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 Reich des Vergessens – Thinna’Arda

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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Mo Jul 11, 2016 10:26 pm

Shayne seufzte.
"Nein, das hier ist mein Zimmer. Du hast das Zimmer neben meinem. Ich bin doch nicht dein Babysitter."
Sie holte sich eines der Bündel, welches auf seinem Rücken verschnürt war und legte es auf ihr Bett.
"Du kannst die Sachen hier lassen. Danach gehst du das Bad nehmen und isst dein Mahl. Wenn du fertig bist, gebe ich dir frei bis morgen zur ersten Dämmerung."
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Mo Jul 11, 2016 10:46 pm

Verdutzt sah der Elf sie an. Er beobachtete sie dabei, wie sie ein Bündel auf ihr Bett legte und stellte die Sachen dann in ihrem Zimmer ab. Wie sollte er sie denn von dem anderen Zimmer aus, bewachen? Wie sollte er auf einen Wunsch ihrerseits reagieren, wenn er gar nicht in der Nähe war? Er erschrak etwas über den Gedanken. Moment mal! Er WOLLTE ihr doch eigentlich gar nicht dienen! Und doch wollte er es schon irgendwie. Er würde noch den Verstand verlieren, wenn das so weiter ging! Sie gab ihm frei! Was sollte das bedeuten?! Er verließ jedenfalls das Zimmer und ging hinunter zu dem Gnom. „Ist das Bad fertig?“
„Hä? Hör mal, ich versteh dich nicht.“ Er hob die Hände und schüttelte dabei leicht den Kopf.
Das Bad!
„Ich verstehe es noch immer nicht, tut mir leid.“ Er überlegte angestrengt, wie er es begreiflich machen könnte. Er nahm den Lappen aus der Hand des Gnoms und rieb sich kurz über die Rüstung. Dann sah er ihn fragend an. „Ahhh! Ok das Bad! Na klar! Ist noch nicht fertig.“ Thû-Galad wartete nun gespannt, ob er ihn irgendwo hin führen würde, doch als dies nicht geschah, sah er unzufrieden zu dem Wicht und stieß die Luft aus. Eben wollte er ihn packen und schütteln, als ein zierliches Mädchen in die Stube kam und sagte: „Das Bad ist fertig.“ Der Gnom deutete nun zu ihr herüber und wich ob des finsteren Blickes des Elfen etwas zurück. Dieser sah nun herüber und das Mädchen wies auf eine Tür. Nun, scheinbar hatte man ihn doch irgendwie verstanden. Er ließ den Gnom stehen, der sich die Stirn abtupfte und ging in den Raum, wobei er leicht den Kopf einziehen musste. Da stand ein Badezuber und Seife lag daneben. Na immerhin. Das Wasser war kochend heiß und ein Zuber mit kaltem Wasser stand daneben, um es auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Er zog seine Rüstung aus und schon, als er die Armschienen abgenommen hatte stockte er. Er drehte seine Hände hin und her, betrachtete seine Unterarme und war wie erstarrt er löste die Schulterteile und die Oberarmschuppen. Dann zog er die Stiefel auf und betrachtete seine Füße. Er war tot… na klar… Ebenso sein Fleisch und Er blickte vorsichtig an sich herab und löste die Schnallen seiner Rüstung. Er hatte sich gefragt, ob er überhaupt einen Puls hatte oder ein schlagendes Herz. Er ließ die Brustplatte scheppernd fallen, als sie endlich ab war und betrachtete die Tiefe Kerbe in seiner Brust, die eher stümperhaft vernäht war, als professionell, aber nie geheilt war. Er strich leicht darüber und schreckte angewidert zurück. Dann sank er ganz langsam auf die Knie. Er hielt sich am Wannenrand fest und lehnte die Stirn dagegen. Jetzt erst wurde ihm das ganze Ausmaß seiner Beschaffenheit bewusst. Er war ein wandelnder Toter. Eine unheilige Lichtlose Kreatur, die nichts als den endgültigen Tod verdient hatte. Kraftlos setzte er sich nun mit dem Rücken zur Wanne und starrte an sich herab. Das Mädchen kam herein um noch Handtücher abzulegen, da sie auch dachte er habe den Vorhang vor der Wanne zugezogen und sah ihn da sitzen, als sei er tot. Sie sah die tiefe Wunde in seiner Brust und schrie spitz auf.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Mo Jul 11, 2016 11:02 pm

Shayne schrak auf als sie den Schrei hörte und sprang vom Bett runter. Sie nahm das geöffnete Bündel und schob es unter das Bett.
Sie ahnte schon, dass der Untote Schuld an der Unruhe hatte und ging sogleich zu den Waschplätzen.
Zum ersten Mal sah sie Thû'Galad ohne seine Rüstung und schrie spitz auf.
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Mo Jul 11, 2016 11:07 pm

Thû-Galad überhörte den ersten Schrei zwar nicht, da er mit sich selbst beschäftigt war, aber als jemand zweites kam und eben so spitz aufschrie, sah er auf. Es war Shayne. Sie schien zu erschrecken und das Mädchen neben ihr schrie noch einmal auf, weil er sich bewegt hatte. Sie hatte ihn nämlich für tot gehalten. Thû-Galad sah zu dem Mädchen und dieses fiel einfach in Ohnmacht. Auch der Gnom kam nun angelaufen. „Was ist denn das… für… ein… Heiliger Bimbam!“
Irgendwie etwas geistesabwesend griff der Elf nun nach dem Vorhang und zog ihn langsam zu sich, um die Brust zu verdecken. Dann sah er so herzzerreißend traurig neben sich auf den Boden, dass man hätte heulen können.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Mo Jul 11, 2016 11:20 pm

Shayne machte einen Satz nach vorn und zog den Vorhang vollständig zu.
"Verzeiht. Mein Begleiter hatte eine strenge Zeit bei seinem Sklavenhändler. Aber es geht ihm schon viel besser."
Sie ging zu dem Mädchen und half ihr auf die Beine. Sie war leichter als erwartet und so hatte Shayne keine Schwierigkeiten sie alleine zu tragen.

Auf dem Weg nach draussen wandte sie sich noch einmal zum Untoten mit strenger Stimme:
"Reiß dich zusammen. Das Leben meiner Tochter steht auf dem Spiel!"
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Mo Jul 11, 2016 11:33 pm

Als Shayne hinaus ging erklärte sie ihm, dass er sich gefälligst zusammen zu reißen hatte, weil er ihre Tochter retten sollte und er schloss die Augen. Seine Hand legte sich auf seinen Brustkorb. Nichts. Kein Herzschlag, kein Puls, vermutlich nicht mal ein Herz in seiner Brust. Er öffnete die Augen wieder und erhob sich. Er stieg in die Wanne und spürte nicht mal die feurige Hitze. Er wusch seinen Körper ab und danach schrubbte er seine Rüstung, die nun wieder strahlte und funkelte, als sei sie überaus wertvoll… nun war sie ja auch. Nicht nur, dass sie Jahrhunderte alt war, sondern ihr Zustand war in einem unglaublich guten.
Er zog sich wieder an, machte die Tür auf und trat hinaus. Sein langes schwarzes Haar war noch nass und tropfte leicht. Er ging majestätisch und als gehöre ihm die Welt hinauf und wurde misstrauisch vom Wirt beobachtet. Ihm wurde Essen hochgebracht und er nahm es an, rührte es jedoch nicht an. Er brauchte keine Nahrung. Er war nicht am Leben. Er musste vermutlich nicht mal atmen… Es war vielleicht einfach eine Art Gewohnheit, dass er es tat. Er probierte es aus und tatsächlich: Er brachte nur Luft in seinen toten Lungen um Worte zu formen. Wartete einen Moment und ging dann aus seinem Zimmer. Er klopfte an die Tür seiner Herrin, sie öffnete und er sah sie nun nicht traurig oder unzufrieden an sondern sagte ernst und mit fast herablassendem Blick: „Und worauf warten wir dann noch?“ Irgendwie sah er so noch viel grusliger aus, als vorher.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 2:08 am

Shayne öffnete die Tür.
"Ich habe noch etwas zu erledigen, bevor wir weiterziehen können. Aber ich kann ihn erst morgen früh in der Stadt treffen. Du kannst zurück in dein Zimmer und dort auf mich warten. Jemand wie du ... du fällst in dieser Stadt auf und ich kann keine unnötigen Auseinandersetzungen riskieren."

Shayne zog das kleine Bündel unter dem Bett hervor und zog sich den sanften, warmen Pyjama an, ehe sie sich früh zu Bett legte. Sie schien erschöpft von der anstrengenden Reiterei zu sein.

Irgendwann, mitten in der Nacht, stand sie auf. Sie flüsterte leise. Erst ruhig, dann etwas energisch. Sie bückte sich über ihre Reisetasche, zog einen feinen, seidenen Stoff mit Blumenmustern hervor und breitete es schließlich zu einem eleganten, knielangen Kleid orient-elfischer Schneiderkunst aus.
Sie entkleidete sich vollständig ehe sie das Kleid über ihren nackten Körper streifte. Wie eine Brise streichelte der hauchdünne Stoff ihre Haut. Trotz war der Stoff an den wichtigsten Stellen blickdicht.

Sie zog ein weiteres dunkles Objekt aus der Tasche hervor. Ein kleines gewickeltes Bündel, welches sie auf ihrem Bett auspackte. Matt geschliffene, Schwarz lackierte oder aus dunklem Stahl geschmiedete Klingen rollten in der Tasche aus.
Sie zog kurz ein kurzes Messer nach dem anderen raus und steckte es wieder zurück, ehe sie sich für fünf kurze Wurfmesser und eine ellbogenlange Zwergenklinge entschied.
Neben der Tasche mit den Klingen fand sie auch einen Holster, welchen sie an ihrem rechten Oberschenkel umschnallte und am Rücken befestigte sie eine sehr eng anliegende Scheide für die lange Klinge.

Nachdem sie sich auch die Haare gemacht und sich dezent geschminkt hatte, verließ sie ihr Zimmer und anschließend das Gasthaus.

Wie in Trance tänzelte sie auf Zehenspitzen durch das Marktviertel. Einige Männer und auch Frauen warfen ihr neu- und gierige Blicke zu. Doch Shayne schien sich für niemanden zu interessieren. Wie ein Kind, welches über eine Blumenwiese ging, zeigte sie sich sorglos und unschuldig.

Plötzlich pfiff ihr jemand von der Seite zu. Nicht der erste in dieser Nacht, jedoch der erste dem sie einen verlockenden Blick zuwarf. Mit ihrem Blick flirtete sie den Vermittler für Söldner lange genug an um sein Interesse zu wecken. Dann verschwand sie in einer Gasse und winkte ihm zu.

Der Mann folgte ihr. Begierig auf ihren Kuss und auf sie. Er holte sie schnell ein und presste sie unsanft an die Hauswand. Sie kicherte. Er küsste sie rabiat und befummelte sie. Sie wehrte sich nicht und ließ ihn machen. Er stützte sich mit seiner linken Hand an der Wand ab und beugte sich zu ihr herunter um ihr in den Nacken zu beissen. Sie flüsterte ihm leise etwas zu.
"Was?" Er löste sich von ihr und schaute ihr in die Augen.
Shayne kicherte wieder.
"Ich hatte nicht gedacht, dass es so leicht wird dich von deinen Leibwächtern zu trennen."
Er schaute sie verwirrt an.

Ihre rechte Hand lag bereits an ihrem rechten Oberschenkel und blitzschnell zog sie einen der Messer aus dem Halfter. In einem weiten Bogen rammte sie ihm die Klinge durch seinen linken Handrücken und nagelte ihn an die Wand.
Der Mann schrie auf und holte mit der rechten zum Schlag aus. Die Faust flog auf Shaynes Gesicht zu. Shayne ließ sich sofort auf den Boden fallen. Sie hörte einen dumpfen Aufschlag und einen weiteren lauten Aufschrei. Sie hockte auf ihrem linken Bein, das rechte gerade weggestreckt und seinen Schritt genau vor sich. Sie hatte bereits ein zweites Messer gezogen und rammte es ihm von unten zwischen die Beine.
Sie hechtete sich nach rechts raus und kam aus einer kurzen Rolle wieder auf die Beine.

Mittlerweile kniete der Mann mit zusammengekniffenen Beinen. Sie sprang hinter ihn und hielt ihm die Zwergenklinge an die Kehle.
"WO IST AYDA!!!", schrie sie ihn an. "WO HABT IHR SIE VERSTECKT!?"
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 2:37 am

Nun… er sollte weiter warten? Worauf denn? Zu viel Aufsehen… Ja vielleicht, aber hatte SIE ihn nicht geweckt. Was wollte sie von ihm, wenn er ihr sowieso nicht von Nutzen war? Er schloss die Tür wieder und ging in sein Zimmer. Dort setzte er sich an das Fenster und betrachtete den Mond, der nicht ganz voll war. Nach einer Weile schloss er die Augen und dann zog er sogar den Vorhang zu… Er hatte kein Recht darauf, das sanfte Licht des Himmels zu sehen. Nicht in dieser unsäglichen Gestalt und doch sehnte er sich danach. Er wartete weiterhin. Seine feinen Elfensinne hörten die Bewegung und das Flüstern im anderen Raum, aber sein Befehl war eindeutig. Er bewegte sich keinen Millimeter.

Während des Schauspiels, was sich in den Gassen des Fremdenviertels zutrug wusste Shayne nicht, was währenddessen in einem anderen Teil der Stadt zutrug. Eine vermummte Gestalt lief durch den Prachtwald und bewegte sich in Richtung des Gasthauses. Er nahm die Vordertür.
„Ein Zimmer…“, sagte er dem Gnom und legte zwei Goldstücke hin. „Nur eins?“, fragte er und der Fremde, dessen Augen man nicht mal sehen konnte nickte. Seine Stimme war auch gedämpft und ließ vermuten, dass er ein Halstuch trug. Er bekam den Schlüssel und ging direkt hinauf. Dort angekommen schloss er seine Tür auf und dann probierte er die anderen Türen aus und schließlich öffnete er die mit der Nummer 3. Sie war nicht abgeschlossen und dort war er… ER den er gesucht hatte.
„Da bist du ja… Thû-Galad.“
Angesprochener wendete den Blick zu ihm und sah ihn finster an. Der Mann nahm die Kapuze ab und das Tuch vom Mund. Ganz offensichtlich war er ein Elf. Er streckte die Hand nach vorne…

Der Söldner-Meister schrie vor Entsetzen und Schmerz und seine gebrochene Hand versuchte irgendwie sich irgendwas zu halte, was aber vollkommen fehlschlug. Tränen in seinen Augen funkelten und er schrie zornig und voller Schmerz: „FAHR ZUR HÖLLE DU MISTWEIB!!! DU VERDAMMTE HURE!!! TOT! WIR WERDEN SIE TÖTEN!!! DU WIRST SIE NIE WIEDER SEHEN!“ Er sackte weiter zusammen und schien wahnsinnig vor Schmerzen zu sein.
Auch jetzt bemerkte sie noch nicht, dass noch jemand ihr Treiben beobachtete. Er zeigte sich nicht und wartete nur ab. Gruselig die Frau, aber er verstand sie. Sie sorgte sich um ihre Tochter. Besser er wartete noch einen Moment, ehe er sich zeigen würde. Er hätte wissen müssen, dass sie nicht so schwach und unselbstständig war, wie sie getan hatte. Nun aber war es ohnehin egal.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 3:23 am

Shaynes Augen funkelten wütend. Sie zog die Klinge ruckartig nach hinten und rammte es dem Mann seitlich durch den Nacken in den Torso.
Sie hielt die Klinge fest und zog seinen Kopf nach hinten.
Mit ruhiger, fast gespenstischer Stimme sagte sie: "Ich habe eine Lunge und eine lebenswichtige Arterie durchbohrt. Solange ich die Klinge stecken lasse, wirst du noch weiter leben. DU wirst niemanden mehr töten. DU wirst auch nie wieder jemandem Leid zufügen können. Du sagst mir jetzt lieber wo ihr das Mädchen versteckt habt!"
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 3:33 am

Der malträtierte Mann wurde noch mehr gequält und sein Geschrei lockte den ein oder anderen an. Wachen waren bereits auf dem Weg zu ihr und der Söldnerhändler bekam die nächste Wunde zugefügt. Er schrie gedämpft und schwach auf und als sie seinen Kopf so nach hinten bog und ihn fest hielt sagte er nur mit dem fiesesten Grinsen, was er drauf hatte: „Fick dich, Schlampe… Du findest sie nie…“ Er fing an irre zu lachen. Und nun kamen auch schon Wachen in die Gasse gelaufen.
Der Beobachter schüttelte leicht den Kopf. Wie konnte man sich nur so anstellen? Sie hatte wirklich kein Talent, Leute zu verhören.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 3:53 am

"Fahr zum Abyss!"
Shayne zog die Klinge aus seiner Schulter. In einer Bewegung zog sie das Messer aus der Hand des Mannes und versteckte die Zwergenklinge wieder hinter ihrem Rücken, sowie das Messer im Halfter an ihrem Oberschenkel.

Shayne rannte in die entgegen gesetzte Richtung, weg von den Leuten, und so heimlich wie möglich zurück zum Gasthaus. Dabei versuchte sie ihre Spuren zu verwischen.

Erschöpft torkelte sie in das Gasthaus. Der Gnom sah sie blutverschmiert im Eingang stehen.
"Ich brauche deine Hilfe", sagte sie, so als habe er ihr schon des öfteren helfen müssen.

Er gab ihr fast zeitnah ein heißes Bad. Entweder hatte man für sie einen anderen Badegast verschieben müssen, oder besonders schnell heißes Wasser vorbereitet.
Shayne genoss das heiße Bad und wusch sich das Blut aus dem Gesicht und den Haaren.
Das kleine Mädchen ließ das Blumenkleid sofort verschwinden um es im Geheimen zu waschen.

Nicht ahnend dass ihr untoter Begleiter einen Besucher hatte, verschwand Shayne in ihrem Zimmer und ließ sich in ihr Bett fallen.
Sie flüsterte wieder leise und antwortete dann: "Nein, lass sie in Ruhe schlafen."
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 6:44 am

Der versteckte Fremde verfolgte Shayne im Dunkel der Nacht und im Schatten seiner Verstecke. Er hatte sie bis zum Fremdenviertel verfolgt und sie da in die Taverne gehen sehen. Gut. Zumindest konnte er nun warten, bis sie herauskommen würde. Vielleicht würde er ihr einfach eine Nachricht zukommen lassen.

In der Nacht flutschte ein Zettel unter dem Türspalt durch auf diesem stand:

„Ich kann dir helfen deine Tochter zu finden.
Triff mich am Mittag bei den Toren im Westen,
Ich bin nicht dein Feind, also bitte… Töte mich nicht gleich so, wie den letzten.

                                                                               - ein Freund“


Und der nächste Morgen kam. Und mit ihm auch eine böse Überraschung.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 6:59 am

Shayne wurde früh von einem Klopfen geweckt.
Überrascht stellte sie fest, dass sie nicht mehr in ihrem Pyjama war.
Sie zog sich schnell um, warf sich den Reiserucksak über die Schultern und wollte gerade gehen, als sie einen Zettel unter der Tür sah.
Sie bückte sich und hob den Brief auf.

"Ich bin nicht dein Feind ... Töte mich nicht ..."
Was hatte das zu bedeuten? Shayne verstand die kryptische Nachricht nicht, doch sie verstand schnell, dass derjenige von ihrer Tochter wusste und noch schlimmer, dass er offensichtlich wusste wie man sie finden konnte.
Ihre Beine wurden weich.
Ein Freund.
Nun, ob es tatsächlich ein Freund war, würde sie schon herausfinden.

Sie riss die Türe auf und ging zu Thû-Galads Türe. Sie klopfte und als niemand reagierte öffnete sie die Tür. Leer. Verdammt, wo war der jetzt hin?

Shayne ging nach unten und fragte beim Gnom nach ob dieser etwas mitbekommen hatte.
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 7:17 am

Als Shayne bei ihrem Freund nachfragte sagte dieser: „Der komische Kerl von gestern? Ne keine Ahnung.“ Doch schon kam seine Tochter angelaufen und sagte: „Doch ich hab ihn gestern gesehen. Er ist mit so einem komischen Kerl weggegangen. Der war ganz vermummt.“
„Ach? Der hat gestern Nacht noch ein Zimmer gemietet. Ich hab ihm Nummer vier gegeben.“ Er holte den Schlüssel und ging hinauf. Als er das Zimmer öffnete und sie hinein sahen, war es jedoch immer noch unberührt. „Komisch.“
„Hab ich was falsch gemacht? Hat er ihn entführt?!“, wollte die kleine sofort wissen. Sie sah entsetzt aus. „Er… er hat mir so leidgetan, als er da… so gesessen hatte und… und…“ Sie gestikulierte vor ihrer Brust herum und dann fing sie auch noch an zu weinen. Armes Mädchen.

Wie auch immer. Am Mittag wartete der junge Mann Am Tor. Er war nicht der einzige. Ein Zweiter Kerl stand da und schien auf jemanden zu warten. Er erkannte ihn nicht, und schätzte ihn auch nicht als sonderlich gefährlich ein. Als sie angeschlendert kam, machte er sich bereit, sich im Notfall zu verteidigen. Er sah sie direkt an. Das würde sie schon erkennen, nicht?
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 7:54 am

Auch im Zimmer des Fremden fanden sie keine Hinweise.
Entführt? Shayne überlegte. Konnte man den Untoten wirklich entführen? Sie fuhr sich instinktiv an ihren Hals und nahm den alten Anhänger erleichtert in die Hand. Hatte sie nicht gedacht der Untote wäre an sie und das Artefakt gebunden?
"Nein, schon gut. Ich bin nur überrascht, dass er einfach ohne mich abgehauen ist."

Sie nahm das kleine Mädchen trösten an sich und umarmte sie solange, bis sie sich beruhigt hatte, so wie sie es bei ihrer Tochter tat. Ihre Tochter ...

Shayne ließ das komplette Gepäck beim Gnom unterlagern. Sie würde sich später darum kümmern. Sie informierte ihn noch kurz über ihr weiteres Vorgehen, falls sie sich nicht mehr melden würde.

Nach dem Frühstück versuchte sie zuerst den Vermittler der Söldner aufzusuchen, in der Hoffnung er könnte ihr wegen ihrer Tochter weiterhelfen können, beziehungsweise um ihm mitzuteilen, dass sie den Untoten zwar dabei hatte, ob sie ihm jedoch mitteilte dass sie ihn ebenfalls schon verloren hatte das wusste sie jedoch im Moment noch nicht. Das Problem erübrigte sich auch schon, da sie ihn nicht an seinem angestammten Platz wiederfand. Stattdessen war sein "Stand" leer.

Einer alten Dame fiel ihr suchender Blick auf.
"Den haben sie heute Nacht aufgeschlitzt wie eine Wildsau. Verdient hat er, will ich mal sagen."

Shayne war irritiert. Nicht nur dass ihr der Untote abhanden gekommen war, nun war auch noch der Ansprechpartner der Söldner umgebracht worden.
Mittlerweile hatte sie auch keine andere Wahl als das Angebot des unbekannten Freund in Anspruch zu nehmen und ihn an dem verabredeten Tor aufzusuchen.

Da stand er also. Ein unscheinbarer Mann. Sie näherte sich ihm zielstrebig. Als sie an einem zufällig daneben stehenden jungen Mann vorbei ging, schien er nervös und auf sie fixiert. Sie erwiderte seinen Blick skeptisch.
"Ist was? Habe ich etwa noch Essenreste im Gesicht?" Hatte sie? Sie wischte sich durchs Gesicht und versuchte den jungen Mann zu ignorieren.
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 8:08 am

Gespannt wartete er darauf, dass sie endlich zu ihm Stieß und dann blaffte sie ihn einfach an, warum er so gucken würde und näherte sich dem anderen Wartenden… Wie … er regte sich lieber nicht drüber auf. „Shayne… ICH hab den Brief geschrieben.“
Der junge Mensch hatte rote Haare und smaragdgrüne Augen. Er trug einen braunen Umhang und hatte darunter scheinbar eine Rüstung an. Der andere Mann stieß sich nun von seinem Pfosten ab, breitete die Arme und nahm eine scheinbare Freundin in die Arme, auf die er gewartet hatte.

Er blieb wachsam und musterte sie. „Ich will helfen, denn ich kann nicht länger gutheißen, was Durzo da treibt.“ Durzo war der Söldner-Händler. Er verschwieg absichtlich, dass er sie dabei beobachtet hatte, wie sie ihn förmlich abgeschlachtet hatte. Er sah sich noch einmal verstohlen um und sagte: „Wir sollten zu eurem… Freund zurückkehren, ehe sie ihn noch finden. Wenn ICH euch gefunden habe, schaffen sie es auch.“ Er wusste scheinbar über Thû-Galad bescheid, aber wohl noch nicht, dass er nicht mehr da war.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 8:26 am

Shayne starrte den Jungen skeptisch an, dann zu dem anderen Mann zu dem sie grad hinlaufen wollte.
"Und wer ist dann der da? Wer bist du überhaupt? Woher hast du meinen Namen? Kennst du mich etwa? Was weißt du über diesen Durzo? Ist das deine natürliche Haarfarbe? Wen meinst du mit meinem Freund? Hast du mir nicht geschrieben, du bist mein Freund? Weißt du zufällig wo ich meinen Begleiter finden kann?"
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 8:34 am

Der junge Mann mit dem roten Schopf legte die Hand auf den Hinterkopf, kratzte sich da und lächelte etwas peinlich berührt. Wo war DIE denn ausgebrochen? Er stippte seine beiden Zeigefinger gegeneinander und sagte dann: „Ich kenne den Kerl nicht! Ehrlich. Also, den da.“ Er zeigte auf den anderen. „Also, mein Name ist Tal und ich kenne dich, weil du bei Durzo ein paar Söldner angeheuert hast. Ich hab damals noch zur Truppe gehört, aber damit ist ja jetzt Schluss. Und deine Begleitung, meinte ich mit Freund. Was ja nicht heißt, dass ich nicht auch dein Freund sein kann. Ich möchte dir einfach helfen deine Tochter zurückzubekommen. Und dafür …“ Er stockte. Seine Augen weiteten sich und er wurde etwas blasser. „Warte. Willst du mir sagen… du hast deinen Begleiter… Verloren?!“ Er schlug sich die Hand vor den Kopf und seufzte.
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 8:38 am

Shayne nickte hektisch. "Ja, einfach verschwunden. Als ich heute Morgen nach ihm sehen wollte war er nicht mehr da wo ich ihn abgesetzt habe. Was machen wir jetzt? Ich brauche ihn um meine Tochter wieder zurück zu bekommen."
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 8:48 am

Tal sah das Mädchen an und konnte nicht fassen, dass sie nicht mal Reue zeigte einen Mann verloren zu haben, der SO wichtig war! „Oh… man…“ Er legte sich die Hand auf sein Gesicht und schüttelte den Kopf. „Also gut, dann müssen wir das anders erledigen. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät…“ Er beugte sich zu ihr herab und flüsterte dann mit vorgehaltener Hand. Da Durzo tot ist, müssen wir den eigentlichen Auftraggeber finden. Er hat Durzo angeheuert deine Tochter zu entführen und wollte unbedingt deinen Begleiter haben. Viel mehr habe ich auch nicht mitbekommen, aber ich habe seine Spur verfolgt!“ Jetzt grinste er und stellte sich hin, als wolle er gelobt werden, für seine unglaubliche Tat. „Er versteckt sich weiter Richtung Norden. Ich habe ihn bis zu einer Höhle in den anliegenden Drachenhöhen verfolgt. Dort finden wir auch bestimmt deine Tochter!“
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 8:54 am

Shaynes Augen glänzten vor Hochachtung. Sie konnte nicht aufhören zu nicken, da der Junge offenbar ziemlich gut bescheid wusste.
"Und was ist mit dem Elfen? Ohne ihn können wir meine Tochter nicht eintauschen!"
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 9:03 am

Tals grinsen gefror, als sie nach dem Elfen fragte. „Nun… also ich denke… ähm… ich weiß nicht.“ Er schien angestrengt zu überlegen und lief ein Mal auf und ab und hin und her und dann blieb er stehen, schlug mit der Faust auf die flache Hand und meinte: „Gewalt.“ Dann sah er zu Shayne. „Oder hast du eine bessere Idee?“ er grinste unsicher.
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 9:11 am

Shayne schürzte die Lippen und nickte.
"Genau, Gewalt." Wieso ist sie nicht schon eher darauf gekommen? "Du verprügelst die Banditen und ich befreie meine Tochter! Aber vorher muss ich noch im Gasthaus bescheid geben."
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Thû-Galad
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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 9:17 am

Tal sah Shayne an und als sie ihm auf derartige Weise zustimmte, schwoll ihm erneut die Brust. „Genau! Gewalt ist IMMER eine Lösung! Auf zum Gasthaus und dann nichts wie hinterher!“

Gesagt getan. Sie gaben Bescheid und Shayne musste nur das eine Zimmer bezahlen und nun konnten sie auch schon los. Sie hielten allerdings noch mal bei einem Händler an, weil Tal sagte: „Es wird kalt. Dein Kleidchen wird nicht reichen.“ Dabei hatte er auf ihr Dekoltee geschaut und sie überhaupt an allen nackten Stellen gemustert. Sie waren zwar am Rande des Dschungels, aber der Berg war hoch und voll mit Schnee.
Sie liefen den ganzen Tag und als es dämmerte suchte Tal nach einem passenden Unterschlupf. Eine Höhle war direkt in ihrer Nähe. „Warte hier, ich sehe nach ob es sicher ist.“ Heldenmutig marschierte er hinein und dann ertönte ein tiefes Grummeln und Tal kam wie ein angestochener angerannt: „LAUF!!!“
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Shayne



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BeitragThema: Re: Reich des Vergessens – Thinna’Arda   Di Jul 12, 2016 9:29 am

Shayne holte sich im Gasthaus ihre winterfeste Kleidung. Dass ihr der freche Kerl auch noch auf den Busen glotzte, war ihr wohl nicht so bewusst. Allgemein schien sie sich ihrer Weiblichkeit und dem Effekt ihres Körpers auf andere nicht so bewusst zu sein. Eine warme Hose, eine warme Jacke, ein paar warme Stiefel und Handschuhe, eine warme Mütze, sowie ein warmer Schal.

Sie ließ sich von ihm auf den Berg hinauf führen. Hätte er sie in eine Falle führen wollen, ihr wäre es wohl nur dann aufgefallen wenn er ihr hämisch lachend gegenüber stand. Und selbst dann hätte sie noch an das Gute in seinen Augen geglaubt.
Er verschwand in der Höhle und kam wie ein aufgescheuchtes Tier wieder heraus gerannt.
Shayne drehte sich ein paar Mal hin und her. Sie wusste nicht wohin sie laufen sollte. Schließlich entschied sie sich ihm einfach hinterher zu rennen.
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Reich des Vergessens – Thinna’Arda
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