es hier um das Leben eines Drachen und einer Lady. Das Notfallset packte sie zusammen und ließ es ind er Satteltasche der Drachin verschwinden, ehe sie weiter gehen konnten.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 9:09 am

Alan versuchte nicht zu sprechen und nickte der Elfe zu. Er deutete gen Norden und symbolisierte mit den Händen einen Turm. Ein Wachturm nördlich ihrer Position. Er würde den Männern dort berichten wollen, was er hier entdeckt hatte, doch er wollte die Suche nach Saya nicht aufgeben.


"Horatio, aber meine Freunde nennen mich Jolly!", sagte dieser und schlug Kay freundschaftlich auf die Schulter. "Wie wäre es mit deinem Schwert? Wenn ich gewinne, kriege ich dein Schwert. Wenn du gewinnst, kriegst du ...", er überlegte kurz und dann fiel es ihm ein. "Ich habe ein Schiff. Wenn du gewinnst kriegst du mein Schiff!"
Jolly hockte sich mit Kay an einen freien Tisch und bestellte die erste Runde.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 9:21 am

Elentari verstand, was er meinte. "Also gut. Wenigstens sollten wir uns da erst mal hin bewegen. Wir werden weiter suchen, aber mit der Verletzung .. solltet ihr euch wirklich erst ausruhen. Ich werde allein weiter suchen, wenn es sein muss." Das sie nicht gerade hilflos war, hatte sie wohl deutlich genug bewiesen, wenn gleich sie sich fragte, was in sie gefahren war, das sie diese Wesen regelrecht abgeschlachtet hatte. Es musste an der alten Wunde liegen, wegend er sie ihre Heilkräfte auch nicht mehr einsetzen kontne. Als sie das letzte Mal geheilt hatte, hatte sie geglaubt, ihr Arm würde von innen aufgerissen werden. Noch einmal würde sie es nur dann benutzen, wenn es keine andere Wahl mehr gab. Sie selbst war im Moment auch nicht gerade in bester Verfassung, aber sie hielt sich tapfer. gemeinsam wanderten sie durch die Steppe. An dem Turm würde hoffentlich auch genug Platz für die Drachin sein, aber so wie sie diese Leute bisher erlebt hatte, waren sie doch sehr gut zu ohren Drachen. Kaum vorstellbar, das sie sie ungeschützt ließen. Elentari behielt die Umgebung im Auge. Weiter vor ihnen, fand sie etwas glänzendes. "Was ist das für ein Schwert? Es sieht doch recht edel aus. Könnte es von eurer Lady stammen?"


Eigentlich benutzte die Captain solche Spelunken ja eher, um Informationen zu bekommen. Sie war nicht gerade die, die sich gern unter Leute mischte, aber heute musste es doch mal sein. Schließlich durfte auch sie sich mal Entspannung gönnen, wenn gleich das hier weniger entspannend war, als ein heißes Bad. Frau blieb doch Frau, egal welchen Job sie ausübte. Eine Flasche wirklich feinsten Rum und ein Becher standen auf dem Tisch vor ihr. Der Papagei auf ihrer Schulter schien das alles sehr interessant zu finden, begnügte sich dann aber doch damit eine Nuss zu knacken, die ihm sein Frauchen gegeben hatte, damit er den Schnabel hielt. Horatio hatte sich also wieder jemanden gesucht, mit dem er trinken konnte. Sie war in Hörweite, als er mit dem jungen weißhaarigen Mann da sprach. Sie lächelte stumm vor sich hin. Er konnte doch eh nichts vertragen udn würde nur wieder kotzend über der Reling hängen, wenn sie wieder auf See fuhren. Das Lächeln verging ihr plötzlich, als sie vernahm, das er ein Schiff hatte. Eine Augenbraue lupfte empor, als sie auf stand, zu ihm herüber ging und beide Hände rechts und links neben ihm ab stützte. "Seit wann hast DU denn ein Schiff? Du willst es doch nicht allen ernstes Wagen, meine Leviatan als Wetteinsatz her zu geben?" Sie schien gerade wirklich nicht bester Laue zu sein, wobei die Temperatur um sie herum scheinbar den gefrierpunkt erreichte, sollte man die Stimmung mit einem Barometer vergleichen. Blieb dem lieben Horatio, den alle nur Jolly nannten, jetzt nur übrig, die richtige Antwort zu geben, wollte er nicht die nächste Zeit im Krähennest verbringen, angebunden selbstverständlich, damit er die Mannschaft nicht voll kotzte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 10:18 am

Alan schüttelte langsam den Kopf. Mit heißer Stimme antwortete er ihr:"Die Schmiede der Lande laufen schon seit Jahren heiß um uns hier an der Front die beschädigten Waffen zu ersetzen. Ich bezweifle, dass eine solch edle Klinge für den Krieg geeignet ist."
Er sah sich etwas um. Am Rande der Grünen Zone erblickte er einen kleinen Hügel mit einem Wald darauf.
"Es könnte von der Grafschaft dort hinten stammen. Ein paar junge Grafen oder ausgebüchste Diener, die sich mit dem Familienerbstück davon gemacht haben und hier über die Killerninchens oder Dämonen gestolpert sind."
Alan hustete und hielt sich erneut die Wunde.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 10:42 am

„Tut mir leid mein Freund, aber ich wette nicht um mein Schwert. Du musst wissen, dass es mir mehr bedeutet, als es den Anschein macht. Es ist mein Freund.“ Er setzte sich und trank von dem mittelprächtigen Met, der wenigstens etwas war. Aber interessant war, dass Horatio ein Schiff besitzen sollte. Doch was sollte Kay schon mit einem Schiff?
Die erste Runde wurde murrend vom Wirt bereitgestellt und so saßen die beiden nun da und Kay wollte gerade fragen, um welches Spiel es sich wohl handeln mochte, als eine Frau mit den Händen in den Hüften auf den Plan trat. Kay sah sie an und zog die Braue hoch. Er sah sie missmutig an und sagte: „Und wer hat dich eingeladen?“ Dann sagte sie, dass das Schiff offenbar nicht das Schiff von Horatio war und strahlte Eiseskälte aus. Er blickte zu seinem Saufkumpanen und fragte: „Ist sie etwa dein Captain?“ Er betrachtete den Papagei, der ein recht klischeehaftes Wappentier war. Offenbar waren die beiden Piraten, was ihn recht wenig störte, denn er wollte eigentlich nur trinken. Sonst nichts.
„Wenn es dir nichts ausmacht… Wir wollten ein paar Becher kippen, also kannst du nicht irgendwas abwaschen oder putzen gehen?“ Kay grinste frech und lehnte sich zurück. Er wartete gespannt auf die Regeln des Spiels.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 10:56 am

Jolly hielt sich die Hand vor dem Mund. "Uuuuuuuuh!"
Jemand hatte die Eier sich mit seinem Captain anzulegen.
"Die einen mögen sie meinen Cap' nennen, ich weiß aber, dass sie nur ein Sklaventreiber ist!"
Jolly schob je einen Krug an Kay und zu sich.
"Hör zu. Wer es als erstes schafft, seinen Krug zu leeren, ohne diesen Beiden", er deutete mit dem Daumen auf das Dekoltee, welches auf ihrer Augenhöhe hing. "in die Augen zu schauen, zahlt die nächste Runde."
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 11:05 am

Das schlug dem Fass doch wohl den Boden aus.Horatio hatte heute wirklich eine verdammt große Klappe. "Sklaventreiberin ja?" grinste sie ihn an. Oh er würde bluten und das wirklich sehr. "Dann versuch mal dein Glück Horatio," meinte sie, nahm ihn in den Schwitzkasten und drückte ihn an sich. "So weit kommts noch. Du benimmst dich wie eine elendige Landratte. Freu dich schon mal aufs Krähennest mein Lieber udn zwar nüchtern." Das dürfte er schon kennen. "Etwas putzen oder abwaschen? Klar, wenn ich dich als Putz oder Waschlappen benutze, kann ich mein Deck vielleicht von einigen alten Flecken befreien." Ihre Laune wurde also schon mal nicht besser, aber das war ja auch kein Wunder, wenn man so doof von der Seite angequatscht wurde. Sie nahm HJoratio den Becher aus der Hand und trank ihn leer. "WIRT! Neue Runde, rief sie. "Ihr wollt ein Trinkspiel? dann los. Einfach nur so, um zu sehen, wer am längsten durch hält."

Elentari nickte. Sie hatte verstanden. Das Schwert nahm sie mit, doch zum Anwesen hinauf, wollte sie erst mal nicht. "Geht es euch gut Alan?" fragte sie besorgt. Er schien wirklich schwer and er Wunde zu knabbern zu haben. "Wenn es zum Anwesen des Gutes näher ist ... sollten wir vielleicht zuerst dort hin gehen. Vielleicht können wir uns dort ausruhen oder ... wenn wir glück haben, ist eure Lady Saya dort." Möglich wäre es vielleicht, allerdings ... wenn hier doch Dämonen wüteten, wer würde dann heir schon freiwillig wohnen wollen?


Zuletzt von Elentari am Fr Dez 27, 2013 11:19 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Dez 27, 2013 11:12 am

Kay sah ihn merkwürdig an. Ohne auf die Brüste einer Frau zu starren? Das war nicht schwer. Er war da ganz und gar nicht so. Er war zwar kein Kind mehr, aber derartige Dinge interessierten ihn auch nicht sonderlich. Zumindest im Moment noch nicht.
Dann blickte er die Frau vor sich mit offenem Mund an. Was war denn jetzt los? Sie benahm sich wie ein Kerl. War das echt ne Frau? Er schüttelte den Kopf und sah seinen Trinknachbarn von der Seite an. Er leerte seinen Krug und sagte dann: „Schätze du hast verloren. Erst mal steckt dein Gesicht in ihrem Dekolletee und zum zweiten hat sie deinen Becher geleert. Das heißt ich bekomme dein Schiff? Oder wessen Schiff ist das nun?“ Er sah zu der Dame, die um neues Getränk bat und sagte „Hey Schwester! Du hast ein ganz schön großes Mundwerk. Niemand wischt mit mir den Boden auf und selbst wenn, dann bestimmt nicht so jemand wie du.“ Er stellte den Ellebogen auf den Tisch und fügte an. „Du bist doch überhaupt ne Frau oder? So wir du dich benimmst. Ist das eher nicht so Damenhaft?“ Dann wieder zu Horatio: „Hat sie ’nen Kerl? Würde mich nicht wundern, wenn sie auf Weiber steht.“ Es stand ihm bis oben, dass sie das gemütliche Trinken unterbrochen hatte, aber vielleicht konnte das ja noch ganz lustig werden. Er war jedenfalls Bereit sie mit der Kampfkunst, die er erlernt hatte, daran zu hindern ihn so in den Schwitzkasten zu nehmen, oder ihn anderweitig zu drangsalieren. Dafür war er viel zu Kampf erfahren. Auch wenn er noch so jung war… Er hatte früh anfangen müssen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Dez 28, 2013 4:56 am

Horatio freute sich darüber, einen Trinkkumpanen gefunden zu haben, der sich nicht von seinem Captain einschüchtern lies. Die anderen Crewmitglieder hatten zu viel Respekt vor ihr und da hatte er schon das eine oder andere Mal eine Abreibung von seinen eigenen Freunden bekommen.
"Mal sehen, wer am meisten verträgt! Die Verlierer müssen nackt auf einem Schwein über die Festungsmauern reiten!"

Bereits ein halbes Dutzend Met später landete Jolly Roger, wie ihn alle nannten, auf dem Tisch und sang laut brüllend ein paar Shantys!

"Ja, mir geht es gut, danke. Diese Länder gehörten einst namhaften Herren und Damen. Als wir vor über 40 Jahren diese Ebenen hier rodeten, versuchten sich viele von ihnen dagegen aufzulehnen. Schließlich konnten Amras und seine damaligen Kameraden die noblen Herrschaften davon überzeugen, von hier fort zu ziehen. Nur wenige blieben hier in ihrer Heimat. Doch sie haben stark mit der Belastung des nahen Krieges und den nächtlichen Schlachten zu kämpfen."
Alan keuchte etwas.
"Wenn wir es versäumen die Generals rechtzeitig zu informieren, dann könnten die Dämonen heute Nacht noch die Grüne Zone überrennen und sich in den Wäldern und Bergen verstecken."
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Dez 28, 2013 5:52 am

Ein wenig überraschts ah sie nun zu dem Bürschchen herab. "Was denn? Das Schiff? Nichts da. Das is meins. Eure Wette wurde weder von ihm, noch von dir an genommen und ist somit ungültig." Vincenza fiel ohnehin aus dem Rahmen. Sich gegen eine Crew aus Männern durch zu setzen, verlangte so einiges ab, was nicht nur die Kampfkunst beinhaltete. Ihre Crew hatte Respekt udn den hatte sie sich hart erarbeitet. Sie wusste, jeder von ihnen stand hinter ihr. keiner von ihnen würde sie verraten, dafür musste sie allerdings auch ahrt durch greifen. Sie setzte sich nun einfach dazu und sah Kay an. Ihr Blick wie Erfahrung auf. "Das muss man als Captain haben, wenn man den Respekt seiner Crew haben will, aber man sollte die Klappe doch nie weiter auf reißen, als man das Echo vertragen kann." So jemand wie sie. was wusste er denn schon über sie? Nichts. Genau so wenig wie alle andren, die sie kannte. Nicht mal ihre Crew kannte sie wirklich. Sie alle kannten nur die Captain, aber die Frau, die da hinter steckte ... nein, die kannte keiner. "Natürlich bin ich das. Was interessiert mich was Damenhaft is oder nicht. Manche Kerl benehmen sich schließlich auch wie die Waschweiber. Danach kräht kein Hahn! pah." Als würde sie das je interessiert haben, wie sich andere Frauen benahmen, die angst um ihre Fingernägel hatten oder kreischend auf einen Stuhl sprangen, sobald sich eine Maus oder ein Käfer oder ne Spinne blicken ließ. Der Papagei auf ihrer Schulter war vielleicht klischehaft, doch sie hate ihn irgendwann einmal aufgelesen, als sie eiN Schiff gekapert hatten. Er saß in einem engen Käfig und sah sehr unglücklich aus. Sie hatte beschlossen ihn mit sich zu nehmen. Die Frage, ob sie n Kerl hatte, überhörte sie gefließendlich. Natürlich nicht. Was sollte sie mit jemandem, der ihr möglicherweise das Schiff und die Crew noch abnehmen wollte udn Weiber? Pah diese Kratzbürstigen Biester, die nur an Kleider und sowas dachten ... niemals. Eigentlich sah es eherso aus, das sich die Kerl, eben so wie dieser hier gerade, von ihr abschrecken ließen udn sie eher als etwas anderes sahen. Wie sollten sie auich sehen, wie sie war, wenn sie es vor ihnen verbarg? Den jungen Kerl da in den Schwitzkasten nehmen? Wofür denn? Für seine amüsante große Klappe? Kam doch viel zu selten vor, das ihr jemand mal die Stirn bot. Die nächste Runde kam und das Besäufnis kontne starten.

Es dauerte nicht lang, ehe Jolly auf dem Tisch tanzte und herumjohlte. Vincenza schüttelte nur den Kopf. "Er verträgt einfach nichts. Eigentlich ist er nicht mal Seetauglich, aber ich mag ihn irgendwie." Auf eine sonderbare Weise, war sie nun gar nicht mehr so ruppig. Eigentlich eher ruhig und wirkte sogar wie eine große Schwester, die auf ihren kleinen Bruder acht gab. "Willst du noch weiter trinken oder haste schon genug?" fragte sie schließlich den jungen Kerl.


So diese Länder waren also Besitztümer irgendwelcher Adeliger hm? Nun das konnte ihr egal sein. "Lasst uns weiter gehen Alan." Er keuchte. natürlich woltle er den Generalen bescheid geben und ehrlich gesagt, hatte das auch vorang. Toss fehlte ihr. Wäre er nun hier, dann hätte Alan auf ihm reiten können. So wären sie viel schneller voran gekommen. Sie griff ihm unter die Arm, so das er sich bei ihr abstützen konnte. "Ihr braucht dringend Ruhe und Erholung." Und wi dringend. es ging ihm scheinbar schlechter, als sie gedacht hatte. "Ich werde sie weiter suchen, sobald wir da sind." Trotz allem, hielt sie die Augen auf udn merkte sich stellen, von denen sie glaubte, dort etwas gesehen zu haben, was vielleicht ein Hinweis oder eine Spur sein könnte.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 29, 2013 1:29 am

Kay missfiel es nicht sonderlich, dass sich das freche Fräulein nun mit an den Tisch setzte und mit trank. Während Jolly gleich auf dem Tisch tanzte und Lieder grölte, war Kay noch lange nicht am Ende.
„Weißt du. Es geht hier ja nicht um Damengetue, sondern um die schlichte Weiblichkeit.“, sagte Kay und leerte seinen nächsten Krug. „Und ich mache mich auch über weibische Männer lustig, Frau Captain.“ Sie tranken noch eine Runde und die Piratin erklärte ihm, was sie an Horatio fand. Ein wenig seltsam fand er das schon und eigentlich wollte er auch nicht mit persönlichen Gedanken und Gefühlen betraut werden. Er fühlte sich immer unwohl, wenn man ihm Dinge anvertraute. „Schwester. Ich will in Ruhe Saufen. Vermutlich hast du ’nen Grund diesen Mann auf dein Schiff zu nehmen, aber der ist mir herzlich egal. Offenbar findet hier bald ein Krieg statt und da ich meinen Freund, sehr gut kenne, weiß ich, dass er hier mit kämpfen will. Das heißt für mich, dass ich bald eine Menge Blut vergießen werde, wobei es mir egal ist wessen Blut, denn seine Feinde sind mein. Ich will werde Seemannsgarn hören bis dahin, noch neue Leute kennen lernen, weil sie eventuell fallen könnten. Ich schlage vor, wir besaufen uns nun beide und bleiben bei Oberflächlichkeiten.“ Kay war sicherlich nicht der vernünftigste Mann, der rum lief, aber er hatte Prinzipien und er hatte vor allem einen weicheren Kern, als er andere glauben machte. Wenn er hier kämpfen musste, würde er es tun, aber er wollte so wenig wie möglich von den Mitstreitern kennen, denn so war es nicht so schlimm, wenn sie fielen. Fremde fallen zu sehen machte ihm nichts aus. Bei Freunden, war das was anderes.
„Prost Schwester!“


Zuletzt von Anegin Ocard am So Dez 29, 2013 8:43 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 29, 2013 2:23 am

Roger hatte bereits andere Seemänner - teils Piraten von seiner Crew, zum Teil aber auch von Handelsschiffen oder der Marine -, einige Ritter und Händler in seinen Bann gezogen und diese stimmten in seine Shantys mit ein. Ein paar Männer sprangen zu ihm auf den Tisch und tanzten, Arm-in-Arm  mit ihm.
Es war bereits drei Monate her, seit die Leviatan im Hafen der Kriegsfeste angelegt hatte und Roger war froh darum, nicht mehr auf See zu sein.

Kiiran klopfte an die Tür und trat fast schon leichtfüssig durch den Spalt.
"Verzeiht, Meister Anegin, aber der Abend bricht heran. Wir sollten Vorbereitungen für die kommende Schlacht tätigen."
Er ging durch den Raum und zu seinem Schreibtisch. Er schob ein großes Pergament, welches unter unzähligen Büchern, Dokumenten und Utensilien vergraben war, hervor und legte es oben drüber. Eine Karte der westlichen Küste in einem kleinen Maßstab war darauf abgebildet und verschiedene Zonen markiert.
"Nacht um Nacht", begann der Drachenmensch. "Mit Beginn der Dämmerung, kehrt die Brut von Westen her ein. Euer Bruder hat stationäre Posten entlang der Westküste - vom nördlichsten Eisland bis zum fernen Südkapp - errichten lassen. Von dort aus agieren nahezu unabhängige Generäle und verteidigen ihre Sektoren gegen die nächtlichen Angriffe, am Lande, im Wasser und in der Luft. Die ersten 10 Kilometer an der Küste wird als heiße, oder Orange-rote Zone deklariert, hier spielen sich etwa 80% der Schlacht ab. Der Großteil unserer Ritter ist hier stationiert. Die darauf folgenden 20 Kilometer nennen wir Hunter Zone oder auch die Gelbe Zone. Sollten einmal Dämonen der Heißen Zone entkommen können, so werden sie hier von freien Söldnern gejagt und aufgehalten. Deshalb sorgte General Amras in den letzten 45 Jahren dafür, dass die ersten 30 Kilometer landeinwärts, entlang des Küstenstreifens gerodet und Ortschaften größtenteils in die grüne Zone versetzt wurden."
Kiiran versuchte seine Worte mit Hilfe der Karte zu stützen. Seine Finger fuhren über die verschiedenen Küstenstreifen, über die Zonen und Ebenen.


Alan bedankte sich bei Elentari und folgte ihrer Führung. Er war ein Soldat und konnte nur Befehlen folgen. Umso bedeutender war ihm deshalb sein Commander, Lady Saya Cuver. Sie hatte ihn direkt nach seiner Ausbildung in ihre Einheit rekrutiert. Sie war wie eine Mutter für ihn.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 29, 2013 4:30 am

Vinceza nickte. "Ja ... es ist ind er Tat nicht leicht Freunde fallen zu sehen. Denn noch. Der Krieg ist schon seit jahren im vollen Gange. Wartet. Ich habe da was besseres, als dieses Gesöff. Wenn ihr schon kämpfen gehen wollt ... dann solltet ihr nicht diesen Fusel hier trinken müssen." Sie schüttete dem jungen mann etwas von ihrem besten Rum in seinen becher, den er vorher geleert hatte. "Weiblichkeit ... Es ist nicht, das ich es nicht wüsste oder könnte ... es ist eher ... macht man dem Gegenüber direkt klar, das man nicht einfach nur ein kleines verschrecktes Mäuschen ist, macht es die Sache oft leichter. genug davon. Trinkt Bruder. Wer weiß wann sich das nächste Mal eine solche Gelegenheit ergibt." Vincenza nahm ihren Becher udn sah zu, wie sich immer mehr dem lieben Jolly anschlossen, um zu jolen und zu tanzen. Ab und zu lächelte sie darüber, dann aber wurde sie wieder ernster und stiller. Immerhin wusste sie genau so gut wie alle anderen hier, das der Kampf in der Nacht los gehen würde und auch sie war nicht untätig. Die Leviatan unterstützte hier so gut es ging.

Elentari brachte Alan zu dem Turm, wo er gleich von ein paar leuten aufgenommen und hinein gebracht wurde. Elentari folgte ihnen. Alan konnte nun seinen bericht ab geben. Auch um die Drachin wurde sich schon gekümmert. "Alan ... ich werde mich jetzt wieder auf die Suche begeben. ich bin vor Anbruch der Dunkelheit zurück udn werde euch berichten, was ich erfahren oder gefunden habe, wenn ich denn etwas zu berichten habe. Ruht euch aus udn schohnt euch, sonst wird die Wunde auf gehen udn ihr euer Leben verlieren." Ein freundliches Lächeln lag auf ihren Lippen, ehe sie sich um drehte und ging. Sie hatte da draußen etwas gesehen, was nach einer Spur aus sah. Vielleicht könnte sie wenigstens den Drachen nschon mal finden.

Eine Weile später, kam sie genau da an, wo sie hin wollte. Tatsächlich war das Gras hier ziemlich niedergetreten und das auf die Breite eines Drachen. Sie folgte der Spur, die zu einer Felsgruppe zu führen schien.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 29, 2013 8:47 am

Kay trank gerne den teuren guten Rum. Wann hatte er denn schon mal die Gelegenheit auf Rum. Schließlich hatte Anegin seit Tagen keinen mehr ausgegeben. Sie erklärte ihm, warum sie sich verhielt, wie sie sich verhielt und Kay nahm es einfach hin, ohne noch einmal darauf einzugehen. Er kannte die Texte der gesungenen Stücke nicht, aber nachdem einige das zweite und dritte Mal gesungen wurden, stieg er mit auf den Tisch und Grölte Fragmente mit. Es war eine lustige Runde und der Wirt schimpfte vor sich hin.
Irgendwann wurde die Last auf dem Tisch zu schwer und das Alter trug auch einen Teil dazu bei, dass die Beine nach gaben. Zusammen krachten sie auf den Boden und der Wirt schimpfte laut mit den ungehobelten Gästen! Kay lag auf dem Boden und lachte. Er war schon sehr lustig drauf, allerdings war er nicht wirklich betrunken. Nun vielleicht ein bisschen. Er hatte schließlich keine Übung.
Allerdings lallte er auch, dass er den Tisch reparieren würde.

Anegin saß am Fenster und sah hinaus. Sein Blick schweifte über das Meer, als es an der Tür leise klopfte. Er sah zu selbiger und lächelte wenig glücklich, als Kiiran eintrat. Nicht weil er etwas gegen den Drachenmann hatte, sondern, weil das alles hier doch ein wenig tragisch war. Anegin konnte sich nicht vorstellen, was es bedeutete 50 Jahre gegen Dämonen zu kämpfen. Allerdings hatte er sich auch eingestanden, dass er schon schlimmeres überstanden hatte. Nämlich die Zeit, bevor er Kay befreit hatte. Er erhob sich, als Kiirian davon sprach, dass Vorbereitungen getroffen werden mussten. Sicher. Er würde seinen Bruder so gut es eben ging vertreten. Verwandelt sahen sie von ihrer Form identisch aus. Nur in ihrer Lieblingsfarbe unterschieden sie sich. Doch den hohen Drachen war es gestattet die Farbe frei zu wählen, in denen ihr Schuppenkleid erstrahlte. Nicht selten wählte Anegin gold oder Purpur… Nun dieser Tage wohl doch schon seltener. Er wollte eigentlich gar nicht auffallen und in einer goldenen Drachenrüstung herumzurennen, war schon sehr auffällig. Auffälliger als in einer… Genug davon. Er ging zur Karte.
„Ich verstehe.“, sagte er nachdenklich. „Dann wäre es wohl das Beste, sie so weit wie nur möglich vorher aufzuhalten.“ Er sah dem Drachenmann in die Augen, dann kurz zu seinem Bruder. „Ich nehme an, sie sind zu Land und in der Luft unterwegs? Wo kämpfte mein Bruder immer?“ Sicher da wo er gebraucht wurde. Aber aus Erfahrung waren sie als Drache stärker. Jedoch wusste Anegin auch, dass er als Mensch besser Magie wirken konnte. Denn manche Dinge waren einfacher wenn man sie mit einer Sprache beschwor, oder ihnen durch verschiedene Gesten Ausdruck verlieh. Anegin war zwar auch gut mit seinem Schwert, jedoch berief er sich in einem erbitterten Kampf auf leben und Tod lieber auf seine Astralmacht und Magie. Er war schon immer der Gewesen, der die jungen Völker durch Charisma und kleine Banne freundlich gestimmt hatte, um Kämpfe zu umgehen oder einen zerbrechlichen Frieden zu stiften. Doch er wusste auch, dass man mit Dämonen vermutlich nicht so gut reden konnte.
„Was gibt es zu tun?“, fragte er schließlich ruhig und sehr ernst.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 29, 2013 11:12 am

Kiiran blickte verzweifelt zu Boden.
"Es ist ... etwas komplizierter, Sire. Unsere Späher haben mir soeben davon berichteter, dass sich die Brut auf einer Insel, etwa acht Stunden südwestlich von hier niedergelassen hat und offensichtlich einen gesammelten Sturmangriff planen. Wir gehen sogar davon aus, dass sie einen gelben Umrog auf der Insel haben. Wir sollten so bald wie möglich jemanden dahin schicken um die Pforte zur Hölle zu schließen. Leider verursachen diese Pforten gefährliche Energiefelder, die uns Drachengeborenen große Schmerzen zufügen, die selbst unserem Meister Amras Schwierigkeiten bereiteten. Sire, vielleicht möchtet ihr den Trupp persönlich zusammen stellen. Ich versichere Euch, dass unsere besten Ritter mit Freude für euch hinaus ziehen werden! Wir haben bereits ein Piratenschiff vor Anker, welches Meister Amras speziell für diese Aufgabe rekrutiert hatte. Obwohl diese Piraten einen schlechten Ruf besitzen, hat sich Meister Amras ihre Loyalität diesbezüglich sichern können."
Kiiran trat wieder an die Tür und öffnete diese mit Schwung.
"Wenn ihr mir folgen würdet, Sire. Die Generäle und Truppen erwarten bereits mit Spannung den Bruder ihres Anführers."

Kiiran führte Anegin zur großen Halle,, wo bereits die anderen Generäle, Vertreter und Vertraute Amras auf Kiiran und Anegin warteten. Leises Gemurmel, welches rasch in laute Diskussionen ausuferte, brach aus.
"R U H E !"
Ein einziges Wort. Mit so viel Kraft und Authorität dahinter, dass der ganze Saal noch Minuten später von ihrer Energie vibrierte.
Eine alte Frau mit langem weißen Haar stellte sich bis auf wenige Hand breit vor Anegin auf. Diese Frau, die Anegin mühelos einen ganzen Kopf überragte blickte von oben auf ihn herab. Sie verzog ihre Lippen nachdenklich zu einer Schnute, dann zog sie das Schwert aus der Scheide, welches sie an ihrer rechten Seite trug und verbeugte sich vor Anegin, hielt den Kopf gesenkt und das Schwert mit beiden Händen ihm entgegen.
"Mon épée est votre!"
Nach und nach folgten ihr die anderen Männer und Frauen im Saal, bis schließlich alle - Kiiran einbegriffen - auf ihren Knien waren.

Nach einer kurzen und hektischen Vorstellung der anwesenden Lords und Ladies wurden Anegin etwa zwei Dutzend Ritter, Krieger und Magiebegabte aller Länder vorgestellt.
"Die Taktischen Berater empfehlen alle, dass wir uns auf maximal sechs Leute beschränken."

Als Elentari schließlich um eine Ecke der Felsen blicken konnte, tauchte eine laut kreischende Fratze vor ihrem Gesicht auf. Eine Riesenfledermaus mit gesichtsloser Fratze, stattdessen jedoch mit einer Vielzahl an Klauen an den Händen, spitzen Zähnen am Maul und Hörnern an den Gelenken. Warmer Atem schlug ihr ins Gesicht, als das Biest sie in einer Frequenz ankreischte, dass man einige Zeit orientierungslos und kurze Zeit alle Sinne versagten. Der A'kharii wollte nach Elentaris Gesicht schnappen, doch dann wurde die Bestie von einem fremden Drachen von den Füssen gerissen und mit Wucht in die nächste Felswand gerammt. Der grau schimmernde Drachen wollte sich wieder aufrappeln, doch seine Beine gaben unter Schmerzen nach. Der A'kharii sprang auf, taumelte und orientierte sich neu und stürmte dann mit offenem Maul auf die Elfe zu.


Zuletzt von Jessifer am Mo Dez 30, 2013 9:46 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 30, 2013 9:19 am

Vincenza betrachtete das Tanzen und singen eher gelasen. Ihre Jungs hatten sonst selten Freizeit, da sie sonst einfach nur auf dem Schiff waren. Nun sollten sie sich austoben, doch lange hätten sie nicht mehr die Freude an diesem Spektakel. Bald müssten sie hinau, aufs Meer. Eigentlich wartete die Captain wirklich nur noch auf den Befehl, das Schiff wieder zu bemannen, um hinaus zu fahren. Immerhin brachte der Job gutes Geld ein und nicht nur das. Sie konnten Helfen sich von der verfluchten Horde zu befreien. Sicher ...s ie waren Piraten udn hatten der Meinung der meisten Leute nach keinen Funken Ehre im leib, doch die Crew der Leviatan, ließ niemande einfach so sterben. Sie brachten sogar Schiffbrüchige, wie auch Opfer, immer sicher an Land, was ihnen einen gewissen Ruf eingebracht hatte.

Mit einem solchen Wesen hatte Elentari nun wirklich nicht gerechnet. Für den Moment wusste sie nicht, was geschehen war. Was war das nun wieder? Das Vieh wurde weg geschleudert, so das sich Elentari erst einmal wieder besinnen kontne und schließlich nuin erst den schwer verletzten Drachen bemerkte. gerade wollte sie etwas sagen, als dieses elende VVieh erneut auf sie zu sprang. Dieses Mal aber, war Elentari gewarnt. Sie zog hastig den Dolch, sprang auf die Kreatur zu und stieß den Dolch in sie hinein. Die Elfe fand irgendwie Halt an dem Biest und stach erneut auf das Vieh ein. Immer und immer wieder stach sie zu, bis das elendige Biest sich nicht mehr rührte. Dann erst packte sie den Dolch schnell atmend weg. Wieder ein kleiner Blutrausch. Was stimmte denn nur nicht? Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn, ehe sie sich dem Drachen zu wandte, der sich nicht einmal mehr aufrappeln konnte. "Du musst Bores sein. Hab keine Angs. ich werde dir nichts tun. Du armer Kerl. Es wird bald dunkel." Sie sah zum Himmel. Vielleicht könnte sie es noch schaffen Hilfe für das arme Tier zu hjolen. Hier draußen wären sie leichte und vor allem schnelle Beute, denn selbst wenn sie wieder in den Blutrausch geriete, könnte sie es nicht mit einer ganzen Horde von Dämonen auf nehmen. "Versuch nicht weg zu gehen. ich werde Hilfe holen. Wir werden dich beschützen udn wir werden deine Herrin finden. Ich hoffe nur, sie lebt noch." Sacht tätschelte sie ihm den Hals. Er war wirklich in einem äußerst schlechten Zustand. Gut das es nicht all zu weit bis zum Turm war. Elentari rannte augenblicklich los, denn die Zeit war knapp. Vor der Dunkelheit musste sie zurück bei dem Drachen sein, wenn sie ihn retten wollte. Als sie im Turm an kam, keuchte sie regelrecht. "Bores ... Ich hab ihn gefunden. Beeilt euch. Es geht ihm schlecht," erklärte sie. Nun mussten sie sich wirklich beeilen.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Dez 31, 2013 12:31 am

Als Anegin hörte, dass sich eine Gruppe eingenistet hatte, war er Feuer und Flamme sie direkt anzugreifen und zu zerstören, doch schon wurde dieser Gedanke zurückgeschlagen. Auch wenn er nicht wusste, wer oder was dieser gelbe Umrog war, wusste er instinktiv, dass das nichts gutes zu bedeuten hatte. Er hörte Kiiran weiter zu. Eine Grupe zusammen stellen, wer wollte freiwillig in ein Dämonennest? Wen sollte er schicken? Wem traute er es zu? Anegin fühlte sich wirklich unwohl und sah zu seinem Bruder herüber. Auch er musste jedes Mal vor einer solchen Entscheidung gestanden haben. Wen schickte man, wenn man selbst nicht konnte? Unglücklich und nachdenklich nickte er, ehe Kiiran ihm bedeutete zu folgen. Dies tat er bereitwillig.

Nun das er angeschaut wurde, störte den erhabenen Drachen kaum, war das doch bisher immer so gewesen. In Ruhm zu baden war früher er sein Geschmack gewesen, nun jedoch empfand er dies als unnötig und überflüssig. Und doch konnten sich die meisten Wesen nicht erwehren, unbewusst Ehrfurcht zu empfinden. Anegin schaute vor sich in die Menge, die lauter und lauter wurden. Er fühlte sich nicht unwohl, aber so behaglich wie sonst, wenn er in einer Menschenmenge war, fühlte er sich auch nicht. Er hatte eine nichtssagende und irgendwie strenge Mine aufgesetzt und erschrak auch nicht, als Kiiran um Ruhe bat.
Die Frau, mit den langen weißen Haaren war einen ganzen Kopf größer als er und Anegin fragte sich, welche Position sie inne haben mochte, so Respekt gebietend, wie sie war. Sie schien ihn zu mustern und zu bedenken, ob er würdig war. Vielleicht auch, ob er überhaupt echt war. Viele Kulturen oder Völker konnten es regelrecht spüren, wenn solche wie er anwesend waren oder eben nicht.
Als sie sich dann plötzlich vor ihm verneigte ihm das Schwert entgegen streckte und ihm kund tat, dass ihre Klinge die seine sein würde, veränderte sich Anegins Ausdruck. Es war nicht wirklich Mitleid, denn das wäre sehr respektlos gewesen, sondern bedauern und zugleich Respekt. Er neigte den Kopf leicht und wollte sich eben bedanken, als ihrem Beispiel einige weitere und schließlich alle folgten. Anegin war es wie schon mal erwähnt, verehrt zu werden oder zumindest geachtet und respektiert. Eigentlich konnte er auch damit leben, aber in diesem speziellen Fall, würde er Leute in den Tod schicken. Er schüttelte diesen Gedanken schnell ab.
„Ich werde euer Vertrauen nicht enttäuschen.“, gab er nun zu verstehen. Dann wurden ihm alle vorgestellt. Namen, die er vermutlich für einen Moment seines Lebens nicht vergessen würde. Doch irgendwann würden auch diese Namen verblassen und vergessen werden. Anegin blieb freundlich, auch wenn mit jedem Namen und jedem Satz das Gefühl wuchs nicht nur unter Soldaten, sondern unter Freunden zu sein. Sie waren alle nicht besonders überschwänglich. Sie waren eben doch Soldaten und zwar die führenden Köpfe und Anegin würde es schwer fallen auszuwählen, was konnte auch er schon dazu sagen? Er kannte keinen einzigen dieser Leute. Er fand, dass es besser wäre, wenn sie das selbst übernehmen würden. Sie konnten sich doch am besten einschätzen.
Er zog Kiiran ein stück zur Seite und sah ihn durchdringend an. „Kiiran. Du bist offenbar der Stellvertreter meines Bruders. Wenn wir uns auf sechs beschränken und kein Drachengeborener dabei sein darf, musst du mir bei dieser Frage einen Rat geben. Ich schätze das Gleichgewicht unserer Streitmacht sollte verteilt sein. Der Stoßtrupp jedoch sollte die besten Krieger haben und solche, die sich mit einem Dämonentor auskennen.“ Anegin sah kurz durch den Raum, dann dachte er an Kay, seinen Freund. Er lächelte leicht. „Ich kenne einen jungen Mann, der sich jeder Herausforderung stellen würde, um mir einen Dienst zu erweisen. Es wäre ihm eine Freude mir die Nase lang zu machen, weil er etwas kann, was ich nicht vermag.“ Anegin blickte Kiiran wieder an. „Sein Name ist Kay und er ist ein ausgezeichneter Krieger. Er müsste sich hier irgendwo herum treiben. Auch meine treue Begleiterin Elentari könnte diese Aufgabe übernehmen.“ Er dachte kurz an Reuen, doch auch sie hatte offenbar ein Problem mit solchen Energien. Er erinnerte sich da an die Dunkelheit, die sein Herz umklammert hatte. Auch Amras’ Tochter war nicht geeignet. „Die übrigen Vier müsste ich eurem Heer entnehmen. Ich werde versuchen von hier aus ein Auge auf sie zu haben. Ich kann sie vor der Abreise schützen, mit einem Schild, das die Nacht halten sollte. Aber mehr… kann ich wohl nicht tun.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Jan 02, 2014 12:46 am

Kiiran nickte. Er schickte zwei Soldaten los, die Anegins Kameraden suchen und herbringen sollten. Nachdem sie sich eine kurze Beschreibung der beiden gegeben haben, verschwanden sie sofort nach draussen.
"Siegfried wird diesen Trupp führen", sagte Kiiran. "Er ist zwar trotz seines Alters immer noch jung und ungestümt, aber er zeigte bereits gute Führungsqualitäten auf dem Schlachtfeld."
Ein junger Mann mit kurzem blondem Haar trat einen Schritt nach vor. Seine leichte Plattenrüstung hatte einige Kerben und Flickstellen, erwies sich jedoch weiterhin als zuverlässig. Mit einer salutierenden Handbewegung bestätigte er die Aufforderung Kiirans.
"Es ist mir eine Ehre, Sir."
"Die Waldläufern Sandana von den Blauen Wäldern."
Eine blauäugige Elfe mit schulterlangem, schwarzen Haar trat neben Siegfried und nickte Kiiran und Anegin zu.
"Für die magische Unterstützung wird Ker Alfrec Imarin sorgen. Adept des Vierten Elements."
Ein bärtiger Mann in einer braunen Robe trat vor. Seine gesammte linke Gesichtshälfte war vernarbt, als hätte ihn jemand mit hunderten Schnitten bearbeitet. Auch sein linkes Ohr war verstümmelt.
"Zu guter Letzt wird sie noch unser Clipper begleiten. Riley!"
Eine Gestalt in Kapuze trat vor. Diese hing ihm dermassen tief dass man weder sein Gesicht, noch die Schatten dahinter sehen konnte.

Der erste Soldat war schneller erfolgreich als er gehofft hatte. Schon seit Stunden hatte sich die Information in der Feste verbreitet, dass sich ein junger Mann mit weißen Haaren mit Piraten angefreudet hatte.
Der Soldat trat in die Stube und mit etwas Mühe sorgte er dafür, dass die Taverne verstummte. Alle Anwesenden starrten den Soldaten erwartungsvoll an.
"Meister Anegin hat ein Anliegen an euch, Kay. Er erwartet euch in der Großen Halle."
Der Soldat schaute Vincenza an.
"Und er möchte, dass ihr die Leviathan fahrbereit macht, Ma'am. In ein paar Stunden beginnt die Mission."

Leise fluchend kam der zweite Soldat alleine und erfolglos zurück. Leise flüsterte er ihm ins Ohr, dass er sich bei seinen Kollegen umgehört habe und schließlich beim örtlichen Stallmeister darüber informiert wurde, dass die Elfe mit dem Drachenreiter Alan verschwunden war.
Kiiran brummte wütend.
"Man berichtete mir soeben, dass sich Eure Begleitung, Lady Elentari, auf eine private Mission begeben hatte. Wir haben den Kontakt zu ihr verloren, aber meine Männer werden sich auf die Suche nach ihr machen!", Kiiran nickte dem Soldaten zu, dem er damit zu verstehen gab, sich sofort auf die Suche nach Elentari zu begeben. "Was ist mit eurer anderen Reisegefährtin? Das rothaarige Mädchen?"

Zwei Soldaten, ein Arzt und Alan, der sich bemühte die anderen davon zu überzeugen, dass er fit genug war um mit zu gehen, folgten der Elfe zu der Stelle, an der sie mit dem A'kharii gekämpft hatte. Nach langer und intensiver Suche gaben die Soldaten auf. "Es tut mir leid, aber wir kamen zu spät. Bores ist bereits getürmt", sagte einer der Soldaten.
"Offensichtlich nahm der kleine Sturkopf die Suche nach seiner Herrin selber wieder auf", sagte Alan und hockte sich neben den Arzt, der den A'kharii näher betrachtete.
"Der Säuresack ist total verfetzt", sagte der Arzt und deutete auf die unzähligen Stichwunden. "Keine Chance da noch etwas brauchbares zu finden, dass nicht kontaminiert ist. Wir sollten seinen Leichnam verbrennen und machen, dass wir von hier verschwinden. Es dämmert."


Zuletzt von Puppenspieler am Sa Jan 04, 2014 9:21 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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