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Puppenspieler



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Dez 14, 2013 5:33 pm

Amras, der fast einen ganzen Kopf kleiner war als sein Bruder, erwiderte die Umarmung kurz. Auch er trug eine Drachenrüstung, ähnlich der von Anegin, doch seine war rötlicher, wie ein Sonnenaufgang.
"Verzeih, dass ich so spät bin. Ich hatte noch einen Krieg zu führen." Er löste sich von Anegins Umarmung und sah ihn mit dem selben strengen Blick wie der ihres Vaters an. "Jetzt reiß dich zusammen. Da draussen ist ein Ungetüm, dass uns bei lebendigem Leibe verspeisen will. Und ich schwöre dir, wenn du dich von ihm fressen lässt, dann zerr ich dich aus seinem Arsch wieder heraus und bringe dich eigenhändig um!"
Gerade als Amras seine linke Faust vor Anegins Gesicht herum fuchtelte, warf ihn Silver aus vollem Lauf um. Amras keuchte, rang ein wenig mit dem kleinen Drachen und schob ihn mühsam von sich herunter.
"Silver! Heißt das etwa, dass Jessi auch hier ist?", er sah Anegin fragend an.

Reuen erwachte aus ihrer Ohnmacht und stöhnte benommen. Sie war orientierungslos und wollte sich aufrichten, da fiel sie Amras auf.
"Silver! [Bring das Mädchen weg von hier]!", sagte er in der Sprache der Drachen und zeigte in Richtung Reuen.

Amras schlug Anegin seinen Arm auf den Rückenpanzer.
"Jetzt wird's spannend!"
Der Boden bebte erneut. Doch diesmal glitt die Schlange halb im Boden versunken quer durch den Wald direkt auf die beiden Drachenbrüder zu.
"Zeig doch mal, was du in den letzten Jahrhunderten gelernt hast!"
Amras rannte auf die Schlange zu, holte mit seinem Schlagarm weit aus und warf diesem seinen stärksten Schlag ins Gesicht. Die Wucht der Weltenschlange schob Amras nach hinten. Amras stemmte sich mit voller Kraft gegen die Nase der Schlange und brachte sie nur mit Mühe dazu langsamer zu werden.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 12:29 am

Das Anegin sich nicht aufhalten lassen würde, war ihr vollkommen klar. er war ein Dickschädel, aber wenigstens einer von der guten Sorte. Elentari folgte ihm, auf den Platz, wo sie hoffentlich Reuen finden und retten könnten. Das sie an diesem Tag Zeuge eines Geschichtsträchtigen Ereignisses werden würden, ahnte bis dahin niemand. Anegin wartete ziemlich lange, bis er Reuen rettete. Elentari war tatsächlich versucht, sie selbst da herunter zu holen, doch das wäre sicher für niemanden eine gute Idee gewesen. Statt dessen wartete sie ab, bereit die Jäger auf zu halten, wie er es sich gewünscht hatte. ~Du musst ihn beschützen ... egal wie groß oder stark der Gegner ist. Du bist stärker. Keiner kann dich stoppen. Du bist viel mächtiger als alle anderen~ schallte es in ihren gedanken plötzlich. "ja .. du hast recht .. das bin ich," murmelte sie daruf hin. Ihr Blick wurde sonderbar und sie fand, das Blut doch eine wunderschöne farbe an ihrem Dolch ab geben würde, solange es noch frisch war. Da nun allerdings ein solcher gegner aus dem Boden schoß, ahnte ja niemand. Für einen Moment war Elentari wie erstarrt. Kay rief nach ihr, doch sie nahm es gar nicht wahr. Sie starrte das riesige Vieh an udn sah nur noch, wie Reuen udn Anegin von irgendwas gerettet wurden. ~Was denn ... diesen Wurm wirst du doch unter deinen Füßen zertreten. Das Würmchen ist dir doch gar nicht gewachsen,~ ertönte wieder dise Stimme. Elentari wwusste, das die Stimme recht ahtte. Gerade wollte sie auf das Untier los stürmen, als sie in die Luft gerissen wurde. Neben sich sah sie Jessifer. "Lass mich runter! ich muss ihm helfen!" rief sie, doch kay brachte sie aus dem Tumult heraus. Die Schlange war schon wieder verschunden, als Kay endlich landete. Wütend sah sie ihn einen Moment an, gar nichtd aran denkend, das er ihr das Leben gerade vermutlich gerettet hatte. Wie sollte sie das Vieh denn nun finden? In einiger Entfernung sah sie, wie sich die Schlange halb im Boden versunken durch die Gegend schlängelte, direkt in den Wald hinein. Das Vieh war schnell, aber auch Elentari würde es durchaus schaffen, sie ein zu holen. Schon rannte sie drauf los, nicht mehr auf Kay oder Jessifer achtend. Sie hatte ein Ziel. Sie wollte das Blut der Weltenschlange an ihrem Dolch kleben sehen und ihre Schuppen als Trophäe mit sich nehmen. Sie würde es schaffen, sie würde sie töten und somit Anegin retten. Elentari hetzte durch den Wald, der nun deutlichen Spur der Schlange folgend. Toss rannte plötzlich neben ihr her un Elentari sprang, sich in seinem Fell fest haltend, auf seinen Rücken. Toss schien zu wissen, was sie vor hatte und so rannte er der Spur nach. Er schaffte es, die Schlange ein zu holen und als sie gerade and er Schwanzspitze an kamen, sah Elentari jemanden, der auf den Kopf des Wesens einschlug. Gestoppt wurde das Tier dadurch nicht, aber wenigstens gebremmst, was Elentari nun die Chance gab, auf den Rüken des Biestes zu springen, um ihr den Dolch in die eingeweide zu rammen.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 12:46 am

Doch Elentari schaffte es nicht auf die Schlange hinauf zu springen. Ein anderer Gegner schlug sie wie einen Lederball mit einem schweren Holzknüppel zurück.
„Ah, ah, ah... Wer wird denn gleich? Diese beiden Drachen, werden heute Schlangenfraß und ich werde nicht zulassen, dass du sie rettest, kleine Elfe.“ Fast gemütlich ging er nun auf sie zu. Er wich Toss aus bei seinem nächsten Angriff, schlitzte er dem Säbelzahntiger die Seite auf. Er war nicht tot, aber schwer verletzt.
Der Mann in der Drachenrüstung hielt ihr die Klinge entgegen und schon setzte er zum Angriff an. Klingen prallten aufeinander und er drängte Elentari immer weiter zurück. Er war sehr stark und dafür, dass er offenbar ein Mensch war, war er viel zu schnell, zu gewandt und ja eben viel zu stark. Er schleuderte Elentari gegen den nächsten Baum und grinste.

Kay konnte nicht fassen, was soeben geschehen war. War sie denn lebensmüde`? Er blickte zu Jessifer und rief: „Komm mit!“ Dann rannte er Elentari hinterher. Als könnten sie was gegen die Schlange ausrichten?! Was dachte sie sich nur dabei. Und da sagte sie, Anegin sei wahnsinnig... Er holte sie irgendwie ein und Elentari wurde gerade gegen einen Baum geschleudert.
„Lass deine dreckigen Finger von ihr!!!“, schrie Kay erbost, zog sein Schwert und ließ den Boden gefrieren. Rasend schnell schossen Eisspieße aus dem Boden und der Fremde blieb ungerührt stehen. Das Eis zerplatzte lediglich an seinem Schuppenpanzer. Er grinste und Kay sah ihn mit offenem Mund an. Ein Wurfmesser kam geflogen, wurde jedoch von seinem Schwert abgeblockt. „Wer zum Teufel bist du und was hast du gegen Anegin?!“, schrie er erbost und der Mann achtete wieder auf Elentari.
„Ich bin Eracen Xen und ich habe nichts persönlich gegen ihn. Es ist nur mein Sinn solche wie ihn aus dieser Welt zu schaffen.“

„Ich habe fähige Gefährten und Jessi ist nicht auf den Kopf gefallen, sie werden es irgendwie schaffen.“
Tja... Was hatte er denn in den letzten Jahrhunderten gelernt? Wie man Zwerge unter den Tisch trinkt, wie man Edelsteine in Kleidung webt? Alles nichts, was er hier gebrauchen konnte. Sein Bruder würde ihn verprügeln, wenn sie das hier überlebten, dessen war sich Anegin sicher. Spannend! Nannte er es. Amras fand es Spannend gegen eine riesige Schlange zu kämpfen! Anegin hatte weder Interesse daran, diese Schlange zu töten, noch wollte er von ihr behelligt werden. Seine bisherige Taktik, wenn er in so etwas geriet, war Flucht, aber... nun das ging offenbar nicht.
Amras hatte einen Krieg zu führen gehabt!! Anegin konnte es nicht fassen. Na fein. Der Boden bebte und das Ungetüm erreichte sie. Anegin fragte sich unwillkürlich, warum ER sie geweckt haben sollte. Und warum Reuen nach ihm geschickt hat, wenn sie gar nicht wollte, dass er her kam... Er versicherte sich, dass Silver, wie der Drache wohl hieß, Reuen aus der Schussbahn nahm und riss sich den Umhang von den Schultern.
Anegin war sehr viel stärker als ein Mann, aber nicht so stark, wie sein Bruder. Dennoch, als Amras sich gegen das Ungetüm warf, folgte Anegin keinen Augenblick zu spät. Er Zog das Schwert auf seinem Rücken und rief: „Geh dahin wo du hergekommen bist!“
Er rammte das Schwert in den Boden und goldenes Licht erfüllte ihn und das Schwert, dann riss er es aus dem Boden heraus und schwang es mit aller Macht vor sich. Das Goldene Licht löste sich prallte auf die Schlange. Nun, das Licht verletzte die Schlange, doch das war auch nicht Anegins Absicht gewesen. Es blendete die Schlange und durch das Licht hindurch sprang Anegin und sein Schwert fuhr singend durch das Auge der Schlange. Anegin kam auf dem Boden auf und suchte nach Amras. Ar war am Maul der Schlange gewesen, hoffentlich war er nicht verletzt worden.
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Puppenspieler



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 1:21 am

Amras hielt seine rechte Hand von sich und in seiner Hand stoben rote Flammen in Form einer Lanze in zwei Richtungen. Als die Flammen erloschen, hielt er eine Drachenlanze in seiner rechten Hand. Amras wirbelte die Lanze in seinen Händen in einem imaginären Pi-Orbital um seinen Körper herum. Schließlich holte er mit Schwung aus und schlug der Schlange auf die Naseschuppe. Blitze schossen aus der Aufprallstelle hervor und mehrere rot leuchtende Linien rissen sich einen Weg in alle Richtungen quer übre ihren Schädel und spalteten die harten Schuppen.
Amras sprang mit einem weiten Sprung in Sicherheit.

Das Biest schrie auf und schlug wild um sich. Mit einem einzigen Schwanzhieb riss es hunderter kräftiger Bäume aus dem Boden und entwurzelte diese.

Silver flüchtete unter den Angriffen der Schlange und den Geschossen der Drachenjäger davon. Es brauchte einige Zeit, ehe er das Mädchen, die Elfe und den anderen Kerlen wieder fand. Die Drei hatten es offensichtlich auch nicht leicht und mussten sich gegen einen Angreifer in Wehr setzen.

Jessifer zögerte nicht und zog ein Säckchen mit einer Pulvermischung aus ihrer Tasche. Mit großem Schwung warf sie das Beutelchen vor Kays Füsse. Ein heller Lichtblitz flutete Kay und lähmte ihn in seinen Bewegungen. Jessifer seufzte, sie hatte ihr Ziel verfehlt.
"Mist! Entschuldige!", zischte sie und türmte davon.

Silver folgte Jessifer und landete unmittelbar vor ihr.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 2:16 am

Elentari war so in ihrem Wahnd ie Schölange zu töten, das sie den anderen Angreifer gar nicht wahr nahm. "TOSS!" schrie si auf, als sei sie eben erst aus dem Alptraum erwacht. Ihr geliebter Toss durfte nicht sterben. Sie musste mit dem Kerl fertig werden, der eben ihren Freund schwerstens verletzt hatte. "Das wirst du BÜßEN!" schrie sie den Kerl an und kam in eine Art kampfrausch,d en sie nicht kontrollieren kontne und der sie nicht klar denken ließ. Sie wehrte die Schläge ab, doch drängte er sie immer weiter zurück. Schließlich aber, bekam sie einen so heftigen Schlag ab, das ihr hören und sehen verging. Sie wurde gegen einen Baum geschleudert, an dem sie erst einmal schmerzhaft abprallte udn auf den Boden sank. Sie konnte Kay hören, wie er den Kerl an schrie, er solle Elentari in Ruhe lassen. Sie war wirklich beeindruckt von Kay. Leider hatte Jessifer den richtigen Einfall, bei der falschen Person. Was machte sie denn da? Elentari rappelte sich schwankend wieder auf. Sie musste Kay retten. Was hatte siech Jessifer denn nur dabei gedacht, das zeug auf ihn zu werfen und dann mit einer kurzen Entschuldigung wieder zu verschwinden? Toss lag schwer atmend am Boden udn Kay konnte sich nicht rühren. Elentari hatte Tränen in den Augen bei dem Anblick ihres Freundes, der sie geradse so flehend an sah. Dieser Mistkerl ... er trug den Panzer eines hohen Drachen. Er war ein Mörder und er musste bestarft werden. Erneut flammte der Blutdurst ind er Elfe auf, die sonst eigentlich so gar nichts davon hielt, ein Leben zu nehmen. Kay ... Er musste doch noch gerettet werden! ~Denk nicht an ihn ... der Kerl is wichtiger,~ ertönte ihre Stimme. "NEIN! Er ist mein Freund!" Donnerte sie plötzlich. Sie wirkte einen Zauber und schon rankten sich Efeuranken um Kays Körper, die ihn von dem brutalen Kerl fort zugen. Elntari hoffte, das etwas Wasser die Wirkung des Pulvers aufheben würde. Toss konnte nun wirklich nicht helfen, doch Kay würde es nicht bereuen, versucht zu haben, sie zu retten. Er war ein großartiger Kerl und auch wenn er immer gemein war, immer an ihr herum nörgelte oder sie irgendwie verachtend behandelte, mochte sie ihn doch, denn er hatte das Herz auf dem rechten Fleck. Alle Kräfte, die Elentari nun aufbringen konnte, sammelte sie zusammen. Sie musste ihn überlisten, doch wie? Sie hatte den Dolch Angeins ind er Hand, der einzige Dolch,d er diese Rüstung zerstören könnte.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 5:52 am

Kay konnte gar nicht so schnell gucken, wie er plötzlich vollkommen gelähmt war. Was zum...? Jessi entschuldigte sich schnell bei ihm und verzog sich dann!? Oh... was für eine kleine... arg! Es dauerte fast eine Ewigkeit, ehe er von Ranken gepackt durch die Gegend geschliffen wurde. Der Angreifer glaubte, Elentari rede mit ihm, als sie schrie, dass Kay ihr Freund sei und Kay hörte das auch. Es berührte ihn, dass sie das so sah, aber er hatte nun andere sorgen.
„Ist das so? Er ist also dein Freund. hm... Fein, fein.“ Das ändert nichts daran das...“ Er blickte zu der vollkommen ausrastenden Schlange, über deren Körper sich rötliche Risse gebildet hatten. Diese vermaledeiten Drachen! Sie waren zu stark für diese Welt. Niemand sollte solche Kräfte haben! Er suchte nach Gleichgewicht Also schön, wenn die Schlange es nicht vollbrachte, würde er es zu Ende bringen! Aber erst... Er sprang fast aus dem Stand in einen Baum und setzte Kay hinterher. Wenn er ihn jetzt nicht erledigte, konnte er zum Problem werden und da er außer Gefächt war, war es leicht.
Das Schwert ging hernieder, doch Kay parierte. Er schrie auf, als ihm das Schwert in der Schulter landete und schleuderte seinen Gegner mit einer Eisexplosion davon. Der landete direkt vor Elentari auf den Füßen.
„Also schön, dann eben doch du zuerst, Täubchen.“ Er griff sie wieder an.

Anegin betrachtete das Wirken seines Bruders und staunte nicht schlecht. Nun gut. Dann sollte er seinem Bruder doch mal beweisen, dass er auch was auf dem Kasten hatte. Schließlich war er ja auch kein einfältiger kleiner Junge mehr... Nun zumindest meistens nicht. Pass auf, Bruder Dachte er sich und steckte sein Schwert weg. Er schloss die Augen, stand weit Genug weg von dem Vieh und konzentrierte sich, dann rannte er auf es zu, sprang und wurde von dem wilden Körper einfach wie ein Insekt davon geschlagen. Dieses Mal war er gewappnet und vor allem voller Magie, sodass er keuchend gegen einen Baum flog, sich dabei jedoch nichts Brach. Es presste ihm lediglich die Luft aus den Lungen. Er rappelte sich auf. „Das könnte dir so passen, was?“ Anegin rannte erneut auf sie zu. Dieses Mal war er schlauer und wich dem Körper der Schlange aus. Er landete fast leichtfüßig auf ihrem Kopf. Da wo die Risse waren. Legte Anegin seine Hände hin und mit einem angestrengten und lauten Schrei presste er weiße glühendes Drachenfeuer durch diese Kanäle. Er bemerkte erst, als er wieder davon geschleudert wurde, dass sie so gut wie keinen Schaden machten... Er und sein Bruder. Um Himmels Willen was sollten sie denn tun? Noch Im Flug verwandelte sich Anegin in seine drachische Form und spie erneut Feuer. Zwecklos. Hoch über der Schlange flog Anegin im Kreis und konzentrierte sich. Er rief Blitz und Donner und versuchte einen Sturm zu packen, damit dieser Wurm da unten vom Donner gegrillt wurde. Doch er brauchte natürlich Zeit. So etwas ging nicht von jetzt auf gleich. Hoffentlich bemerkte das Vieh nun nicht was er vor hatte. Sicher konnte sie ihn, wenn sie nach oben schoss immer noch erwischen.
Ich fürchte es ist Zwecklos, Bruder gab er Amras zu verstehen. Wir sollten fliehen. Er sammelte Energie und sah zufällig Elentari und Kay, wie sie mit dem Kerl in der Rüstung kämpften. Er musste den beiden vertrauen...
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 6:34 am

Kaum hatte Anegin sein Drachenfeuer in die offenen Stellen zwischen den Drachenschuppen gejagt, da bäumte sich die Schlange mehrere Meter weit auf. Wie ein riesiger Turm ragte sie in die Wolken. Amras ging in die Knie und sties sich so stark er konnte ab. Augenblicke später erstrahlte sein Körper in glänzendem Licht und er stieg als goldenroter Drache empor. An seinem Scheitelpunkt - wenige Meter vor dem Kopf der Schlange entfernt, verwandelte er sich wieder zurück und trieb die Klinge des Schwertes, welches sich erneut in seiner Hand manifestiert hatte mit einer hell leuchtenden Flamme in den Hals der Schlange, knapp vor der Mundöffnung. Die Klinge fest umklammert schnitt sich Amras seinen Weg der Länge nach durch den Körper der Schlange, bis er wieder am Boden angekommen war.
Erneut verwandelte er sich in einen Drachen und floh aus dem Bereich in dem die Schlange wie ein lebloses Seil in sich zusammen fiel. Amras hatte schon Hoffnung gehabt, dass sie gesiegt hatten, doch nach wenigen Augenblicken, kaum dass der Leichnam zur Ruhe gekommen war, regte sich etwas im Inneren der Schlange und aus der offenen Wunde schälte sich eine neue Schlange, die der ersten glich. Doch diese war unversehrt und als sie sich aus dem klebrigen Leichnam geschält hatte und die beiden Drachen, die wie zwei Spatzen um sie herum flogen, erblickte, öffneten sich zwei weitere Augenpaare.
[Hat uns Vater etwa beigebracht zu fliehen?], schimpfte Amras auf Drakonisch.

Jessifer nahm Silver das fremde Mädchen ab, die offensichtlich diejenige sein musste, die ihre Gruppe zu retten versucht hatte. Jessifer bemerkte die erschreckende Ähnlichkeit zu ihrer Schwester, bis auf einige wenige Ausnahmen. Diese hier war wesentlich kleiner und zierlicher. Sie hatte auch nicht die Augenklappe, stattdessen jedoch eine kleine Narbe am Kinn.
Gerade als Jessifer sie wecken wollte, hörte sie eine vertraute Stimme.
"Gib dir keine Mühe", Reven stand einige Schritt hinter ihr und hielt ihr Schwert in der Hand. "Wenn ich mit ihr fertig bin, wird sie nie wieder aufwachen."
Jessifer quietschte vor Schreck, wollte das Mädchen fallen lassen und flüchten, doch ihr Körper wollte ihr nicht gehorchen. Stattdessen knurrte Silver und stellte sich zwischen Jessifer und Reven.
Revens Augen lächelten ein klein wenig. "Das soll wohl ein Scherz sein. Du willst dich einer Drachentöterin in den Weg stellen?"
"Fass!", schrie Jessifer und Silver rannte aus dem Stand heraus auf Reven zu. Reven verharrte eine besonders lange Weile und als sie den warmen Atem des hundeartigen Drachen in ihrem Gesicht spüren konnte, wirbelte sie auf dem Absatz um ihre eigene Achse. Dabei glitt die Klinge in ihrer Hand fast wie von selbst über den Hals und schlitzte dem Drachen mühelos die Kehle auf.
Silver röchelte, kippte zur Seite um und atmete nur noch flach.
Reven kam in einer leicht knienden Haltung wieder zur Ruhe und starrte Jessifer mit einem wilden Auge an.

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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 6:49 am

Elentari hatte sich kaum mehr unter kontrolle. Sie war so derartig wütend, als sie nun Kay aufschreien hörte, das sie blind für alles um sich herum war. Als dieser Mistkerl vor ihr landete, überkamen sie sonderbare unglaubliche Kräfte. Wild schlug sie mit dem Dolch nach dem Mann. Sie sah nur noch die Farbe Rot .. die Farbe des Blutes und versuchte einfach nur den Kerl zu töten, der gerade Kay etwas angetan hatte und sie nun ebenfalls töten wollte. Es ar der reinste Blutrausch in den sie verfiel. Sie sah sonderbare Wesen, dämonisch und nicht von dieser Welt, die sich ihr alle als Gegner entgegen stellten, als sie den kerl weiter attakierte. Gnadenlos stach sie auf die Wesen ein und schlitzte ihnen die Kehlen auf. Einer von ihen wollte Toss zu nahe treten. Er bezahlte es mit einem stoß ins Herz. Das da tatsächlich nichts war, sah sie ja nicht. Sie wirbelte wild prügelnd durch den Wald, wobe ihr gegner lediglich dieser eine Drachenjäger war.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 9:41 am

Anegin sah auf seinen Bruder herab, der das Biest von oben bis unten aufschlitzte. Sehr schön! Dennoch. Er konnte den Zauber kaum noch abbrechen. Nicht mehr jetzt. Zu seinem Glück, denn das olle Mistvieh starb natürlich nicht, sondern wurde wiedergeboren, wie ein Phönix... nun auf ekelhaftere Art und weise. Doch das war ja eigentlich auch egal. Sie hatte also sechs Augen na toll. Egal. Anegin musste einen Weg finden das Tier zu töten, bevor es noch mehr schaden anrichtete.
Anegin sah seinen Bruder an, er konnte durch die Drachengestalt nicht erkennen, was für eine Empfindung ihm gerade durch Mark und Bein lief.
UNSER Vater hat MIR gar nichts beigebracht! Dennoch sah er ein, dass es nicht besonders gut war zu fliehen. Besonders wenn dieses Vieh offensichtlich alles in Schutt und Asche legen wollte. Anegin kam eine Idee.
Anegin sah auf seine Pranken, verwandelte sich und ließ sich auf Amras' Rücken fallen und fand halt, wobei aus seinen Fingerspitzen blauviolette Blitze Zucken. Hauch dünn nur, aber die Luft wurde Statisch. Nur noch einen kleinen Moment, noch ein bisschen...
„JETZT!“, schrie er laut, sprang von Amras Rücken weit in die Höhe, wo seine Hände eine zu sich reißende Bewegung machten. Er hoffte Amras, wusste was zu tun war und hoffte, sein Bruder würde schnell genug weg kommen. Über ihm hatten sich die Wolken zu einem Zyklon getürmt und Ein lautes Donner-Grollen, war zu hören die Wolken blitzten bedrohlich, während Anegin nun beide Arme nach oben riss irgendwas zu packen schien und dann etliche Blitze auf dem Boden, nicht in der Schlange einschlugen. Für den Moment sah er gar nichts, durch das helle Blitzen und als er fiel verwandelte er sich in den Drachen und flog über die Wolken. Es fing an zu Hageln  und zwar heftig. Über den Wolken Dort verwandelte er sich zurück und fiel zurück. Beide Hände wieder von sich gestreckt. Als er durch die Wolken kam, riss er beide Arme voller brutaler Gewalt nach unten und sein Schrei verhallte in dem ohrenbetäubenden Donner, als ein einzelner heftiger Blitz in der Schlange einschlug. Hoffentlich hatte Amras es Geschafft. Anegin verwandelte sich und stürzte im Sturzflug herab, ehe er eine scharfe Wendung machte um nach seinem Bruder und den anderen Ausschau zu halten. Er landete als Mensch im Wald und sah sich um.

Die Elfe schien vollkommen auszurasten. Was war los mit dem Miststück. Sie schlug um sich im Zorn, als Jage sie Fliegen. Was war los mit ihr. Sie schien ja wirklich außer sich zu sein vor Zorn. So was hatte er ja noch nie erlebt. Sie landete sogar einen Treffer.
„Miststück!“, schrie er sie an, als er die Tiefe Wunde in seinem Arm kurz betrachtete. Jetzt war die Rüstung im Eimer! Verdammt noch mal! Er wartete einen Günstigen Moment ab und schlug Elentari volles Programm ins Gesicht. Sie Würde nicht bewegungsunfähig sein, aber doch benommen.
Der Angreifer blutete Heftig und eben wollte er ihr den Gnadenstoß geben, als es Donnerte und Blitzte überall schlug das Gewitter ein und er überlegte sich, dass er besser das Weite suchen sollte. Die Weltenschlange blitze grell auf und es stank nach verbranntem Fleisch. „Verdammt!“, fluchte er und sucht das Weite.
Anegin trat soeben hinter einem Baum hervor er sah Elentari zunächst nicht, und dann, gerade als er zu ihr herüber blickte, wie sie benommen und mit eine Heftig blutenden Wunde im Gesicht zu ihm sah, machte er einen Schritt auf sie zu, nur um erneut stehen zu bleiben. Er sah an sich herab und sah, eine Klinge aus seiner linken Brust ragen. Getränkt mit seinem Blut. Ein wenig überrascht war er und im gleichen Moment sogar ein bisschen zornig... Aber nur ein bisschen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 10:53 am

Amras umflog die Blitze und den Sturm und wartete auf den richtigen Augenblick, bis sein Bruder mit seinen Vorbereitungen fertig war. Schließlich spürte er die enorme Energie, die sich über ihren Köpfen gesammelt hatte und richtete sich in der Luft mit weit ausgebreiteten Flügeln vor der Wolke auf. Amras konnte seine Nackenschuppen sich aufrichten spüren, wie feinste Härchen.
Schlagartig kippte er nach vorn und schlug einige Male kräftig mit den Flügeln. Er konnte spüren wie sich die Energie zu einem Blitz sammelte und ihm hinterher jagen wollte. Er konnte nur mehr raten wie viel Zeit ihm noch blieb. Aus dem Sturzflug heraus verwandelte er sich wieder in seine menschliche Gestalt, ohne jedoch an Geschwindigkeit und Kraft zu verlieren. Amras durchschlug das Hauptauge der Schlange mühelos und glitt weiter durch ihren Schädel und Körper. Amras spürte das warme Blut um ihn herum pulsieren und wie er das Organ durchquerte, welches sein Herz sein müsste. Wenige Augenblicke später trat er auch schon wieder aus dem Körper der Schlange aus und landete mit enormer Wucht auf dem Boden, sodass dieser unter seinen Füssen Risse bekam und den Boden zum beben brachte. Einen Augenblick später blitzte es hell über seinem Kopf auf und ein enormer Blitzstrahl folgte Amras Pfad durch das Innere der Schlange zu dessen Herzen. Eine gewaltige Menge Energie entlud sich im Inneren der Schlange und brutzelte es von Innen heraus.
Doch Amras wollte kein Risiko eingehen und hatte seinerseits bereits Vorkehrungen getroffen. Der Boden unter seinen Füssen bebte immer stärker und riss schließlich immer mehr Spalten in den Boden bis diese gemeinsam zu einer großen Spalte wurden und sich schließlich mit dem aufsteigenden Magma füllten.
Amras rettete sich erneut mit einem beherzten Sprung in die Luft und sah zu, wie die Weltenschlange - tot oder betäubt - in den Lavasee fiel.

Jessifer kreischte, als Reven einen Schritt auf sie zu machte. Sie kanalsierte die Energien um sich herum und schleuderte einen feurigen Ball nach dem anderen nach Reven. Diese wich ihnen mühelos aus und lies die Feuerbälle hinter sich in Boden oder an den Bäumen verenden.
Als Jessifer einen ihrer Talismane in der Hand hielt und diesen Reven vor die Füsse werden wollte, schnellte Reven vor, packte sich Jessifer am Hals und am Handgelenk und trieb sie gegen den nächsten Baum.
"Schhh!", zischte sie und schaute kurz auf den Talisman hinab. "Du könntest noch jemanden damit verletzen!"
Reven vernahm eine kurze, wage Reflektion als Spiegelung in Jessifers Auge und duckte sich im letzten Augenblick unter Reuens Tritt weg. Reven rollte sich weiter und kam elegend wieder auf die Beine.
Sie öffnete den Mund, als wollte sie Reuen begrüssen, doch Reuen stürmte bereits vor. Reven konterte mit ihrem Schwert die Faustschläge und Tritte von Reuen weg, konterte dabei auch immer wieder, wobei sich Reuen jedesmal unter ihren Schwerthieben und Tritten weg duckte.
Frustriert stieß Reven Reuen von sich weg und holte sich erstmal ein paar Meter Abstand zwischen beide um sich neu zu sammeln und ihren nächsten Angriff vor zu bereiten.
"Habe ich dir schonmal erzählt, weshalb ich diese Augenklappe...", sie kam erst gar nicht dazu aus zu reden, denn Reuen stand schon wieder dicht vor ihr und maltretierte sie mit ihren Angriffen.
Reven krächzte genervt, packte mit ihren freien Hand an die Augenklappe und riss diese vom Kopf.
Unter der Augenklappe war ein gelbes Schlangenauge und die Haut um das Auge war grün und sah aus wie die Schuppen einer Schlange.
Reuen spürte regelrecht, wie sich Revens Sinne und Kräfte vervielfältigten.
Diesmal war es Reven die den Angriff zuerst ausführte und Reuen in die Enge trieb. Ihre Reflexe waren nunmehr schneller als die von Reuen und Reuen hatte Mühe sich nicht schneiden zu lassen. Mit einem schnellen Sprung brachte sie sich erst einmal in Sicherheit und griff Reven mit einigen akrobatischen Sprüngen an.
"Ha, du hast keine Chance gegen mich in dieser Form! Eine Schande dass es bei dir nicht auch schon angefangen hat", verhöhnte Reven sie und rammte ihre Klinge in Reuens Bauch.
Die beiden zierlichen Mädchen verharrten eine Weil und schauten sich an. In Revens Augen - sowohl dem Schlangenauge, als auch dem Menschenauge - war purer Hass zu sehen. Reuens Blick war dagegen fast schon leer, enttäuscht und traurig. Sie blickte auf und ihre Augen verwandelten sich vor Reven in die einer Schlange.
"Du kannst es kontrollieren ...?!", keuchte Reven und ihre Worte wurden zu einem Gurgeln, als Reuens Hand sich von unten durch ihren Kopf bohrte.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 11:11 am

Der Schlag ins gesicht setzte sie erst mal ausser gefecht. Elentari taumelte zurück, stützte sich an einem Baum ab, wärend der Kerl verschwand. Elentari stand wieder auf, noch imer benommen. Etwas warmes udn nasses suchte sich seinen Weg durch ihr Gesicht. Der Blutrausch war zwar fort. Da war Anegin. Er kam auf sie zu, oder doch nicht? Er blieb stehen. Elentari wusste so gar nicht, was da eben geschah. Sie sah ihn irgendwie verwirrt an, als er in die Knie ging und der ekelhafte Mistkerl ihm sein Schwert aus dem Leib riss. "Nein ..." hauchte sie. "NEIN! ANEGIN!" schrie sie, stolperte über die Wurzeln und fiel. Es war zu viel. Ihr wurde schwarz vor Augen.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 11:47 am

Auch Kay kam angelaufen. Er hatte eine Wunde in der Schulter, aber Elentari hatte auch schon bessere Tage gesehen. Er wollte ihr gerade helfen, als er ihrem Blick folgte. Anegin stand irgendwie herum und ließ den Blick schweifen, als er sie beide entdeckte, kam er auf sie zu... nein, kam er nicht, stattdessen regte ein Schwert aus seiner Brust. Kay konnte es ebenso wenig glauben, wie Anegin selbst und als Anegin in die Knie ging, riss der fiese  Kerl mit der Drachenrüstung das Schwert aus Anegins Fleisch.
Anegin selbst spürte den heißen Atem des Attentäters in seinem Nacken. Wieso jetzt erst? Wieso nicht schon vorher? „Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn ein Hoher Drache stirbt?“ Sollte er das nicht wissen? Hat er nicht schon mal einen getötet? „Anegin Ocard, ich habe euch für mächtiger gehalten.“ Er sah zu dem, was nicht mehr von der Schlange übrig war. „Nun ja... Ich schätze... man sieht sich nicht. Mach's gut.“ Er riss die Klinge heraus und machte sich ganz schnell vom Acker. Sein Arm hörte nicht auf zu bluten und er musste das endlich beheben.
„Wehr dich...“, sagte Kay leise „Anegin... bitte! Steh auf...“ Er murmelte es nur, während Elentari aufschrie. Sie fiel und wurde ohnmächtig. Kay stolperte auch ein paar Schritte, dann noch ein paar an ihr vorbei und zu Anegin, der immer noch kniete. Er rutschte die letzten paar Schritte irgendwie auf den Knien zu Anegin der auf den Boden sah und angestrengt Luft holte. Blut lief seine Mundwinkel herab.
Dann hob er den Kopf. Kay konnte kaum glauben, dass er  immer noch so richtig am Leben war. Er sah Anegin an, traute nicht ihn anzufassen und doch... irgendwas war komisch. Sollte er nicht tot sein? Sollte er nicht langst gestorben sein?
Anegin schien etwas sagen zu wollen, aber es kam nur ein Schwall Blut, weshalb er sich die Hand vor den Mund nahm.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Dez 15, 2013 11:54 pm

Amras glitt erschöpft durch die Luft. Es war lange her, dass er sich so verausgaben musste. Sein Adlerblick analysierte systematisch die Landschaft unter sich. Einige Gruppen von Menschen wanderten geordnet durch den großen Wald und schienen etwas zu suchen. Amras sah in einiger Entfernung zu diesen Gruppen einige Leute hinter dem Blätterdach. Eine der Auren erkannte er als seinen Bruder wieder. Sie leuchtete nur noch schwach, wie ein Feuer, dass nur noch als Glut zurück blieb.
Amras legte die Flügel an und stürzte ungebremst in die Bäume

Wenige Meter über dem Boden riss er seine Flügel auf und bremste seinen Sturz. Seine Flügel suchten fast automatisch den leeren Platz zwischen den Bäumen. In dem kurzen Augenblick, als er regungslos in der Luft hing, verwandelte er sich mit einem leuchtenden Schimmer zurück und landete sanft auf dem Boden.

Amras lief mit hektischen Schritten die letzten Meter auf Anegin zu, packte mit beiden Händen Anegins Rüstung und riss sie mit einer heftigen Bewegung in hundert Stücke. Amras schob seinen linken Arm unter den Körper seines Bruders und hob ihn zu sich hoch, dann schlug er seine rechte Hand durch Anegins Brustkorb. Seine Finger suchten nur kurz, dann umklammerten sie Anegins Herz mit festem Griff.
Amras schloss seine Augen.

Amras suchte nach Anegins Seele. Um ihn herum war das Licht fahl und die Welt düster. Schemenhafte Gestalten wanderten durch die Wüstenlandschaft. Nach kurzer Umsicht erblickte Amras eine dunkle Gestalt, die einen widerstandslosen Anegin an schweren Ketten gefesselt hinter sich her zog.
Amras stellte sich der Gestalt in den Weg.
"Gib mir meinen Bruder wieder her, oder ich jage dich bis ins Jenseits!", zischte Amras, wobei seine sterbliche Hülle diese Worte aussprach.
Der Todesengel starrte Amras aus hohlen Augenhöhlen an, machte jedoch keine Anstalten sich zu regen. Anegin fiel auf die Knie.
"Gib ihn mir bitte wieder. Nimm mich an seiner Stelle!"
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 16, 2013 12:28 am

Anegin kniete auf dem Boden und versuchte bei Besinnung zu bleiben. Das Schwert hatte nicht sein Herz durchdrungen, aber es war knapp daneben gewesen. Wieder einmal hatte diese Anomalie sein Leben gerettet. Er spürte seinen Bruder eher, als er ihn kommen sah und schon im nächsten Moment stand Amras vor ihm. Anegin blickte auf und als sein Bruder ihm den Kürass vom Leib riss und in tausend Stücke zersprengte, setzte Anegin an, etwas zu sagen „Amras, wa…!“ Zu spät, seine Hand tauchte durch sein Fleisch, seinen Brustkorb und seine Eingeweide und es schnürte Anegin die Luft zum sprechen ab. Warum?

Anegins Bewusstsein flog förmlich hinweg und er fand sich auf dem Weg ins Reich der Toten… Anegin war irgendwie nicht so richtig ansprechbar. Wieso hatte Amras DAS getan? Anegin sah über die Trostlose Ebene und ergab sich seinem Schicksal. Wenn es so sein sollte… war es eben so. War es so nicht auch viel besser? War es nicht das, was er sich wünschte? Einfach los lassen, einfach aufhören zu existieren… Schlafen…
Was war da? Er wurde gestört? Er öffnete die Augen und sah seinen Bruder… Was zum Geier…? Noch ehe Anegin realisieren konnte, was los war, flehte Amras den Todesengel schon an, Anegin gehen zu lassen. Er bot sich selbst an und Anegin starrte stumm auf seinen Bruder. Es dauerte, ehe sich in seinen Gedanken eins zum anderen fügte. Hätte Anegin gekonnt, er hätte sich die Hand auf die Stirn geschlagen, aber er war gefesselt! Wie hatte Amras DAS vergessen können? Er muss geglaubt haben, dass er bereits auf der Schwelle zum Tode stand. Weil… oh Amras…
Anegins Blick verfinsterte sich. Am liebsten hätte er seinen Bruder erwürgt. Und dann auch noch die Frechheit besitzen, sich anzubieten! Das könnte ihm so passen. Anegin war ein sehr geduldiger Drache, aber das hier schlug dem Fass den Boden aus! In seinen reglosen und resignierenden Körper kam Leben zurück. Die Ketten, die ihn umgaben klimperten und der Todesengel sah ihn mit seinen leeren Augen an. Anegin spannte seinen Körper und sagte leise: „Das könnte dir so passen, was?“ Mit einem *pling* sprang das Erste Kettengleid auf und in einer kraftvollen Bewegung sprengte Anegin die Ketten. Er fiel nicht hin, sondern bewegte sich auf Amras zu. Er hatte die Faust geballt und sagte laut und deutlich: „Du verdammter Narr!“


Gerade wollte er ihn traffen, als beide Brüder zurück in der Wirklichkeit waren. Anegin schlug Amras nicht ins Gesicht, gab aber ein schmerzerfülltes Geräusch von sich. Seine Eine Hand, umfasste Amras unterarm und er machte ein Geräusch, als würde er ersticken. Die andere Hand fasste Schwach Amras’ Brustplatte, glitt von dort aber herab und Anegin selbst drohte einfach zur Seite zu kippen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 16, 2013 1:17 am

Amras schnaufte, als er wieder seinen Körper spürte und hätte Anegin nicht instinktiv seinen Arm fest gehalten, hätte er seinem Bruder das Herz ausgerissen. Amras Finger lösten sich und langsam glitt seine Hand wieder raus.
"Beim nächsten Mal ziehe ich dich an deinem Drachenschwanz da raus!", schimpfte Amras und grinste seinen Bruder an.
Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte, schaute er auf die Bruchstücke der Rüstung.
"Schick mir einfach die Rechnung. Nicht weit von hier, ein Stück weiter nördlich befindet sich eine aufgebrachte Meute. Ich bin mir sicher die suchen nach uns. Jessi, Silver und das kleine Mädchen sind etwa zweihundert Meter nordöstlich. Ich hole die drei und dann treffen wir uns am südlichen Bergkamm. Du schaffst doch den Flug, oder?"

Jessi fing das rothaarige Mädchen auf, bevor diese umkippte.
"Du bist verletzt", stellte sie fest.
Das Mädchen schüttelte sie ab.
"Nur ein Kratzer. Was ist mit dem da, gehört der etwa zu dir?", sie zeigte zum kleinen Drachen, der immer noch regungslos auf der Seite lag.
Erst jetzt fiel er Jessifer auf und sie trabte mit dem verletzten Mädchen näher ran, setzte diese behutsam ab und kniete sich dann neben dem kleinen Drachen nieder.
"Hey, das ist nicht witzig, Dummkopf! Komm schon steh auf!"

Amras kam zwischen den Bäumen durch gerannt und blieb vor Jessifer stehen. Die beiden starrten sich einen Augenblick lang an, dann kniete auch er sich vor Silver und schaute sich seine Verletzung an. Dann wurde sein Gesicht finster und Amras stand wortlos auf. Er wandte sich von Silver ab und schaute Richtung Süden.
"Wir sollten uns beeilen, die Anegin und die anderen warten auf uns."
Jessifers Augen wurden rot und sie hatte Tränen in den Augen.
Amras blickte über seine Schulter zurück zu Silver und sagte dann auf drakonisch:
"[Schlafen kannst du auch wenn du tot bist, Faulpelz! Ich habe dich nicht für Jessi als Beschützer bestimmt, damit du dich ausruhen kanns. Hörst du jetzt auf mit den Spielchen und kommst du mit?]"

Silver grunzte, öffnete die Augen und schaute auf. Als wäre nichts gewesen sprang er wieder auf alle Viere, schüttelte sich den Schmutz ab und tapste selbstzufrieden um Amras herum.

"Steigt auf, wir müssen uns beeilen!"
Amras verwandelte sich vor den Augen der Mädels in einen Drachen und ließ diese auf ihn steigen.
Reuen zögerte etwas, entschied dann jedoch die Flucht vor den anderen Jägern nicht noch länger hinaus zu zögern.

Amras flog zum besagten Treffpunkt und wich unterwegs einigen Geschossen und Fangnetzen der Drachenjäger aus.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 16, 2013 1:56 am

Das alles war Elentari glücklicher Weise entgangen, was jedoch nicht hieß,d as se sich gleich fürchterlich aufregen würde. Sie öffnete die Augen, rappelte sich auf und das erste was sie sah, war Anegin, der schwerstverletzt in Kays Armen lag. "ANEGIN!" schrie sie auf und rannte auf ihn zu. Nun war sie es die auf rutscheden Knien vor ihm zum halten kam, ohne zu fragen die Hände beide auf seine Brust legte. Anegin schob ihre Hände sanft aber bestimmt zur Seite. Elentari sah, wie der Drache vor ihr in diesem schönen Licht erstrahlte und sich seine Wunden nun selbst heilten. Erleichtert atmete sie aus. Ihr war noch schwindelig, aber das war im Moment egal. Toss ... Der Tiger atmete schwer. Wieder sprang sie auf, taumelte mehr, als sie rannte, zu ihm und ließ sich neben ihm nieder. Tränen vermischten sich mit Blut. Sie hatte ja auch ordentlich was ab bekommen. "Halt durch mein  Freund. Was soll ich denn ohne dich tun? Warte nur einen Moment noch. ich werde dir helfen," meinte sie in elbischen Worten. Sie legte auch bei ihm die Hände auf zwei verschiedene Stellen auf udn begann ihn zu heilen. Der Schmerzn, der ihren Arm nun durchzog, war so heftig, das sie glaubte, sie würde ihn nie wieder bewegen können. Es fühlte sich an, als würde ihr ein Ast mit Stahldornen durch das Fleisch gezogen. Denn noch ließ sie nicht von Toss ab. Da sie mit dem Rücken zu den Anderen kniete, konnten diese nicht erkennen, wie sehr sie darunter litt. Um den Schmerz nicht erneut zu ertragen, heilte sie sich direkt selbst, als sie mit Toss fertig war. Sie würde wohl sehr viel vorsichtiger sein müssen, alss ie es bisher war, denn dieser Schmerz war nun schon über den ganzen Arm verteilt und nicht mehr länger nur and er Wundstelle. Toss's massiger gewaltiger Körper erhob sich und drehte sich direkt zu Elentari um, die keuchend am Boden kniete. Er wusste genau, was ihr wiederfahren war und er dankte ihr, indem er sein Gesicht an sich an sie schmiegte. Elentarie hob scherfällig die Arme udn umarmte den großen Kopf der riesigen Katze. Für einen Moment blieb sie so, ließ dann aber los, sah verweint zu Anegin und Kay. Sie hatte solche Angst um die Beiden gehabt. Nun stand sie erneut schwerfällig auf und machte sich so schnell es ging auf den Weg zu den Beiden. Sie fiel Kay um den Hals und drückte ihn an sich. Noch einmal nahm sie den starken Schmerz in Kauf. Jetzt würde es eh nicht mehr auffallen, wie sehr sie litt, denn ihre Augen waren ohnehin schon rot udn verweint udn niemand konnte ihr Gesicht sehen. Kay sollte nicht als einziger ohne Heilug da stehen. Dann Anegin um den Hals und begann hemmungslos zu weinen. Sie hatte versagt, was ihr unglaublich auf der Seele lastete. Sie wusste, sie hätte in dem Moment nichts tun können, doch sie war so unglaublich froh, das den Beiden nicht passiert war, das sie es nicht in Worte fassen konnte. Es schien, als wolle sie ihn gar nicht mehr los lassen. "Es tut mir so leid," stieß sie hervor.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 16, 2013 6:36 am

Anegin war dankbar, dass Amras sein herz erst los ließ, ehe er es mit heraus riss. Es war ein angenehmes… nein es war ein weniger schmerzhaftes Gefühl, als der Drache seine Hand aus Anegins Körper zog, ohne ihm noch weitere Wunden zuzufügen. Dennoch fiel das atmen schwer. Ohh? Er war also der Meinung er habe ihn gerettet? Na fein. Sollte er es ruhig glauben. War ja auch egal. Vielleicht stimmte es sogar. Anegin konnte keinen Ton hervor bringen, als Amras auch schon wieder mit ihm sprach. Ob er den Flug schaffte? Es war ja wirklich nicht zu fassen. Amras war doch wirklich… Anegin wollte eben noch was sagen, als sein Bruder schon los rannte. Stöhnend, versuchte Anegin nicht umzukippen und landete irgendwie in Kays Armen, dem die Sorge ins Gesicht geschrieben stand. Sah es den wirklich so schlimm aus? Na ja. Es fühlte sich zumindest so an. Schon wurde sein Name geschrien. Elentari… Super, sie würde ihre ganze Kraft nutzen ihn zu heilen. Nein, sie musste sich auch um Toss und Kay kümmern und um sich selbst.
Sie legte ihre Hände auf ihn und er schob sie fast energisch weg, als er die Augen schloss und sein Körper heilte. Er hatte noch genug Energie übrig und schließlich, als auch Kay geheilt war, schlang sie sich wieder an ihm fest und weinte bitterlich. Was…? Ach ja. Er sah Kay lange an, der dann die Schultern hob und ihm symbolisierte, dass er nichts hatte machen können. „Schon gut. Du hast doch gar nichts gemacht. Es ist alles gut. Niemand macht dir Vorwürfe. Du solltest es besser wissen… was es in deinem Volk heißt zuversagen.“ Er sagte es absichtlich so. denn so wie es aussah, lebte er noch und somit hatte Elentari auch nicht versagt. Er fragte sich in diesem Moment was sein Bruder sagen würde, würde er herausfinden, wer Elentari war und was sie für ihn war. Er konnte sich noch lebhaft daran erinnern, als sie damals beschlossen hatten KEIN Band mehr einzugehen…
Irgendwann, als sich Elentari beruhigt hatte, sagte Anegin lächelnd: „Also los! Wir müssen hier weg und ich möchte ungern nach meinem Bruder ankommen!“ Er sagte es so, als sei er sein meist geliebter und doch meist gehasster Rivale. Augenblicklich verwandelte sich Anegin in den silbergrauen Drachen und wartete nicht mal, dass die anderen aufstiegen. Er nahm sie einfach in die Drachenklauen, wobei Kay sehr protestierte. Kay und Elentari waren nun in der einen und mit der anderen Pflückte er Toss vom Boden. Wie ein Kometenschweif schoss er in den Himmel und peilte die ausgemachte Stelle an.
Amras kam gerade neben Anegin und so strengte er sich an noch schneller zu fliegen. Zum glück hielt er Elentari und Kay, sowie Toss fest, sonst wären sie sicherlich heruntergefallen. Anegin stieg kurz und dann raste er so schnell herab, dass er Amras überholte. Aber nur eine Kopflänge. Dennoch waren sie ja noch nicht da. Sie beide Anegin und Amras rasten auf die Felsen zu und Kay hob abwehrend die Hände vors Gesicht, wobei er rief: „ER WIRD UNS UMBRINGEN!!!“
Würde er nicht, im aller letzten Moment spannte er seine Flügel und landete auf dem Boden, wo er jede Menge Staub aufwirbelte. Er war sich ziemlich sicher, vor Amras auf dem Boden gelandet zu sein. Er verwandelte sich zurück, als er die drei Passagiere losgelassen hatte und Kay drehte sich um. Er war weiß wie seine Haare und kotzte erst mal sein Essen aus. SO war er noch nie gereist.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 16, 2013 8:24 am

Amras fluchte, da sein jüngerer Bruder ihn um haaresbreite geschlagen hatte.
[Ich gestatte dir diesen Sieg], dachte er zu ihm auf drakonisch.
Auch Amras setzte seine Begleiter ab, wobei ihm der offensichtlich quiklebendige Silver folgte.

Amras lief hektisch an Anegin vobrei, packte ihn dabei am Arm und drehte ihn in die Richtung in die er grad lief.
"Wie geht es dir, geht es dir gut? Wir sollten nicht lange rasten, unsere Verfolger sind uns auf den Fersen. Sicherlich haben sie uns hier rauf fliegen sehen."
Amras sah zuerst in den Sonnenuntergang, zeigte dann jedoch zu einigen Wachtürmen entlang der Bergketten.
"Wenn es Dunkel ist werden sie uns hoffentlich am Nachthimmel verlieren. Lasst uns bis dahin im Schutze des Waldes reisen."

Nach der Landung stützte Jessifer das ihr noch unbekannte Mädchen und setzte sie vor einem großen Felsen ab. Danach setzte sie sich neben sie und kramte in ihrer Tasche, zog ein mit Leder umwickeltes Bündel hervor und schlug die Seiten auseinander. Ein Dutzend seltsam gewundener Stränge lagen in ihrer Hand und Jessifer nahm einen dieser blauen Stängel um ihn Reuen wortlos unter die Nase zu halten.

Reuen versteifte sich vor Schmerz und ließ sich nur widerwillig von dem Mädchen auf den Boden setzen.
"Was ist das?", fragte Reuen und sah den Stängel skeptisch an.
"Ess das. Hilft gegen die Schmerzen."
Reuen zögerte noch einen Augenblick, nahm dann jedoch das Ding aus ihrer Hand und biss schließlich ein Stück ab. Dann kaute sie nachdenklich auf dem Stück, dass sich als eine Wurzel oder ein Ast entpuppte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Dez 16, 2013 11:52 am

Es tat gut einmal alles heraus lassen zu können. Anegin ließ die Umarmung zu, was Elentari wirklich sehr sehr gut tat. Er wies sie nicht von sich und er gab ihr zu verstehen, das sie nicht verasgt hatte. "Ich bin so froh ... das ihr beide noch lebt," schluchzte sie. Das sie nichts hätte tun können, war ihr bewusst und doch .. sie fühlte sich schlecht. Das allerdings kam nicht nur von dem, was sie erlebt hatte, sondern auch von dem Gift. Unter den Augen hate sie bereits Ringe, weil sie so wenig schlief und sie war blasser, als sie es sonst war. Kay sahs ie eben so besorgt und zugleich erleichtert an. "Es tut mir so leid. ich kontne dir nicht anders helfen, als mit den Ranken." Offenbar schien sie es nicht haben zu können, wenn jemand verletzt wurde, den sie mochte. Anegin verwandelt sich wieder in den Drachen, der er eigentlich war. Er packte Elentari und Kay in der einen Klaue und Toss in der Anderen. Kay protestierte lautstark. Elentari sah ihn an und legte ihm den Finger auf die Lippen. "Er weiß was er tut. Du vertraust ihm doch oder nicht?" Nun lächelte sie sogar wieder. Das war doch wirklich nicht so schlimm. Als der Wind zunahm, durch den Flug, senkte Elentari den Kopf. Toss machte es ihr nach, wobei sie beide die Augen schlossen. Nur so war es ihnen möglich noch zu atmen. Weiter oben in der Luft, war es unglaublich kalt. Wäre es Winter, sie hätte sich nun wärmere Sachen angezogen gehabt, doch so ... nun sie würde damit schon zurecht kommen. Sie hatte schon schlimmeres erlebt, glaubte sie, bis Kay plötzlich schrie, das Anegin sie umbringen würde. Leider machte Elentari den Fehler, die Augen zu öffnen. Selbst Tooss begann mit den Pfoten zu strampeln und legte sie sich über die Augen, wärend Elentari sichan kay klammerte und nichts, außer einem entsetzten gesicht zog. Sie vertraute Anegin, aber das war doch ein wenig ... nun ... knapp. Als Anegin landete, ließ er die drei Passagiere natürlich los. Kay übergab sich heftig und Elentari klammerte sich nun an Toss, der den Drachen an sah, als sei er nicht ganz dicht. "Alles ist gut mein Großer. Anegin hat uns allen einen Schreck ein gejagt, aber ich vertraue ihm denn noch. Er würde uns doch nie absichtlich etwas an tun." neind as würde er bestimmt nicht. Elentari sah zu Anegin. "Dafür das ihr vorhin fast gestorben seid, scheint es euch ja prächtig zu gehen," meinte sie wobei sie nicht wirklich böse klang. Auch ihre Augen sprachen noch immer von der Freude, das er lebte. Jessifer war so lieb sich um Reuen zu kümmern, wärend Amras und sein Bruder feixten. Elentari begab sich zu ihnen. "Reuen? Jessi? Ist alles ok mit euch?" Trotzdem sie kein gutes Verhältnis zu Reuen hatte, sorgte sie sich doch um sie. "Was ist denn nur geschehen? Udn wo istz dein Bruder und deine Schwester?" Sie hatte ja keine Ahnung, das Reven eine verräterin war, wenn gleich sie immer das gefühl von Falle gehabt hatte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Dez 17, 2013 4:16 am

Anegin sah fast ein wenig spitzbübisch zu Amras herüber und von wegen gestatten! Er setzte sich erstmal hin… Nein tat er nicht, er wurde direkt von Amras gepackt und herumgezerrt. Sein Bruder verstand es, seinen Kopf durchzusetzen und Anegin gewährte es ihm. Er fragte nach seinem befinden und Anegin sah ihn erst einmal nur an. Er folgte dem Blick seines Bruders und sagte: „Es geht mir gut, danke.“ Dann sah er seinen Bruder an. Er würde ihn zur rede stellen, was er ihm und seinen Geschwistern eigentlich hatte sagen wollen, und in was für einem Krieg hatte er denn gerade die Klauen im Spiel? Dafür war jedoch auch später noch Zeit. Erst mal mussten sich alle erholen.
Kay sah ganz grün aus im Gesicht. Und Elentari musste auch erst mal ihren Kummer verwinden. Anegin drehte sich zur Gruppe und legte seinem Bruder die Hand auf die Schulter. „Hör mal Amras… Wenn wir in Sicherheit sind müssen wir mal miteinander reden. Ich habe Fragen und suche Antworten.“
Er sah zu Reuen und Jessi. Reuen ging es schlecht und Anegin löste sich nun von Amras und ging zu ihr herüber. Er sah sie durchdringend an und stellte ihr dann eine kleine Phiole roten Blutes von sich hin. Er sagte: „Du kannst es behalten. Ich habe genug davon.“ Er fragte sich, was eigentlich so richtig passiert war und er fragte sich außerdem, warum sie ihn verteidigt hatte. Hatte sie es vielleicht einfach satt zu töten und es war gar nicht wegen ihm gewesen? Und da war immer noch die Frage, warum sie veranlasst hatte nach ihnen zu suchen… Moment mal. Hatte sie es überhaupt veranlasst? „Reuen?“, setzte er an. „Ach… Ruh dich erst mal aus. Wir reden später.“ Er erhob sich wieder. Es war nun an ihr zu entscheiden, ob sie sein Blut trinken wollte oder nicht. Weder würde er es ihr übel nehmen, wenn nicht, noch würde es ihn stören, wenn sie es tat. Er ging zu Kay, der ihm erst mal in den Bauch schlug und anfing herumzuzetern, was das kleine Wettrennen gesollt hatte. Anegin kicherte leicht und sagte dann: „Nur um dich ein kleinwenig zu necken.“
„Ich bin fast gestorben! Und Elentari auch!“
„Ich hab aufgepasst.“, erwiderte Anegin leichthin und drehte ihm den Rücken zu. Kay verschränkte die Arme und murmelte irgendwas. Anegin lächelte und stellte sich vor seinen Bruder: „So. Du hast eine Tochter und hast mir nichts davon gesagt?“ Anegin verschränkte die Arme. „Findest du nicht, du hättest es mir wenigstens mitteilen können?“ Er blickte gen Himmel, tippte sich mit dem Finger ans Kinn und sagte: „Onkel Anegin…“ Es schien ihm zu gefallen, so wie er grinste. Kay sah ihn sprachlos an. Wie konnte er denn jetzt ausgerechnet DAMIT anfangen?
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Dez 17, 2013 6:11 am

Reuen und Jessi sassen still schweigend nebeneinander als Elentari sie ansprach.
"Mir geht es gut", sagte Jessi und auf die Frage was mit ihren Geschwistern war, antwortete Reuen:"Beide tot."

Amras wollte laut auflachen, doch seine Tochter sprang bereits auf und schlug ihm die Hand an den Mund.
Sie zischte ihm zur Stille und zeigte mit dem Zeigefinger auf ihre Lippen.
"Hast du etwa vergessen, dass wir in Feindesland sind?"
Amras grinste breit, packte seine Tochter um die Taille und hob sie zu sich hoch. Er drückte sie fest an sich.
"Begrüßt man so seinen alten Herren?"
Jessi keuchte und wollte sich losreissen, doch sein Griff war zu stark. Schließlich setzte er sie ab und wuselte ihr durchs Haar. Sie seufzte und flüsterte zum Boden: "Hallo alter Mann."

Nachdem sie mit ihrer Begrüßung fertig waren, wandte sich Amras wieder zu Anegin.
Seine Augenbrauen zuckten auffordernd und dann packte er seinen jüngeren Bruder um den Hals und fuhr ihm mit der Hand wild durch das Haar. "Was hast du denn all die Zeit getrieben, Kleiner? Es ist viel passiert seit du das letzte Mal hier warst. Wir sollten reden, sobald wir hier raus und in Sicherheit sind."

Reuens Gedanken gingen umher. Sie wiederholte in Gedanken das Geschehene, die Kämpfe, die Verluste.
Anegin hatte ihr ein Geschenk gemacht. Auch sie wollte ihm etwas schenken, doch er wandte sich wieder von ihr ab. Sie griff nach der Phiole die vor sich lag und hielt sie mit beiden Händen an ihren Brustkorb. Sie atmete flach und Reuen schlug die Augen zu.

Reven schlug die Augen auf. Sie atmete hektisch und ihr Brustkorb senkte sich mit jedem Mal, als würde sie gleich in die Luft entfliehen. Sie spürte und hörte wie das Fleisch, die Knochen, die Fasern, wie sich ihr Gehirn und ihre Nervenbahnen wieder regenerierten und ihren Körper rekonstruierte. Sie lebte, sie hatte tatsächlich überlebt.
Mit kräftigem Druck zersprang die Phiole in ihrer Hand, die sie auf ihrer Brust ruhen hatte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Di Dez 17, 2013 11:57 am

Elentari wusste nicht was sie sagen sollte. "Das tut mir leid. Wir werden nicht lange ausruhen können, aber wenn du möchtest, kann Toss dich tragen. Vielleicht erzählst du uns später, was passiert ist." Elentari legte Reuen die Hand auf den Schopf. Das Mädchen war von irhem Volk verachtet und nun ganz allein. Sacht strich sie ihr über den Schopf, sagte aber nichts meh, sondern ging nun zu kay, der Anegin gerade angeschnauzt hatte. Sie wusste gar nicht, wie sie darauf reagieren sollte. "Kay? Ist es wieder besser? Gehts dir gut?" fragte sie nun auch ihn. Sie sorgte sich um alle hier. "Du weißt er hätte uns nie in Gefahr gebracht. Warum regst du dich nur immer so schnell auf. Das ist nicht gut." Sie selbst war total fertig aber an Schlaf war gar nicht zu denken. Schließlich kam Toss zu ihr. Sie legte dem Tiger eine Hand auf das große Gesicht udn streichelte ihn. "Erzählst du mir von dir? Wie ihr euch kennen gelernt habt? Ich höre gern geschichten, egal ob sie wahr sind oder erfunden. Ich versuche zu verstehen, warum du so schnell wütend bist." tatsächlich hatte sie sich anfangs mit niemandem wirklich anfreunden können. Artair hatte sie gemocht, doch Reuen war ihr nicht gut gesonnen und Anegin ... nun er war ein Drache und diese liebte sie. Von vorn herein hatte er eine Art an sich gehabt, die einfach liebenswert war. Als Kay dann auch noch dazu stieß und immer wider so wütend wurde ... vor allem, als er das mit Elentari mit bekam, verstand sie wirklich gar nichts mehr. "Komm setz dich. Toss ist schön war, udn wird dich sicher gern mit wärmen," meinte sie und setzte sich an den Bauchd es Tigers, der sich eben hin gelegt hatte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Dez 18, 2013 2:39 am

Anegin nahm die Hand von seinem Kinn, als Amras seine Tochter begrüßte. Wie der Vater so die Tochter? Nun, Anegin war sich noch nicht ganz so sicher deswegen. Er lächelte, als er Amras und Jessi so betrachtete. Familie… Nun sie Würde in ein paar Jahren als alte Frau sterben und Amras würde weiter leben. Anegin konnte sich nicht vorstellen, so etwas ertragen zu können. Aber was sollte es, er würde seinem Bruder keine Vorschriften machen.
Dann kam Amras zu ihm herüber, blieb stehen und… Oh nein! Dieser Blick. Gerade noch wollte Anegin flüchten, als er schon gepackt wurde und ihm das Haar ohne Rücksicht auf Verluste zerstrubbelt wurde. „Amras! Ahhh!“, brachte er hervor und dann ein „Hör auf!“ Aber es half nichts. Kleiner? Anegin strich sich durch die Haare, als Amras endlich von ihm abließ und sagte: „Du… nicht einmal Jahrhunderte reichen aus, dir ein wenig Vernunft beizubringen, was?“ Er strich sich die Haare glatt und sagte, dann weiter: „Du änderst dich nie.“ Und warum auch? Er änderte sich ja auch nicht. Und obwohl man Anegin nachsagte, er sei Sprunghaft und ließe sich leicht ablenken und würde mit seinen Gedanken sonst wo sein, würde sich das wohl im allgemeinen auch niemals ändern.
„Was ich getrieben habe? Ich bin gereist, hab mir die Welt angesehen und…“ Er dachte an die letzten 50 Jahre. Nun er dachte an die Jahre von vor 14 Jahren… „Ach nicht so wichtig.“ Er sah Amras an und fragte: „Mich würde eher interessieren, was du so getrieben hast. Immerhin hat mir Jessi verraten, dass du auf der Suche nach mir und unseren Schwestern warst.“
Er bekam gar nicht mit, was Reuen, Elentari und Kay so machten, als er seinen Bruder musterte und sein Blick auch hin und wieder zu Jess ging.

Kay sah Elentari verdutzt an, sagte sie eigentlich immer, was sie dachte? Er wusste im ersten Moment gar nicht was er sagen sollte. Sie suchte freiwillig ein Gespräch mit IHM? Das war mehr als nur verwunderlich. Er dachte über ihre Worte nach und stellte fest, dass sie ganz erschöpft aussah. Dann besann er sich und sagte dann leise: „Du… findest, ich werde schnell wütend?“ Er setzte sich neben sie. „Nun vielleicht wegen Anegin… er ist eben speziell und ich habe mich schon oft gefragt, warum dieser Tölpel noch immer er ist eben speziell und ich habe mich schon oft gefragt, warum dieser Tölpel noch immer am Leben ist.“ Er meinte das selbstredend nicht böse, daher lächelte er kurz. „Ich habe ihn kennengelernt, als ich in Gefangenschaft war. Damals… Ich muss gerade mal 10 Jahre alt gewesen sein. Ich war in dieser Burg, wo man kleine Supersoldaten züchten wollte. Wie „die Ratten“ waren die, die das Futter für diese Armee waren. Wir waren die lebenden Ziele, die diesen Monstern zum Fraß vorgeworfen wurden. Eines Tages, kam Anegin einfach herein spaziert und hielt seine Klinge zwischen mich und meinen Angreifer. Wo er her kam, wusste ich nicht, aber er stand da. Er stand aufrecht und majestätisch vor mir. Er fragte mich, ob es mir gut ginge und dann bekämpfte er einen nach dem anderen. Er kämpfte so lange, bis man ihn überwältigte und in Ketten legte. Ich habe mich sehr lange gefragt, warum er sich nicht einfach in seiner wahren Gestalt gezeigt hatte und er hat es mir nie verraten. Jedenfalls warfen sie ihn in einen kerker und … ich glaube sie haben ihn nicht mit Samthandschuhen angefasst. Im Gegenteil. Sie haben ihn gequält und… Du fragst ihn besser selbst. Ich habe ihm damals nie verziehen, dass er SEIN Leben beinahe für das meine geopfert hatte. Man hatte mich beauftragt ihn mit Nahrung und Wasser zu versorgen, damit ich sehen musste, was er meinet wegen erlitt. Wir freundeten uns an und Anegin faselte einmal etwas von ausbrechen. Ich würde wissen, wann es so weit war, hatte er gesagt und tatsächlich. Nach einer ganzen Zeit, vielleicht waren es fünf Jahre, da befreite er uns. Er verwandelte sich in den Drachen, der er war und ich ritt auf seinem Rücken in die Freiheit. Anegin brannte alles nieder und die Festung gibt es nicht mehr. Die „Ratten“ waren irgendwie befreit worden und Anegin musste gewusst haben, wann es so weit war, denn auf diesen Tag hatte er gewartet.“ Kay holte Luft. „Später sagte er mir, er sei schon sehr viel länger dort gewesen als ich, man hatte ihn schon zuvor ganz tief unter der Erde gefangen gehalten.“ Kay lächelte schwach. „Ich kann einfach nicht ertragen, wenn er etwas schrecklich Dummes macht!“ Nun sah er sie an.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Dez 21, 2013 6:50 am

"Das ist mein Bruder!", erwähnte Amras als er diesen Jungen hatte die Geschichte über Anegins Zeit in einem Gefängnis erzählen hören. "Immer ein gutes Herz, und immer etwas leichtsinnig", sagte er neckisch. "Ich kann es in deinem Augen sehen, dass du diesem Ding begegnet bist. So wie ich dich kenne gibst dir wahrscheinlich die Schuld für alles was es angerichtet hatte und dafür dass du versagt hast. Wir wissen beide, dass du schon immer der Helfer warst. Doch ich befürchte dass du dir diesmal eingestehen musst, dass du hilflos bist, ebenso wie ich mir eingestehen musste, dass es einen Feind gibt, gegen den ich nicht im Kampf antreten kann."
Auch Amras erinnerte sich an seine Begegnungen mit der Dunkelheit, die er fast alle auf der Schwelle des Todes wieder verlassen hatte. Er bat Anegin darum, dass sie sich beide auch an den Felsen setzten.
"Es gibt da einen Elfen - ein komischer kleiner Kerl", Amras ballte die Faust und schwang sie wütend gen Horizont. "Er erzählte mir von einer Stadt - erinnerst du dich noch Bruder?", Amras sties Anegin in die Seite. "Das kleine Fischerdorf an diesem wunderschönen See, der seine Farben geändert hatte. Wie wir uns monatelang in den Bergen und Canyons in der Steppe rumgetrieben hatten und bei Vollmond in dem silbern schimmernden See gebadet hatten? Oh, und dann die Töchter des Hirten...", beschämt brach Amras ab und schaute sich nervös um. "Ähm, was ich sagen wollte: Du wirst nicht glauben was aus diesem Ort geworden ist", er lachte  laut auf. "Eine so große Stadt, wie wir sie schon seit tausend Jahren nicht mehr gesehen haben, geliebter Bruder. Du würdest dich freuen, dort gibt es wahrscheinlich mehr Rassen und Völker als auf allen Inseln zusammen! Ein wunderbarer Ort, mit einem besonders grausamen Makel: Wenngleich die Stadt für Freiheit, Gleichheit und die Vielfalt der Rassen steht, so haben sie es sich zur Tradition gemacht, die weißhaarigen, seelenlosen Blanche als Sklaven zu halten."
Sein Blick fiel zu dem jungen Mann mit den weißen Haaren.
"Wenn du jemals nach Amoreth gehen solltest, so pass gut auf deinen kleinen Freund hier auf.
Ich war dort nachdem mir der kleine rotäugige Kerl davon erzählt hatte, dass in dieser Stadt eine Frau lebt, die die Antwort auf unsere Frage habe, wie man die Dunkelheit aufhalten könnte. Ich habe diese Frau besucht. Wunderschönes langes rotes Haar, güldene Augen und ein Antlitz, der selbst unsere Schwestern und Mutter erblassen lassen würde."
Amras Augen leuchteten und er sabberte ein kleines bisschen. Amras fasste sich wieder und sprang wieder auf die Beine. "Wie dem auch sei, sie sagte sie wüsste von nichts. Ich verbrachte noch einige Tage in dieser Stadt und dann verschwand ich auch wieder. Komm, ich möchte dir zeigen was ich die letzten Jahre getrieben habe!"
Amras reckte seinem Bruder die Hand entgegen.

Im Schutze der Dunkelheit flogen die Drachen knapp über dem Boden davon.
Amras trieb seinen Bruder an die Westküste. Entlang des Küstenstreifens waren provisiorische Lager und Barrikaden errichtet. Als sie sich beim Sonnenaufgang der Küste näherten, wurden sie auch schon von zwei Drachenreitern abgeholt und eskortiert. Amras deutete seinen Bruder im Vorbeiflug auf die kleine Burg, die am Gipfel einer steilen Klippe errichtet wurde. Amras glitt in einer großen Spirale hinab und landete unmittelbar im Innenhof. Nachdem er seine Passagiere abgesetzt hatte, verwandelte er sich auch schon wieder zurück und tratt an eine große zweibeinige Gestalt mit dem Aussehen eines Drachen heran.
"Willkommen zurück, General. Wir sollten dringend reden. Ich bin mir sicher, dass muss ihr berühmter Bruder sein. Herzlichst Willkommen, Meister Anegin", der Drachenmensch verneigte sich tief vor Anegin und seinen Begleitern.


Zuletzt von Jessifer am Sa Dez 21, 2013 1:20 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Dez 21, 2013 11:13 am

Elentari lauschte Kays Worten. "Das ist eine schlimme Geschichte und erklärt mir auch, warum du so auf meinen Entschluss reagiert hast. Um dir deine Frage zu beantworten ... Ich bin nicht seine Sklavin, sondern ich diene ihm freiwillig. Für mein Volk ist es die höchtste Ehre, einem Hohen Drachen dienen zu dürfen, ihn zu beschützen. Drachen wurden in meinem Volk seit jeher verehrt. Sie sind für uns ... wie für die Menschen ihre Götter, wenn gleich wir auch eigene haben. Es heißt, sie sind die Kinder eines großen Geistes, der sie zum Schutze unseres Volkes erschuf. Wir sehen sie ... ähnlich wie große Brüder und Schwestern, die wir eben so beschützen, wie sie uns. Einige Dinge haben wir gemeinsam, andere nicht. Ich bin von meinem Volk abgeschnitten, aber sollte ich sie zufällig finden ... mache ich mein Volk stolz, denn Anegin hat mich in seine Dienste genommen. Es ist also ein gegenseitiges Dienen, wobei ich es wirklich gern für ihn mache, denn er ist einfach nur wundervoll. Sieh dir an wie gütig er ist, wie sensibel er auf jedes Erlebnis reagiert. Ein solches Wesen, ist es doch wohl Wert, ihm zu dienen. Würde er mich aus seinen Diensten entlassen, weil ich einen Fehler gemacht habe, wäre es eine große Schande für mich. Eine Schande, die ich auch meinem Volk somit bereite." Sie sah Kay an. "Er hat mir einen wirklich großen Wunsch erfüllt, als er mich an nahm. Ich möchte nicht, das du mich als seine Sklavin siehst. Seh mich als aufopferugsvolle Freundin. Anegins Leben geht vor alle anderen, doch weiß ich auch, er braucht mich nicht so sehr als Schutz, wie zum beispiel ... du. Würde dich jemand angreifen oder in Gefahr bringen, oder auch Reuen oder Jessifer, würde ich eben so  euer Leben zu verteidigen, wie seins. Anegins Leben hat vorrang vor allen, denn seine Lebenszeit ist deutlich länger und sein Wissen sehr wertvoll. Ich weiß nicht ob du das verstehst, aber ich hoffe du weißt, da ihr mir alle nicht egal seid." Nein, das waren sie nicht. Keiner von ihnen war ihr egal, wenn gleich sie mit Reuen noch immer ein Problem hatte. Amras Worte ließen sie auf horchen. Würdens ie je in diese Stadt reisen, würde sie Kay eben so beschützen, wie Anegin, denn er soltle nie wieder als Sklave dienen müssen.

Später, als es dunkler war, flogen sie mit Anegin und Amras weiter. Amras wollte sie irgendwo hin führen. Hoffentlich ein Ort wo sie sicher warn. Toss wurde erneut in den Klauen Anegins getragen, wärend Elentari auf Anegins Rücken saß und sich dort fest hielt. Sie kamen schließlich, bei Sonnenaufgang, an einer Burg an, an der Amras direkt von einem Drachenmenschen begrüßt wurde.
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Begegnungen
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