Endzeit

Der Anfang vom Ende ist vorbei. Wird dies nun das Ende eines Neuen Anfangs werden?
 
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 10:04 am

Nun, die Reaktionen im Raum waren recht unterschiedlich, wie Anegin nur halbherzig mitbekam. Er verließ sich voll und ganz auf Elentari und er hoffte, dass er gleich immer noch am Leben sein würde. Die Hände der Elfe fühlten über seinen Körper wie seichte Schmetterlingsflügel und er blickte an seiner Brust herab. Immer wieder schloss er die Augen, um den Schmerz zu ertragen, was an sich eigentlich ja völlig egal war, ob die Augen nun offen oder zu waren. Es war mehr ein Reflex. Er hatte nicht viel Zeit, die Gesichter, der Umstehenden zu betrachten, denn als die Elfe begann zu heilen, glaubte er, SIE wolle ihn umbringen.
Die sich verschiebenden Knochen verursachten eine Höllenpein, die er sich nicht hatte ausmalen können. Als Drache hatte er die geniale Eigenschaft, dass sich die Wunden schnell verschlossen und sie gut heilten, ohne Narben zurückzulassen, aber das hier? Er schrie ganz kurz Auf, ehe ihm die Stimme weg blieb und dann war es vorbei. Der Schmerz flachte ab bis er nur noch ein Schwaches Echo war und dann ganz verschwand. Anegin atmete schnell, sein Herz schlug ebenso schnell und kräftig. Es pumpte pure Energie durch seinen Körper und doch fühlte er sich, als habe er Tage nicht geschlafen. Er fühlte sich schwach und ausgelaugt. Wollte nach seiner Rüstung greifen, konnte sie aber nicht erreichen.
Aneigin erinnerte sich, dass er die Reaktionen der Umstehenden durch den Nebel des Schmerzes nur halb wahrgenommen hatte. Nun sah er noch einmal erschrocken auf. Seine Augen fielen sofort auf Reuen die näher kam und näher und.... Sie berührte ihn auf der Brust. Seine Augen folgten ihrer Hand und er merkte, dass sie fasziniert und nicht zornig war. Was? Hatte man ihnen nicht gesagt... woran man einen echten Drachen erkannte? Ihre Berührung war alles andere als unschön und irgendwie beruhigte ihn ihre Faszination und ihre Fingerspitzen die über die haut glitten. Sie zog ein Zeichen, was Anegin nicht kannte. Dann zog sie sich sehr rasch zurück. Sie war nicht feindselig, aber schien sich vor ihrer eigenen Faszination zu erschrecken.
Der Chaoself schien auch eine Art Faszination auf dem Gesicht zu haben, nur dass es bei ihm... wissender aussah. Er hatte auch noch nie von einem Elf gehört, der nicht wusste wie ein Drache aussah. Auch nicht, wenn er nur in der Menschlichen Form unterwegs war. Das hing vermutlich mit der Geschichte der Elfen zusammen.
Letztlich Artairs Reaktion. Auch er schien nicht zu erkennen, was Anegin war und zog die Brauen hoch. Artair fragte ihn, wer ihm das angetan hatte und schaute in ein verdutztes Gesicht, Anegins. All seine Sorgen waren total unbegründet gewesen? Was für ein Narr er doch war. Er musste über sich selbst lachen und mit einem Mal schien wirklich Leben in ihn zurückzukehren. Er wollte Artair gerade antworten, als er ihm das Wort abschnitt und ihn ermahnte sich zu erholen. Einmal atmete der Drache tief ein und wieder aus. Er schloss die Augen und befolgte Artairs Rat.
„Danke...“, sagte er und er meinte nicht nur Elentari, sondern alle Geister, Götter und Schicksalsweber, die ihm das Unglück erspart hatten...
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 10:17 am

Wahre Felsbrocken fielen der Elfe vom Herzen, dass sie alle nicht erkannten, gut ... der Chaoself würde es eben so erkannt ahben wie sie, was Anegin war. Elentari legte ihre Hand auf die Seine. "Lass .. Ruh dich erst aus." Sie selbst ergriff die Rüstung, welche durchaus leichter war, als sie aus sah, und legte die Brustplatte über Anegins Brust. Besser das kostbare Herz wäre verdeckt udn keinen Gefahren ausgeliefert. Elentari hatte irhe Bestimmung gefunden. Diesen Drachen zu schützen, wäre ihre Lebensaufgabe. "Sammel erst wieder genug Kraft, damit du nicht gleich einen Schwächeanfall erleidest. Immerhin kan ich dir die nötige Energie, die du eben brauchtest, nicht wieder geben." Irgendwie sah sie gerade recht Schuldbewusst aus. "Es tut mir leid, das ich dich nicht Schmerzfrei heilen konnte." Sie kniete noch imemr neben ihm. Auf keinen Fall durfte sie sich nun etwas anmerken lassen, denn sie woltle den Drachen nciht in unnötige Gefahr bringen. Was ihr nicht gefallen hate, war Reuens Situation, aber Reuen und sie, waren sich ohnehin nicht grün.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 11:01 am

Artair begrüßte es, dass Anegin auf seine wohl wollenden Worte hörte und stand schließlich auf um seine eigene Wunde zu behandeln. Erst entfernte er die in seiner Schulter gebohrte Pfeilspitze mit einem kräftigen Zug. Danach säuberte er das getrocknete Blut und stoppte die Blutung wieder mit einer Paste aus Kräutern. Diese Wart der Wundbehandlung brachte zwar bei nahem nicht den selben Effekt wie das Blut eines Drachen, jedoch benutzte Artair das kostbare Draxir nur ungern für seine leichten Wunden und behielt es doch stattdessen für seine Schwester Reuen, die ja des öfteren die schwereren Wunden von den Kämpfen davon trug.

Während die anderen mit sich selber und Anegins Körper beschäftigten, verschwand Mouse lautlos im Wald und kehrte nach einiger Zeit mit einem gut geschnürrten Bündel Feuerholz in einem Arm und ein paar Fischen in der anderen Hand wieder in die Höhle zurück. Er war es auch, der das große Lagerfeuer entfachte.

Reuen versuchte das Zeichen auf dem Höhlenboden zu wiederholen, scheiterte aber jedesmal aufs Neue. Irgendwie wollte es nicht mehr so gelingen, wie beim ersten Mal. Genervt wischte sie mit der flachen Hand die restlichen Versuche fort und richtete sich dann langsam auf. Sie half ihrem Bruder dabei die Bandage um seine Schulter anzulegen, schimpfte jedoch dabei mindestens einmal mit ihm, da sie ihm schon oft gesagt hatte, er solle sich seine Wunden ebenfalls mit Draxir behandeln.
Artair lächelte sie frech an und ignorierte ihre Proteste auf gewohnte Manier.

Artair bot Mouse an, mit Hilfe eines Teils der gefangenen Fische eine Suppe zu kochen, währen der Rest wie gewohnt über dem Feuer gebraten werden konnte.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 6:22 pm

Anegin wahr wahrhaft von Glück beseelt. Aber sagte man den hohen Drachen nicht ohnehin nach, dass sie Glück brachten? Anegin glaubte nicht daran, sonst wären in seiner Gegenwart nicht so furchtbare Dinge geschehen, wie das in der Vergangenheit der Fall gewesen ist. Er war schließlich einer dieser alten wundervollen Geschöpfe. Er wünschte nur, die beiden Geschwister, würden nicht so von Vorurteilen heimgesucht und würden die Schönheit und Wunder seiner Art versuchen zu verstehen. Aber er war im Gegensatz zu Elentari nicht so versteift darauf, Drachen UNBEDNGT schützen zu müssen, schließlich nahm der Lauf der Welt seinen Lauf, wie es das wollte. Er hatte scheinbar einfach nur Glück gehabt. Noch einmal, würde er jedenfalls nicht so schwach in die Verlegenheit kommen, seine Rasse zu zeigen.
Er bekam beiläufig das Gespräch oder besser das Streitgespräch der Zwillinge mit und setzte sich schließlich auf. Er lehnte sich gegen die Wand und machte seine Rüstung fest. Zumindest war er dabei. Anziehen sah noch komplizierter für die Elfe aus, wie das ausziehen.
„Was ist dieses Draxir?“, fragte er schließlich, während Mouse sich um das Essen für alle kümmerte. Anegin mochte Fisch sehr und er freute sich auf die Mahlzeit. Wieder stellte er fest, dass er sich vielleicht endlich mal revanchieren sollte. Doch er war nicht gut darin zu kochen und wenn er alleine reiste, fand er meist nicht mal die Zeit, überhaupt zu kochen, sondern verspeiste seine Nahrung roh.
Dieses Draxir musste das Drachenblut sein, was sie dem Wyrm entnommen hatten. Anegin hatte auch etwas abgefüllt, als er bemerkt hatte, dass sein Blut scheinbar sehr gut wirkte, allerdings zeigte es scheinbar auch starke Nebenwirkungen, weshalb er es nur im rechten Moment verwenden würde. So wie bei Reuen, die beinahe tödlich verwundet gewesen war.
Er blieb sitzen, um noch ein Bisschen mehr Energie zu tanken, was wesentlich besser klappen würde, wenn er in der Sonne sitzen würde als hier drin. Aber es war ok.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 7:01 pm

Elentari sah Anegin dabei zu, wie er seine rüstung wieder an zog. Das Herz war nun wieder verborgen, die Gefahr für den Augenblick gebannt. Blieb zu hoffen übrig, die Zwillinge erführen davon nichts. Langsam nur erhob sie sich, betachtete das Lagerfeuer für einen Moment und den Fisch, den Mouse besorgt hatte. Drachen zu schützen, war eine Aufgabe, die sie hatte, aber sie wusste sehr wohl, das man nicht jeden Drachen schützen konnte, wie den Wyrm, bei dem sie alle sich getroffen hatten. Es gab imemr Exemplare, die eben nicht so einsichtig waren, die einfach Boshaft waren. Denn noch war es falsch Alle Drachen dafür zu bestrafen. Anegin zum beispiel war eben das perfekte Beispiel für einen Drachen, der alles andere als boshaft war. Artair versorgte ebenfalls seien Wunden, wobei Reuen ihn imemr wieder anmeckerte, er solle etwas sonderbares nehmen. Allein das Wort ließ ihr eine unbehagliche Gänsehaut über den Rücken laufen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 10:14 pm

Artair erklärte dass Draxir ein Elixir aus Drachenblut sei, mit verschiedenen Zutaten, die bei den Schlangenkindern eine besondere Wirkung bewirkte.

Man ließ sich das gemeinsame Mahl schmecken und nutzte die Ruhe vor dem nächsten Sturm um seine Muskeln und Knochen zu entspannen. Reuen und Mouse sassen schweigsam wie immer in ihren Ecken und genossen die leckere Suppe und den gebratenen Fisch. Artair flickte und reinigte seine Ausrüstung.

Adair fragte die Elfe, ob sie ihnen nicht eine Geschichte erzählen würde, da er schon seit langer Zeit keine gehört habe. Interessiert lauschte er ihren Worten.


Zuletzt von Reuen am Do Apr 25, 2013 1:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 1:24 am

Eine Geschichte ... Kurz zog sie die Augenbrauen überlegend zusammen. "Ja ... ich kenne eine Geschichte. Eine die in meiner Sippe gern am Lagerfeuer erzählt." Sie starrte in die Flammen, ließ sich von den Flammen einen Moment einnehmen und sah dann wieder völlig normal auf. "Als die Welt noch jung war, ließen die Naturgeister überall Leben entstehen. Sie schufen das Land, die Bäume, die Seen, Flüsse und Tiere. Arveldis erschuf die Elfen, Mellon die Menschen. Auch andere Wesen wurden erschaffen. Sie verteilten die unterschiedlichsten Eigenschafften. So waren die Menschen kriegerisch, die Elfen Naturverbunden, die Zwerge mürrisch aber gute Handwerker und Kämpfer und die Echsenmenschen verschlagen. Es geschah schließlich, dass die Geister sich uneinig wurden, denn einer von ihnen, Daedeloth, wollte seinem Volk, den Echani, die Herrrschaft über die anderen Wesen geben, doch die anderen Geister wollten das nicht. Sie wollten ihre Kinder frei wissen und nicht unter der Herrschaft eines anderen Volkes. Daedeloth jedoch, gab keine Ruhe. Er stachelte sein Volk, welches sein einziges wahr, an, die anderen Völker zu unterjochen und so die Herrschaft an sich zu reißen. Die Naturgeister verfolgten Daedeloths Handeln mit argwon und beschlossen, etwas gegen ihn zu unternehmen. Daedeloth aber, machte seinem Namen alle ehre. Der Schatten der Schatten der Furcht. Er materialisierte sich in Form eines schwarzen Drachen, die Kinder aller anderen Geister in Furcht und Schrecken versetzte, auf das sie sich seinem Volk leichter beugten. Amlug war es schließlich, der sich in Form eines riesigen goldenen Drachens gegen ihn stellte. Ihn unterstützte Arveldis, die sich in Gestallt einer Elfe mit neben den Drachen stellte, um Deadeltoth auf zu halten. Zum ersten Mal kämpften die Geister untereinander, eben so wie die von ihnen geschaffenen Völker. Daedeloth wurde besiegt. Es heißt, die Geister haben ihn abgeschnitten von der Welt. Arveldis wurde eh schon als unsere Mutter verehrt, doch Amlug wurden von unserem Volk von nun an eben so hoch angesehen, denn er hatte mit Arveldis, den bösen Geist besiegt und somit sein herrschsüchtiges Volk vernichtet, denn ohne Daedeloth konnten sie nicht überleben. Arveldis war beeindruckt von Amlugs Stärke und seiner Art, während Amlug Arveldis wunderschön und Mutig fand. Sie verliebten sich und waren fortan miteinander verbunden. Amlug schwor seiner Liebsten, immer auf ihre Kinder auf zu passen und so erschuf er seine eigenen Kinder, welche ihm ähnlich sahen, eben so weise, hilfsbereit und freundlich waren, wie er, auch seine Liebe zu den schönen Künsten teilten und auch die zu Gold und Edelsteinen. Sie alle waren mit dem Wissen geboren, was geschehen war. Die Elfen freundeten sich mit ihnen an und verehrten sie schon bald als ihre Brüder und Schwestern, wenn gleich sie auch keine Blutsverwandten sind, und schworen sie zu beschützen, wie die Drachen die Elfen beschützten." Das war das Ende ihrer Geschichte. Sie war nicht sonderlich spektakulär, erklärte aber, warum Elentaris Volk die Drachen so verehrte. Wie die einzelnen Formen zu Stande kamen, waren andere Geschichten, die sie vielleicht bei Zeiten mal erzählen würde.
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 1:37 am

Artair beantwortete ihm seine Frage, was ihm beinahe merkwürdig vorkam, war die Tatsache, dass noch andere Dinge enthalten waren, als Drachenblut. Seltsam... Hatte Reuen deshalb so leiden müssen?
Es erfreute Anegin, dass sie nun zu dem gemütlichen Teil übergegangen waren und der kleine Elf mit den Roten Augen nach Unterhaltung fragte, auch Anegin würde der Geschichte mit Freuden lauschen und Elentaris Stimme aufsaugen.
Als die Geschichte begann schloss er seine smaragdgrünen Augen und stellte sich alles genauso vor, wie Elentari es beschrieb. Er liebte ja die Liebesgeschichten, der Menschen, die zumeist voller Tragik, Hingabe und unsterblicher Liebe handelten, aber das hier war eine vollkommen andere. Anegin wusste nicht, dass man einen Gestandenen Krieger – und so sah er nun mal aus – der auf Liebeskrempel und Schmuck stand, schief ansah und ihm Vorurteile entgegen brachte. Aber selbst wenn er es gewusst hätte, er konnte wohl kaum was dagegen machen. Außerdem war er kein Mensch. Hätte die Hälfte derer die ihn in seinem Leben von verspottet haben gewusst, WEM sie da gegenüber standen... Sie hätten ihre Beine in die Hand genommen und wären schreiend davon gerannt. Die andere Hälfte, hätte vermutlich einfach den Mund gehalten. Doch da Anegin kein kriegerisches Wesen war und nur den Anschein machte, hatten die wenigsten etwas vor ihm zu befürchten. Dennoch... Auch er konnte zu einer tödlichen Waffe werden und wenn der Punkt erreicht war, dann wollte man ihn nicht zum Feind haben... Aber zurück zum Wesentlichen, nämlich Elentaris Geschichte.
Als sie damit begann, zu erzählen stahl sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Er hatte die Geschichte schon einmal gehört. Vermutlich lange vor Elentaris Zeit und noch weiter vor der Zeit, der Geschwister. Was die anderen beiden betraf, so wusste er nicht, wie alt diese waren, aber auch bei ihnen war er sich fast sicher, dass sie noch nicht die Hälfte seines Lebens gelebt hatten. Wie dem auch sei. Anegin musste über die Vorstellung, dass die Drachen NACH den Elfen „erschaffen“ wurden immer wieder schmunzeln. Es wäre keine Elfengeschichte gewesen, wäre nicht auch noch die Liebe zwischen zwei Wesen angesprochen worden wäre. Dennoch, war sich Anegin sicher, dass die Drachen lange vor den Elfen über diese Welt wandelten. Ferner war er sich auch sicher, dass die alten Elfen mehr in ihnen gesehen haben als Brüder und Schwestern. Sie hatten einen regelrechten Kult daraus gemacht und die Drachen auf eine höhere Ebene gehoben, was Anegin nie wirklich gefallen hatte. Viel lieber saß er doch als Freund und Bruder mit seinen Gefährten am Feuer. Was brachte es einem schon verehrt zu werden, wenn man Freunde haben konnte?
Elfen waren wirklich gut darin Dinge zu erfinden, besonders, was ihre Entstehung betraf. Niemand konnte genau sagen, wie all die Rassen entstanden sind, die auf Erden wandeln, und selbst die die es erlebt hatten, wie die Menschen anfingen die Erde zu bevölkern wussten nichts über die Umstände. Sie waren einfach da gewesen... Genauso verhielt es sich auch mit all den anderen Rassen und so verbreiteten sich immer wieder Religionen, die Legenden und Märchen in die Welt setzen und versuchten alles zu erklären, indem sie ein allmächtiges Wesen an den Anfang setzten. Anegin amüsierte diese Art die Dinge zu sehen, aber nie würde er sich anmaßen, jemandem zu erklären, dass desjenigen Sicht auf die Dinge falsch war. Er achtete eines jeden Wesens glauben und in vielen Fällen war ja auch ein Fünkchen Wahrheit dran.

Die Sonne war am Himmel gewandert und gerade als Elentari ihre Geschichte beendet hatte und Anegin eigentlich etwas dazu sagen wollte, ja sogar schon den Mund öffnete, um zu reden, fielen die Sonnenstrahlen, der dem Abend entgegen wandernden Sonne in sein Gesicht. Er hielt inne, schloss die Augen und reckte sein Gesicht den warmen Strahlen entgegen. Scheinbar wollte er plötzlich doch nichts mehr sagen, nachdem er nun einfach keine Anstalten mehr machte, den Kopf aus der Sonne zu nehmen. Er sah zufrieden, wenn nicht gar glücklich aus. Seltsamer Kerl. Viel besser, hätte Anegin es gefunden sein robustes und wunderschönes Schuppenkleid in der Sonne warm werden zu lassen, aber das ging nicht. Und er glaubte, das würde so Lange nicht gehen, wie er mit diesen beiden Kindern zusammen war. Doch das störte ihn nicht, denn selbst, wenn er bis an ihr Lebensende mit ihnen zusammen sein würde, wäre es doch nur ein kleiner Augenblick. Irgendwie traurig...
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 2:29 am

Adair applaudierte strahlend. "Bravo! Welch eine wunderschöne Geschichte, Alúana."
Reuen hatte der Geschichte mit offenem Ohr gelauscht, hatte jedoch ihren Blick nicht erhoben und weitere Symbole in den Boden geschrieben. Als die Geschichte zu Ende war, fiel ihr im ersten Augenblick auf, dass ihre Vorfahren, die Naga, nicht erwähnt worden waren. War das Zufall oder Gehässigkeit der Elfen?
Ohne die anderen anzuschauen, erzählte auch sie eine Geschichte, die sie immer von ihrer Hebamme gehört hatte.
"Es gab einst drei Brüder. Der erste groß und schlank, der zweite muskulös und mit breiten Schultern und der dritte wandelte auf allen Vieren. Das Blut des ersten war Blau wie ein Saphir, das des zweiten Rot wie ein Rubin und der dritte hatte smaragdgrünes Blut. Auch wenn sie nicht die gleiche Mutter oder den gleichen Vater hatten, so waren sie sich doch so nah wie es Brüder nun mal sind.
Die Brüder hatten Kinder, die das gemeinsame Land bevölkerten. Es kam wie es kommen musste und die Kinder begannen sich gegenseitig zu bekämpfen und zu töten. Ein jeder Bruder ermahnte seinesgleichen und strafte die Ungehorsamen, doch auch die Kinder sollten Kinder bekommen und diese wiederum Kinder. So ergab es sich mit der Zeit, dass die Kindeskinder die mahnenden Worte ihrer Großväter vergaßen oder in den Wind schlugen und sich erneut bekriegten. Die Brüder jedoch liebten ihre beiden anderen Brüder aber auch ihre Nachfahren, schließlich gab es unter ihnen auch Liebe. Nicht selten gab es auch zwischen den drei Familien Nachkommen.
Nun, also was sollten die drei machen, wenn ihre Ahnen ihren Worten nicht mehr lauschten, sie sich gegenseitig jedoch nicht weh tun konnten?"
Die Geschichte hatte ein offenes Ende und Reuen ließ die Frage im Raum stehen.
Sie stand auf, packte ihren Schlafsack und legte sich mit dem Rücken zum Feuer zum Schlafen. Als sie sich sicher war, dass sie niemand sehen könne, wischte sie sich eine Träne weg.

Artair mochte beide Geschichte. Sein Ziehvater hatte nicht viel für Geschichten übrig, umso glücklich war er also, wenn er eine von seiner Schwester oder jemand anderes hören konnte. Auch er hatte diese Geschichte schon des öfteren von seiner Schwester gehört.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 5:31 am

Es freute die Elfe, den Adnren eine Freude gemacht zu haben und so lauschte sie auch gern den Worten Reuens. Ihre Geschichte hatte etwas trauriges. Ja, sogar etwas sehr trauriges. Ohne ein abgeschlossenes Ende, legte sich Reuen schlafen. Die Elfe fragte sich, was wohl in ihr vorgehen mochte, aber letzten Endes, sah sie in die Runde. "Anegin ... du wirst doch sicher eine Geschichte kennen, die uns erfreuen kann, oder?" woltle sie von ihm wisen, sah dann zu Adair udn meitne: "Und auch ihr werdet heute sicher noch eine Geschichte zu erzzählen haben, nicht?"
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Anegin Ocard
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 5:36 am

Anegin lauschte auch der andern Geschichte und sie gefiel ihm genauso wie die, die Elentari erzählt hatte. Jedoch kannte er sie nicht, was sie noch ein klein wenig spannender machte, jedoch mochte er die Romantik in der von Elentari lieber. Wobei in Reuens Geschichte auch von Liebe gesprochen wurde. Dennoch, schien er immer noch nicht gewillt, seinen Senf dazu abzugeben, denn es war einfach zu herrlich, wie ihn die Sonne anstrahlte. Er spürte regelrecht, wie seine Kraft zurück kehrte und sein Körper von der angenehm warmen Energie geflutet wurde. Herrlich!
Erst als die letzten Strahlen hinter dem Felsen verschwunden waren, wendete er den Blick zu der Gruppe und zum Feuer. Sie hatte nicht all zu lange geschienen... Und dann sagte er, als habe Elentari und Reuen gerade eben erst aufgehört zu erzählen, obwohl es schon gut eine halbe Stunde her war: „Elentari, ich kenne die Geschichte. Man hat sie mir schon einmal erzählt. Ich habe niemals von den Echani in einem anderen Zusammenhang gehört, vermutlich, weil die Geschichte stimmt.“ Er lächelte. Dann blickte er zu Reuen, die sich hingelegt hatte. „Die drei Brüder, sollten gar nichts tun... Niemand sollte jemandem seinen Willen aufzwängen, auch nicht für eine gute Sache...“ Er sprach aus Erfahrung und eine schmerzhafte Erinnerung verschaffte sich ganz kurz platz in seinem Kopf, doch er verdrängte sie gleich wieder. Er wollte nicht traurig sein, nicht in so angenehmer Runde. Außerdem, maß er sich auch nicht an, die Geschichte zu beenden, wo sie doch gar kein Ende hatte.

Er sah die übrigen an und sagte dann: „Wenn es euch beliebt, werde ich euch auch noch eine Geschichte erzählen, die mir persönlich immer sehr gefallen hat, denn sie trägt eine schöne Moral im Herzen:
Ein reicher Mann hatte eine beträchtliche Geldsumme, welche in ein Tuch eingenäht war, aus Unvorsichtigkeit verloren. Er machte daher seinen Verlust bekannt, und bot, wie man zu tun pflegt, dem ehrlichen Finder eine Belohnung, und zwar von hundert Talern an. Es meldete sich bald ein guter und ehrlicher Mann: "Dein Geld habe ich gefunden. Dies wird's wohl sein! So nimm Dein Eigentum zurück!" So sprach er mit dem heiteren Blick eines ehrlichen Mannes und eines guten Gewissens, und das, war schön.
Der andere machte auch ein fröhliches Gesicht, aber nur, weil er sein verloren geschätztes Geld, wieder hatte. Doch mit der Ehrlichkeit schien dieser Narr es nicht so gut zu halten. Er zählte das Geld und dachte unterdessen nach, wie er den Finder um seine versprochene Belohnung bringen könnte. "Guter Freund", sprach er, "es waren eigentlich achthundert Taler in dem Tuch eingenäht. Ich finde aber nur noch siebenhundert Taler. Ihr werdet also wohl eine Naht aufgetrennt und Eure hundert Taler Belohnung schon herausgenommen haben. Da habt Ihr wohl daran getan. Ich danke Euch." Das war nicht schön, aber ich bin ja auch noch nicht am Ende. Ehrlich währt am längsten, und Undank schlägt seinen eigenen Herrn.
Der ehrliche Finder, dem es weniger um die hundert Taler als um seine unbescholtene Rechtschaffenheit ging, versicherte, dass er das Säckchen so gefunden habe, wie er es gebracht habe, und es so bringe, wie er's gefunden habe.
Am Ende kamen sie vor den Richter. Beide bestanden auch hier noch auf ihren Behauptungen, der eine, dass achthundert Taler eingenäht gewesen seien, der andere, dass er von dem Gefundenen nichts genommen habe. Da war guter Rat teuer.
Aber der Richter, der die Ehrlichkeit des einen und die schlechte Gesinnung des anderen zu kennen schien, griff die Sache so an: Er ließ sich von beiden über das, was sie aus sagten, eine feste und feierliche Versicherung geben und tat hierauf folgenden Ausspruch: "Demnach, wenn, der eine von Euch achthundert Taler verloren, der andere aber nur ein Säckchen mit siebenhundert Talern gefunden hat, so kann auch das Geld des letzteren nicht das sein, auf welches der erstere ein Recht hat. Du, ehrlicher Freund, nimmst also das Geld, welches Du gefunden hast, wieder zurück und behältst es in guter Verwahrung, bis der kommt, welcher nur siebenhundert Taler verloren hat. Und Dir da weiß ich keinen Rat, als, Du geduldest Dich, bis derjenige sich meldet, der Deine achthundert Taler findet." So sprach der Richter, und dabei blieb es.


Anegin schloss seine Augen und lächelte über diese Geschichte. Er wollte natürlich niemandem hier eine Moral auferlegen, es diente lediglich zur Unterhaltung. Dann sah er wieder hinaus aus dem Höhleneingang. Die Nacht würde bald ihr sanftes kühles Tuch über sie legen und Anegin träumte schon jetzt vor sich hin. Träumte mit offenen Augen.
Ein finsterer Gedanke schob sich jedoch mit einem mal vor seine warmen Gefühle. Er blickte auf seine Hände, seine menschlichen Hände, die an diesem Tag getötet hatten... Er erinnerte sich an den Kampf an das Winseln und an die vielen leben, die mit einem Mal vernichtet waren. Melancholie überkam ihn und er stand Wortlos auf und ging hinaus. Hinaus in die Nacht, die seine hitzigen Gedanken kühlen würde. Der Mond, der ihm Trost spenden würde und bald darauf fing er an mit seiner schönen sanften, tiefen Stimme ganz leise zu singen. Es waren keine Worte, aber eine herzzerreißend traurige Melodie...
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 10:28 am

Reuen hatte der Geschichte still schweigend gelauscht und schmunzelte über die äusserst humorvolle Wendung.
Geschieht ihm Recht, dachte sie über den knauserigen Kerl nach.
Plötzlich zuckte sie zusammen, als hinter ihr Adair lauthals anfing zu lachen. Es war ein ehrliches und herzhaftes Lachen, welches gern ansteckte. Er lachte lange und grunzte in unregelmäßigen Abständen leise. Am Ende wischte er sich eine Träne von den Augen und seufzte erleichtert.
"Haah...", er kicherte wieder. "Eine wunderbare Geschichte, mein Lieber."

"Nun, da ich ebenfalls um eine Geschichte gebeten worden bin, möchte ich nicht unhöflich sein und euch etwas erzählen - aber ich muss euch warnen, meine Geschichte ist weder schön, noch lehrreich oder romantisch. Und ich bin kein guter Erzähler. Nun, folgendes begab sich zufällig nahe eines Dorfes im Tal der Feuerroten Kirschwälder: Des Nächtens soll sich dort ein schreckliches Ungeheuer eine Jungfrau ausgesucht haben und sie nach dem ..." er sah sich peinlich berührt um. "Koitus zerstückelt. Wochenlang haben die Dorfbewohner die Wälder und Berge nach dem Biest abgesucht. Jedoch ohne Erfolg.
Eines Abends kam eine kleine Reisegruppe in die Stadt. Menschen, Elfen, Zwerge. Eben jene die viele Abenteuer an den Lagerfeuern zu erzählen haben. Nun die... die Dorfbewohner baten die Reisenden...nein wartet, ich glaube es war der Müller...oder war es der Schmied?" Adair grübelte. "Vielleicht war es auch der Förster...Also irgendjemand hatte eine Tochter, ein junges Mädchen und fürchtete, dass sie die nächste sein könnte und deshalb bat er die Helden das Ungeheuer zu erlegen. Er bot ihnen dafür sogar seinen Hof als Belohnung an...also war es doch der Bauer", murmelte er.
"Die Gemeinschaft willigte ein und gemeinsam gingen sie bei Aufbruch der Nacht auf die Lauer. Der Jäger der Gruppe, ein pfiffiger gut aussehender Kerl stellte eine gerissene Falle auf um das Ungeheuer zu fangen. Nun, lange Rede kurzer Sinn: Am nächsten Morgen hatten sie tatsächlich etwas gefangen, doch das was sie da in ihrer Falle hatten, war kein Ungeheuer, sondern ein junger Mann. Der Sohn des Winzers. Als man ihn ausfragte versicherte er ihnen dass er nur bei seiner Geliebten war, der Tochter des Kirschbauern. Sie war noch am Leben und der Winzersohn entlastet. Doch noch in der selben Nacht wurde eine weitere Jungfrau schreiend in ihrem Bett überrumpelt und misshandelt. Ehe sie starb konnten die Helden eingreifen und sich dem Ungeheuer entledigen. Sie hatten es überrumpelt und ihm den Kopf abgeschlagen. Es sah grässlich aus. Selbst nach dem Tod sprach noch der Kopf und der Körper kämpfte 4 Stunden lang verbissen weiter, bis man ihm alle Glieder abgeschlagen hatte und alle Körperteile verbrannt wurden. Die Helden hatten mal wieder gesiegt und wurden glorreich gefeiert."
Adair grinste zufrieden, verschwieg den Zuhörern jedoch den zweiten Teil der Geschichte. Dass das Tal ein Jahr später komplett ausgestorben war und dass keiner der Helden den Kampf überlebt hatte. Dass das Ungeheuer tatsächlich getötet worden ist, das entsprach der Wahrheit.
Verstohlen warf er einen kurzen Blick zu Mouse, der still schweigend in seiner Ecke hockte und sich in den Schatten verbarg.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Do Apr 25, 2013 8:31 pm

Ja, die Geschichte war durchaus schön und vor allem hatte sie ein gerechtes Ende. Der Richter hätte kaum besser entscheiden können. Adair schien seine Feude daran zu haben. Elentari schmunzelte. Nicht nur der Geschichte wegen, sondern auch Adair wegen. Sein Lachen war irgendwie drollig. Auch er gab eine Geschichte von sich,d er sie zuwar aufmerksam folgte, dann aber doch zur Höhle hinaus sah. Den Drachen belastete etwas und sie konnte sich vorstellen, was es war. Diese Melodie, die er sang, war unglaublich traurig. Gern wäre sie ihn trösten gegangen, aber vielleicht war es auch besser, ihn jetzt erst einmal in ruhe zu lassen. Sie starrte ins Feuer, dachte an längst vergangene Zeiten udn sah sich dann wieder im Raum um. "Artair .... wollt ihr nicht auch etwas erzählen?" Reuen hatte sich ja schon hin gelegt. "oder möchtet irh nun vielleicht lieber schlafen?" Nicht das sie das jetzt könnte, aber wenigstens den Anderen musste sie diese Möglichkeit lassen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Apr 26, 2013 12:00 am

Anegin lauschte vom Höhleneingang aus auf Adairs Geschichte. Er war so gar nicht begabt im Geschichten erzählen und das wo er ein Elf war, aber bei Chaoselfen konnte man sich niemals sicher sein, welchen Weg ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten einschlugen. Trotz seiner schlechten Stimmung, rang er sich ein Lächeln ab. Nein, eigentlich heiterte ihn Adairs Erzählstil sogar richtig auf. Er schob seine düsteren Gedanken wieder ein Stück weg, damit konnte er sich immer noch befassen, wenn die anderen schliefen. Dann würde es auch nicht so unhöflich sein. Die Melodie brach ab und er drehte sich zurück zur Gruppe.. Sein Lächeln war immer noch auf dem Gesicht. Einen Moment machte er sich Sorgen, wie es nun weiter gehen sollte, aber im Moment würde er erst mal die Gemeinschaft genießen. Hätte er sich sein Leben lang immer nur gesorgt, so wäre er gewiss schon an Kummer eingegangen.
„Eine nette Geschichte, Adamantier.“, kommentierte Anegin und kam zurück. Er setzte sich ans Feuer und sah ihm eine Weile beim flackern zu. Er hätte noch unendlich viele Geschichten erzählen können, aber er wollte nicht schon wieder, denn die anderen sollten ihre Chance auch bekommen. Reuen schlief entweder, oder wollte sich einfach nicht mehr äußern. Es war noch nicht so spät, aber jeder durfte schlafen, wann er wollte nicht war? Anegin sah in die Runde. Sollten sie Wache halten? Immerhin hatten die Angreifer einen Oger... Wer immer es war, sie meinten es ernst und Anegin war nicht gewillt in dieser Gegend zu sterben, nur weil er unachtsam war. Ihm kam eine Idee: Der kleine Drache würde sie warnen, wenn irgendwas käme, wenn er es ihm auftrug. Er war auch nicht so auffällig, daher war er gut geeignet.
Anegin schloss blieckte ins Feuer und übermittelte der kleinen Kreatur seine Bitte. Treu und folgsam kletterte der kleine Kerl draußen auf einen Baum und überblickte die Umgebung. Anegin war ein bisschen beruhigt und wartete darauf, was Artair zu Elentaris Vorschlag sagen würde.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Apr 26, 2013 10:33 am

Artair wusste keine Geschichten zu erzählen und lies es die anderen auch wissen. Reuen hatte eine fürsorgliche Ziehmutter gehabt und kannte deshalb viele Geschichte. Artair spürte, dass seine Schwester wach geblieben war und allen Geschichten gerne zugehört hatte. Jede war auf ihre Art lehrreich und unterhaltsam.

Er konnte ihnen nur von einer ihrer Jagd und Tötung erzählen, aber aus Respekt vor der Weißen Elfe behielt er dies für sich.

"Wir sollten heute früh ins Bett", sagte er. "Unsere Angreifer werden mit Sicherheit heute Nacht noch die Wälder durchkämmen, aber wegen der Dunkelheit erst morgen früh mit einer groß angelegten Suche beginnen. Es sie denn sie haben Nachtaktive Sucher, nun in diesem Fall müssen wir auf der Hut sein."
"Mouse wird draussen für uns Wache halten", sagte Adair und gab seinem stummen Riesen ein Kopfnicken zum Zeichen, woraufhin dieser mit einem Satz auf seine Füsse sprang (welche komplett von dem Umhang bedeckt waren) und lautlos in die Nacht hinaus entschwand.
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Elentari



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BeitragThema: Re: Begegnungen   Fr Apr 26, 2013 10:16 pm

Schlafen ... Vermurtlich die beste Idee. Das sie micht in der Höhle schlafen würde, war für sie so klarwie die Sonne am nächsten Morgen aufgehen sollte, also nickte sie auf Artairs Worte hin und verließ die Höhle, um sich, wie immer, an Toss zu lehnen. Der Säbelzahntiger war so herrlich weich und warm. Er gab der Elfe immer das Gefühl, er wolle sie zu decken mit seinem zottigen Fell. Sie sah in den Himmel, zu den Sternen auf. Lange war sie schon von ihrem Volk getrennt udn ob sie sich bei ihnen wieder eingliedern könnte, war fraglich. Sie kontne sich nicht vorstellen, nicht mehr unter dem freien Himmelzelt zu schlafen, auser wenn es regnete. Auch Toss würde kaum noch in eine Behausung hinein passen. Suchen tat sie schon lange nicht mehr nach ihnen und im Prinzip hatte sie ja nun eine neue Sippe gefunden, wenn gleich diese sehr sonderbar war und eigentlich aus Feinden bestand, denn das waren die beiden Zwillinge in gewisser Hinsicht. Anegin dagegen war ein Wesen, welches sie im höchsten Maße verehrte, es aber eben wegende r Zwillinge nicht zeigte und Adair war ein verwandtr, wenn man es so nehmen wollte. Er war witzig, schlau und sehr aufmerksam. Sie befand ihn als sehr symphatisch. Auch Artair war sehr sympathisch, aber eben sehr ruhig und eben ein ... nun wohl eher Gegenspieler als Feind. Reuen dagegen ... nun sie wr wirklich alles andere als gut auf die Elfe zu sprechen, doch das sie sich nicht mochten, beruhte auf Gegenseitigkeit. Mouse war einfach nur still und hatte seine eigenen Geheimnisse. Er würde sicher seine Gründe haben imemr so vermummt zu sein. Anegin ... der Drache ... Sie hatte es vermutet, aber die Bestätigung war das Herz. Sie kannte viele Geschichten, doch nur eine Erzähte von einem Drachen, der die Gestallt eines Menschen an nehmen konnte. Das sie einem slchen je begegnen würde, hätte sie nie erwartet. Um so glücklicher machte es sie, denn sie mochte Anegin ohnehin am meisten aus der Gruppe. Er war ... der Ruhepol. Er war der, der irgendwie alles mit Respekt behandelte. Friedlich, liebevoll, freundlich. Sie schlief mit dem Gedanken an das goldene Herz ein, welches er offenbart hatte, als er die Rüstung gänzlich ausgezogen hatte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Apr 27, 2013 12:14 am

Artair schien nicht so recht zu wissen, was er erzählen sollte und Anegin verstand das. Nicht jeder war dazu geeignet Geschichten zu erzählen und nicht jeder wollte überhaupt erzählen, selbst wenn er welche kannte. Anegin erinnerte sich wieder an den Barden, der ihn eine Weile begleitet hatte. Ein lustiger Geselle. Adair erinnerte ihn ein wenig an ihn, aber wirklich nur ein bisschen. Der Mensch kannte so viele Geschichten und Wunder, von denen selbst Anegin noch nicht gehört hatte, wobei er auch überzeugt war, dass die Hälfte mindestens erfunden war, von den Wundern, die er ihm als Wahrheiten verkaufte. Der Mann lebte mit Anegin zusammen, bis er nicht mehr konnte. Anegin hatte seinen Lebensabend mit ihm in einer kleinen Hütte in den Bergen verbracht. Er hatte ihm kurz vor seinem Ende noch einen letzten Wunsch gewehrt. Der alte Mann hatte sich sein Leben lang gewünscht, auf einem Drachen zu reiten, er hatte zugegeben, dass er Anegin nur auf Furcht nie gefragt hatte. Aus Furcht, er könnte es ihm übel nehmen. Da haben sie schließlich beide gelacht. Anegin hatte sich nie verwandelt, aus Furcht, der Mensch könne weglaufen, wenn er seine wahre Gestalt sehen würde. Anegin war da noch vergleichsweise jung gewesen. Wenn man zumindest wenn man eintausend Jahre als Jung betrachten wollte. Er hatte die Menschen wachsen und fallen sehen.
Der Bade hatte gewusst, was Anegin war, er hatte es am leuchtenden Herz erkannt. Damals hatte Anegin noch keine Furcht haben müssen, dass man ihn töten würde, nur wegen seines Herzens. Jedenfalls trug er den alten Mann in die Wolken. Zeigte ihm die Welt von oben und flog mit den Vögeln im Wind. Er zeigte dem alten in seinen letzten Atemzügen, das, wovon er immer geträumt und gesungen hatte. Die Welt aus der Sicht der Vögel und der Alte starb mit einem Herzen voller Glück und mit Tränen der Freude im Gesicht. Anegin begrub ihn, wie die Menschen es machten und setzte ihm einen Grabstein. Dann zog er weiter. Der Tod des Mannes hatte ihn traurig gemacht, aber nur für den Moment. Denn er war friedlich gestorben. Seine Zeit war nun einmal gekommen und es war gut.

Anegin bemerkte, wie die Elfe hinaus ging. Sie wollt nicht in der Höhle schlafen und Anegin fand das nicht gut, aber der kleine Drache und auch Mouse würden sie warnen. Zudem würde auch Toss über sie wachen.
In der Nacht war nichts passiert. Zumindest glaubte er das, da niemand sie geweckt hatte. Anegin fühlte sich lebendig und gut. Die grauen Schatten vom Vortag nach der Schlacht, hatten sich zurückgezogen und wurden von der strahlenden Schönheit, dieses Morgens verdrängt. Er war frohgemut und wollte nur schnell weg von hier. Auch die anderen waren aufgewacht und machten sich reisefertig.
Die Gruppe reiste mehrere Tage, lasst es zehn gewesen sein, in dieser Zeit passierte nichts ungewöhnliches. Niemand der sie töten wollte, keine Anzeichen für irgendwelche Drachen, die Dörfer tyrannisierten, keine anderen Geschichten über Monster, die die Welt heimsuchten... Es war friedlich um sie herum geworden. Sie kamen noch nicht wieder durch eine Stadt, wo Reuen ihr Schwert hätte schmieden lassen können, wo er aber auch bezweifelte, dass das sehr gut war, wenn sie per Kopfgeld gesucht worden... Sie verbrachten ihre Nächte meist im Freien und kaum in Dörfern und sangen und lachten abends zusammen. Sie erzählten Geschichten und konnten sich ein bisschen besser aneinander gewöhnen. Anegin war glücklich. Die kleine Gemeinschaft in der er sich befand, würde ihn sicher noch ein Stück in seinem langen, langen Leben begleiten. Man konnte es ihm sehr ansehen, dass er die Gemeinschaft genoss und er war zu jedem freundlich und wohlgesonnen. Ausnahmslos. Die Tage des Friedens und des Reisens wärmten ihm seine empfindliche Drachenseele und waren der Grund dafür, dass er sich stark, wie lange nicht fühlte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Apr 27, 2013 2:28 am

In ihrer ersten Nacht nach dem Überfall, während die anderen in der Höhle mehr oder weniger friedlich schliefen, beobachtete Mouse die nähere Umgebung und führte die vermeintlichen Sucher mit geschickten Köder auf falsche Fährten.
In dieser Nacht erblickte Mouse jedoch etwas, was seine Aufmerksamkeit in den nächsten Tagen erhöhen sollte:
Der kleine weiße Drache, der mit der Reisegruppe unterwegs war, benahm sich in der Nacht eigenartig und flog von einem Baum zum anderen. Zuerst dachte Mouse, es würde vor irgendwelchen verborgenen Angreifern warnen, doch dann krümmte sich das kleine Geschöpf und würgte eine schwarze, stinkende Masse hervor. Mouse hatte das Gefühl, dass der kleine Drache große Schmerzen haben musste. So plötzlich wie es angefangen hatte, beruhigte es sich wieder und ging seinem gewohnten Verhalten nach.

Auch in den nächsten Nächten fiel Mouse dieses sonderbare Verhalten auf.

Unterdessen versuchte sich Adair mit der kleinen Reisegemeinschaft anzufreunden und sie besser kennen zu lernen. Er fügte sich recht schnell in diesen bunten Haufen.

Je mehr sich Artair an die Gesellschaft der anderen gewöhnte, umso mehr entfernte sich Reuen und wurde immer verschlossener. Sie verbrachte die kurzen Pausen in Gesellschaft von Mouse und beide sassen wortlos nebeneinander.
Artair lauschte gerne den Geschichten den anderen und fühlte sich zum ersten Mal, als hätte er eine Familie.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Apr 27, 2013 5:43 am

Elentari fand an sich die Gemeinschaft wirklich angenehm. Einzig störte sie, das Reuen sich so abschottete. Auch wenn die Beiden sich nicht mochten, hieß es für die Elfe nicht, das Nagammädchen aus zu schließen. Jeden Abend saßen sie zusammen, musizierten, sangen udn erzählten Geschichten. Artair schien es zu gefallen. Reuen hingegen .. Elentari befürchtete schon bald, dass sie sich auch von ihrem Bruder entfremden würde. Der kleine weiße Drache, den sie liebevoll umsorgte, saß Abends meist in den Bäumen. Lagerten sie in Höhlen, blieb auch Elentari meist draußen. Regnete es, blieb sie nur ungern in den Höhlen. Je tiefer sie in einen Berg oder ind as Erdreich hinein gingen, je unwohler fühlte sie sich. Das mochte vielleictht sogar daran liegen, dass sie ja seit Jahrhunderten nicht mehr anderswo als draußen geschlafen hatte. Meist sogar auf Bäumen ... oder besser ... einem Nest in den Bäumen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 28, 2013 3:13 am

Anegin lief gerade aus der Höhle heraus, als Mouse von seiner nächtlichen Wache zurück kam Er streckte sich und schaute gen Osten. Sie würden bald in einer größeren Stadt ankommen, wo es ihnen nicht so schwer fallen sollte zumindest für eine Weile unentdeckt zu bleiben. Möglicher Weise würde man die Zwillinge dort gar nicht suchen und... Anegin wurde je aus den Gedanken gerissen, als er ein Rascheln hörte und dann wurde er auch schon von den Füßen gerissen. Noch ehe er überhaupt wahrnehmen konnte, was eigentlich geschehen war, wurde auch schon auf ihn eingeredet.
„Du elender Sohn einer räudigen Hündin!!“ Anegin sah dem jungen Kerl in die Augen, der über ihm stand und aussah, wie ein Gott der Rache. „Lässt mich einfach zurück! Hast du gar kein schlechtes Gewissen?! Endlich habe ich dich gefunden! Du bist... Mir fehlen echt die Worte!“
Anegin sah verstört zu dem Jungen auf. Er hatte silberne Haare und sie standen in alle Richtungen ab. Seine Augen waren türkis-farben und er hatte ein Schwert auf dem Rücken. Es war mit einem Tuch festgebunden. Seine Kleidung war weit und Schwarz, nur sein Umhang war weiß. Er sah böse auf Anegin herab.
„Was gibt es dann da so blöd zu gucken?! Du elender Bastard!“
„So kenne ich dich gar nicht.“, stellte Anegin fast schockiert fest.
„Halt den Rand!“ Er half Anegin wieder hoch und dann sah er ihn mit seinen zornigen Augen an, die ganz langsam aufweichten. „Warum hast du das gemacht?“
„Tut... tut mir leid, ich habe dich aus den Augen verloren. Als ich nach dir gesucht habe, warst du bereits fort.“
Der junge sah an ihm vorbei in die Höhle. Er sah wieder Anegin an, dem er nur bis zur Brust ging und meinte dann: „Seit wann lebst du wieder in Höhlen?“
Anegin lachte und wuschelte dem jungen durch das Haar, worauf hin der sehr unzufrieden schaute, er ließ es sich ein kurze Weile gefallen und schrie Anegin wieder an, dass er zusammen zuckte: „HÖR AUF DAMIT! ICH BIN KEIN KIND!!“
Anegin trat einen Schritt zurück und der junge blickte noch einmal in die Höhle. Er sah unzufrieden, aber nicht feindselig aus. Er schien sich zu fragen, wer diese Leute waren. Anegin seufzte und sagte dann: „Kay, geh nach hause...“
„Das könnte dir so passen, hm?!“ Er zog anegin an seiner Rüstung herunter und grinste grimmig, was irgendwie... Furcht erregend aussah. „Ich werde dir nicht mehr von der Seite weichen, bis du deine Schulden bezahlt hast.“
„I-Ich hab aber gerade kein...“, versuchte Anegin ihn zu beschwichtigen, aber erfolglos.
„DANN BLEIBE ICH BEI DIR, BIS DU DEINE SCHULD BEGLEICHEN KANNST!“ Er verpasste Anegin eine Kopfnuss und ließ ihn dabei los. Ein wenig schuldbewusst sah Anegin ihn an und rieb sich die Stirn.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 28, 2013 3:58 am

Der neu angekommene Wirbelwind sorgte für leichte Ablenkung unter den Reisenden. Während Mouse ihn nicht einmal eines prüfenden Blickes würdigte, erregte er unter Adair und den Zwillingen umso mehr Interesse.
Adair stellte sich gleich höflichst vor und war interessiert, wie seine Beziehung zu Anegin aussah. Auch Artair stellte sich und seine Schwester höflich vor.

Ohne es zugeben zu wollen, mochte Reuen die aufbrausende Art des Jungen, auch wenn sie eher eine distanzierte Kühle bewahrte, empfand sie doch eine Ähnlichkeit zu ihm.

Die Tage gingen von dannen und mit einem kühlen Wind im Rücken kehrte auch die immer größer werdende Reisegemeinschaft in eine recht große Stadt ein. Den Namen der Stadt hatten die Zwillinge schon einmal gehört, Adair wusste sogar einiges über die hier residierende Königsfamilie.
Die Stadt war im Vergleich zu ihren anderen Reiseaufenthalten riesig und bot allerlei für jedermann. Die Zwillinge waren froh, endlich einen Schmied aufsuchen zu können, der ihnen einen neuen Drachentöter schmieden könnte.
Während sich Artair um die Waffe kümmerte, nutzte Reuen den örtlichen Schwarzmarkt, um das Drachenauge zu verkaufen. Die Geldreserven, mit denen die Kinder aus zu kommen hatten, neigten sich mit jeder längerer Suche nach einem Drachen immer wieder dem Ende zu. Reuen erzielte für das Auge eines Wyrm einen angemessenen Preis.

Artair betrat die heiße Schmiedestube und grüßte den kräftigen Mann, der seinen Schmiedehammer schwang. Es war bereits die dritte Schmiede die er aufsuchte, in der Hoffnung jemand könnte das Schwert reparieren. Doch zum einen verlangte der König die volle Arbeitskraft eines jeden Schmieds in der Stadt, zum anderen waren die Schmiede mit der Schmiedekunst des Zweihänders überfordert und gaben der Waffe keine Hoffnung mehr, je wieder repariert zu werden.
Erneut wimmelte ihn ein Schmied ab und gab ihm einen ordentlichen Preis für das Silber wenn Artair es ihm verkaufen würde.
Artair dankte ab und verließ niedergeschlagen die Schmiede in die kühle Luft hinaus.
Beim Verlassen fiel ihm sofort ein Ladenschild auf <Valien's Gold- und Schmuckschmiede>. Artair schmunzelte, gab dann jedoch seinem Zweifel nach und betrat den kleinen, heruntergekommenen Laden.

"Seid gegrüsst", sagte eine raue Stimme aus der Wohnstube und ein groß gewachsener Mann betrat die Schmiede. Er musste sich unter der niedrigen Tür hindurch bücken. "Was kann ich für sie tun?"
Nachdem sich Artair einige Zeit in der Schmiede umgesehen hatte, sah er zweifelnd auf das Bündel in seinen Händen.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 28, 2013 5:24 am

Ein weiteres Mitglied schloß sich der Gruppe an. Zunächst war Elentari sehr misstrauisch, denn dieser Junge schien Anegin ans Leder zu wollen. Es stellte sich dann jedoch anders heraus udn sie blieb einfach nur die stille Beobachterin. Reuen würde es vielleicht ganz gut tun, wenn sie mal jemand anderen als ihren Bruder zum sprechen hätte aber sie war wie immer eher distanziert.

Einige Tage später, kamen sie an einer großen Stadt an. Es wuiederstrebte Elentari da hineinzu gehen. So viele Menschen ... so viele ... Mauern. Das war wirklich nichts für die Elfe. Leider hatte sie keine Wahl und so entschieden sich Reuen und Artair sich allein auf den Weg zu machen. Nun hier hätten sie bestimmt die Möglichkeit irhe Sachen repariert zu bekommen oder auch eben verkauft. Was sollte die Elfe denn nun hier? Lieber hätte sie vor der Stadt gewartet, aber sie waren eine Sippe udn diese woltle sie nicht wieder verlieren. Ausserdem war da Anegin ... den sie beschützen wollte und den sie sehr mochte. Der Markt hier bot so ziemlich alles, was amn nur brauchen konnte. Bald wüde sie Wintersachen brauchen. Die letzten waren nicht gerade in der Nähe und ehe sie wieder zurück wäre, wären die Anderen vermutlich weiter gereist. Besser sie würde sich langsam gedanken machen. Die Felle der letzten Mahlzeiten hatte sie magisch behandelt, um sie verarbeiten zu können. Es wude Zeit sich langsam Gedanken darum zu machen. Geld besaß sie keins. Wofür auch. Sie war viel zu viel ind er Natur unterwegs um sich etwas aus der Stadt zu besorgen. Diese mied sie für gewöhnlich. Woher sie ihre Kleidung bezog, blieb ihre Sache. Vielleicht würde sie die Geschichteeines Abends mal erzählen, doch nun war sie wirklich damit beschäftigt,d as Unwohlsein irgendwie zu unterdrücken. "Werden wir lange heir bleiben?" woltle sie von Anegin wissen. Adair war da anders, aber er war ja auch eben kein Drachenelf, der den Wald bevorzugte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 28, 2013 5:47 am

Anegin war ein bisschen angespannt, nachdem Kay ganz klar beschlossen hatte mit ihm mit zu gehen. Er hatte sich den jungen eines Abends zur Brust genommen und unter vier Augen mit ihm gesprochen. Als sie dann zurückgekommen waren hatte Kay so was gesagt wie: „Sollen sie doch! Du hättest es verdient.“, worauf Anegin unzufrieden ausgesehen hatte, aber scheinbar war alles im Lot gewesen. Als sie die Stadt erreichten, seilten sich Artair und Reuen ab, um ihren Geschäften nachzugehen. Anegin hatte den weißhaarigen im Schlepptau, der sich aber auch sehr schnell verkrümelte, nicht jedoch ohne Anegin zu drohen, dass er ihn wieder finden würde, sollte er versuchen sich wieder davonzustehlen. Seufzend suchte Anegin ein Wirtshaus, um sich einzumieten. Elentari fühlte sich hier nicht wohl, aber er konnte es nicht ändern. Besonders Artair und Reuen brauchten diese Kontakte in Städten und dann war da noch SEIN Bedürfnis mal unter Menschen zu sein, denn im Gegenteil zu Elentari genoss er es sehr in Städten den ein oder anderen Menschen kennenzulernen und sich in das bunte Gewimmel zu stürzen. Er beantwortete ihre Frage: „Ich weiß es noch nicht. Bis mir nicht die Ursache für die Kopfgelder gefunden haben, ist es schlau nicht all zu lange an einem Ort zu bleiben.“
Er ging mit ihr in die Schenke, bezahlte und ließ sich das Zimmer zeigen, in dem sie nächtigen würden. Gemeinschaftszimmer. Anegin öffnete die Fenster um den modrigen Geruch rauszubekommen und setzte sich dann auf ein Bett. „Sag mir, Elentari. Du weißt doch sicher, was ich bin.“ Seine Stimme klang ein wenig niedergeschlagen. „Glaubst du... Sie würden mich töten, wenn sie es erfahren würden?“ Er hasste nichts mehr in der Welt, als lügen. Aus diesem Grund war er auch sehr froh gewesen, dass Artair ihm gesagt hatte, er solle sich ausruhen, ehe er auf die Frage antwortete, wer ihm das angetan hatte... Er hätte nicht lügen können. Er sah aus dem Fenster. Sein Blick war irgendwie traurig.

Kay schlenderte mit seinem unzufriedenen Blick über den Markt und schaute sich allerhand Sachen an. Er begegnete Reuen und sah, was sie da verkaufte. Sein Interesse beschränkte sich darauf, warum Anegin zugelassen hatte, dass sie einen Drachen töten. Er hatte sich mit ihm darüber unterhalten, als sie unter vier Augen gesprochen hatten. Anegin hatte ihm gesagt, dass er nicht erwähnen sollte, was Anegin war und er hatte nicht vor, es zu tun. Dennoch fragte er sich, was sie mit ihm zu schaffen hatten. Warum wollte sich der Drache einer solchen Gefahr aussetzten und mit Drachentötern reisen? Kay schüttelte den Kopf und blieb bei Reuen stehen. Ihm war es egal, ob sie ihn leiden konnte oder nicht. Er vermutete ohnehin, dass niemand aus der Reisegruppe ihn überhaupt leiden konnte, weil er nichts getan hatte um sich zu integrieren. Er hatte lediglich seinen Namen verraten und als der Chaoself nach seiner Beziehung gefragt hatte, hatte er lediglich gesagt, dass „der Bastard“ ihm Geld schulden würde. Jetzt jedoch stand er bei Reuen und fragte rund heraus: „Warum reist ihr zusammen?“ Er funkelte Reuen an und seine Augen, von der Farbe blauer Gletscher, strahlten kalte Ruhe aus. „Warum reist ihr mit Anegin?“
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 28, 2013 8:50 am

Drei Tage. Soviel Zeit wollte der alte Goldschmied für die Reparatur des Zweihänders.
Drei Tage die sie in dieser Stadt ausharren mussten. Drei weitere Tage, in denen sie sich vor dem Kopfgeldjägern in Acht nehmen mussten.
Artair ging zurück zu den anderen ins Gasthaus.

Reuens Augen zogen sich kurz zusammen.
Warum?
Ja, gute Frage, warum zogen sie und ihr Bruder eigentlich mit der Elfe und dem eigenartigen Menschen.
Warum?
Reuen hatte keine vernünftige Antwort darauf.
"Ich wüsste nicht, was dich das angeht", sagte Reuen mit ruhiger Stimme. "Wir haben ein gemeinsames Ziel, mehr brauchst du nicht zu wissen."
Sie verstaute den Geldbeutel sicher unter ihrem Umhang und ging zurück zur Gaststätte.
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BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 28, 2013 9:37 am

Natürlich war es gar nicht gut lange am selben Ort zu bleiben, wenn jemand hinter einem her war. Besser man verwischte die Spuren udn ließ sich nirgends blicken. Naja ... gefunden wurde man imemr irgendwie, aber man konnte sich ja schließlich wehren. Auf Anegins Worte nickte sie also nur. Der Junge, Kay, war irgendwie sonderbar. Er schien ziemlich viel Wut in sich zu tragen. Man sah ihn nie lächeln, nie irgendwie freundlich. Immer sah er so ernst aus. Sie beschloss nicht danach zu fragen, was da hinter steckte. Wichtiger war ihr nun Anegin. Er stelle ihr die Frage ... ob sie wisse was er sei udn ob ihn die Anderen töten wüden. Sie sah ihn ehrfürchtig an. "Natürlich weiß ich das ... spätestens ... seit ihr euer Herz offenbart habt." Sie sah ihn nun nicht mehr ehrfürchtig, sondern bewundernd an. "Ja ... das würden sie. Es ist ihre Bestimmung. Eben so ist es aber meine,dir zu dienen und dich zu schützen. Sie werden ihrer Bestimmung genau so folgen, wie ich der meinen." Ihr Blick verriet, wie ernst sie es meinte. "Es ist nicht nur, das ich euch verehre my Lord ... es ist ... ihr seid einer der hohen Alten, nicht wahr?" Sie sah ihn mit einem sonderbar liebevollen Blick an. "Mein Meister hat mich nicht um sonst ausgebildet, wie ich es gefürchtet habe." Tatsächlich war sie eben dafür ausgebildet worden. Das sie Drachen verehrte, sie schützte, war alles Teil ihrer Ausbildung gewesen. Ausgebildet um einen der Hohen Alten zu dienen, ihn zu beschützen und für ihn zu sterben, wenn es die Situation erforderte. Eine Drachenmageirin wenn man so wollte, die niemals zulassen würde, das ihrem Schutzbefohlenen etwas geschieht. "Ihr dürft es ihnen nicht sagen ... auch wenn es euch auf der Seele liegt. ihr würdet euch in Gefahr bringen und ich würde nur unegrn einen der beiden ... nun ... ich mag es nicht zu töten, aber wenn es sein muss." Irgendwie war die ganze Situation nun anders. Sie achtete sehr auf Anegin, ließ ihn seid dem Vorfall nicht mehr aus den Augen udn musste es doch so geschickt machen, dass es nicht auf fiel, denn Artair und Reuen durften es auf keinen fall heraus bekommen. Sich so normal wie möglich verhalten und doch imemr die Augen offen halten.
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