Endzeit

Der Anfang vom Ende ist vorbei. Wird dies nun das Ende eines Neuen Anfangs werden?
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Begegnungen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10 ... 16  Weiter
AutorNachricht
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Sa Apr 20, 2013 11:35 pm

Artair begrüsste die Zustimmung der anderen beiden, die Stadt ohne große Diskussion zu verlassen.
Schnell und leise führte Artair die kleine Reisegruppe heraus und in einen entfernt gelegenen kleinen Wald.
Nach wenigen Stunden kamen sie in dem kleinen idyllischen Wald an und errichteten ein kleines Mittagslager.

In einem ruhigen und entspannten Moment sprach Artair: "Verzeiht unsere wortkarge Flucht aus der Ortschaft. Aber offensichtlich gibt es ein Kopfgeld auf meine Schwester und mich. Es war zu gefährlich für uns noch weiter im Ort zu bleiben."
Reuen fluchte leise: "Wir mussten unser Zweihänder zurück lassen."
"Beruhige dich, Schwester. Wir ..."
In diesem Moment begann es im Gebüsch neben ihnen zu rascheln. Reuen griff nach ihren Kurzschwertern und machte sich angriffsbereit. Schließlich trat aus dem Dickicht die vermummte gestallt des Mouse, den sie in der Gasse getroffen hatten. Direkt hinter ihm tauchte auch schließlich Adair auf, welcher sich seine Kapuze vom Kopf schob.
"Ihr seid aber schwer zu verfolgen, Schild und Klinge", sagte der kleine Elf und verbeugte sich vor der weißen Elfe. "Entschuldigt meine Manieren, Alúana. Adamantir vom Stamme der Chaoselfen. Und dies ist mein stiller Begleiter Mouse."

Schließlich verbeugte sich auch der riesenhafte Mouse und griff unter seinen Mantel. Behutsam zog er ein Bündel hervor und überreichte es Artair. Als Artair das Bündel öffnete, sah er die zersplitterten Überreste des silbernen Zweihänders.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 21, 2013 1:41 am

Sie liefen eine ganze Zeit schweigend durch die Wildnis und rasteten schließlich in einem kleinen Wald, ein guter Plan, hier konnte man sich viel besser verstecken. Artair entschuldigte sich für die stumme und so plötzliche Reise, aber Anegin schüttelte nur lächelnd den Kopf. Er war ohnehin ein ständiger Reisender, der sich gerne einfach nur herum trieb und mit wachen Augen durch die Gegend schaute.
„Warum sollte man ein Kopfgeld auf euch aussetzen?“, war die Frage, durch das rascheln hindurch. Anegin sah hinüber zu den tanzenden Blättern und blickte dem merkwürdigen Gespann entgegen, die sich sogleich vorstellten, nachdem sie die Fluchtkunst von „Schwert und Schild“ gelobt hatten. Anegin wartete geduldig, bis sich auch Elentari vorgestellt hatte und musterte dabei den Elf und seinen Begleiter. Jedoch tat er es nicht auf unhöfliche weise sondern fast beiläufig, ehe auch er sich vorstellte. „Mein Name ist Anegin. Seid ihr diejenigen, die uns gewarnt haben?“ Er wollte erst mal vorsichtig fragen, was hier nun eigentlich Sache war. Artair war ihm irgendwie ans Herz gewachsen und er empfand es empörend, dass man sie angeblich jagte. Er wollte wissen, wer es auf die Geschwister abgesehen haben könnte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 21, 2013 2:45 am

Aus der Stadt heraus, war sie froh, dass die Reise in einen Wald ging. Auch Toss schien es angenehmer ausserhalb der Stadt zu finden.
Hier draußenw ar es eben doch am besten. Artair begann zu erklären, warum sie geflüchtet waren, doch Elewntari lauschte eben den Tieren udn den Blättern. Sie kündetren von Besuch. Es raschelte in den Büschen und nur wenig später tand der Chaoself vor ihnen. Elentarie wusste nicht so recht, ob sie sich freuen sollte, denn dieser da war zwar ein Elf, doch er stammte von einem anderen Elfenvolk als sie ab. Dennnoch. "Elentari," steltle sie sich vor. Das sie von den Drachenelfen stammte, behielt sie jedoch für sich. Auch Anegin stellte sich vor. Welch ein sonderbares Gespann. Das die beiden anderen Gefährten offensichtlich gejagt wurden, nahm sie irgendwie ... nun sie war nicht begeistert, aber sonderlich interessieren tat es sie auch nicht. Zumindest jetzt noch nicht. Würden sie wirklich angegriffen werden, so würde sie ihnen helfen. Angesichts der Situation, setzte sie sich an Toss Seite, lehnte sich mti dem Rücken an und ließ den kleinen Drachen um sie herum klettern udn springen, den sie mit Beeren fütterte. Ja, der kleine Kerl war ein echter Feinschmecker. Sie betrachtete die Neuankömmlinge mit eienr Mischung aus Misstrauen udn Freude, denn wann war sie das letzte Mal einem anderen Elfen begegnet?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   So Apr 21, 2013 11:13 am

"Es war keine Warnung, nur ein kleiner Hinweis", sagte Adair und gab seinem stillen Begleiter ein Handzeichen. "Wir bedauern es sehr, dass ihr vier keine Gelegenheit hattet, die örtlichen Spezialitäten genießen zu können. Erlaubt uns bitte euch diese köstlichen Delikatessen dieser Gegend zu überreichen."
Mouse zog einen großen Reisebeutel hervor und öffnete die Schnur. Langsam zog er mehrere gut eingewickelte Päckchen hervor und legte sie entweder auf eine Decke, welche Adair zuvor auf dem Boden neben dem Lagerfeuer ausgebreitet hatte, oder überreichte sie direkt Adair. Aus einem der eingewickelten Päckchen zauberte Adair einen großen Schinken hervor. Aus einem anderen einen stark riechenden Käse. Brot, in große Blätter eingewickelte Mischung verschiedener Wurzeln, Gemüse und Kräutern, die mit einer scharfen Sirup-ähnlichen Substanz überzogen sind, sowie etwas, das wie ein schwarzer Stock mit roten Punkten aussah.
"Hier probiert!", sagte Adair und reichte den Stock an Anegin. "Ist ein klein wenig scharf"

Nachdem alle Anwesenden etwas gegessen hatten, erklärte Adair, dass es eine geheime Jagd auf Schlangenkinder gab, mit einem hohen Kopfgeld - bevorzugt lebend. Das Interesse an ihnen war deswegen so groß, weil man mit dem Wissen über ihre Entstehung eine mächtige Armee aus Supersoldaten erschaffen möchte.
Reuen und Artair warteten, bis Adair seine Erklärung abgegeben hatte, dann sahen sie sich gegenseitig an.
"Wir haben eine Mission", sagte Reuen. "Und wir werden fort fahren."
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 12:05 am

Anegin freute sich über die Einladung zum Essen und nahm bereitwillig von dem ganzen. Er kostete alles und befand, dass es wahrlich ein Gedicht war. Die Schärfe schien er gar nicht zu spüren. Er war begeistert von der Freundlichkeit, die der junge an den Tag legte und lächelte die ganze zeit zufrieden. Es war ein schönes Gefühl in dieser zeit auf Leute zu treffen, die einem nicht mit Feindseligkeit und Bosheit entgegen traten und seine feinfühlige Seele strahlte vor Freude.
Er bedankte sich höflich bei den beiden Fremden und hörte dann den Ausführungen zu, die der kleinere der beiden aufzeigte.
Eine Superarmee? Das klang ganz und gar nicht gut. Wurde die Welt nicht schon lange genug vom Krieg gebeutelt? War es denn immer noch nicht genug? Warum musste denn andauernd Krieg herrschen? Anegins Lächeln erstarb, als er davon hörte. Als der Elf zu ende gesprochen hatte, ballte Anegin die Fäuste. Er war nicht wirklich zornig, aber er würde nicht zulassen, dass dies beiden hier in die Hände von wem auch immer fielen. Er durfte sich nicht einmischen in die Geschicke der Menschen und der alten Rassen, die diesen Planeten bevölkerten, aber es fiel ihm zunehmend schwerer. Bald würde er nicht mehr so neutral bleiben können. Er hatte schon einmal Tatenlos zugesehen, wie sich die Völker gegenseitig abschlachteten und wie sich die Kinder dieser Welt vernichteten und die Erde mit Blut tränkten. Das durfte nicht sein.
„Wer?“, fragte Anegin schließlich, nachdem Reuen erklärte, ihre Mission weiter zu führen. „Wer hat diese Kopfgelder aufgesetzt.“ Warum der Elf ihnen das alles erzählte, schien den Mann mit dem Drachenpanzer nicht zu interessieren. Er sah keine Falle in den Worten und glaubte dem Elf ohne weiter nachzudenken. Es schien ihn auch nicht zu interessieren, woher der kleine das alles wusste. Jedenfalls sah Anegin erstaunlich ernst aus.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 1:39 am

Elentari woltle gar nicht alles probieren, auch wenn es noch so lecker aus sah. Zum Einen aß sie nicht sonderlich viel, was man an ihrer Statur deutlich erkennen konnte und zum Anderen war sie ausgesprochen vorsichtig, wenn es umd as Essen der Menschen ging. Nur zaghaft nahm sie etwas von den Wurzeln udn anderem Gemüse. Das Gespräch gefiel ihr eben so wenig wie Anegig, aber sie konnte sich auch da nicht einmischen. So lauschte sie dem gespräch einfach udn dachte über die Worte nach.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 2:55 am

"Wir wissen selber nicht, von wem dieses Kopfgeld gesetzt wurde, doch es muss eine reiche und mächtige Organisation dahinter stecken, wenn sie sich all dies leisten können."
Ohne Vorwarnung stand Reuen auf und entfernte sich vom Lagerfeuer. Sie ging mitten in den Wald hinein. Artair versuchte sie zu entschuldigen:
"Verzeiht ihr rüdes Benehmen. Meine Schwester hatte es noch nie leicht und nun erfährt sie, dass sie auch noch gejagt wird."

Reuen ging einige hundert Schritt, dann drehte sie sich um und hockte sich an einen dicken alten Baumstamm. Ihre Augen waren rot unterlaufen und sie verzerrte ihr Gesicht vor Pein. Es waren nicht die Schmerzen ihrer Verletzung, es war die Last auf ihren Schultern. Die Last auf ihrer Schulter wurde zu einer angenehmen, warmen Schwere. Reuen wollte aufschrecken und zu ihren Waffen greifen (welche sie natürlich beim Lager gelassen hatte), wurde jedoch von einer kräftigen Hand runter gedrückt.
Mouse trat um sie herum und löste seinen Arm von ihrer Schulter. Er stand einfach nur da und sah sie mit verschattetem Gesicht unter der Kapuze an.
"Was willst du?", zischte Reuen.
Mouse ging hockte sich Reuen gegenüber und zeichnete mit einem dünnen Stock, welchen er neben sich auf dem Boden fand, ein paar Zeichen in die trockene Erde.
Reuens Pupillen weiteten sich.
"Ez..ra?", fragte sie leise und Mouse wischte energisch das Zeichen fort. Mouse schüttelte den Kopf und führte die Finger vor den Schatten, an die Stelle wo sein Gesicht wäre.
Dann zeichnete Mouse ein neues Zeichen.
"Stille? Ich soll leise sein? Ich darf den Namen nicht nennen?", fragte Reuen und Mouse nickte.

Adair versuchte die kleine Reisegemeinschaft etwas zu unterhalten und spielte auf einer kleinen Flöte ein paar Elfenlieder. Er lud sogar die weißhaarige Elfe dazu ein mitzusingen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 3:08 am

Was für ein Mist. Sie wussten es nicht. Nun hatte Anegin zwei Ziele. Zum einen dieses seltsame Wesen finden, was Drachen ohne Vorwarnung tötete und zum anderen diese Leute zu finden, die Jagd auf die Naga machten. Eigentlich seltsam, wo die Naga doch seine Art töteten, fand er, dass sie geschützt werden mussten. Nun vielleicht rührte sein Interesse daran ja auch daher, dass er nicht wollte, dass eine Armee aus Supermutanten erstellt wurde.
Reuen lief in den Wald und überrascht sah Anegin ihr nach. Er hatte kein Recht dazu ihr nachzulaufen und wollte es momentan auch nicht. Aber ihm fiel auf, das Mouse weg war. War ihr dieser unheimliche Kerl nachgelaufen?
„Ich kann sie denke ich ansatzweise verstehen, ich wäre auch nicht glücklich darüber.“ Und er hatte sonst auch keine Sorgen, wenngleich er sich immer um das fort bestehen, dieser Welt sorgte. Doch im Augenblick war es ja friedlich. Zumindest hier. Er wusste das ein Sturm käme und die ganze Welt wieder verändern könnte und wieder nur Elend und Tod brachte, doch er hatte es sich auch zu eigen gemacht, geduldig zu sein und der Dinge zu harren, die da kämen. Bisher hatte er überlebt und wenn er nicht töricht war, würde er auch die nächste Ära überleben. Er seufzte.
Als der Elf schließlich anfing zu spielen, lauschte Anegin auf, seine Gedanken waren wie fort geschoben und seine Augen leuchteten. Er war ein Feingeist und als solcher, sehr empfänglich für Kunst und Poesie. Das Flötenspiel hörte sich wundervoll an und er lauschte in freudiger Erwartung auf Elentari. Schließlich wurde Elfen nachgesagt, dass sie zweistimmig Singen konnten und er selbst wusste, dass das nicht nur eine Legende war, sondern der Wahrheit entsprach. Hatte er sie doch schon häufig gehört.


Zuletzt von Anegin Ocard am Mo Apr 22, 2013 3:20 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 3:19 am

Das Reuen so unvorsichtig war, wunderte sie nicht. Sie hatte, wie sie es so aus den Erzählungen heraus gehört hatte, nur ihren Bruder. Die beiden schienen sich gänzlich aufeinander zu verlassen, aber warum verschwand sie dann, einfach so, wo sie doch wusste, wie gefährlich es im Moment sein konnte? Besser man ließ sie in Frieden. Sie war schon mal mit ihr aneinander geraten, als sie ihren Bruder heilen woltle, doch woher bitte, sollte Elentari denn wissen, das Magie den Beiden schadete, wenn man es ihr nicht sagte? Der Elf nahm eine Flöte heraus, begann ein altes Lied zu spielen, welches wohl bei allen Elfenvölkern bekannt war und als wundervoll erachtet wurde. Sie kontne gar nicht anders, als einfach ein zu fallen udn mit zu singen. Es freute sie so sehr. Ihre Augen leuchteten vor Glück und ihr zweistimmiger Gesang erfüllte die Lichtung, auf der sie sich gerade befanden. Es war als würden ihr tausende von felsen auf einmal vom Herzen rutschen. Es war einfach nur schön, einmal wieder mit einem anderen Elfen spielen udn singen zu können.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 4:25 am

Reuen konnte die Musik von weitem hören. Sie und Mouse lauschten der Melodie und dem Gesang. Plötzlich sprang Mouse auf die Beine und zog eine Doppelklinge unter seinem Mantel hervor. Ein paar Stahlbolzen kamen aus dem Dickicht geflogen und prallten an den Klingen ab. Trotz seiner großen und schweren Gestalt bewegte sich Mouse äusserst flink und leichtfüssig.
Reuen kam auch wieder auf die Beine und griff sich einen dicken Ast, der etwa ihre Armlänge hatte. Zwischen den Bäumen kamen etwa ein halbes Dutzend Gardisten hervor und attackierten Reuen und Mouse ohne Vorwarnung.

Auch die Gruppe am Lagerfeuer wurde von einer unüberschaubaren Anzahl an Gardisten angegriffen, jedoch schien jeder von ihnen die Angreifer in schweren Rüstungen bereits im Voraus entdeckt zu haben, sodass sie rechtzeitig reagieren konnten und zu ihren Waffen griffen. Artair fielen die beiden Kurzschwerter seiner Schwester neben seinem Schild auf. Er griff nach seinem Bolzenschussgerät, welches er schnell an seiner Armschiene befestigte und hing sich den Schild an den Rücken. Dann hob er die beiden Kurzschwerter auf und ging in Verteidigungsposition.
Auch Adair griff wie nebenbei nach seiner Armbrust und hielt sie einsatzbereit neben sich.

Dann wartete man auf die Gardisten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 5:07 am

Es war gerade so schön und Anegin lauschte verträumt den Melodien, die für ihn eine ganz eigene Magie hatten. In dieser Form war die Schönheit dieser Kunst zwar nur ein Schatten von dem, was er hörte, wenn er seine „Echte“ Gestalt annahm, aber auch so war es wunderschön. Elentari passte perfekt zu dem Flötenspiel und die beiden harmonierten miteinander auf wundersame Weise. Plötzlich jedoch riss das Lied ab. Anegin öffnete verstört die Augen und erkannte die Gefahr. Er war verärgert über dies Störung.
Menschen... Sie waren solch ein Kriegerisches Volk, dass es kaum zum Aushalten war. Es war klar, worauf diese Leute aus waren und Anegins Blick war streng und durchaus Furcht erregend. Eigentlich war es nicht seine Art wütend zu werden und er war es auch nicht wirklich, wobei diese Störung schon wirklich dreist war und in ihm einen Hauch von Zorn entfachten. Anegin hasste Blutvergießen und eigentlich wollte er das hier möglichst friedvoll klären. Er sorgte sich um Reuen und sagte dann zu seinem Gefährten: „Geh zu deiner Schwester... Sie ist unbewaffnet und allein.“ Er konnte nicht wissen dass Mouse bei ihr war, wenn gleich er es vermutete. Er wollte nicht herrisch klingen, aber seine Stimme hatte einen Befehlston angenommen, der ihn fast erröten ließ. „Also... Wenn du willst...“, fügte er an. Die Soldaten machten einen starken Eindruck, doch Anegin war sich sicher, dass sie hier ihren Tod fänden, sollten sie sich nicht zurück ziehen. Er rief: „Haltet ein!“ Seine grünen Augen schimmerten und irgendwie hatten alle beteiligten gerade das Gefühl, ruhig zu bleiben. In welchem Maße hing von der Magischen Resistenz ihrer Körper ab.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 5:16 am

Eben noch war sie so sehr ind ie Melodie udnd as Lied vertieft, als Tss den Kopf hob udn auch Elentari die Menschen bemekrte. lle ergriffen die Wffen. Sie selbst hate nur den Kampfstab und bereitete bereits einen zauber vor,d er sie alel schützen würde. menschen ... konnten diese machtbesessenen Gierhälse denn nicht einmal friedlich bleiben? Woher wussten sie denn, wo sie hier suchen mussten? Wer hatte sie verraten? Anegin bot Artair an, zu Reuen zu eilen, rif dann aber den gardisten entgegen, sie sollen ein halten. Sie war sich nicht sicher, ob es wirkte, denn sie selbst war durchaus ruhg, allerdingss eher des Wissens um ihre Fähigkeiten wegen. Sie war sicher, sie würden den Menschen entkommen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 7:57 am

"Mouse ist bei ihr. Er wird sie beschützen", sagte Adair als Anegin vorschlug, dass Artair ihr zu Hilfe eilt.
Es dauerte auch nicht lange, dann tauchten die ersten Hasshunde auf, gezüchtete Wölfe die zum Kampf abgerichtet waren, und griffen die kleine Gruppe an. Adair wirbelte durch die Luft und wich dem Angriff aus. Artair war zu langsam und zu schwerfällig um auszuweichen und lies sich von zwei Hunden zu Boden werfen. Der erste verbiss sich in seinen Unterarmschutz, den zweiten schob er mit einer einfachen aber heftigen Handbewegung von sich herunter. In den wenigen Sekunden die ihm blieben schüttelte Artair das Biest von sich ab und rappelte sich wieder auf die Beine.
Im nächsten Augenblick sprangen ihn wieder zwei Hunde an, einer verbiss sich in den Schild, der andere in sein Bein. Artair schlug präzise mit der Faust gegen empfindliche Stellen, sodass die Hunde kurzzeitig das Bewusstsein verloren und von ihm ab ließen.
Adair schoss einen Armbrustbolzen nach dem anderen ab und streckte einen Hund nach dem anderen nieder. Die Hunde fielen jaulend zu Boden und regten sich nicht mehr.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 8:21 am

Anegin hörte das Hecheln und Jaulen und er schloss die Augen, das war doch wirklich zum heulen. Die ersten kamen angerannt und jagten auf die vier zu. Sie griffen sofort an und Anegin konnte nichts dagegen tun. Er hatte keine Waffe gezogen und jetzt wo die Angreifer bei ihnen waren, musste er endlich etwas unternehmen.Auch er wurde angegriffen und mit einem einzigen hieb, schleuderte er einen der Bestien gegen einen Felsen. Es war furchtbar. Anegin hörte förmlich das Schlagen dieser wilden Herzen und auch, wie ihr Blutstrom stoppte, wenn sie starben. Das Jaulen war unerträglich und seine feinen Sinne drohten unter den Qualen dieser Tiere zu zerreißen. Menschen... Sie kannten nur den Krieg. Anegin öffnete seine Augen und sie loderten förmlich vor Energie und Zorn. „Wenn ihr nur die Zerstörung kennt, ...“, Anegin sprühte förmlich vor Kraft, als er nun sein Schwert zog und auf die Gardisten zu rannte. „...SO SOLLT IHR SIE AUCH BEKOMMEN!!!“ Die Klinge loderte in weißem Feuer auf. Die Hunde ignorierte er, sie konnten seiner Rüstung ohnehin nichts anhaben.
Er war zu jeder Zeit Herr seiner Sinne, aber er empfand kein Mitleid, für dieses Streitsüchtige Volk, wenn es nun durch seine Hand fiel. Wahrscheinlich würde er es später bedauern, so wie immer aber im Moment, war er einfach nur zornig, über die Ignoranz, die diese Männer und Frauen an den Tag legten. Seine Klinge fiel und mit ihr auch der Erste, der sich ihm in den Weg stellte. Er verbrannte außerdem, durch das weiße helle Feuer. Und Anegins Furcht einflößender Blick suchte sich ein neues Opfer. Das Schwarze in seinen Augen war ein Vertikaler hauchdünner Strich geworden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 8:31 am

Es war furchtbar. Elentari hätte am liebsten geschrien udn die Tiere gerettet, aber es war zu spät. Sie hatte nicht einmal die zeit gehabt den Schutzzauber zu wirken. Toss sprang vor sie, als einer der Hunde auf sie zu sprang. Er verbiss sich in Toss dichtem Fell und Toss brach ihm kurzerhand das Genick mit einem einzigen Biss. Seine Zähne waren nichts anderes als Dolche und im Gegensatz zu anderen seiner Art, waren seine Reißzähne nicht hohl. Elentari rief ihn in ihrer Sprach zurück. Sie selbst verteidigte sich mit irhem Kampfstab und ließ ein regelrechtes Blitzgewitter als Warnung vor den Gardisten herunter kommen. Anegin rannte mitten in sie hinein udn streckte den ersten Nieder. Adair wich den Hunden aus erschoß so viele wie er kontne. Diese armen Tiere. Menschen ... sie benahmen sich wie Götter, waren aber eher wie eine Krankheit. Sie hasste es zu töten. Lieber erschreckte sie lieber. Ein paar wenige elfische Worte rreichten für den Zauber udn schon wurden diese Menschen von Wurzeln udn Lianen umschlungen, die sie fest hielten udn an die nächsten Bäume zogen oder am Boden fest hielten, wo sie gerade standen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 9:37 am

Artair feuerte seinen ersten Bolzen gegen einen Gardisten mit dicker Lederrüstung. Der Bolzen bohrte sich fast mühelos in das weiche Fleisch und verhakte sich zwischen den Rippen. Aber auch er bekam einen Pfeil ab, der ihn in der linken Schulter erwischte. Artair brach die Hälfte des Pfeils ab und zog sich den Schild vom Rücken. Weitere Pfeile und Bolzen kamen angeschossen und Artair warf sich zwischen den Regen und seine Verbündeten. Auch wenn er nicht jeden Pfeil abfangen konnte, verhinderte er dennoch das Schlimmste.
Die heranstürmenden Gardisten wehrte Artair ebenfalls mit dem Schild ab und attackierte sie mit Bolzen, die er aus der Deckung heraus abfeuerte. Auch diesmal versuchte er seine Angreifer unschädlich und kampfunfähig zu machen, ohne sie töten zu müssen.

Adair schien den Angriffen der Hunde und Gardisten mühelos ausweichen zu können. Federleicht wirbelte er durch die Luft und lud dabei seine Armbrust nach. Einen Pfeil nach dem anderen schoss er präzise und tödlich ab. Und wenn ihm mal die Zeit zum Nachladen fehlte, wehrte er sich mit Tritten, Schläge und Hieben mit Hilfe der Armbrust.
Offensichtlich fiel es dem Chaoselfen überhaupt nicht schwer die Leben auszulöschen.

Die kleine Gruppe wehrte sich fast mühelos gegen die angreifenden Gardisten und ihre Meute. Würde es so weiter laufen, hätte die Gruppe kein Problem, doch nachdem knapp die Hälfte der Angreifer niedergestreckt oder ausgeschaltet worden war, bebte der Boden und die Bäume zitterten.
Adair streckte die Nase nach oben und schnupperte ein wenig.
"Das stinkt nach Oger!", schrie er und zog sich ein wenig zurück. Mit ein paar Sprüngen landete er schließlich auf einem hohen Baum und wartete auf den Oger.

Oger? Artair stöhnte genervt. Offensichtlich meinten sie es ernst und wollten ihn und seine Schwester um jeden Preis.
"Zieh dich zurück, Schild. Flieh du Narr!", rief Adair. "Sie wollen dein Leben."
"Ich habe euch das eingebrockt. Ich bleibe hier und kämpfe an eurer Seite."
"Du bist verrückt, Nagasai", sagte Adair und grinste breit. Du gefällst mir!

Der Oger riss auf seinem Weg durch den Wald Bäume aus und entwurzelte sie. Der Oger war fast so hoch wie ein Baum und breit wie ein Haus. Adair feuerte einen Bolzen direkt in sein linkes Auge und der Oger kreischte laut auf, riss dabei jedoch Adair samt Baum um. Adair landete schwer auf dem Boden und lag erstmal bewusstlos da.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 10:00 am

Anegin ließ sein Schwert singen und die weiße Flamme blendete. Es sah gut aus für die Gruppe wenngleich Anegin gemerkt hatte, dass er vielleicht aufpassen musste, denn Pfeile konnten seiner Rüstung zwar nichts anhaben, seinem Gesicht aber schon. Ein Rinnsal von Blut lief ihm die Wange herab, er war dem Pfeil eben gerade so noch mal ausgewichen.
Die Gardisten wurden nacheinander nieder gestreckt und Anegin ahnte schon, was ihm später alles auf der Seele herum liegen würde, wenn er wieder Zeit zum nachdenken hatte. Dennoch war es richtig was er hier tat.
Zwei der Menschen fielen durch sein Schwert, indem er sich einmal im Kreis drehte und die schwere Klinge um sich sausen ließ, Das Feuer erlosch und die Klinge war makellos blank ohne einen Tropfen Blut...
Dann bebte der Boden. Himmel! Was kam denn jetzt? Ein Oger? Anegin sah, wie sich Bäume bogen und der Oger sich seinen Weg bahnte. Er schlug mit dem Schwert einen Bolzen weg und funkelte den Schützen gefährlich an.
Anegin blickte zwischen den Angreifern hin und her. Auf der einen Seite ein Oger auf der anderen Seite immer noch knapp die Hälfte der Angreifer. Was zum Teufel?! Er wusste nicht was er tun sollte. Sein Blick schweifte über den Kampfplatz. Überall war Blut und Leichen. Hier und Da ein Verletzter oder Bewusstloser. Anegin hasste den Krieg. Er hasste die Zerstörung und er fühlte in solchen Momenten den Zorn seiner chromatischen Brüder... Das unbändige Feuer, was Onyxia aufwühlte und durch die Welt streifen ließ. Anegin war so in Gedanken, dass er den Schlag erst kommen sah, als es zu spät war. Der Kriegshammer traf, schlug ihm in die Flanke und er spürte die Knochen brechen. Er wurde davon geschleudert und schrie auf. Er landete unsanft auf dem Boden und rollte noch weiter, ehe er gegen einen Baum klatschte. Er lag einen Moment reglos da und schien zu versuchen, sein Bewusstsein zu behalten. Der Oger! dachte er schwerfällig und versuchte sich aufzurichten. Er hatte furchtbare Schmerzen. Er hatte ganz vergessen wie es sich anfühlte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 10:16 am

Alles ging so schnell. Ein paar der gardisten wurden stranguliert durch die Wurzeln, andere starben einen Tod duch das Gift der jeweiligen Ranke udn schließlich kam der Oger. Toss hatte einen Schutzschild von Elentari erhalten udn schon sauste das Tier über die Lichtung, um den kleinen Chaoselfen in Sicherheit zu bringen. Anegin hatte offensichtlich einen Moment zu lange nachgedacht und den Kriegshammer voll abbekommen. Anscheinend hing nun alles von Elentari ab, denn von Mouse und Reuen war nichts zu sehen. Artair war ebenfalls verletzt udn Elentari konnte geschickt den Pfeilen ausweichen. Sie erzeugte einen Schutzschild um sich selbst, an dem die Pfeile ab prallten und begann etwas zu sprechen, in ihrer Sprache. Sie beschwor eine riesige schwarze Wolke herauf, die offenbar direkt auf den Oger zu hielt. In des die Wolke auf zog, rantne sie quer über das Feld, wobei sie noch drei weitere Gardisten mit ihrem Stab bearbeitete. Zu töten war nicht gut, aber manchmal musste es eben sein. Sie rannte zu Anegin, der offenbar ein paar Rippen gebrochen hatte. Ein Oberschenkelbruch wäre sehr gefährlich. Die Wolke verdüsterte sich zunehmend und legte sich plötzlich umd en Oger. Dieser tobte und wollte am liebsten die Wolken weg pusten, die blieben jedoch hartnäckig um ihn herum. Toss sprang vor Anegin und Elentari. Er hielt den Elfen an seiner Kleidung im Maul. Vorsichtig half Elentari Angein auf. "Ich weiß es ist ein schrecklicher Schmez, aber Toss bringt euch in Sicherheit. ich komme mit den Anderen nach. Wir fidnen euch," meinte sie und wollte Anegin auf den Rücken des riesigen Tieres verfrachten. Der Oger schien sich nicht mehr zurecht zu finden udn plötzlich schossen überall aus der Wolke Blitze hervor, die denen eines Gewitters gleich kamen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 11:22 am

Artair versuchte die meisten Schläge des Oger mit dem Schild zu blocken, doch er hielt es für ratsamer, nicht allzu viele Schläge zu kassieren. Als dann auch noch eine dunkle Wolke um den Oger hing, wurden seine Angriffe wilder und unübersichtlicher. Einer der Schläge erwischte Artair so ungünstig, dass es ihn von den Beinen riss und zu Boden warf. Der Oger riss seine Arme in die Höhe und wollte auf Artair einstampfen.

Plötzlich war ein grässliches Graulen zu hören und eine Gestalt huschte auf allen Vieren über den Waldboden. Die Gestalt zerfetzte die Gardisten buchstäblich und huschte leichtfüssig an ihnen vorbei. Die Gestalt war ein großer schwarzer Echsenmensch mit einem langen, kräftigen Schwanz.
Gleichzeitig schoss eine kleine, leichtfüssige Gestalt mit roten Haaren hinterher und packte aus dem Lauf heraus nach dem zerbrochenen Zweihänder. Reuen packte den großen Griff mit beiden Händen und ließ sich von dem kräftigen Schwanz der Echsen-artigen Gestalt hoch werfen. Reuen flog fast federleicht durch die Luft und rammte das kurze, abgebrochene Stück Klinge in den Nacken des Oger. Reuen verschwand buchstäblich in der schwarzen Wolke.
Blitze zuckten und jagten durch den Zweihänder als Blitzableiter in den Körper des Oger.

Die Echse fing die geschockte Reuen auf und trug sie sofort aus dem Gefahrenbereich des herunterfallenden Oger. Auch Artair rappelte sich auf und sprang gerade noch rechtzeitig vor dem Einstürzenden Oger weg.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 11:43 am

Anegin lehnte überfordert an dem Baum und konnte kam klar denken. Nicht nur, dass er sich die Rippen gebrochen hatte, er hatte auch grässliche Kopfschmerzen und eine dicke Platzwunde am Hinterkopf. Grimmig dachte er, dass sein Blut hier vergossen wurde, wo es doch für die Zwillinge so wertvoll gewesen wäre. Er versuchte erneut aufzukommen und hielt sich die Flanke. Erfolglos. Er hatte das Gefühl, als würde seine Lunge nicht so machen wollen wie er, konnte aber auch an dem Schmerz liegen und plötzlich war Elentari vor ihm. Sie versuchte ihm aufzuhelfen, aber Anegin befand, dass das unmöglich ging. Er spürte durch den immer wieder aufwallenden Schmerz hindurch, dass irgendwas nicht stimmte. Er brauchte ihr Kräfte. Er wusste, dass dieser Hammer einigen Schaden angerichtet hatte. Er konnte sich ja kaum bewegen. So vorsichtig Elentari auch war, Anegin kam nicht umhin aufzuschreien, als er halb stand und seine Knie nachgaben. Schwarze Flecken explodierten vor seinem Sichtfeld als er den Boden küsste.
„Lass...“ Er riss sich zusammen, nicht noch mal aufzuschreien. „Mich liegen.“ Er musste das Risiko eingehen, er würde die Rüstung ablegen müssen, doch er war sich auch sicher, dass Elentari sie nicht öffnen konnte. Woher sollte sie das auch wissen.
Alles ging auf einmal ganz schnell. Irgendwas flog durch die Luft, was Anegin nicht wirklich ausmachen konnte. Er war viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Chaos war perfekt. Um ihn herum starben Menschen und der Oger wurde gefällt, wie ein Baum. Zum Glück fiel er nicht in seine Richtung.
Keuchend schnappte Anegin nach Luft und lag auf seinem Rücken vor dem Säbelzahntiger. Vielleicht würde Artair seine Rüstung ausziehen können.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 11:54 am

Anegin schaffte es nichta uf zu stehen und Elentari war nicht bereit ihn hier zurück zu lassen. "nein ...d as kann ich nicht. Lass mich dich heilen," meitne sie und versuchte heraus zu finden, wie sie die Rüstung öffnen kontne. "Du musst sie nicht ganz aus ziehen. Ich muss nur mit der Hand irgendwo an der Brust oder dem Rücken auflegen können," erklärte sie. Der Oger fiel. Elentari wusste, es war nicht ihr alleiniger verdienst. So schnell wäre er sicher nicht gefallen, ohne nachhilfe von einem der anderen. Sie fragte sich in jenem Moment, wie und wer es gewesen war. Oder waren es Artair, Reuen und Mouse gewesen? Sie hatte keine Ahnung. "Ich weiß nicht wie man das öffnet," erklärte sie und sah sich hilfe suchend nach Artair um.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 12:38 pm

Nachdem er auch die letzten Angreifer niedergestreckt oder in die Flucht geschlagen hatte, hatte sich Mouse wieder von der wilden Bestie schlagartig zu einem zivilisierten, zweibeinigen Wesen gewandelt. Wie aus dem Nichts hatte er sich den Mantel wieder übergeworfen und die Kapuze ins Gesicht gezogen. Der gefährlich aussehende Schwanz war spurlos unter dem Mantel verschwunden.
Mouse schnappte sich Reuen und gab den anderen wortlos zu verstehen, dass sie ihm folgen möchten.

Nachdem sich auch Artair aufgerappelt hatte und - mit vollem Körpereinsatz - den Zweihänder aus dem Leib des Oger gezogen hatte, packte Artair das Reisegepäck der Gemeinschaft und warf sie sich über den Schild. Dann schnappte er sich Anegin und trug ihn Mouse hinterher.

Mouse führte die anderen zu einer nicht weit entfernten Höhle in der sie sich ausruhen und die Verletzten behandeln konnten.
Kurz nachdem Mouse Reuen abgelegt hatte, erwachte sie bereits und konnte auch schon wieder auf die Beine. Auch Adair wachte nach nur wenigen Stunden auf und fühlte sich nur leicht benommen.

Nur Anegin schien es schwerer erwischt zu haben und ratlos standen alle vor ihm und berieten sich kurz.
Nachdem Reuen merkte, dass die Elfe darauf bestand, dass man ihm die schwere Rüstung abnahm, sagte sie zu ihrem Bruder:
"Du musst ihm das Ding abnehmen, 'Tair."

Artair kniete sich neben Anegin und zog nacheinander an einem Riemen nach dem anderen, bis schließlich die Rüstung gelöst war. Langsam nahm er die Rüstung ab und legte sie zur Seite...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anegin Ocard
Admin


Anzahl der Beiträge : 124
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 6:11 pm

Anegin lag benebelt auf dem Kampfplatz und versuchte bei Bewusst sein zu bleiben. Wie hatte er so töricht sein können? Sein Körper beruhigte sich und mit der Ruhe wurde es zunehmend schwerer Wach zu bleiben. Es beruhigte ihn, dass Elentari bei ihm war. Er hatte gesehen, dass sie eine äußerst begabte Magierin war und so, würde sie ihn ganz sicher verteidigen können, auf der anderen Seite blutete sein Herz, wenn er nur daran dachte, ihr könne was zustehen.
Nach einer ihm scheinenden Ewigkeit kam Artair neben ihn und betrachtete ihn ganz kurz, ehe er ihn aufhob und weg schaffte. Im Moment, wo er ihn anhob, jammerte Anegin auf und wünschte sich nichts sehnlicher als die Ohnmacht, die er eben noch aufzuhalten gedachte. Doch sie kam nicht. Statt dessen war jeder Schritt des Kriegers eine neue Zerreißprobe seines Willens nicht herumzuschreien. Wieder fragte er sich, wie er so dumm hatte sein können. Ihm wurde wieder klar, warum er eigentlich sonst alleine unterwegs war. Der Schmerz des Verlustes war einfach zu groß.
Seine Marter wurde zumindest ein Stück schwächer, als sie in einer kleinen Höhle ankamen, wo sie alle ihre Wunden versorgen konnten. Im Moment, wo er abgelegt wurde, kehrte wieder Ruhe in seinen Körper und vom Schmerz betäubt starrte er an die Decke. Es wäre so viel leichter gewesen, die eigentliche Form anzunehmen, doch so wie es jetzt stand, würde ihn das sicherlich umbringen, sich zu verwandeln. Himmel! Er war so dumm...
Reuen stellte schließlich fest, was er eigentlich am Schlachtfeld schon hatte tun wollen, und er machte sich bereit, abschied zu nehmen. Nicht von dieser Welt, sondern von den Zwillingen. Sie würden es nicht verstehen. Artair begann die Rüstung aufzumachen einen Riemen nach dem anderen und er ging erstaunlicher Weise sehr behutsam vor. Anegin klebte Schweiß auf der Stirn. Sein menschlicher Körper war so schwach. Als er den letzten Riemen löste und die Spannung des Brustpanzers nachließ, gab Anegin einen erstickten Schrei von sich, weil er spürte, wie die Rippen nach außen drängten.
Und dann als die Rüstung gelöst war, legte Artair sie beiseite, damit Elentari heilen konnte.
Sein gesamter Rechter Oberkörper, war dunkelblau und seine Rippen bogen sich nach außen. Auch die linke Schulter war passabel in Mitleidenschaft gezogen worden. Es sah wirklich übel aus, aber das auffälligste an dem gesamten sonst Makellosen Oberkörper, war das stetig pulsierende, leuchtende Drachenherz, was wie Flüssiges Gold unter der haut schimmerte. Anegin versuchte die Gesichter der Umstehenden einzufangen um zu erkennen, ob nun sein letztes Stündlein geschlagen hatte. „Bitte...“, sagte er schließlich leise und schwach.
Er rechnete damit, dass Reuen ihn jeden Moment töten würde und er wollte ganz sicher noch nicht sterben. Es war nicht, dass er wirklich Angst hatte, aber er sehnte sich auch nicht, nach dem ewigen Schlaf, so viel war gewiss... Er würde wenn es sein musste die Gruppe verlassen, aber er wollte leben!


Zuletzt von Anegin Ocard am Mi Apr 24, 2013 9:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elentari



Anzahl der Beiträge : 129
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mo Apr 22, 2013 7:25 pm

Es gefiel Elentari nicht, das Artair Anegin durch die Gegend trug, aber er ahtte recht. Sie mussten hier weg und das schnell. Anegin ging es gar nicht gutb udn sie musste ihn heilen, ehe es noch schlimmer wurde. Allen schien es sonst recht gut zu gehen, doch Artair hatte eine Wunde an der Schulter. Anegin war jetzt jedoch wichtiger. Artair öffnete die Rüstung, was eine gefühlte Ewigkeit dauerte. Schließlich war sie aus gezogen und Anegins Geheimnis war nun klar und deutlich zu sehen. Sie hatte es geahnt, und nun zeigte es sich so offensichtlich. Ein Drache ... ein wirklicher Drache. Elentari kniete sich zu Anegin. Er war in einem schrecklichen Zustand, wie sie ja eben gesehen hatte. Elentari ließ die Andren nicht aus den Augen, sie konnte schließlich nicht wissen, ob sie erkannten was Anegin war. Sie würde dem Drachen helfen und notfalls auch mehrere Zauber gleichzeitig an wenden, wenn es sein musste. Nahezu zärtlich legte Elentari ihre Hand auf die Brust des Mannes und ließ die Magie wirken. Sie schaffte es sich auf die Heilung eben so zu konzentrieren, wie darauf, dass ihnen niemand zu nahe käme. Sie hörte das knirschen der Knochen die sich richteten, doch sie konnte ihn nun nicht an sehen, ihm Trost zu sprechen. Zu groß war die Angst, die Zwillinge könnten ihm etwas tun. Unter der Hand spürte sie, wie sich alles wieder zurecht bog. Welche Schmerzen er gerade durchlebte, vermochte sie nur zu ahnen, doch da würde bei weitem nicht ausreichen, um es auch zu wissen. Langsam zogen sich die blauen Flächen zurück. Auch die Schulter richtete sich wieder und bald war alles zusammen gefügt, was zusammen zu fügen war. Der Heilungsprozess war geglückt. Elentari schien es kaum etwas aus zu machen, so viel Magie zu wirken. Noch immer hielt sie die Anwesenden scharf im Auge. Sie würde nicht fackeln, sich vor Anegin zu wefen und ihn mit ihrem Leben zu beschützen, würden diese Leute hier nun unvernünftig werden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Puppenspieler



Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 28.01.13

BeitragThema: Re: Begegnungen   Mi Apr 24, 2013 9:36 am

Adairs rubinrote Augen leuchteten auf, als er das goldene, pulsierende Herz erblickte. Ein echter Drache lag da in seiner menschlichen Form direkt vor seinen Füßen. Schwach und wehrlos wie ein Baby. Wie ein rohes Ei behandelte die Elfe ihn und heilte seine gebrochenen Knochen und inneren Wunden. Adair war fasziniert, schließlich konnten nicht viele behaupten einen Drachen gesehen zu haben und diese Begegnung überlebt zu haben, geschweige denn einen Drachen in menschlicher Gestalt.
Adair feuchtete seine Lippen mit der Zunge an und war kurz davor seine Begeisterung kund zu tun, als ihm ein innere Stimme zur Vorsicht ermahnte. Er biss sich auf die Unterlippe und starrte weiterhin auf das Herz.

Auch die Augen der Zwillinge wurden größer als sie das pulsierende Herz vor sich sahen. Sie merkten gar nicht, dass sie heimlich von drei Augenpaaren beobachtet wurden, mit der spannenden Erwartung wie sie als nächstes reagieren würden. Es war Reuen die ihre Hand zuerst nach dem Herz ausstreckte und vorsichtig die Fingerspitzen über das 'Leuchten' gleiten ließ. Sie spürte das kraftvolle Beben seines Herzens und fuhr instinktiv ein Zeichen auf seiner Brust nach, welches ihr eben erst einfiel. Ein neues Symbol für etwas das sie nicht beschreiben oder benennen konnte. Ein Wort mit tausend Bedeutungen.
Nachdem sie fast fertig war zog sie ihre Hand ruckartig wieder an sich und stand auf. Langsam entfernte sie sich wieder von ihm und setzte sich auf der andren Seite der Höhle gegen die Wand.

Artair hob die Augenbrauen, nachdem seine Schwester fortgegangen war. "Sieht so aus als hättest du dein eigenes kleines Geheimnis, Aklahk. Wer oder was hat dir das nur angetan?"
Artair merkte, dass Anegin zu antworten versuchte, hielt ihn dann jedoch mit seiner Antwort zurück.
"Ruh dich erstmal aus, schon deine Kräfte."
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Begegnungen   

Nach oben Nach unten
 
Begegnungen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 5 von 16Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10 ... 16  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Endzeit :: Das Ende vom Anfang :: Begegnungen-
Gehe zu: